Frage von N0sc0p3er420, 329

Ist Gottes Name Jehova?

Hallo! Die Zeugen Jehovas lehren ja das der Name Gottes Jehova ist.Doch stimmt das?Und wenn ja wieso nutzen ihn dann Katholiken nicht?

Antwort
von oelbart, 132

Die Hebräer haben nur die Buchstaben JHWH geschrieben und keine Vokale dazugesetzt. (Ds ght m Dtschn bsplws ch ht nch - wnn D d Sprch knnst, brchst D k Vkl m z vrsthn, ws jmnd schrbt)

Im späteren Judentum hat man das Wort JHWH nicht mehr ausgesprochen (aus Angst, es "falsch" auszusprechen) und durch Adonai oder Elohim ersetzt.

Im Mittelalter - als das alte hebräisch nicht mehr Alltag war - haben nun Rabbis die alten Bibelschriften vokalisiert. Damit niemand versehentlich den Namen JHWH ausspricht, haben sie dazu die Vokale von Elohim gesetzt. Im hebräischen ist es nicht möglich, JHWH mit dieser Vokalisierung zu sprechen, deshalb würde selbst ein nicht ganz konzentrierter Leser automatisch an dieser Stelle stolpern (und dann merken, dass er dieses Wort nicht aussprechen sollte)

Die frühe Bibelwissenschaft wusste von dieser Intention nichts (oder es war ihr egal), deshalb hat man einfach die Vokale auf die Worte gelegt und "Jehova" daraus gemacht

Antwort
von HerrVonRibbeck, 93

Selbst Herr Geoffrey Jackson (einer von insges. Mitgliedern der sog. Leitenden Körperschaft, also dem höchsten Führungsgremium der ZJ) teilt offiziell in einer JW Broadcasting Übertragung mit, dass der Name 'Jehova' tatsächlich die wohl falscheste Wiedergabe des Gottesnamens ist, die korrektere Jahwe. 

Die WTG entschied sich bewusst aus Gründen des allgemeinen Bekanntheitsgrades für die falsche Wiedergabe 'Jehova' anstelle des korrekteren Jahwe, so Jackson in der Video-Ausgabe.   

Auch Katholiken sprechen den Gottesnamen aus, nur nicht in der inflationiären Art und Weise, wie es die Zeugen tun. 

Schließlich beruht die Namensinterpretation 'Jehova' ja auch auf einem kath. Mönch (erstmals erschienen im Buch Pudego Fidei 1270, 700 Jahre bevor die Zeugen überhaupt in Erscheinung traten). 

Der Name Jehovah erscheint in:

John Rogers’ Matthew Bible in 1537, the Great Bible of 1539, the Geneva Bible of 1560, Bishop’s Bible of 1568 and the King James Version of 1611. More recently, it has been used in the Revised Version of 1885, the American Standard Version in 1901, and the New World Translation of the Holy Scriptures of Jehovah’s Witnesses in 1961. – Wikipedia 

Beachte bitte hinsichtlich der Jahresangaben, dass die New World Translation der ZJ in Gänze erst 1961 vorlag. Die ZJ sind damit sicherlich nicht die Bewahrer des Gottesnamens.

Antwort
von josef050153, 86

Wie der Name Gottes auszusprechen ist, weiß heute kein Mensch mehr, auch nicht die Zeugen Jehovas.

Das hebräische Tetragrammaton (יהוה - JHWH) wurde schon zur Zeit Jesu nur mehr mit Umschreibungen wiedergegeeben. Um aber zu kennzeichnen, welches Wort gelesen werden soll (qere), hat man die Vokale des zu ersetzenden Wortes unter die Konsonanten geschrieben.

Es gibt nämlich hauptsächlich drei Vokalisierungen dafür:

  • JHWH & eoa für Adonai
  • JHWH & eoi für Elohim
  • JHWH & ea für Schema

Dazu sind aber tiefe Kenntnisse der Althebräischen Sprache notwendig, über welche die Urväter der Bibelforscher (so hießen die Zeugen Jehovas damals) gar nicht verfügten. Wie immer in der Kirchengeschichte, wenn man etwas nicht weiß, behauptet man etwas und macht diese Behauptung zum Götzen.

Kommentar von stine2412 ,

Josef, dann höre dir doch einmal folgendes von Johann Sebastian Bach an:
https://www.youtube.com/watch?v=w7mRZLqtVKc
https://www.youtube.com/watch?v=tzrR0QJ3a6s


Barth Crasselius 1667-1724 =
D
ir, dir, Jehova, will ich singen,denn wo ist noch ein solcher Gott wie du?

Josef, das ist ein altes evangelisches Kirchenlied. Vor einigen Jahren wurde der Name "Jehova" durch "Höchster" ersetzt. Warum eigentlich? Hat man Angst vor diesem Namen? Oder wie du schreibst
macht diese Behauptung zum Götzen?

Josef, wie verstehst du denn "Dein Name werde geheiligt" aus dem Vater unser? Selbstverständlich kannst du auch den Namen "Jahwe"
heiligen, du kannst auch JHWH sagen. Aber "Herr" ist kein Name und schon gar keiner, der geheiligt werden soll.

Kommentar von Rex6969 ,

Worauf willst du eigentlich hinaus  "mit "Dein Name werde geheiligt?" 

Hat Jesus selbst "sein Name geheiligt" JA oder NEIN?

Warum hat denn Jesus  kein einziges Mal "Jehova" gesagt? 

