Frage von lecornusier 29.09.2009

Kann es auch ohne Gott eine Ethik geben?

  • Hilfreichste Antwort von Buchfink 29.09.2009
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt Menschen, die sich nur deswegen "korrekt" verhalten, weil sie Angst haben eines Tages dafür von Gott bestraft zu werden.

    Diese Menschen sind eigentlich gar keine gute Menschen, sie verhalten sich nur so, damit sie von der Hölle (oder was weiß ich) verschont bleiben.

    .

    Andere Menschen (Atheisten z.B.) verhalten sich korrekt, weil sie es für richtig halten und nicht weil es ihnen jemand vorschreibt, der bei Nichteinhaltung straft.

  • Antwort von Kermit65 29.09.2009
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nun, die Frage ist erstmal was meinst du mit Ethik? Ich glaube sicher an Gott und kann mir daher nicht vorstellen, dass es ohne Gott überhaupt Menschen geben würde. Das geht mir nicht ins Hirn. Wenn ich an Menschen denke, die ihr Leben nicht mit Gott leben und die nix vom BIG Daddy wissen wollen, so haben auch die ein Empfinden was gut oder schlecht ist. Das Gewissen, nur haben die ein anderes Denken... da sie sich eben eher durch andere Dinge leiten laßen. Ich z.b. hab erst vor einigen Jahren begonnen konkret zu beten, hab gesagt "Hey Gott, wenns dich gibt dann laß mich das irgendwie merken" und habe dann begonnen mit Gott zu leben, nach der Bibel seinen Wort und hab den ständig nach seinem Plan für mich gefragt.... und hab gemerkt, dass sich mein Gewissen deutlich verstärkt hat oder höre ich vielleicht einfach mehr drauf? Das ist fraglich, schau mal hier http://gekreuzsiegt.blogspot.com/ Das ist meine Seite, wo ich auch schreibe wie ich zu Gott gekommen bin und was ich so mit dem erlebe oder auch nicht hähä

  • Antwort von Albrecht 29.09.2009
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ethik ist eine Bezeichnung die Moral oder die Theorie der Moral. Diese kann es mit oder ohne Annahme der Existenz Gottes und einer Berufung auf einen göttlichen Willen, aus dem das Gute hergeleitet wird, geben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, moralische Sätze zu begründen.

    Etwas Gutes sollte um seiner selbst willen getan werden (intrinsischer Wert), nicht bloß um etwas anderen willen (extrinisch). Dies kann nur hinzukommen. Ein moralisch hochstehender Mensch handelt nicht bloß so, weil dies Handeln belohnt oder bestraft wird (z. B. nach religiösen Vorstellungen von einem Gott).

    Die Untersuchung, auf welche grundsätzliche Ansätze Ethiken aufgebaut werden können, ist ein Bereich, der manchmal Metaethik genannt wird (in der theoretischen Reflexion eine Ebene darüber). Eine Zurückführung von Werten auf Gott gehört zu einem Typ Ethik, der Supernaturalismus genannt wird.

    Es gibt ein Problem, wie eine Letztbegründung für moralische Urteile geschehen kann. Wenn in einer Weltanschauung nichts Absolutes existiert, wird auch die Ethik relativistische bleiben. Letztbegründungsversuche hat es auch ohne Erklärung als göttlicher Wille gegeben.

    In jeder Ethik ist es nötig, auf irgendeinem Weg das richtige Handeln zu finden. Daran ändert die Existenz oder Nichtexistenz Gottes nichts. Die Menschen sind mit Vernunft begabt und können sie zum Denken über das Gute verwenden. Religiöse Offenbarung und spirituelle Erleuchtung (ohne rationale Begründung auch sehr unsicher und zu vielfältigen Deutungen fähig) entfallen als Begründungen, wenn Gott nicht existiert.

  • Antwort von daddysdearest 30.09.2009
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sicher ist das möglich. Es kann sich dann aber immer nur um eine menschliche und damit subjektive Ethik handeln.

