Frage von Mito91, 211

Hund reißt Tapete ab: Wie kann ich effizient dagegen vorgehen?

Ich habe einen 9 Monate jungen Yorkshire der sehr aufgeweckt und agil ist. Grundsätzlich ist er ein unkomplizierter Hund. Kann sich sowohl mit als auch ohne Leine benehmen, ist sozial und zuhause weiss es sich auch alleine zu beschäftigen. ABER - seit kurzem reißt er die Tapeten ab. Immer wenn er mal nicht im Mittelpunkt steht macht er sich sofort an den Tapeten zu schaffen... Mit Kauknocken oder ausreichender Bewegung dachte ich dem Problem entgegen zu wirken. Aber auch das hilft nicht... Nun bin ich berufstätig und wenn ich ihn nicht mitnehmen kann und er zuhause ist muss ich immer um meine wände bangen... Habt ihr ne Idee warum er das so plötzlich macht? Bin echt langsam ratlos :(

Antwort
von Josch1003, 101

Warum sollte man sich deswegen keinen Hund zulegen? Gib dem Burschen Zeit für eine Erziehung. Sollte man auch keine Kinder bekommen, nur weil kleine Kinder die Tapete ankritzeln?

Kommentar von Mito91 ,

Danke für diesen Kommentar!

Zumal ich dazu geschrieben habe, dass er sonst für sein Alter schon recht gut erzogen und sozialisiert ist. Es klappt halt nicht alles auf Anhieb. 

Kommentar von Josch1003 ,

Ach gerne! Das wird schon. Ich habe auch einen Hund. Und im Gegensatz zum Menschen hört der Hund irgendwann auf vorsätzliche dumme Dinge zu tun.. ;)

Antwort
von xttenere, 104

Bevor man sich einen Hund ins Haus holt, sollte man sich eingehend mit der Rasse, welche man will, beschäftigen und sich erkundigen, wofür sie ursprünglich gezüchtet wurden. Denn dies liegt in ihren Genen, und man bringt es nur schwer oder gar nicht weg.

Der Yorkshire z.B. wurde ursprünglich zur Rattenjagd gezüchtet, um der Rattenplage in England und Schottland Herr zu werden. Die Kleinen wurden in Rattenbaue geschickt, um diese Tiere zu töten. Wenn man den Kampfgeist und die Grösse einer wilden Ratte kennt, kann man sich ungefähr vorstellen, was für eine gewaltige Leistung diese Hunde vollbrachten...den meistens musste die Ratte diese Begegnung mit dem Leben bezahlen.

Heute ist der Yorkshire leider zum Schosshund degradiert worden und wird herumgetragen. In seinem Herzen ist er aber ein Kämpfer geblieben, und wenn er unterbeschäftigt ist, muss auch mal ne Tapete dran glauben.

Beschäftige den Kleinen mit Kopfarbeit....z.B lerne ihn apportieren...lerne ihn das 1 x 1 der Unterordnung ( sitz...fuss...platz..bleib ) Auch kleine Hunde können dies perfekt lernen.

Kommentar von Mito91 ,

Als wir uns den kleinen zugelegt haben wussten wir schon was wir uns ins haus holen.
Neben ihm haben wir auch noch einen Jack Russell der ja auch kein Taschenhund ist.
Wir wussten und kannten den Anspruch der so ein kleiner Hund mit sich bringt.
Davon abgesehen bin ich komplett gegen diese Verniedlichung von kleinen Hunden.
Hund bleibt Hund egal wie groß.
Und sonst ist er genau wie unser Jacky auch ein toller Hund der schnell lernt und Charakter hat.
Das ist jetzt das erste "Problem" das wir mit ihm haben. Leider eins das ganz und gar nicht schön ist aber wir werden jetzt mit mehr Beschäftigung bzw. auch mit Konsequenz und das nicht immer jeder springt wenn er will versuchen ihm das abzugewöhnen.