Warum hat Er am Kreuz nicht gesagt, "Jehova, Jehova, lama sabachtani"? Oder sind dir irgendwelche Belege bekannt, dass Jesus den Name "Jehova" jemals ausgesprochen hat? Also dafür sind  mir keine Belege bekannt.

Oder willst du damit sagen, dass die  Zeugen Jehovas "den Name geheiligt haben", indem sie -im "NAME JEHOVA- schon einige Male Harmagedon, im Jahr, 1975, 1972, oder 1914 falsch prophezeit haben???




Kommentar von josef050153 ,

Erstens muss ich hier wohl eines klarstellen. Ich habe nie behauptet, dass man den Gottesnamen 'Jehova' nicht verwenden soll. Ich habe nur - mit einer anständigen Begründug, was leider bei den meisten Postings der ZJ fehlt - mitgeteilt, dass er auf einem Irrtum beruht.

Dein Name werde geheiligt

Die Auslegung der Zeugen Jehovas beruht auf einem Irrtum, der nur durch die mangelnden Aramäisch- und Griechischkenntnisse ihrer damaligen Leitung  zu erklären ist.

Es ist etwa genauso wie die Fehlinterpretation von Joh 17:6.

Nach EINDEUTIGEM Handschriftenbefund hat Jesus diesen Gottesnamen NIE verwendet. Das Gegenteil glaube ich erst, wenn man mir eine ALTE Handschrift präsentiert, in der das Gegenteil vorkommt. Es kann also selbst ein Blinder mit dem Stock fühlen, dass es etwas anderes bedeuten MUSS als Jehova als Namen zu offenbaren.

Aber um das zu verstehen sind eben auch Kenntnisse der damaligen Kultur notwendig, die von der Leitenden Körperschaft der ZJ bewusst ignoriert werden. Sie wissen das zwar, aber sie leugnen es einfach.

Einen Namen bekanntmachen, heißt etwas anderen, als einen Namen nur zu nennen. Selbst im Deutschen spricht man ja von einem 'guten Namen', den jemand hat. Damit meint man eben nicht, dass er 'Rosenblatt' oder 'Veilchenduft' heißt, sondern, dass sein ganzes Gehabe und Wesen gut ist. Besonders bei Firmen ist so ein 'guter Name' oft die beste Werbung für ein Produkt.

Wenn Jesus den Namen Gottes bekannt gemacht hat, dann hat er eben einfach viel vom Wesen Gottes offenbart.

Es ist auch interessant hier, dass NIEMAND auf die von mir genannten Vokalisierungen eingegeangen ist. Anscheinend sind hier zwar viele Mitglieder der Zeugen Jehovas unterwegs, wenn es aber wirklich um unberstreibare Dinge geht, dann reicht ihre sogenannte und hochgelobte Erkenntnis doch nicht aus. Aber das ist natürlich bei der Wachturmverdummung wieder voll verständlich.

Antwort
von suziesext07, 121

Monotheisten haben ein rein geistiges Gottesbild, in dem der Gott weder Vor- noch Nachnamen hat noch sonst irgendwelche anthropomorphen Eigenschaften.

Die primitven Stammesreligionen im Altertum gaben ihren Stammesgöttern Namen, schrieben ihnen willkürlich meist sehr menschliche Eigenschaften zu, wie Jähzorn, Misstrauen, Eifersucht, Rache, Neigung die Menschen zu beherrschen, zu bestrafen oder zu belohnen usw usw.

Die altjüdische Religion war eben auch 'nur' so ne primitive Stammesreligion, und ihr Hauptgott hiess eben JHW (ohne Vokale geschrieben), so wie die Griechen Zeus, die Römer Jupiter, die German Wotan, die Inder Brahma und die Chinesen Shangdi sagten.

Die Katholiken haben ein anderes Bibelverständnis: für sie ist das Alte Testament nur der Vorläufer, das Neue Testament ist die Sinnerfüllung von Gottes Wort und Willen. Jesus spricht von Gott immer nur als dem Vater im Himmel, nie mit nem Eigennamen.

Die Zeugen Jehovas dagegen legen auch das Alte Testament wörtlich aus, leider inkonsequent, sonst müssten sie sich nämlich an wirklich alle Vorschriften der Torah halten und nicht nur nach einigen herausgepickten.

Antwort
von Rosenblad, 90

Zur historischen Etymologie der originären Begriffsaustellung יהוה siehe:

Martin Leuenberger „Gott in Bewegung : religions- und theologiegeschichtliche Beiträge zu Gottesvorstellungen im alten Israel" (Tübingen : Mohr Siebeck, 2011, 379 S.)

Der Name "Jehova" dürfte als eine Folge des Versuches zu interpretieren sein, das Tetragrammaton JHWH in einer lateinischen Verbalisierung als "iahouah" (vermutlich erstmals vom spanischen Mönch Raymond Mantini um 1270) auszusprechen resp. zu verschriftlichen.

Antwort
von nowka20, 60

jehova ist der vornehmste der 7 schöpfungsgötter .

zur zeit des alten testamentes war er "das antlitz des christusgottes".

Antwort
von stoffband, 101

Es gibt viele Götter, jeder hat einen Namen

Antwort
von muschmuschiii, 132

Jede Religion hat für ihren "Gott" einen anderen Namen  ......... warum sollten also Katholiken den Gottesnamen der Zeugen Jehovas verwenden.