  • Antwort von pepe33 30.09.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ohne Gott wäre diese Menschheit schon lange zum Untergang verdammt sein. Aber Gott hat einen Plan, nachzulesen in der Bibel. Die Prophezeihungen erfüllen sich. Und da mag noch so einer sagen ich glaube nicht an Gott, sie erfüllen sich trotzdem.

    Ich finde aber, dass fast alle Gläubige nicht nur handeln, weil sie Angst vor der Hölle haben, sondern weil sie einfach "Herz" haben und gerne gute Menschen sind!

  • Antwort von Tobias87 29.09.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Natürlich kann es eine Ethik (d. h. eine Lehre, die die Frage, wie man handeln soll, beantwortet) ohne Gott geben, siehe folgende Beispiele:

    • Kategorischer Imperativ (Handle nur gemäß Grundsätzen, von denen du wollen kannst, dass jeder ihnen gemäß handelt)
    • Utilitarismus (Handle so, dass du das größstmögliche Glück für die größtmögliche Anzahl an Menschen erzeugst)
    • Egoismus (Handle so, dass du dein eigenes Glück förderst)
    • Verantwortungsethik (Handle im Zweifelsfall nicht nach abstrakten Prinzipien, sondern so, dass die konkreten Konsequenzen deiner Handlung möglichst gut sind)
    • Gerechtigkeitsethik in Anlehnung an Rawls (Handle so, dass die Konsequenzen deiner Handlung für denjenigen, der am meisten darunter leidet, möglichst glimpflich ausfallen)
    • Liberale Ethik (Werde nach deiner Fasson selig, ohne andere daran zu hindern, nach ihrer Fasson selig zu werden)

    u. a. m., es gibt also sehr viele Ethiken, die keinen Gott brauchen.

  • Antwort von Harterkampfer 29.09.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn nicht schon Leute vor mir die Götter erfunden hätten, ich täte es jetzt!

    Ein Gott ist sowas wie ein Schrauberzieher, mit dem man hämmern und anstreichen kann : Man nimmt die eigenen Gedanken und Normen, und projiziert sie auf eine weiße Leinwand, um anschließend zu sagen, seht dort nach oben, dort offenbart sich das Gesetz, das für alle gültig ist!

  • Antwort von Taimanka 29.09.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    den Begriff "Ethik" hat der Mensch geschaffen, das Gefühl dazu und das, was es uns veranläßt zu tun oder zu lassen, gab es schon einige Zeiten davor

  • Antwort von Bienenfresser 16.10.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auf jeden Fall. Das ist dann aber eine Ethik der Beliebigkeit, weil sie keine Grundlage hat.

  • Antwort von Kellerassel 29.09.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ehtik ist eine Erfindung des, oder der Menschen. Der Gott, es gibt ja keinen, kann es nicht erfunden haben.

  • Antwort von peterpawlow 29.09.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Alles eine Frage der Selbstachtung

  • Antwort von Indigo 01.10.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt keine Ethik mit Gott. Denn so einen Gott gibt es nicht!

    .

    Es lässt sich aber anschauen was die Christen im Namen eines Fantasiegottes auf unserer Erde in den letzten Jahrhunderten getrieben haben.

    .

    Vernichtung aller Kulturen, die nicht an diesen Fantasie Gott glauben wollten. Genannt sind hier die unzähligen Gottheiten der Germanen, der Kelten, der Goten, der Wanen, der Slaven und vielen anderen Völkern mit eigenen Religionen.

    .

    Blutigste Kreuzzüge !

    .

    300 Jahre lange Inquisitation mit Hexenverbrennungen Folterungen und vielem abscheulichem mehr!

    .

    Unterstützung des 3. Reiches

    .

    Ethik,... und Christentum? Fehlanzeige!

    .

    Die Demokratie ist von atheistischen Griechen erschaffen worden!

    .

    Der Humanismus ist von Atheisten entwickelt worden!

    .

    Gleichberechtigung gibt es in der Bibel nicht, denn die Erbschuld der Frau gilt bis heute!

