Frage von Maren16nrw, 285

Kann mir jemand Pro und Kontra Argumente für die Legalisierung von Kokain und Heroin nennen?

Antwort
von atze3011, 159

Pro:

- bessere Qualität der Substanzen, damit kommen weniger Schäden (Heroin als Reinsubstanz zB schadet dem Körper gar nicht), weniger tödliche Überdosierungen etc.
- ermöglicht bessere Hilfe für Abhängige
- weniger Geld (und damit Macht) für organisiertes Verbrechen
- besserer Jugendschutz
- bessere Aufklärung

Kontra:

- eventuell sinkt die Hemmschwelle genannte Substanzen zu konsumieren, die Niederlande, die USA und Portugal beweisen aber eigentlich das Gegenteil

Antwort
von AmateurGamer86, 187

nur je ein Argument, aber vielleicht reicht das ja zur Inspiration:

Pro: Konsumenten würden nicht sofort kriminalisiert werden (in der Folge: Entlastung der Polizei durch den Wegfall reiner Konsum-Delikte, bessere Aufklärungsarbeit durch Beratungsstellen möglich, Konsumenten/Abhängige haben uU weniger Scheu sich Hilfe zu suchen)

Kontra: der Zugang (zu diesen wirklich heftigen Drogen) würde vereinfacht und die Hemmschwelle für Erstkonsum deutlich gesenkt werden


Antwort
von john201050, 147

die vorteile sind ähnlich wie bei einer cannabis legalisierung.

nur das diese drogen ähnlich gefährlich sind wie alkohol anstatt meilenweit darunter zu rangieren, wie es cannabis tun.

-------------

eine legalisierung wie beim alkohol (überall für kleines geld hinter her geschmissen und auf diversen volksfesten verherrlicht und von vorbildpersonen zum zudröhnen missbraucht) wäre mit sicherheit kontraproduktiv.

aber eine entkriminalisierung sowie einfacher zugang für abhängige würden viele probleme lösen. ohne neue zu schaffen.

Kommentar von BradleyBiggle ,

Es sterben jährlich mehr Menschen durch Fett und Zucker als durch Alkohol. 

VERBIETET MCDONALDS, damit würdest du viele Menschen retten!

Von euch Entkriminalisierern und Legalisierern kommt immer nur das eine Argument, sinnvolle Argumente kennt von euch niemand. 

Einfacher Zugang für Abhängige? 

Wie wäre es mit Entzugshilfestellen und aktivem "von der Straße holen und helfen" anstatt staatlich geprüfte Einkäufer zu den Dealern zu schicken um deine Abgabestellen zu füllen?

Denkst du auch mal nach bevor du was schreibst?

Kommentar von atze3011 ,

Niemand will Alkohol verbieten, dein "Argument" mit McDonalds ist also nichtig.

Welches eine nicht sinnvolle Argument kommt denn immer nur von Prohibitionsgegnern? Ich kenne relativ viele sinnvolle Argumente.

Einfacher und sicherer Zugang für Abhängige ist in so fern gut, dass die Abhängigen besseren Stoff bekommen, langsam abdosieren können. Außerdem war der Einfache Zugriff glaube ich auf Entzugsprogramme und Hilfestellen bezogen.

Kommentar von BradleyBiggle ,

Ich verstehe nur nicht warum das einzige Argument der Cannabis Beführworter immer der böse Alkohol ist wenn doch die medizinische Legalisierung wirklich Sinnvoll wäre!! 

Ob sich dann jemand ein gefaktes Attest besorgt wäre mir egal solange Menschen geholfen wird! Solange aber nur Argumentiert wird wie böse Alkohol ist und wie gut Cannabis kann daraus nichts werden. 

Das medizinische Argument ist extrem stark und kann nicht ignoriert werden, der dämliche vergleich schon. 

Medizinisch begleiteter Entzug sag ich doch... gibt es auch schon. Warum soll dann für Abhängige leichter Zugang geschaffen werden? Das ist völlig abstrus. 

Würdet ihr sagen ihr möchtet die Verfolgung und Verurteilung schwerst körperlich Abhängiger abschaffen bin ich dabei, dies gilt dann natürlich nicht für Cannabis da ihr immer wieder behauptet es würde nicht abhängig machen. 