Kommentar von N0sc0p3er420 ,

Weil Laut den Zeugen Jehovas der Name in der Bibel steht?ich frag mich dann hslt wieso ihn dann nicht Christen benutzen.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Dem ist aber, mit einzelnen Ausnahmen nur in der bzw. den Bibelübersetzung/en der Zeugen Jehovas so. Die einzige Ausnahme, die mir dazu einfällt, findet sich an der Stelle des Alten Testaments, wo Gott sich Mose gegenüber vorstellt (http://www.bibleserver.com/text/EU/2.Mose3).

Kommentar von telemann2000 ,

Es spricht sicherlich nichts dagegen, den Gottesnamen zu gebrauchen. Allerdings sollte man es bestimmt nicht in inflationärer Weise tun, wie die Zeugen Jehovas.

Als Gottes Sohn hier auf der Erde weilte, fügte er eine neue wichtige Komponente in die Anbetung ein.

Er lehrte seine Nachfolger, Gott mit 'Vater' oder 'Abba' anzusprechen - ein absolut ungewohntes Novum für die damalige jüdische Kultur.

Es ist durchaus wichtig zu wissen, das der Vater einen Namen hat.

Ein Kind kennt auch den Namen seines Vaters und ohne zu zögern würde er jemandem der danach fragt, Auskunft darüber geben. in der Regel spricht ein Kind aber seinen Vater eher selten mit Namen an, sondern eher in der Koseform 'Papa' was ungefähr der Wortbedeutung 'Abba' sehr nahe kommt.

Kommentar von stine2412 ,

http://www.kath.net/news/20590

NOscOp3er420, dort wird ein Grund genannt. Außerdem vermute ich, dass Jehovas Widersacher ein großes Interesse daran hat, dass der Name Gotte nicht gebraucht wird. Lies. Römer 10:13 =
„Jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“ 

Im evangelischen Gesangsbuch gibt es ein Lied: Dir, dir Jehova will ich singen. Seit einigen Jahren steht dort statt Jehova "Höchster". In diesem Link/Lied wird der Gottesname aber gebraucht.
https://www.youtube.com/watch?v=w7mRZLqtVKc

Diese GF habe ich eben auch gefunden:

War Johann Sebastian Bach Jehovas Zeuge? (Musik, Religion ...

www.gutefrage.net/frage/war-johann-sebastian-bach-jehovas-zeuge
Kommentar von chooney ,

Zeugen Jehovas verwenden aber durchaus auch das Wort Vater. aber man sollte doch den Namen seines Gottes kennen

Antwort
von Philipp59, 67

Hallo N0sc0p3er420,

ja, es stimmt, Jehovas Zeugen lehren, dass der Name Gottes Jehova ist. Warum tun sie das, während doch viele andere (z.B. die Katholiken) diesen Namen nicht gebrauchen? Nun, wenn wir den göttlichen Namen gebrauchen, dann tun wir das hauptsächlich deswegen, weil Gott sich in der Bibel tatsächlich mit seinem Namen vorstellt. So heißt es beispielsweise im Buch Jesaja über ihn: " "Ich bin Jehova, das ist mein Name" (Jesaja 42:8).

In den meisten Bibelübersetzungen erscheint der göttliche Name nicht, da er durch die Titel "Herr" oder "Gott" ersetzt wurde. In den ursprünglichen Texten der heiligen Schrift stand jedoch der Name Gottes etwa 7.000 mal in der Form "JHWH" (die hebräischen Konsonanten des Gottesnamens). Zwar ist im Laufe der Jahrhunderte die genaue Aussprache verloren gegangen, doch ist im Deutschen (und in vielen anderen Sprachen) schon sehr lange die Namensform "Jehova" bekannt. Einige Gelehrte bevorzugen zwar die Form "JAHWE", doch ist das nicht das Entscheidende. Viel wichtiger als die genaue Aussprache, ist der Gebrauch des Namens Gottes! Wie wichtig dieser ist, lassen folgende Worte Jesu erkennen: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen“ (Johannes 17:26). Jesus machte also keinen Hehl aus dem göttlichen Namen und gebrauchte ihn freimütig.

Wenn Gott es für richtig hielt, seinen Namen auf den Seiten seines inspirierten Wortes, der Bibel, über 7.000 mal aufschreiben zu lassen, ist es dann nicht sehr anmaßend, diesen Namen einfach wegzulassen und an dessen Stelle einfach nur "Herr" oder "Gott" einzusetzen? Wie überaus wichtig Gott der Gebrauch seines Namen ist, geht auch aus folgendem Text hervor: "Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde" (Psalm 83:18).

Glücklicherweise haben nicht alle Bibelübersetzer den göttlichen Namen aus der Bibel entfernt. So gibt es eine Reihe deutscher Bibelübersetzungen, in denen der Name Gottes noch heute an verschiedenen Stellen zu finden ist. Zu diesen gehören bekannte Übersetzungen wie z.B. die "Einheitsübersetzung", die "Züricher Bibel", die "Schlachter Bibel" und die "Jerusalemer Bibel", um nur einige zu nennen. In der wohl bekanntesten aller Bibelübersetzungen, der "Luther Bibel" heißt es in der Fußnote zu 2. Mose 3:15: „Im Hebräischen lautet der Gottesname Jahwe.“

Es gibt aber auch eine Reihe außerbiblischer Beweise, die zeigen, dass Gott einen Namen hat und dass dieser schon lange in Gebrauch ist. Einer davon ist der berühmte "Mesa-Stein", der 21 Kilometer östlich vom Toten Meer gefunden wurde und heute in dem Pariser Louvre-Museum ausgestellt ist. Auf einer Inschrift dieses Steines heißt es: "Ich nahm von dort die [Gerä]te Jahwes und schleifte sie vor Kamos". Dies ist wahrscheinlich der älteste außerbiblische Beleg für den Namen Gottes. Gottes Name ist aber auch auf zahlreichen Gegenständen aus späterer Zeit zu finden: auf Briefmarken, Münzen, Altarinschriften sowie an oder in verschiedenen Kirchen und anderen Gebäuden (z.B. der Dom in Mailand oder eine Statue im Vatikan).

