Ist es schlimm einen Hund zu holen wenn er 1 Jahr alt ist?

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13 Antworten

Hallo,

wie immer im Leben hat alles zwei Seiten, auch, wenn man einen Hund zu sich nimmt, der bereits 1 Jahr alt ist.

- Es kann Probleme geben, wenn der Hund schon viele schlimme Dinge in seinem Leben erfahren hat - er kann dann Angst haben, Probleme damit, Vertrauen zu Menschen aufzubauen, er kann nicht oder schlecht oder falsch erzogen worden sein, ....

Das alles wieder in die "richtigen" Bahnen zu lenken erfordert Wissen, viel Liebe und überaus viel Geduld - ist aber möglich.

- Positiv ist, dass er aber auch schon aus dem Welpen- und Junghundalter heraus ist. Viele Menschen, die noch nie einen Welpen täglich um sich hatten, unterschätzen die Probleme oft ganz gewaltig: mit Welpen muss man ca. alle 2 Std. raus - bei Wind und Wetter - auch am Anfang nachts, sie machen alles kaputt, sie haben nur Unfug im Kopf (was natürlich auch ganz nett ist, aber oft auch nervenaufreibend. Sie können und dürfen daher in den ersten Lebensmonaten nicht alleine bleiben und dann kann man vorsichtig versuchen, ihnen das beizubringen. Die Erziehung ist zeitaufwändig und anstrengend und erfordert Geduld ohne Ende.

Das alles hat man nicht mehr in dem Maße, wenn der Hund eben schon 1 Jahr alt ist.

Kommt der Hund aus einer liebevollen Hand, dann wird er sicher eine längere Zeit trauern um die Menschen, die er verloren hat - aber auch das geht vorbei, wenn man ihm liebevoll und geduldig dabei hilft.

Du siehst, es kommt - auch wie immer im Leben - ganz darauf an.

Und es wäre auch sehr sehr schlimm, wenn niemand mehr einen solchen Hund aufnehmen würde - dann nicht viele Hunde haben das große Glück, von Anfang an in eine freundliche Familie aufgenommen zu werden und dort bis zu ihrem Lebensende bleiben zu können.

Gutes Gelingen

Daniela

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Warum sollte das schlimm sein? Manche Menschen holen sich bewusst alte Hunde aus dem Tierheim und Mensch und Hund bauen eine enge Bindung miteinander auf.

Mein 3. Hund ist letztes Jahr mit 14 Monaten bei mir eingezogen und ich habe die gleiche Bindung an ihn wie an die beiden anderen die als 12 Wochen alte Welpen bei mir eingezogen sind.

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Leider glauben tatsächlich viele Menschen, das sich nur ein Welpe oder maximal ein Junghund erziehen lässt oder an den neuen Menschen bindet. Absoluter Schwachsinn!!!

Ich selber habe meine letzten 4 Hunde als Erwachsene Tiere (Alter von 4 bis ca 10 Jahre) aus dem Süden adoptiert, und ALLE vier Hunde waren traumhaft, haben sich absolut klasse eingelebt, haben sich leicht erziehen lassen und eine sehr gute und vertrauensvolle Bindung zu mir. 

Es kommt  nicht auf das Alter vom Hund an, sondern auf den Mensch. Ist dieser in der Lage ist, sich auf den Hund einzustellen, auf seine evtl. Probleme die er hat (kennt noch nicht viel, hat schlechte Erfahrungen gemacht etc.) einzugehen?

Ich würde mich nur für Erwachsene Hunde entscheiden, denn es ist immer wieder schön zu erleben, wie ein Erwachsenes Tier bereit ist, sich auf einen neuen Menschen einzulassen, ihm vertraut und ein so toller Begleiter wird/ist. 

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Wenn der Hund gerade in der "Rüpelphase" ist, kann es anstrengend werden, aber es ist machbar. Viele geben den Hund in dieser Zeit leider ab, weil er nicht mehr "funktioniert". Mit Geduld, Liebe und Konsequenz bekommt man dieses Phase aber gut gemeistert ;) 

Wenn der Hund nicht aggressiv oder ein Angsthund ist, ist ein "älterer" Hund, meiner Meinung nach, besser für einen Anfänger geeignet als ein Welpe. Viele unterschätzen die Arbeit, den Zeitaufwand und Stress, den ein Welpe verursacht und sind dann überfordert. 

Ich persönlich habe keine Lust auf Welpen und habe mich deshalb bewusst für "ältere" Hunde entschieden (ca. 1,5 - 5 Jahre). Diese Hunde haben eine genauso enge Bindung zu uns wie die Hunde, die wir als Welpen bekommen haben. Ich hatte auch Probleme ihnen die wichtigsten Kommandos beizubringen. Meine eine Hündin habe ich jetzt seit drei Wochen und ihr Grundgehorsam ist jetzt schon besser als von vielen Hunden in der Umgebung, die bereits als Welpe geholt wurden, obwohl sie vorher so gut wie nichts kannte. 

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Mein Hund war 3 Jahre alt und ich habe es nicht einen Tag bereut, ihm endlich ein liebevolles Zuhause zu geben!

Welpenarbeit kostet viel Zeit und Nerven! Sehr viele Menschen vergessen dabei, dass man einen Welpen nicht alleine lassen sollte und tun es einfach!

Bevor Du überhaupt einen Hund "adoptierst" informiere Dich bitte ausgiebig über Hundehaltung allgemein"! Das scheint mir mit der Frage hier insgesamt noch nicht gegeben zu sein!

Hunde sind Rudeltiere - egal welches Alter sie haben - sie brauchen viel Zeit und Zuwendung! In einen normalen Schul- und Arbeitsalltag passen sie leider oft überhaupt nicht rein! Und nichts ist schlimmer für einen Hund als das er ein "Wanderpokal" wird, weil seine Menschen sich kein Fachwissen angeeignet haben und einfach nur einen Hund wollten :-(

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Nein, man kann auch einen Hund holen der 12 Jahre ist. Mit dem Alter des Hundes hat es nichts zu tun. Ehr mit der eigen Vorstellung/ Einstellung.

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Mein geliebtes Hundchen war mindestens zwei Jahre alt, als wir es holten und musste, seiner verängstigten Reaktionen wegen, schon sehr viel Schlimmes erlebt haben in Rumänien, wo die Kleine herkam. Vor allem von Männern.

In den mittlerweile 11 Jahren, die wir nunmehr miteinander leben, hatten beide Seiten nie Grund zur Beanstandung. Ich hoffe wenigstens, dass mein Mädchen das genau so sieht. Aber wie sie den Umgang mit uns pflegt, Liebe-und Vertrauensvoll, müssen wir es auch richtig gemacht haben.

Ich würde jederzeit wieder einen älteren Hund nehmen. Ich finde, dass man schon im ersten Moment des Kennenlernens merkt, ob man zueinander passt. Es war bei meinen beiden Hundchen so und auch bei unserer Katze. Natürlich muss sich das Zusammenleben erst "einschleifen". Das ist bei einem älteren Hund genau so, wie bei einem Welpen und selbst bei Menschen.

Man muss das Tier nur von Herzen liebhaben (aber nicht zu sehr verwöhnen), dann klappt es schon. Nur Eines noch: Ein Hund merkt jede Falschheit. Wenn Sie ein "gutes liebes Tier" haben wollen, müssen Sie gut und lieb, aus dem Inneren heraus, mit dem Hund sein.

Alles Gute für Sie und dem evtl. Familienzuwachs

MAMOISELE

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Fragst Du, weil es sonst üblich ist, einen Hund als Welpen ins Haus zu holen? Nein, ich finde, dafür ist es nie zu spät :-) Der Hund braucht eine gute und konsequente Erziehung, regelmäßig Auslauf und er sollte möglichst nicht den ganzen Tag allein sein. Erst muss er sich bei Euch eingelebt haben, selbst danach würde ich meinen Hund nie zu lange alleine lassen. Er braucht Menschen und Ansprache. Wenn ihr das geschafft habt, habt ihr einen angenehmen Hausgenossen. Viel Glück.

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Für wen sollte dies schlimm sein? Hunde lernen lebenslang!

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Inwiefern schlimm?!

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Kommentar von ginakevin28
15.07.2016, 11:43

Kann man ihn dann nicht mehr erziehen oder an sich binden oder soviel liebe aufbauen wie wenn er ein Welpe wäre ?

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Nein. Das ist überhaupt kein Problem.

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Als ich meinen Hund bekam war er 18 Monate alt. Warum nicht?!

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Ist das ein Hund aus dem Tierheim oder sogar einer aus einer Hundestation, wie sie z.B. in Rumänien etc. vorkommen ?

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