Ich rate dir einfach mal im Internet nach "CBD" zu suchen. Da kannst du wirklich noch was lernen. 

°LG

Kommentar von Ololiuqui ,

Dass der Vergleich mit Alkohol kein allzu gutes Argument ist - da muss ich dir Recht geben. „wesentlich Gleiches sei rechtlich gleich und wesentlich Ungleiches seiner Eigenart entsprechend rechtlich ungleich zu behandeln“ (Bundesverfassungsgericht). Warum sollte man sich mit Alkohol legal berauschen dürfen, mit Cannabis hingegen nicht. Sollte man nach dem Gleichheitsgrundsatz nicht alle Drogen gleich beurteilen. Nichtsdestotrotz ist das Alkoholargument wohl das schwächste. Die “Gefährlichkeit“ einer Droge (insofern man diese überhaupt messen kann) sollte beim Rechtsstatus keine Rolle spielen. Man sollte sich doch aber einmal vor Augen führen, was die Prohibition tatsächlich bringt und was für Schäden sie anrichtet. Wenn du möchtest, kann ich dir gerne ein paar gute Argumente aufzählen, aber vielleicht möchtest du selbst mal mit eigenen Argumenten anfangen, anstatt dich dauernd über die Argumente der Legalisierungsbefürworter aufzuregen?

Kommentar von Ololiuqui ,

Jetzt hat mir das Handy meine schönen Absätze weggemacht :( Ebenfalls solltest du dich mal etwas genauer mit Cannabis als Medizin beschäftigen. Ich habe jetzt schon oft von dir gelesen, dass lediglich CBD von medizinischem Wert sei. Das ist schlichtweg falsch. CBD hat ein hohes therapeutisches Potential - THC allerdings auch (die meistgenutzte Sorte von Bedrocan hat einen extrem hohen THC- und sehr niedrigen CBD-Gehalt.). Außerdem sind in Cannabis weit mehr Inhaltsstoffe, als diese zwei enthalten.

Kommentar von BradleyBiggle ,

Ich muss keine Argumente gegen die Legalisierung aufzeigen, es ist illegal und ich muss das nicht bekräftigen. Aber gut wenn du meinst:

- eine Legalisierung führ zu der Frage der Produktion, noch von keinem habe ich gelesen wie das machbar wäre (Import von Kartellen? Anbau von Kleinbauern? Anbau von Konzernen?) 

Wir sind uns wohl einig das der Import und die Stärkung von Kartellen Schwachsinn ist, auch der Anbau durch Kleinbauern ist nicht Kontrollierbar. Einzig der Anbau von Konzernen wäre denkbar, wie schützt man aber die Felder? Ist es BIO? Wo wird angebaut?

Import aus dem europäischen Ausland verhindert die EU also bitte nicht Antworten "Es kommt aus Holland"

Bevor diese Punkte nicht geklärt sind kann nicht Legalisiert werden. 

- Stärkung des Schwarzhandels

Jedes legale Produkt das nicht jeder kaufen darf (Jugendliche. oder sehr teuer ist) führt zu Schwarzhandel mit billiger Ware von schlechter Qualität. Dieses Problem ist bei Zigaretten kaum händelbar. Für Jugendliche wäre es erleichtert an Drogen zu kommen. Diese schlechte Qualität muss wieder eingeschmuggelt werden, das Problem des Drogenschmuggels ist nicht gelöst. 

- Gelegenheit macht Neugier

Es gibt wohl sehr viele Menschen die Cannabis kaufen würden wäre es legal, es heute aber nicht kaufen weil es illegal ist! Das führt vermehrt zu Verkehrsteilnehmer die auf Drogen im Auto sitzen und damit nicht umgehen können. Zu kontrollieren ist das nicht!

Das sind nur ein paar Punkte, die ich aber wie oben schon geschrieben nicht brauche. 

Du bist nun an der Reihe, zeige die Pro Argumente auf oder Widerlege meine, sollte dabei das Wort "Alkohol" fallen werde ich dir nicht Antworten. 

Über den medizinischen Nutzen sind wir uns einig, ich arbeite mit solchen Sachen! 

Genau da geh ich nun auch hin! 

°LG

PS: THC hat auch hohen nutzen, ganz klar. Nur leider mit dem Nachteil des Rausches. 