Du siehst also, der Name Gottes ist keine "Erfindung" von Jehovas Zeugen. Denkst Du nicht auch, dass es viel persönlicher ist, Gott mit seinem Namen anzusprechen als nur einen seiner zahlreichen Titel zu gebrauchen? Und bedenke auch: Wir geben allen Personen (und selbst Tieren) einen Namen. Sollte da der Höchste ein namenloses Wesen sein? Vielen ist es erst dadurch, dass sie Gott mit seinem Namen kennengelernt haben, möglich gewesen, ein enges persönliches Verhältnis zu ihm zu entwickeln. Somit ist es ein großes Vorrecht, den heiligen Namen Gottes kennen und gebrauchen zu dürfen!

LG Philipp

Kommentar von N0sc0p3er420 ,

Danke für die Tolle Antwort! :)

Kommentar von Philipp59 ,

Gerne, vielen Dank!

Kommentar von telemann2000 ,

Hallo Philipp. 

Interessant, dein Argument vom 'namenlosen Wesen'. 

Da kommt mir direkt die Begebenheit über Paulus und die Griechen mit ihrer Statue eines unbekannten Gottes in den Sinn. 

Paulus argumentierte, dass er ihnen diesen unbekannten Gott verkündet. 

Zeigte er ihnen anschließend, dass dieser unbekannte Gott einen Namen hat? 

Öffnete er die griechische Septuaginta und zeigte den Griechen, das Gott JHWH heißt? 

Der Bibelbericht sagt nichts darüber. Man kann jetzt natürlich spekulieren und behaupten, in der Apostelgeschichte ist nicht alles aufgezeichnet. 

Richtig. Nebensächlichkeiten müssen nun wirklich nicht aufgezeichnet werden. 

Es gibt also zwei Möglichkeiten. Entweder man glaubt, dass Paulus den Gottesnamen nur ganz beiläufig erwähnte oder man hält sich an den Kontext. 

Was sagt der Zusammenhang? 

Paulus predigte das Evangelium über den Christus, welches selbstverständlich auch den Vater einschloß. Vorrangig predigte er aber den Christus.... 

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo telemann2000,

ist das wirklich Dein Ernst? Du versuchst aus der Nichterwähnung des Namens Gottes in der Ansprache des Apostels Paulus auf dem Areopag-Hügel in Athen ein Argument gegen die Wichtigkeit des göttlichen Namens zu schmieden, obwohl Paulus in seinen Briefen diesen Namen fast 100-mal verwendet und er in der gesamten Bibel annähernd 7000-mal vorkommt!

Wenn in seinen Worten an die Athener nicht von Gottes Namen die Rede ist, dann beweist das in keiner Weise, dass Paulus den Namen für unwichtig hielt, sondern zeigt lediglich, dass er es in dieser Situation vorzog, Gottes Namen nicht zu erwähnen. Die Athener hatten ja für sämtliche ihrer Gottheiten einen Namen, so dass es ihnen wenig gesagt hätte, wenn Paulus den von ihnen verehrten "unbekannten Gott" mit dem Namen "Jehova" bezeichnet hätte. Vielmehr entschied sich Paulus dafür, ihnen diesen "unbekannten Gott" als den Gott vorzustellen, der die Welt erschaffen hat und der "allen [Personen] Leben und Odem und alles gibt" (Apostelgeschichte 17:25).

Jehovas Zeugen, die wie kaum ein anderer von der Wichtigkeit des Namens Gottes überzeugt sind, gehen bei ihren Gesprächen mit den Menschen an der Tür oder auf der Straße ähnlich wie der Apostel Paulus vor. Sie ziehen es meistens vor, den Namen Gottes zunächst noch nicht zu erwähnen, da viele mit dem Namen "Jehova" nicht so viel anfangen können. Sie sind es ja gewohnt, immer nur "Gott" oder "Herr" zu sagen. Würde man nun ohne nähere Erklärung plötzlich den Namen Gottes verwenden, dann würde das viele befremden. Sprechen sie jedoch dann öfter mit der gleichen Person über die Bibel, erklären sie ihr die Bedeutung des Namens Gottes und verwenden ihn dann auch durchgehend.

Wenn Paulus das "Evangelium über den Christus" predigte, heißt das nicht, dass er den himmlischen Vater als nachrangig ansah. Hätte er das wirklich getan, dann hätte er ganz bestimmt nicht im Sinne Christi gehandelt, der nicht sich selbst, sondern seinen himmlischen Vater in den Mittelpunkt stellte. Z.B. sagte Jesus einmal: "Der Sohn kann gar nichts aus sich selbst tun, sondern nur das, was er den Vater tun sieht" (Johannes 5:19).