Antwort
von xttenere, 148

1. kommt Dein Hund in die Pubertät, und 2. ist er unterbeschäftigt....3. er rebelliert gegen das Alleinesein.

Hunde sind Rudeltiere, und die kann und sollte man nicht stundenlang alleine lassen, sonst passiert eben genau das...sie reissen Tapeten von den Wänden...knabbern Möbel an...zerlegen Schuhe in Einzelteile etc. Der Fehler liegt bei Dir, nicht beim Hund.

Versuch vor der Arbeit den Hund mindestens eine halbe Stunde zu beschäftigen ( Kopfarbeit nicht nur Gassi gehen ) und lass den Kleinen nie mehr als 3 Stunden alleine in diesem Alter.

Ausserdem wirst Du Dir einen Hundesitter suchen müssen, wenn Du Arbeit und Hund nicht koordinieren kannst.

Kommentar von Mito91 ,

Nochmal.. Er ist NIE alleine. Selbst wenn ich Vollzeit arbeiten gehe und er zu Hause bleiben muss ist mindestens eine Person immer zuhause.

Also kann das daher nicht kommen. Vor allem weil er das macht wenn er nicht alleine ist.

Wir haben noch einen weiteren Hund und versuchen ihn soweit es geht körperlich und geistig zu entlasten.

Daran müssen wir arbeiten das ist mir bewusst und gebe ihm keine Schuld!

ABER was hier unter zu gehen scheint ist das sich sehr wohl täglich mit ihm beschäftigt wird, er nie alleine ist und ansonsten ein klasse Junghund ist der jetzt in diesem Bereich etwas ausbricht.

So ist das in der Pubertät er testet sich aus.
Ich würde nur gerne "sinnvolle" Tipps haben die das "Problem" behandeln das wir haben und wie ich sein unerwünschtes Verhalten ableiten kann.

Kommentar von xttenere ,

wär`s ein Menschenkind, würde man wahrscheinlich ADHS diagnostizieren, und dann mit Ritalin vollpumpen....nein, jetzt im Ernst: Da Du gemäss Deinem Kommentar alles richtig zu machen scheinst, gäbe es noch die Lösung eines Hundeabwehrsprays, mit welchem Du die Tapeten besprühst...nützt aber nicht bei jedem Hund und stinkt fürchterlich.

Meiner ist jetzt 14 Monate alt, und hat die Zerstörungszeit langsam hinter sich...er hatte sich im Alter von Deinem auf Klopapierrollen *spezialisiert*, welche er genüsslich zerlegte. Ich stellte einfach alles auf eine für ihn unerreichbare Höhe, und kaufte ihm einige Beissartikel ( Hirschgeweih ) hat sich gut bewährt, er kann sich stundenlang damit beschäftigen.

Antwort
von momolo13, 136

dein kleiner ist jetzt in der pupertät und testet seine grenzen. da hilft nur konsequente erziehung. viele, da meine ich jetzt nicht dich, ich kenne dich ja nicht, gehen in eine welpensppielgruppe und damit hat es sich. gerade kleine hunde werden oftmals erzieherisch vernachlässigt, verhätschelt und verwöhnt. ich kenne persönlich nur einen einizigen kleinsthund, etwa in der grösse von deinem, mit dem aktiv hundesport betrieben wird. der allerdings räumt regelmässig ab, was die achtung angeht. es macht wirklich eindruck, wenn so ein kleiner kerl hundesportlich was drauf hat, hört wie ein grosser und sich ebenso intelligent zu benehmen weiss. die sind nämlich genauso clever wie die grossen, aber ihr potential liegt brach, weil sich keiner darum kümmert. deshalb rate ich dir, mit deinem hund irgend einen hundesport zu machen, aktiv den hund zu fördern und wenn es nur eine gute hundeschule zum plausch ist, alles ist sinnvoller, als den hund unterzubeschäftigen. nur bällchen apportieren reicht nicht. solche dinge wie tapeten torpedieren gehören eigentlich, wenn überhaupt ins welpenalter und nicht mehr zum junghund, also stell das ab, indem du ihn jetzt forderst. klar greifst du sofort ein wenn er das macht. pack ihn am halsband und bring ihn af seinen platz und dort soll er für eine weile bleiben und zwar solange, bis d u ihn wieder frei gibst. aber zusätzlich musst du ihn generell in der wohnung konsequent erziehen. er soll grundsätzlich nicht alles dürfen, stell ihm aufgaben die er erfüllen muss. zum beispiel einfache sachen wie, warten wenn besuch kommt, nicht gleich zur tür rennen usw. oftmals hören gerade in der pupertät viele auf damit den hund zu erziehen, weil es mnchmal echt mühsam sein kann. dinge die er früher konnte, klappen nicht mehr, das pupertäre hirn ist im durcheinander. aber gerade dann ist konsequente erziehung wichtig! bleib also dran, dann kommt es schon gut.