Kommentar von Ololiuqui ,

- Produktion

So ziemlich jede Droge ließe sich einfach direkt in Deutschland herstellen. Heroin, Amphetamin etc. wird ja schon jetzt legal in Deutschland hergestellt. Cannabisanbau dürfte wohl gar keine Schwierigkeiten machen - es wird ja in genug Ländern produziert, könnte man in Deutschland auch tun.

Das schwierigste dürfte wohl das Kokain sein. Aber soweit ich weiß lässt sich Kokain einerseits auch synthetisch herstellen und andererseits ist der Anbau von Coca in einigen Ländern legal - nur die Kokainextraktion nicht. Man könnte Kokablätter importieren und es im Land extrahieren.

Zudem sollte jeder seine eigenen Pflanzen daheim ziehen dürfen.

- Schwarzmarkt

Selbstverständlich wird der Schwarzmarkt nie vollständig verschwinden. Aber wie viele Raucher kaufen denn auf dem Schwarzmarkt? Wenn die Zahlen noch aktuell sind, dann dürften es knapp 20% sein. Das ist ziemlich viel, aber bei illegalen Drogen sind es 100%. Das bedeutet, dass etwa 80% der Konsumenten Zugriff auf reine Substanzen hätten. Dass es für Jugendliche einfacher wird an Drogen zu kommen, würde ich auch bezweifeln. Es gibt auf dem Schwarzmarkt keine Alterskontrolle, kein Jugendschutz. Die meisten 13-14jährigen kommen wohl einfacher an etwas Gras als an eine Flasche Vodka. 

- Jugend- und Verbraucherschutz/ Regulierung

Meines Erachtens wäre eine Legalisierung keine Lockerung, sondern eine Verschärfung der derzeitigen Lage in Bezug auf Sicherheit. Ich habe einige Bekannte, die sich ganz gerne mal was aus dem "Darknet" kommen lassen. (Erklärung: Online-Schwarzmärkte, die über ein anonymisiertes Netzwerk laufen). Das ist wie E-Bay. 100g hochwertiges Heroin Frei Haus mit DHL. Da sieht man doch, dass das derzeitige Verbot schlichtweg keine Wirkung hat.

Man sollte spezielle Fachgeschäfte eröffnen (wohin auch derzeit legale Drogen gehören - wenn sie offensichtlich der Berauschung dienen). Hier müsste es strenge Qualitätskontrollen geben wie es bei anderen Dingen gang und gebe ist. Rein kommt man nur mit Ausweis. Das ist natürlich sehr vereinfacht dargestellt und es müssten einige andere Faktoren miteinbezogen werden - doch prinzipiell nicht unmöglich.

- Verfügbarkeit

Würdest du Heroin kaufen, wenn es legal wäre? Ich gebe dir recht, dass wohl einige es versuchen werden, die sich vorher vom Gesetz haben abschrecken lassen. Aber vergleicht man einfach mal den Prozentsatz der Kiffer in den Niederlanden und den von GB oder Frankreich. GB und F haben recht strenge Drogengesetze und trotzdem ist der Konsum europaweit am höchsten. In den Niederlanden ist es hingegen ähnlich wie in Deutschland verteilt.

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Rechtsstatus einer Substanz und der Konsumentenanzahl.

In Portugal wurden 2001 alle Drogen in gewissem Maße entkriminalisiert. Die Erfahrungen damit sind durchweg positiv: Konsum erst leicht angestiegen, dann wieder abgesunken; weniger Neuinfektionen von HIV/ Hepatitis unter Drogenkonsumenten, deutlich weniger Drogentote. 

Auch die UNODC - die das Projekt 2001 noch stark kritisiert hat - kam dann im Weltdrogenbericht 2009 zu dem Schluss: 

„Es scheint, als hätten sich eine Reihe von drogenbezogenen Problemen verringert“

Dann hatte ich dich da falsch verstanden, ich dachte du wolltest dem THC reden medizinischen Nutzen absprechen. Und dass ein Medikament, welches keinen Rausch erzeugt, zu bevorzugen ist - da stimme ich dir auch zu.

LG 

Kommentar von atze3011 ,

Ich kann Movius in allen Punkten nur zustimmen.