Außerdem erwähnte Paulus im Philipperbrief die Rolle, die Christus von Gott zugedacht wurde, wenn er schrieb: "Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist,   so dass sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind,   und jede Zunge offen anerkenne, dass Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters" (Philipper 2:9-11). Beachte bitte, dass Gott ihn in diese erhöhte Stellung gebracht hat und dass dies "zur Verherrlichung Gottes, des Vaters" dient! Auch wenn der Christus eine überaus wichtige Stellung innehat (die selbst die der Engel bei weitem übersteigt), so dreht sich doch die gesamte Anbetung ausschließlich um Gott, den Vater.

LG Philipp

Kommentar von telemann2000 ,

Paulus gebrauchte den Gottesnamen in den griechischen Schriften kein einziges Mal. 

Falls es anders wäre, hätten wir heute dafür Nachweise in den Abschriften....

Kommentar von Philipp59 ,

Paulus gebrauchte den Gottesnamen in den griechischen Schriften kein einziges Mal. 

Es gibt historische Beweise dafür, dass die ersten Christen die Septuaginta gebrauchten und auch daraus zitierten. Da die Septuaginta den Namen Gottes in den vier hebräischen Konsonanten JHWH enthielt, stießen sie unweigerlich auf den göttlichen Namen. Und wenn sie daraus zitierten, verwendeten sie auch den darin enthaltenen Namen Gottes. Der Apostel Paulus bildetet da keine Ausnahme. Allein im Brief an die Römer verwendete er Gottes Namen 21 mal.

Dass die Schreiber des NT den Namen Gottes auch tatsächlich benutzten, ist geschichtlich mehrfach belegt. So schrieb George Howard von der Universität von Georgia (USA) im Journal of Biblical Literature : "Neuere Entdeckungen in Ägypten und in der Wüste Juda gewähren uns aus erster Hand einen Einblick in den Gebrauch des Namens Gottes in vorchristlichen Zeiten. Diese Entdeckungen sind für Studien des NT bedeutsam, denn sie stellen eine literarische Analogie zu den frühesten christlichen Dokumenten dar und erklären so vielleicht, wie die NT-Autoren den göttlichen Namen verwendet haben. Auf den folgenden Seiten werden wir eine Theorie unterbreiten, daß nämlich der göttliche Name יהוה (und mögliche Abkürzungen desselben) ursprünglich in NT-Zitaten aus dem AT und in Hinweisen auf das AT geschrieben stand und dann im Laufe der Zeit hauptsächlich durch das Surrogat κς [Abkürzung von Kýrios, „Herr“] ersetzt worden ist. Die Entfernung des Tetragramms führte unserer Ansicht nach zu einer Verwirrung im Verständnis der frühen Heidenchristen über das Verhältnis zwischen ‚Gott, dem Herrn‘, und ‚Christus, dem Herrn‘, wie sich dies in der Hss.-Tradition des NT-Textes widerspiegelt" (Band  96, 1977, S.  63).

Erst im zweiten und dritten Jahrhundert entfernten Abschreiber der Septuaginta Gottes Namen. Zu diesem Zeitpunkt waren jedoch bereits alle Schriften des NT verfasst.

Kommentar von telemann2000 ,

Auf den folgenden Seiten werden wir eine Theorie unterbreiten, daß nämlich der göttliche Name יהוה (und mögliche Abkürzungen desselben) ursprünglich in NT-Zitaten aus dem AT und in Hinweisen auf das AT geschrieben stand und dann im Laufe der Zeit hauptsächlich durch das Surrogat κς [Abkürzung von Kýrios, „Herr“] ersetzt worden ist. 

Auf Theorien sollte der christliche Glauben nicht aufbauen ....

Erst im zweiten und dritten Jahrhundert entfernten Abschreiber der Septuaginta Gottes Namen. Zu diesem Zeitpunkt waren jedoch bereits alle Schriften des NT verfasst.

Du sprichst hier immer wieder von der Septuaginta. Das ist allerdings eine Übersetzung des AT ins griechische und hat mit dem NT nichts zu tun ...

Ich hatte es in einem anderen Kommentar schon erwähnt. Entweder glaubt man daran, das Gott dafür sorgte, dass sein Wort erhalten bleibt und wir heute darauf Zugriff haben oder man glaubt es nicht ...

Also warum dann immer wieder versuchen, im NT den Gottesnamen an Stellen einzusetzen, wo er in den über 5000 Handschriften nicht steht?

Hat man wirklich so wenig Glauben in Gott oder ist das Verhalten des Übersetzungskomitees der NWÜ vielleicht anders zu erklären? 

Kommentar von Philipp59 ,

Die Septuaginta hat sehr wohl etwas mit dem NT zu tun, da die Schreiber des NT daraus zitierten, wenn sie sich auf Stellten aus dem AT bezogen. Und wenn es um Stellen geht, die den Namen Gottes enthielten, dann verwendeten die Schreiber den Namen auch. George Howard, Professor für Religion und Hebraistik, schrieb in der Zeitschrift Biblical Archaeology Review:"Wo in der Septuaginta, die die neutestamentliche Kirche gebrauchte und aus der sie zitierte, die hebräische Form des göttlichen Namens stand, verwendeten die neutestamentlichen Schreiber das Tetragramm zweifellos in ihren Zitaten". Das zeigt, dass der Name Gottes unter den ersten Christen in Gebrauch war, wenngleich er auch in vielen Handschriften aus späterer Zeit nicht mehr zu finden ist, da er daraus entfernt wurde. In sehr alten Fragmenten der Septuaginta, die man Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckte, ist der Gottesname jedoch in den vier hebräischen Buchstaben enthalten. Das ist ein klarer Beweis dafür, dass im 1. Jahrhundert, also zur Zeit der ersten Christen, der Name Gottes bekannt war.

