Frage von notuser1, 148

Hund wird morgen eingeschläfert, wie kann ich dass überstehen?

sie ist 14 Jahre alt und ich bin mit ihr aufgewachsen (bin 15j.) und ich weiß nicht wie ich dass schaffen soll ohne sie habe ich garnichts mehr und bin dann ganz allein.Bitte schreibt irgendwas wie man das überstehen kann.

Antwort
von Buddhishi, 51

Hallo notuser1,

ich habe mir zunächst die Antworten der anderen angesehen, und die sind alle super.

Auch ich habe Mitgefühl für Dich, habe das alles nun schon einige Male durchgestanden. Ja, es ist schwer und es tut weh, aber ich kann Dir versichern, auch Du wirst darüber hinwegkommen.

Die anderen haben vollkommen recht, wenn sie sagen, dass Du trauern darfst und sogar solltest. Aber lasse mich bitte hinzufügen: Du wirst Deinen Hund immer in Deinem Herzen haben und es kommt die Zeit, in der Du Dich ohne Trauer an diese Wegbegleiterin erinnern kannst.

Denn das sind wir alle: Wegbegleiter/innen. Mal gehen wir kurze (wie z. B. hier auf GF.net) Wege, mal lange Wege miteinander. Und dann kommt die Zeit, in der wir einander loslassen. Das in Liebe und Frieden tun zu können, wünsche ich Dir für morgen.

Wirst Du dabei sein? Wenn ja, versuche noch einmal stark zu sein für Deine einzigartige Wegbegleiterin, rede leise mit ihr und versuche, auch unter Tränen (jeder Tierarzt versteht das) ihr den Weg auf die andere Seite sicher und leicht zu machen. Danke ihr für die gemeinsame Zeit, versichere sie Deiner Liebe, versuche bitte Sicherheit auszustrahlen.

Du wirst vermutlich genau wie ich 'Rotz und Wasser' dabei heulen, aber vertraue mir bitte: Es ist der beste Weg für Euch beide. Und danach darfst Du Dich erstmal Deiner Trauer hingeben.

Irgendwann sollte dann aber auch wieder ein vermehrtes Hinwenden auf Dein Leben einsetzen. Dann ist es gut, sich abzulenken und nach vorne zu schauen. Im Buddhismus nennen wir das 'frei von Anhaftung', d. h. wir lassen andere los, ohne an ihnen zu kleben. Verstehst Du, was ich meine?

Ich wünsche Dir und Deiner Hündin alles Liebe und bin in Gedanken bei Euch - Du bist nicht allein

Buddhishi


Kommentar von Idiealot ,

ich mag die Buddhisten..die sind immer so entspannt ;-)

Kommentar von Buddhishi ,

Danke :-) Ich nehme es gerne als positiven Kommentar an. Ja, gell, wir sind schon süß, ne! Allerdings bezeichne ich mich gar nicht als Buddhistin, da ich mich nur mit der Lehre des Buddhismus beschäftige und nicht mit der Religion. Macht aber nix ;-)

Antwort
von brandon, 38

Wenn eines meiner Tiere gestorben ist, hat es mir geholfen über den Hund zu reden, indem ich anderen von ihm erzählt habe.

 Zum Beispiel was ich alles mit ihm erlebt habe, was er gerne gefressen hat, was sein Lieblingsspiel war und welche Charaktereigenschaften er hatte.

Wenn Du wirklich niemand hast dem Du Dich mitteilen kannst dann hilft es Dir vielleicht auch wenn Du das alles aufschreibt.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut um das durchzustehen.

Mein Beileid.

LG

Antwort
von xttenere, 24

Das tut mir sehr leid für Dich und Deinen Hund. Aber weisst Du, da oben im Hundehimmel hat er keine Schmerzen mehr...er kann spielen und wird viele Hundefreunde haben.

 Du darfst ruhig weinen und trauern. Er wird keine Schmerzen haben, er wird einfach einschlafen. Vielleicht kannst und möchtest Du bei ihm bleiben, bis er seine letzte Reise angetreten hat...das wäre sehr schön für Deinen Hund.

Ich wünsch Dir biel Kraft...und vergiss nie, wenn er eingeschlafen ist....Deinem Hund geht's jetzt gut !

Antwort
von Gnubbl, 51

Das was du morgen erleben mußt ist unheimlich schlimm und es gibt auch nichts, was man dir als Trost mit auf den Weg geben könnte. Dein Hund hat dich fast dein gesamtes Leben lang begleitet. Ihn nun zu verlieren ist so schlimm, dass alles was man dir sagen könnte doch nur leeres Geschwätz wäre.

Leider müssen wir alle im Leben irgendwann Abschied von einem geliebten Freund nehmen. Behalte deinen Hund in deinem Herzen. Weine um ihn so viel und so oft wie es für dich gut ist. Sprich häufig mit den Menschen über ihn die ihn kennen bzw. gekannt haben und lasse dir deine Trauer von niemandem mies machen. Es ist deine Traurigkeit und kein anderer kann wirklich nachvollziehen wie es dir geht.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft die kommende Zeit zu überstehen und vor allem wünsche ich dir viele Menschen in deiner Umgebung die dich von Herzen lieben.

Antwort
von Idiealot, 50

Das ist schwierig. Bei mir war es auch so. Das ist wie als ob ein echtes Familienmitglied sich verabschiedet. Aber was soll man dir da raten? Ich bin mitgegangen, ich habe geweint und ich habe getrauert. Und ich habe mich auch verabschiedet und meine tolle, alte Tara so in guter Erinnerung behalten. Nie möchte ich die Zeit missen.