    .

    Ethik und Christentum? Nein!

  • Antwort von coeleste 29.09.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wenn gott nicht existieren würde,gäbe es keine ethik.ohne gott gibts gar nix.auch nicht deine frage. grinsgrins

  • Antwort von Sommerschnee 29.09.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ethik ist ein Überbegriff der Moral. Was hat da Religion dabei zu suchen ?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ethik

  • Antwort von Igitta 29.09.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weshalb nicht? Ich glaube an Gott.

  • Antwort von ziuwari 29.09.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    es gibt sie, obwohl es keine götter gibt, komisch, nicht ?

  • Antwort von wernilein 29.09.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja ,Hundert Prozent

  • Antwort von TochterZion 17.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt Gott.

    "Die Toten sollen ihre Toten begraben und die Lebenden bei den Lebenden bleiben damit aus Israel alle erlöst werden." Der HERR Jesus Christus, 2006 zu mir.

    Denn es kommt niemand zum Vater den durch den Sohn.

    Und der Gott der Himmel und Erde gemacht hat, der HERR HERR Zebaoth, der Gott Israels hat mir seinen meinen neuen Namen gegeben.

    Aiwa- Recht und Gerechtigkeit im Himmel wie auf Erden.

    Denn wenn ihr mich von Herzen sucht so werde ich mich von euch finden lassen.

    Und Gott wird zurückkehren nach Zion und alle Augen sollen es sehen.

    Den der HERR wird seinen Heiligen Arm vor den Augen aller Heiden offenbaren.

  • Antwort von wuerstel 01.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Frage ist, ob sich alle Menschen darauf einigen können, welche Normen die richtigen sind. - Es sieht nicht danach aus. Schon allein der Gedanke an bindende ethische Werte stößt offenbar viele ab. Hinzu kommt, dass immer wieder moralische Fehltritte ins Rampenlicht gerückt werden, sei es im Geschäfts.- oder Privatleben, in der Politik, in Theologen-, Ärzte- oder Juristenkreisen, im Sport und im vielem mehr. Auf viele Werte, die früher in Ehren gehalten wurden, gibt man heute nicht mehr viel. Geltende Maßstäbe werden angezweifelt, oft verworfen oder sind nur noch in der Theorie hoch angesehen. Und so ist es modern geworden, alles zu relativieren. Wie man allerdings leicht erkennt, ist es mit der Moral dadurch nicht besser geworden. Reicht es aber, nach dem Gewissen, seinem „natürlichen Empfinden“ zu gehen, wenn man entscheiden will, was richtig oder falsch ist? - Leider strotzt die Geschichte nur so von den Fehlern und Vergehen, die Einzelne oder ganze Gruppen begangen haben. Viele sind deshalb zu der Überzeugung gelangt, dass man Anleitung von einer höheren Quelle braucht, um die besten Lebensprinzipien herauszufinden. Müsste der Schöpfer des Menschen nicht am ehesten in der Lage sein, solche zeitlosen Werte zu bestimmen? Dr. Carl G. Jung, einer der Begründer der analytischen Psychologie, schrieb in seinem Buch Gegenwart und Zukunft: „Das Individuum, das nicht in Gott verankert ist, vermag der physischen und moralischen Macht der Welt aufgrund seines persönlichen Dafürhaltens keinen Widerstand zu leisten.“ Johann Wolfgang von Goethe schrieb über die Bibel: „Ich für meine Person hatte sie lieb und wert: denn fast ihr allein war ich meine sittliche Bildung schuldig.“ Auch Gandhi soll einmal gesagt haben: „Trinkt tief von dem Brunnen, der euch in der Bergpredigt gegeben ist . . . Die Lehre der Bergpredigt ist für uns alle.“ Diese Schlussfolgerungen passen zu dem, was ein Prophet vor langer Zeit schrieb, nämlich dass „nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht. Es steht nicht bei dem Mann, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten“ (Jeremia 10:23). Unser Schöpfer sagt dazu: „Ich lehre euch, was gut für euch ist, und zeige euch den Weg, den ihr gehen sollt“ (Jesaja 48:17, Hoffnung für alle). Der Apostel Paulus hob hervor, dass die Heilige Schrift eine wahre Fundgrube für erprobte Werte ist. Er schrieb: „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, “ (2. Timotheus 3:16). Wenn dies der Fall ist, warum sich nicht selbst davon überzeugen und einmal in Ruhe darüber nachzudenken, was die Bibel für die eigene Lebensqualität und das menschliche Miteinander bewirken kann?