Auch Jesus Christus gebrauchte Gottes Namen, denn er sagte: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten... Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihn(Johannes 17:6,26). Auch wenn Jesus in der Synagoge aus den Schriften vorlas, stieß er auf den Namen Gottes und las ihn vor.

Es gibt auch noch einen Beweis, dass der Name Gottes in den Schriften der ersten Christen in Gebrauch war. In der Tosefta (mündliche Gesetze der Juden, um 300 n.Chr.) hieß es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: "Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen." Vermutlich sind mit den "Rändern" die Evangelien gemeint und mit "Minäer" die Judenchristen. In dem gleichen Werk wird auch der im zweiten Jahrhundert lebende Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der im Hinblick auf die Verbrennung christlicher Schriften sagte: "Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man."

In einer Ausgabe der Zeitschrift Der Wachtturm wurden einmal zwei entscheidende Gründe dafür genannt, warum sich das Übersetzungskomitee der NW-Übersetzung sich dafür entschied, den Namen Gottes im NT zu verwenden:

"1. Die Übersetzer waren überzeugt, dass das Neue Testament die von Gott inspirierte Fortsetzung des heiligen Alten Testaments ist. Daher wäre es für sie unlogisch gewesen, wenn im Neuen Testament plötzlich der Name Gottes nicht mehr auftauchen würde.

Gibt es eine Grundlage für diese Überlegung? Etwa Mitte des ersten Jahrhunderts sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Hätte Jakobus eine solche Aussage gemacht, wenn niemand im ersten Jahrhundert den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte?

2. Als Fragmente der Septuaginta entdeckt wurden, in denen der Gottesname stand (nicht Kyrios), wurde den Übersetzern klar, dass zur Zeit Jesu die heiligen Schriften in Griechisch den Gottesnamen enthielten (bei den hebräischen Texten ging man ohnehin davon aus).

Offensichtlich hat man sich erst später angemaßt, den Gottesnamen aus den griechischen Handschriften zu entfernen. Hätten Jesus und seine Apostel das wohl befürwortet? (Matthäus 15:6-9)." ("Der Wachtturm", 01.08.2008, Seite 22).

Die Übersetzer der Neuen-Welt-Übersetzung sind nicht die einzigen Übersetzer, die erkannt haben, dass es Gründe dafür gibt, den Namen Gottes im NT zu verwenden. U.a. folgende Bibelübersetzungen enthalten Gottes Namen im NT:

Die heilige Schrift des neuen Testaments, Dominikus von Brentano (1791)

Die drei älteren Evangelien (die sogenannte Bonner Bibel), Dr.  Petrus Dausch (1932)

The New Testament Letters, J.  W. C.  Wand, Bischof von London (1946)

Les Evangiles, Claude Tresmontant (1991)

Neues Testament mit Anmerkungen, Heinz Schumacher (2002)

Biblia Peshitta en Español, Instituto Cultural Álef y Tau (2006)

Fortsetzung...

Kommentar von Philipp59 ,

Fortsetzung...

In etlichen anderen Übersetzungen des NT wird im Vorwort darauf hingewiesen, dass der Name Gottes im Neuen Testament seine Berechtigung hat. So schreibt beispielsweise David H. Stern in der Einleitung zu seinem Jüdischen Neuen Testament: "Der Begriff kyrios ist im Neuen Testament häufig mehrdeutig; er kann als respektvolle Anrede, ‚geehrter Herr‘, gebraucht werden, kann ‚Herr‘ im Sinne von ‚Hausherr‘ oder ‚Herr‘ im Sinn von ‚Gott‘ bedeuten. Zugleich ist es aber auch das griechische Wort für J-H-W-H, ‚Jehova‘, den persönlichen Eigennamen Gottes."

Entscheidend ist nicht, in wie vielen Bibelmanuskripten des NT der Gottesname nicht enthalten ist, entscheidend ist vielmehr, dass er erhalten geblieben ist. Wie gezeigt wurde, gibt es dafür mehr als genug Beweise.

Kommentar von telemann2000 ,

Selbstverständlich war der Gottesname für Paulus nicht unwichtig. 

Allerdings sprach er wie jedes Kind seinen Vater nicht mit Namen sondern eher wie es bei den ersten Christen üblich mit 'Abba' an.

Das wird ja heute ebenso gehandhabt. Ein Kind spricht in der Regel seinen Vater nicht mit Namen an. Wenn es allerdings gefragt wird, wie der Vater heißt, gibt es sehr wohl Auskunft.

Im Prinzip geht es darum, den Gottesnamen zu kennen und vor allem die Bedeutung des Namens. Das alles sollte allerdings keinen Christen dazu veranlassen, den Gottesnamen in inflationärer Weise zu gebrauchen.... 

Kommentar von Philipp59 ,

Wenn die Häufigkeit im Gebrauch des Namens Gottes dazu führen würde, dass er an Wert verliert, warum sorgte Gott dann dafür, dass sein Name etwa 7000 mal in seinem geschriebenen Wort erscheint? Den Namen Gottes nicht oder nur selten zu gebrauchen entwertet ihn!