Ich habe aber mir einen neuen Hund angeschafft. Sogar recht zügig. Eine andere Rasse damit ich den "neuen" nicht dauernd mit der "alten" vergleiche. Das hat mir sehr geholfen. Und ich liebe meinen neuen Vierbeiner genauso, nur eben anders ;-)


Antwort
von Hihahe1234, 48

Es ist besser für den Hund. Sie quält sich bestimmt. Meine Oma hatte schon viele Hund. Sie sagt es wird auch nicht leichter. Vor kurzem ist ihr Hund auch verstorben ganz plötzlich, hat noch rumgeturnt und dann ins bett 3 mal laut gequiekt und dann nicht mehr geatmet. Sie hat auch ganz dolle geweint. Es braucht seine Zeit. Anfangs wird dir bestimmt was fehlen. Keiner der mehr auf dich zu rennt oder bellt und alles. Aber irgendwann wird es besser und sie bleibt ja in deinem Herzen. Sie ist euch bestimmt zutief dankbar und hatte ein tolles und langes Hunde leben. 

Antwort
von silberwind58, 48

Das tut mir sehr leid,für Euch Beide. Vielleicht hilft Dir das:

Ich geh nicht von Euch

wechsle nur die Räume,

ich bin in Euren Herzen,

und geh durch Eure Träume.

Was man liebt und im Herzen trägt,stirbt nie!

Antwort
von marla80, 23

Ich weiß nicht ob es dir hilft, aber es gibt ein Buch das heißt "Mehr als nur ein Hund: Ein Erinnerungsbuch" von Anne Sehen... Das gibt's bei Amazon für 14,99€... Das ist extra dafür, wenn man seinen geliebten Hund über die Regenbogenbrücke  gehen lassen musste... Da schreibt man auch selbst Dinge hinein... Du kannst es also füllen mit allen tollen Erinnerungen an deine Hündin (es ist kein leeres Buch, sondern ähnlich einem Babybuch, wann es dem ersten Zahn bekommen hat, die ersten Schritte etc) ich habe das Buch allerdings noch nicht, aber es hat sehr gute Bewertungen auf Amazon...
Ich wünsche dir viel Kraft für morgen und eines, was sich sehr trösten sollte, dass es ihr besser geht, im Sinne von keinen Schmerzen und dass sie auf dich wartet, wenn deine Zeit gekommen ist. Und nein, das schreibe ich nicht einfach so, sondern bist ganz fest davon überzeugt, dass alle die vor uns gegangen sind auf der anderen Seite auf uns warten❤

Antwort
von Sabiatrenborns, 51

Hi,

das tut mir ehrlich leid für Dich. Wenn Du den Hund so lange hattest, ist er wie ein Familienmitglied. Mir fällt nur ein Rat ein: Lass Deine Trauer zu und wenn Du den ganzen Tag heulst ... und bedenke eines: Ich denke wenn er eingeschläfert wird, passiert das aus einem Grund. Er ist bestimmt sehr krank, oder? Dann hat er bestimmt Schmerzen.

Ich wünsche Dir viel Kraft, alles Gute.

Antwort
von jonny4go99, 57

Hey,
letztes Jahr als ich selber 15Jahre alt war wurde mein 9-jähriger Hund auch eingeschläfert .. Das beste ist es in einfach aus deinem Alltag auszuschließen .. Anfangs wird es Momente geben bei denen du dir vorstellst wie dein Hund gehandelt hätte. Du musst das am Anfang leider überstehen :/
Weshalb wird er deinn eingeschläfert?

Mfg Jonny

Kommentar von notuser1 ,

Herzprobleme oder so, ist halt ganz schwach und isst nichts mehr, die Tabletten die sie nehmen soll spuckt sie wieder aus....

Kommentar von silberwind58 ,

Da wünsche ich Dir ganz viel Kraft und natürlich hoffe ich,Du bist bei Deinem Freund und hälst Ihn ganz fest!

Kommentar von Idiealot ,

14 Jahre ist ein stolzes Alter für einen Hund. Da dürfen sich die Zipperlein auch einstellen. Leider gehen manche Dinge, andere nicht. Ich persönlich halte Tierärzte mit "lebensverlängernden" Maßnahmen im Alter eines Hundes für reine Geldmacherei. Wenn mein Hund keine Schmerzen hat, dann reicht mir das. Er soll halt auch in Würde und im Kreise derer, die er kennt (sein Rudel) sterben dürfen. Trotzdem, schwierig, schwierig. Tut halt weh. Aber da muß man durch. Das ist ist so, das wird immer so sein. Irgendwann verlassen sie uns alle.

Kommentar von brandon ,

Wir haben auch mal einen Hund wegen einer Herzkrankheit verloren. Es war ein Boxer und er wurde nur 9 Jahre alt. Sein Herz war so schwach, da haben auch keine Tabletten mehr geholfen.

Ich hoffe Du hast jemand der Deine Trauer mit Dir teilt.

LG

Antwort
von dogmama, 36

wenn Dein Hund über die Regenbogenbrücke gegangen ist, wird es ihm sehr viel besser gehen.

Schau mal hier:

http://www.casemada.de/regenbogenbruecke..htm

Kommentar von notuser1 ,

die Geschichte kenne ich schon ist so schön das mir die tränen kommen :,) 

Kommentar von dogmama ,

sollte Dich aber auch ein bißchen trösten können.

Kommentar von silberwind58 ,

Mir auch!

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