Kommentar von Mito91 ,

Danke :) Wir waren auch in der Welpenspielgruppe und sind wirklich gerade nach einer Hundeschule die Obedience anbietet auf der Suche. Meine beste Freundin räumt regelmäßig mit ihrem Appenzeller beim Agility ab und so haben wir das auch versucht allerdings war das nicht so das wahre. Aber den Hund sowohl geistlich als auch körperlich mehr zu fördern erscheint mir sinnvoll! Werde versuchen dies mit konsequent zu verbinden und hoffe es klappt.

Antwort
von doggzz, 118

Hey!

Mann, dass hier immer gleich alle so ruppig antworten müssen. Meine Gott.

Also. Das einzige bei denen ich den Vorrednern beipflichte ist (wenn möglich) sofortiges Eingreifen. Klares Nein und ab auf seinen Platz und das einfach immer, immer wieder. Ich habe aktuell 3Hunde und einer davon hat auch gerade erst die Welpenzeit hinter sich. Und lass dich hier nicht so unterbuttern. Kein Mensch guckt 24/7 auf seinen Hund und wenn doch ist das auch nicht gesund! Auch nicht für den Hund:). Bleib cool und schick ihn emotionslos wieder weg. Vielleicht kannst du auch (für die Momente in den du nicht da bist) die Wände irgendwie verstellen? Mein Kleiner hat, wenn er allein war gern die Klobürste geklaut:) Hab für ne Woche eine hingestellt die in einem geschlossenen Behälter ist, jetzt hat er das Interesse verloren und ich kann auch die halboffene wieder stehen lassen;) Ach die Quatschköppe machen halt Faxen. Vielleicht schenkst du ihm auch generell zuuu viel Aufmerksamkeit, so dass er schon voll frustriert ist, wenn du mal was zu essen machst. Hunden ist irgendeine Art von Aufmerksamkeit (auch Ärger) manchmal lieber als gar keine. Aber falls es dein erster Hund ist, kann ich dich beruhigen bei meinen haben all diese Quatschsachen einfach plötzlich aufgehört;) Aber natürlich musst du konsequent sein, sonst nicht.

Alles Liebe

Kommentar von Mito91 ,

Danke! Damit kann ich schon viel anfangen :)

Ja das mit dem sofort eingreifen stimmt. Nur macht er das Recht geschickt.. Auf Grund seiner Größe (er wiegt kaum 2,7 kg :D) kann er sich auch unter engen Stühlen in Wandnähe oder so zurückziehen und so seinem treiben nachgehen. 

Aber wir haben schon drauf geachtet ihn momentan möglichst im Blick zu haben. Das heißt wenn wir ihn nicht mehr sehen, suchen wir ihn, aber versuchen ihn dann keine Motivation dadurch zugeben dieses dann als Spielaufforderung zu sehen. Ich glaube langsam auch das er einfach zu verwöhnt ist und die Frustrationsgrenze so sehr niedrig ist. 