Hinzuzufügen wäre noch dass es doch auch jetzt genauso schon Medikamente gibt die einen Rausch auslösen können, siehe DXM, Lachgas, Codein etc etc.

Zur Produktion: Wieso ist der Anbau von Kleinbauern nicht kontrollierbar? Ob meine Eier, Kartoffeln und Salatköpfe die vom Bauern aus der Region erzeugt werden Bio sind wird doch auch geprüft.

Und um auf das Ethanol (scheinst ja etwas gegen das Wort Alkohol zu haben) Beispiel zurück zu kommen: Der Sinn dieses Vergleiches ist es auf die Doppelmoral hinzuweisen. Du trinkst am Wochendene um Feiern zu gehen? Alles cool, kein Problem. Du kiffst am Wochendende um Feiern zu gehen? Sche!ß Kiffer, Junkie-Abschaum!
Marihuana wurde Verboten da es ja ach so gefährlich sei, natürlich gibt es auch Gefahren beim Konsum, das darf man auf keinen Fall leugnen und muss sich der Gefahren bewusst sein, allerdings ist die Begründung für das Verbot quasi nichtig da wenn es nach der Schädlcihkeit gehen würde ganz andere Drogen verboten worden wären.

Kommentar von BradleyBiggle ,

- Anbau

Das Hersellungsverfahren ist reine Giftmischerei ich glaube nicht das man das jemals in ein verfahren bringen könnte das mit dem Gesetz vereinbar wäre. Man bedenke das die Herstellung von Lebensmitteln mehr Normen und Vorschriften hat als man sich vorstellen kann. 

Der Import von Cocablättern wäre aus diversen Ländern zwar möglich aber dennoch nicht sinnvoll da dieser (Columbien zum Beispiel) trotz allem von Kartellen geregelt und mit Sklavenarbeitern durchgeführt wird. 

Wie auch immer ein Fair-Traid Siegel würde Coca nie bekommen. 

Cannabisanbau wäre eventuell möglich, da muss ich zustimmen. 

- Schwarzmarkt 

Nun gehen wir mal nur von einer Cannabis Legalisierung und freiem Verkauf spezieller Läden aus. Das würde immer Leute anziehen die andere Substanzen verkaufen (so gesehen in Holland, um die Coffeeshops herum etablierte sich schnell die andere Szene). Deshalb sage ich Cannabis ist eine Einstiegsdroge, nicht des Konsumentenverhaltens wegen sonder der Verfügbarkeit anderem Zeugs. 

- Jugendschutz

Ich kenne auch das Darknet (obwohl ich mich dort nicht aufhalte) was du erzählst erschreckt mich dennoch (wenn es wahr ist). Heroin in Fachgeschäften empfinde ich als zu heftig! Man stelle sich vor dass dort die entsprechenden Spritzen dazu angeboten werden... ne das funktioniert so nicht. 

- Verfügbarkeit

in diesem Punkt sprach ich eigentlich nur von Cannabis, nein ich würde kein Heroin kaufen wäre es legal. Bei Cannabis käme ich allerdings wieder sehr in Versuchung. Mein Ausstieg hatte eben die Gründe das mir ständig anderes Zeug angeboten wurde... und es immer Interessanter wurde!

Nein ich spreche THC keinesfalls den nutzen ab!

Kommentar von Ololiuqui ,

- Anbau/ Herstellung

Inwiefern ist die Herstellung reine Giftmischerei? Kann dir da gerade nicht ganz folgen?

Auch der Anbau/ die Herstellung der meisten anderen Drogen wäre nicht seht schwierig. 

Wie gesagt, Kokain ist da wohl wirklich das größte Problem. Wobei man eben auch selbst dort Anbauen könnte.

- Schwarzmarkt

Aber genau das ist doch momentan der Fall. Wer beim Dealer etwas Gras holen möchte, bekommt dann doch schon mal Kokain etc. angeboten. Auch wenn ich für eine Legalisierung bin, bin ich für einen streng kontrollierten Verkauf. Auch mit strengen Werbeverboten (inkl. Tabak, ******, koffeinhaltiger Getränke (wenn mit der Wirkung geworben werden soll), etc.) Das könnte dann in etwa so ablaufen, wie bei indizierten Filmen. Das Produkt wird zwar legal verkauft, aber unter der Ladentheke und ohne es zu bewerben. 