Da, wie mein erster Kommentar zeigte, auch die ersten Christen den Namen Gottes gebrauchten, ist es auch logisch, dass sie diesen beim Beten nicht vermieden. Natürlich redet ein Kind normalerweise seinen Vater nicht mit Namen an, doch gleicht das Verhältnis eines Christen zu Gott nicht in jeder Hinsicht einem Vater-Kind-Verhältnis. Gott ist für ihn schließlich weitaus mehr als menschlicher Vater. Ein Christ, der Gott nicht nur mit "Vater", "Gott" oder "Herr", sondern auch mit seinem persönlichen Namen anspricht, ehrt ihn. Man denke nur daran, wie oft Diener Gottes aus alter Zeit in ihren Gebeten Gott mit Namen ansprachen. Auch wenn sie zu dieser Zeit noch nicht, wie Paulus es beschrieb, an "Sohnes Statt" angenommen worden waren, wird im AT dennoch an mehreren Stellen Gott als ihr "Vater" bezeichnet (Galater 4:5). Und trotzdem sprachen sie Gott nicht nur mit "Vater" an, sondern hoben durch den Gebrauch seines Namens seine Göttlichkeit hervor.

Kommentar von telemann2000 ,


Ein Christ, der Gott nicht nur mit "Vater", "Gott" oder "Herr", sondern auch mit seinem persönlichen Namen anspricht, ehrt ihn.

Das lässt sich mit keinem Text aus dem NT belegen. Warum sprach Jesus im Johannesevangelium Gott immer mit Vater an und nicht mit seinem Eigennamen? Ehrte er ihn deshalb weniger, nur weil er ihn mit Vater ansprach?

Warum lehrte uns Jesus nicht beten: "Unser Vater Jehova ...."?

Kommentar von Philipp59 ,

Aus der Bibel geht nicht hervor, dass wir Gott mehr ehren, wenn wir ihn mit "Jehova" und nicht mit "Vater" ansprechen. Darum geht es hier auch gar nicht. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es nicht richtig wäre, den Namen Gottes überhaupt nicht zu gebrauchen. Wann und wie oft jemand in seinen Gebeten "Vater" oder "Jehova" oder einen seiner zahlreichen Titel gebraucht, bleibt jedem selbst überlassen.

Jesus sagte im Vater-unser schließlich auch: "Dein Name werde geheiligt..." Würde man den Namen Gottes heiligen, wenn man ihn nicht gebrauchen würde?

Kommentar von telemann2000 ,

da kann ich dir nur zustimmen, Philipp.

Antwort
von Sturmwolke, 57

Die Antwort der Bibel


Jeder
Mensch hat einen Namen. Leuchtet es da nicht ein, dass auch Gott einen
Namen hat? Könnte man mit jemandem auf Du und Du sein, den man gar nicht
namentlich kennt oder nie mit seinem Namen anspricht? Gott bietet uns
seine Freundschaft an. Da ist es doch nur logisch, seinen Namen zu
verwenden.


In der Bibel sagt Gott über sich selbst: „Ich bin Jehova. Das ist mein Name“ (Jesaja 42:8). Natürlich wird er auch mit vielen Titeln angesprochen wie „Gott, der Allmächtige“, „Souveräner Herr“ oder „Schöpfer“. Dennoch bat er seine Diener, ihn doch mit Namen anzureden — eine große Ehre! (1. Mose 17:1; Apostelgeschichte 4:24; 1. Petrus 4:19).


In vielen gängigen deutschen Bibelübersetzungen ist Gottes Eigenname zum Beispiel in 2. Mose 6:3 zu finden (entweder im laufenden Text oder als Fußnote). Dort stellt sich Gott als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs vor und nennt ausdrücklich seinen Namen: Jehova. So zu lesen in der Van--Bibel (1957) oder der Neuen Scofield Bibel (1985). Weitere Beispiele: Katholische Familien-Bibel (1962); Die Bibel in heutigem Deutsch (1991); Einheitsübersetzung (2002); Bibel für Schwoba (2007, siehe auch Vorwort); Begegnung fürs Leben (2010, siehe auch Vorwort); NeÜ bibel.heute (2010, Fußnote zu 1. Mose 2:4; 2. Mose 6:3 und Vorwort).


Der
Gottesname Jehova ist im Deutschen seit Jahrhunderten fest etabliert.
Etliche Gelehrte bevorzugen zwar die Form „Jahwe“, doch die Wiedergabe
„Jehova“ ist nach wie vor die gebräuchlichste Form. Der erste Teil der
Bibel wurde ursprünglich in Hebräisch geschrieben, das von rechts nach
links gelesen wird. In dieser Sprache erscheint der Gottesname in Form
der vier Konsonanten יהוה. Diese vier hebräischen Buchstaben
(transliteriert als JHWH) bilden das sogenannte Tetragramm.

Mehr Informationen siehe hier:

https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fragen/gottesname/

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Jehovas Zeugen sind logischerweise bekannt dafür, daß Sie den Namen Gottes gebrauchen und bekanntmachen.

Sie folgen damit dem Beispiel Jesus Christus, der selbst gesagt hat:

(Johannes 17:6) . . .
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten. . .

(Matthäus 6:9) . . .
Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. 

Jehovas Zeugen sind allerdings nicht die einzigen, die diesen Namen kennen. Über den folgenden Link findest Du eine Liste mit über 700 Bibelübersetzungen, die den Namen Gottes enthalten. Entweder als Tetragrammaton, oder in der Schreibweise Jehova, Jahwe oder ähnlich.

http://www.dername.org/index.php?showall=1

Über weitere Links auf dieser Seite findest Du auch noch eine Liste mit über 800 Büchern von Autoren wie Bromfield, über Karl May, Heinrich Heine, Hermann Hesse bis zu Victor Hugo und viele andere, die den Namen Gottes in ihren Werken gebraucht haben.


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Ich habe mal gehört, daß der Papst die Anweisung gegeben hat, den Namen Gottes nicht mehr zu gebrauchen. Angeblich aus Rücksicht auf die Tradition der Juden, den Namen nicht auszusprechen.


Kommentar von EXInkassoMA ,

Ich habe mal gehört, daß der Papst die Anweisung gegeben hat, den Namen Gottes nicht mehr zu gebrauchen.

Quelle ?

Kommentar von Sturmwolke ,

Hier zum Beispiel:

Vatikan: Der alttestamentliche Gottesname, das Tetragramm "JHWH", soll aus Respekt vor der jüdisch-christlichen Tradition in der katholischen Liturgie nicht mehr ausgesprochen werden.

...

Ungeachtet dieser klaren Norm hat sich in den letzten Jahren die Praxis eingeschlichen, den wahren Namen des Gottes Israels auszusprechen“, beklagt das vatikanische Schreiben. In Lesungen, Gebeten oder Gesängen seien verschiedene Vokalisierungen vorgenommen worden, wie etwa „Jahwe“
oder „Jehova“.

http://www.kath.net/news/20590

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Kommentar von stine2412 ,
Kommentar von stine2412 ,
Kommentar von telemann2000 ,

"Gott bietet uns
seine Freundschaft an. Da ist es doch nur logisch, seinen Namen zu verwenden."

Hallo Sturmwolke.

Diese Aussage ist biblisch nicht korrekt.

Gott bietet uns nicht lediglich seine Freundschaft an - das tat er bei Abraham.

Einem Christen bietet er etwas viel besseres an - ein Kind Gottes zu werden.

Derjenige, der Menschen seine Freundschaft anbietet, ist Jesus Christus.

Verwechseln Zeugen Jehovas da etwas?

Antwort
von najadann, 90

Woher der Gottesname JHWH stammt, wo und wann die Israeliten ihn kennen lernten, ist ungeklärt. 

Nicht mal die Übersetzung JHWH  zu Jehova ist belegt, aber interessant zu lesen auf Wikipedia. 


https://de.wikipedia.org/wiki/JHWH

Antwort
von kunoom, 4

Frage dich doch was die Bibel lehrt ?  In Psalm 83:18 heißt es "damit man erkenne daß du dessen Name Jehova ist, du allein der höchste bist über die ganze Erde." In vielen Bibeln wurde der Name Jehova durch Heer oder Gott ersetzt. Aber manchmal steht in der Fußnote das der ursprüngliche Name Jehova ist. Und es gibt noch drei Gründe:
1. jeder und alles hat einen Namen warum sollte Gott dann keinen haben ?
2.  das klingt sehr merkwürdig wenn man in dieser Bibelstelle Heer statt Jehova einsetzt.
3. Jesus sagte in dem Mustergebet:"dein Name werde geheiligt". Warum sollte sein Name geheiligt werden wenn er keinen hat ?
Auf der Website jw.org gibt noch viel mehr Material das ihnen viele fragen beantworten kann. Lg

Antwort
von Fantho, 63

Nein, denn 'Gott' ist kein Titel, sondern der Name selbst...

Die Menschen bzw. die Religionen glauben, dass 'Gott' ein Titel sei und haben einen Namen hinzugefügt, um ein 'Bild' von Gott zu haben bzw. Gott menschlich greifbarer zu machen...

Da jede Religion, welche ja zudem nicht von Gott gegründet, erschaffen, erdacht, diktiert worden ist, einen 'eigenen' Gott für sich benötigt, hat jede Religion somit 'ihren' Gott vermenschlicht - und dies nicht nur mittels einer Namensvergabe...

Gruß Fantho

Antwort
von fricktorel, 55

"Njein", denn dieser Name (JHWH) ist der vom "Wort Gottes" (1.Sam.9,27; Offb.19,13), welcher im "Alten Testament" im Auftrag Gottes sprach (2.Mose 3,6; Jes.45,22).

Gottes "Name" (Er brauch keinen Namen, denn es gibt Ihn nur einmal) ist (für uns jedenfalls) "Abba" oder "Vater" (Mk.14,36; Gal.4,6).



Antwort
von diana768, 84

Der Name Jehova ist durch einen Zufall erstanden

Kommentar von N0sc0p3er420 ,

Durch einen Zufall?

Kommentar von diana768 ,

Ja, durch einen Zufall, bzw. eine falsche Übersetzung

Antwort
von Waldfrosch10, 41

Nein, das ist der Name den die Zeugen Jehovas Gott zu gedachten .Es ist eine irrtümliche  übersetzung   die früher mal üblich war von JHWH

Den Namen Gottes kennt keiner,die Juden haben ihn nicht ausgesprochen .Sondern wie schon gesagt worden ist ,ihn umschrieben :

http://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/themenkapitel-at/der-name-gottes/

Uns hat er sich in Jesus Christus gezeigt  ,daher nenne wir Jesus Christus : Gott und Herr .

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