Ich hoffe nur das er schnell aus dieser Phase "rauswächst" und versuche das mit Tipps und Tricks zu unterstützen.

Kommentar von doggzz ,

Ja, die Kleinen sind noch fieser;) Aber vielleicht fällt dir ja kreativ was Provisorisches ein;)Ja mach das mal und ganz ehrlich, ignorier den ruhig mal ne Zeit lang. Das tut denen auch echt mal gut. Vor alleb Dingen gewöhnen die sich auch daran, dass immer irgendwer Zeit hat und Aufmerksamkeit schenkt. Und so ein Pensum kann keiner ein Hundeleben lang erfüllen. Mein Kleiner ist auch so ein Chaoskandidat und bei uns geht es oft drum, wer den längeren Atem hat. Ihr schafft das:)

Kommentar von doggzz ,

Ach ja, was man echt oft falsch macht, oder vergisst finde ich: Den Hund total abfeiern, wenn er sich eben mal genau so verhält wie man es gerne hätte. Wenn meine sich ganz entspannt auf ihren Platz legen werden sie immer gelobt und ab und an gibt es fürs Chillen auch Leckerchen. Die Hunde werden das Verhalten, dass sich für sie in irgendeiner Weise lohnt immer wiederholen. Ergo, bekommt dein Zwerg Aufmerksamkeit wenn er knabbert aber nur ein entnervtes "Feeein" (weil du denkst: "Na endlich, warum nicht gleich?!) ist schwer zu sagen was da besser ist, Das Knabbern ist zum Teil auch selbstbelohnend weil es einfach lustig ist-

Kommentar von Mito91 ,

Ja werd das mit dem "links liegen lassen" jetzt auch hier einführen. Der kleine ist halt von allen hier der kleine Liebling und durchaus verwöhnt. Aber ich denke das werden wir ganz gut hinbekommen. Wobei ich mir vorstelle das wir gerade am Anfang mit noch mehr Einfällen vom kleinen rechnen dürfen. Schon alleine als trotz Reaktion. Naja Augen auf in dem Fall und durch :D

Das mit dem "positivesVerhalten belohnen" machen wir eigentlich schon von Anfang an. Also ich backe dann immer Hundekekse und diese bekommt er dann wenn er mal auf seinem Platz liegt oder Gehorsam ist und ähnliches.

Bin gespannt wie es die nächsten Tage wird o.O

p.S. Unser älterer Hund ist übrigens das beste Vorbild für den kleinen. Unheimlich lieb und unkompliziert und ist nie auf solche Ideen gekommen. Vielleicht guckt lernt er ja noch was von ihm :)

Kommentar von doggzz ,

Ach du hast noch nen alten, von dem er lernen kann?? Und du backst Kekse;)?? Da kannst du dich aber kannst gepflegt zurücklehnen! Den anderen hast du ja auch irgendwie groß gekriegt!

Bei uns wirds jetzt auch noch mal richtig abgehen;)Pubertät ist eingeläutet.

Alles Liebe und viel Erfolg!

Kommentar von MiraAnui ,

Nur weil man einen Hund " groß" bekommen hat heißt da s nicht, das es beim zweiten funktioniert (sieht man ja) auch Hunde sind unterschiedlich.

Hunde lernen von anderen Hunden nix. Die schauen sich höchsten dunmes Zeug ab wie Betteln. Oft fängt der älgete an und macht wieder dummes Zeug..

Kommentar von Mito91 ,

Zurück lernen werd ich mich zwar nicht weil auch mein großer so seine "Angewohnheiten" hat die ich bei dem kleinen gar nicht zum Vorschein bringen möchte aber was das betteln oder ähnliches angeht hat der kleine zum Beispiel sofort verstanden das er auf seinen Platz zu gehen hat wie mein "Alter" Hund und erst ans Futter darf wenn ich es erlaube. Oder aber auch sich während gegessen wird in seinem Körbchen zu legen bis alle fertig sind. