Frage von Thorsten1231, 81

Ist dies eine C Gestimmte Blockflöte?

Hallo ich spiele Trompete und mich interessieren Flöten. Da ich Anfänger bin und Flöte Spielen lernen möchte brauch ich hilfe bei meiner ersten Blockflöte, Ich möchte eine C gestimmte Blockflöte haben da ich gehört hab das die Griffen fast genauso gleich wie bei der Querflöte sind. Wenn ich denn mal Gut Blockflöte spielen kann möchte ich auf die Querflöte wechseln. Da mich beide instrumente interessieren. Nun habe ich hier eine Einsteiger Blockflöte gefunden aber ich weiß nicht ob sie C gestimmt ist und da ich mich mit Flöten nicht auskenne kann ich es auch dem Klang auch nicht raushören: http://www.thomann.de/de/yamaha_yrs301_ii.htm

Zudem weiß ich nicht ob ich mir eine Sopran (Deutsch) oder Sopran (Barock) holen soll und was der unterschied ist oder Sopranino (Deutsch) oder (Barock) oder Tenor (Deutsch) und (Barock). Ich bin total verwirrt, kann mich jemand anschreiben oder mir hier helfen?

Antwort
von beyer2000, 50

Ja es ist eine C-gestimmte Blockflöte. Standard-Sopranflöten sind immer C-gestimmt.

Zum Unterschied zwischen Deutsch/Barock: Es gibt hier einen Unterschied zwischen den Griffweisen. Die deutsche Griffweise unterscheidet sich an einigen Stellen von der barocken. Sie wurde in Deutschland lange benutzt, aber die barocke Griffweise ist eigentlich gebräuchlicher; letztendlich macht es aber keinen großen Unterschied, nur wenige Griffe sind anders.

Der Unterschied zwischen Sopranino, Sopran und Tenor ist relativ eindeutig: Sopranino ist höher als Sopran, nämlich eine Quarte höher (der tiefste Ton der Sopranblockflöte ist c', der tiefste der Sopranino-Blockflöte f') und Tenor ist genau eine Oktave tiefer als die Sopranblockflöte (tiefster Ton: kleines c). Dazwischen liegt noch die Altblockflöte, deren tiefster Ton das kleine f ist. Sopran- und Tenorflöte sind C-gestimmt, Alt-, Sopranino- und Bassflöte sind F-gestimmt. Das ist der Unterschied.

Wenn man die Blockflöte lernt, beginnt man üblicherweise mit der Sopranflöte oder der Altflöte, weil diese am einfachsten zu greifen sind. Wenn Du mit einer C-gestimmten Flöte spielen willst, dann solltest Du die Sopranflöte nehmen. Letztendlich ist es egal, ob du die deutsche oder barocke Griffweise nimmst, ich würde aber die barocke bevorzugen weil sie eher im Gebrauch ist.

Kommentar von Dirndlschneider ,

Der Hinweis auf die barocke Griffweise stimmt schon , aber wenn der FS auf die Querflöte wechseln will - und kein Blockflötenvirtuose werden will - empfiehlt sich vllt eher die deutsche Griffweise , da diese der Qfl zu 95 % entspricht .

Kommentar von beyer2000 ,

Ja das kann sein

Antwort
von Grobbeldopp, 34

Ich würde sagen fang am besten mit einer Altblockflöte in F an. Wenn du auch dauerhaft Blockflöte spielen willst ist das ein "normaleres" Instrument als die Sopranblockflöte in C. Dass die Altblochkflöte in F eine "andere Griffweise" als die Querflöte hat ist völlig egal. Das ist sozusagen gar kein Aufwand, wenn man dann eben eine andere Notation lernen muss. 

Bitte auf alle Fälle nicht deutsche Griffweise. Die ist total bescheuert, und legt einem Steine in den Weg wenn man besser werden will.

Kommentar von Grobbeldopp ,

P.S. und kauf die Blockflöte nicht im Internet sondern in nem Musikladen. Manche Blockflöten werden heute lächerlich leise gebaut. Das sieht man im Internet nicht und es macht keinen Spaß mit sowas zu spielen.

Kommentar von Thorsten1231 ,

"Bitte auf alle Fälle nicht deutsche Griffweise. Die ist total bescheuert, und legt einem Steine in den Weg wenn man besser werden will." 

Wie darf ich das verstehen? Die Griffweise ist doch ganz egal Hauptsache man hat die Doppellöcher oder nicht? Was ist denn der Unterschied

Kommentar von Grobbeldopp ,

Ich würde sagen im Gegenteil. Die Doppellöcher sind ziemlich egal, denn

a) man kann die entsprechenden Töne in ähnlicher Qualität hervorbringen wenn man das Loch halb abdeckt

b) diese zwei tiefen Töne wofür die Doppellöcher da sind kommen gar nicht so häufig vor, zumindest nicht in alter Musik oder wenn der Komponist Ahnung von der Blockflöte hat. Originale Barockblockflöten hatten meistens keine Doppellöcher, Renaissanceblockflöten nie.

Ich bevorzuge selber keine Doppellöcher.

Die deutsche Griffweise hat stärkere Intonationsschwächen, das heißt mehrere Töne neigen mehr dazu leicht falsch zu sein. Das fis2/h2 (C/F) ist oft ärgerlich in der Ansprache. Dazu werden richtig gute Blockflöten gar nicht mehr in deutscher Griffweise gebaut, wenn man mal etwas tiefer in die Materie einsteigen will muss man sowieso umlernen. Es ist eine veraltete Griffweise, kaum ein fortgeschrittener Spieler benutzt sie.

Kommentar von Grobbeldopp ,

Ah noch ein Tipp mit Kunststoffflöten Richtung Aulos, Yamaha etc. liegst du ganz gut, billige Holzblockflöten sind wesentlich schlechter als was du willst.

Nur ich habe die gleiche Yamaha in Alt und die habe ich im Internet gekaUFT UND SIE IST DEFINITIV ZU LEISE:

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