Also man geht in eine Abgabestelle, sagt was man möchte und bekommt das dann in einer neutralen Verpackung ausgehändigt. Die Produkte werden nicht öffentlich ausgestellt.

- Jugendschutz

Ja das ist tatsächlich so. Hier ist ein Screenshot von einem bekannten Markt: http://darkwebnews.com/wp-content/uploads/2015/05/DreamMarket-Drugs2.png

Ich finde an sowas kann man einfach sehen, dass die derzeitige Drogenpolitik gescheitert ist. Das BtmG erfüllt seinen Sinn - den Konsum zu verringern, das Angebot zu unterbinden und Schaden vom Volk abzuwenden -  schlichtweg nicht. Das Angebot ist vorhanden, wie nie zuvor. Jeder 12jährige kann sich nach einer halben Stunde googeln absolut jede erdenkliche Droge direkt vom Sofa bestellen. Auch den Konsum schränkt es nicht ein (Vgl. Vgl. GB/F und NL). Zudem schadet es direkt und indirekt dem Volk:

1. Milliarden in Strafverfolgung jedes Jahr - ohne etwas zu erreichen

2. Kriminalisierung von Menschen, die sich lediglich berauschen wollen und damit niemand anderen schädigen.

3.  Greift in das Grundrecht der persönlichen Selbstentfaltung ein

4. geht mit absolut unverhältnismäßigen Methoden vor: Hausdurchsuchungen von Konsumenten oder Personen die mutmaßlich ein Pflanze kultivieren, Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren, Bei Verdacht auf Drogenbesitz (etwas Cannabisgeruch, zur falschen Zeit aufm Klo etc reicht oft aus) werden Leibesvisitationen mit Begutachtung der Geschlechtsteile und durchstöbern sämtlicher Körperöffnungen.

Kommentar von Ololiuqui ,

ups, das war noch nicht fertig. ...durchgeführt. Was ist daran in irgendeiner Weise gerechtfertigt. Ein Gesetz das mehr Schaden verursacht, als es Substanzen je könnten.

Antwort
von senorVilla, 26

An alle die mit den üblichen Argumenten gegen eine Legalisation und Regulation von Cannabis sind: bringt Fakten, eure Argumente sind keine

Bitte lesen (Auswirkungen der Regulierung von Cannabis in den USA): 

https://hanfverband.de/nachrichten/news/colorado-zieht-bilanz-zahlen-und-fakten-...

Antwort
von theFIST, 156

Pro:

nicht mehr Einkommensquelle organisierten Vebrechens

Zugang zu Entzug ohne Gefahr von kriminellen strafen

nicht mehr lukrativ, es Menschen ohne deren Wissen unterzujubeln um Süchtige zu erzeugen

Markt schafft Qualitäts (Reinheitsstandards)

Kontra:

Mehr Steuerlast

Mehr staatliche Regulierung

Kommentar von atze3011 ,

Geld würde durch die Versteuerung von Kokain/Heroin doch auch wieder rein kommen.

Und was ist an staatlicher Regulierung (im Bereich Verbraucherschutz) schlecht? Erst die Regulierung macht die Qualitätskontrolle, Abgabevorraussetzungen usw möglich.

Kommentar von theFIST ,

staatliche Regulierung ist eine gewaltsame Zentralplanung der Produkte. Auch wenn einige Regulierungen so wirken, als wären sie Qualitätssicherung, steht sie dem tatsächlichen Ursprung der Qualität, der Innovation, im Weg, während sie gleichzeitig die Leute, die sich die Standards der Bürokraten nicht leisten können, zu schlechteren Alternativen treibt

Und ja, genau diese Versteuerung it es, die ein ohnehin schon intolerables Übel noch weiter wachsen lässt

Kommentar von atze3011 ,

Also willst du Obst das frei von Staatsgewalt ist aber mit Gift besprüht wurde? Milch die nicht vom Staat unterdrückt wird aber dafür Krankheitserreger enthält?

Steuern sind in einem Staat nun mal notwendig damit dieser funktioniert, um keien Steuern zahlen zu müssen, müsste man das Modell eines Staates generell komplett neu überdenken.

Kommentar von theFIST ,

Obst wird bereits mit Gift besprüht, der einzige Grund, das du auch giftfreies Obst kaufen kannst ist Konkurrenz zwichen Firmen, die auf Kunden angewiesen sind

Ein Unternehmen möchte seine Kunden am Leben halten, und ihnen genug Wünsche erfüllen, das sie wiederkommen

Ein Staat hingegen ist eine gewltbasierte Institution, und dass er Steuern benötigt, unterscheidet sich nicht davon, dass eine Mafia Erpressung benötigt

Ökonomen wie z.b. David Friedman und Murray Rothbart haben schon vor Jahrzehnten Lösungswege dafür gefunden, nur steht die Staatsgewalt diesen wo sie es kann im Weg

Kommentar von atze3011 ,

Um hier eine Gesellschaftwissenschaftliche Grundsatzdiskussion zu führen habe ich leider nicht das nötige Vorwissen über zur Debatte stehende Modelle.

Fakt ist nunmal dass wir in einem Staat leben und Steuern unerlässlich dafür sind, dass uns Infrastruktur und Sicherheit zu Verfügung gestellt werden.

Es gibt zwar auch leider keine Alternativen zu diesem Staatsmodell, deswegen kann ich dein Widerstandsbedürfnis verstehen, allerdings kann man daran momantan nicht viel ändern.

Kommentar von theFIST ,

Steuern, also Raub unter einem anderen Namen, ist nicht nötig, und auch nicht förderlich, für Infrastruktur oder Sicherheit

und es gibt Alternativen

Antwort
von makiflachzange, 35

Wie hoch sind die Steuern, wenn ich mir n' Zehner Gras peile?
Ist das für die Branche nicht 'ne riesengroße Schande
Alle Stammkunden zu verlieren an Beamte?
Gibt der Staat mir Kommi, oder geht das nur in Bar?
Vielen Dank nach oben, unser Business ist im Ar***
Die Legalisierung ist 'ne riesen Katastrophe, checkste nicht?
Die nehmen dir alles und ersetzen dich

Denk an die dealer

Antwort
von Nurnocheins, 123

Vorteil:
-Die Menschen haben mehr Spaß
-Sind glücklicher
-Haben etwas an dem sie sich festhalten können
-weniger drogenmenschen im knast-> mehr platz für wirklich gefährliche Leute
-mehr Geld für Staat wegen Steuern und so

Nachteil:
Gibt keinexD

Kommentar von thxii ,

Diamorphin ist keine Spaßsubstanz, dass nimmt man nicht um "sich an etwas festhalten zu können." Soetwas sollten nur Totkranke Schmerzpatienten bekommen...

Dein Kommentar ist grober Unfug.

Kommentar von atze3011 ,

An Heroin sollte man sich keinesfalls "festhalten". Das ist die dümmste Idee die es gibt, damit ist eine massive Sucht vorprogrammiert. Heroin sollte nur in sicheren Lebenslagen konsumiert werden und nicht dafür genutzt werden Probleme zu verdrängen oder sich an etwas "festzuhalten"

Antwort
von MzHyde1, 121

Pro : Wenn man Kokain oder Heroin konsumiert, schädigt man nur sich selbst (kann ja bspw. auch keinen Selbstmord "verbieten" ) (Ausnahmen: Schwangerschaft,...)
Durch die Legalisierung fällt ein krimineller Zweig weg, vermutlich hohe Einnahmen durch Steuern
Contra : Hohes Suchtpotential, Gesellschaft voller Abhängiger funktioniert nicht, moralische Ansprüche (Eltern müssen für ihre Kinder da sein können, ...)

Kommentar von Pakstdudes ,

soviel ich weiß ist Selbstmord "verboten"

Kommentar von theFIST ,

Selbstmord ist schon als Wort falsch, damit es einen Mord geben kann, muss das Opfer gegen seinen/ihren Willen umgebracht werden

Kommentar von MzHyde1 ,

Nein. Selbstbestimmungsrecht und Menschenwürde. Komplizierter wird es bei Sterbehilfe. Aber Suizid und Suizidversuch sind nicht gesetzlich verboten

Kommentar von tony5689 ,

Naja... In einigen ländern steht auf suizid die todesstrafe. Und das ist nochnichtmal ein witz^^

Kommentar von MzHyde1 ,

wir reden aber hier von Deutschland.

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