  • Antwort von Strugazki 30.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn ethische Grundwerte (deren Definition strittig sein kann)solche Auswirkungen haben,wie sie seit Menschengedenken unsere Spezies mit Leid und Elend überziehen,könnte ein vorhandener Gott entweder auf beiden Augen blind sein oder nur höchst selektiv sein Werk verrichten. Beweise?Aktuelle Nachrichten zeigen täglich hungernde,sterbende Kinder in aller Herren Länder.Und mit höchster Wahrscheinlichkeit beten deren Mütter(und Väter)zu allen möglichen Göttern.Mit zweifelhaftem Erfolg;um es milde auszudrücken.

  • Antwort von mangoaxel 29.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kommt auf die Entwicklung deines moralischen Urteilsbewußtseins an. Ist dies religiös geprägt, so kann es keine Ethik ohne einen Got geben. Ist es nicht religiös geprägt geht das durchaus. Ließ mal Habermas oder Kant. Das bringt die Erleuchtung

  • Antwort von koofenix 29.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    gibt es doch.

  • Antwort von Denise180685 29.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja sicher, ich glaube an keinen gott und bin auch nicht getauft, trotzdem bin ich keinen massenmörderin ;)

  • Antwort von superingo09 29.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hat Gott je exestiert ??

  • Antwort von riara 30.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auf jeden Fall. Alles ist moeglich auf dieser Erde und Menschen existieren ja bereits seit etwas mehr als 1 Millionen Jahre. Die Frage die sich stellt ist eine ganz andere. Gibt es Staemme, Voelker oder Zivilisationen die eine funktionierende und erfolgreiche Ethik entwickelt haben und dabei die Existenz eines hoeheren Wesens nicht benoetigt haben. Es wird sicherlich schwierig solche Beispiele zu finden, da eigentlich alle bekannteren Kulturen einen Gott/Goetter kennen/kannten. Die Parallelen die man dabei sieht verweisen auf aehnliche Empfingungen, Deutungen und Gottesbilder quer ueber den Globus, selbst Ureinwohner in Afrika (sofern Sie noch existieren) haben fast ausschliesslich eine Ethik die Gott/Goetter einschliesst, das gleiche gilt fuer den Neandertaler und den fruehen Homo Sapiens. Alle Ethiken, die einen Gott ausschliessen sind entweder nicht sehr alt und beziehen Ihre Schluesse aus existierenden Weltbildern, oder haben bereits aufgehoert zu existieren. Man kann die Buddhisten als Ausnahme sehen, obwohl Ihr Weltbild in weiten Teilen auf dem Hinduismus beruht. Buddhisten lehnen ja auch das goettliche nicht voellig ab, Sie definieren es bloss nicht sondern Sprechen von Energien, Karma und der Widergeburt.

  • Antwort von messemann 29.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wie immer ne Glaubensfrage.

  • Antwort von Janique 29.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    klar. sonst wärs ja das gleiche wort :D

  • Antwort von GALLARIAOY 01.03.2010

    Was ist für dich Ethik!? Wenn du dir diese Frage bantwortest hast, wirst du auch wissen, dass es ohne diesen Hintergrund, >GOTT<, auch die Ethik nicht existieren würde, weil eben nichts wäre. GALLARIAOY

  • Antwort von gottesanbeterin 16.10.2009

    Bestimmt nicht.

  • Antwort von evangelista 01.10.2009
    1. WESHALB WURDEN MEINE KOMMENTARE GELÖSCHT???
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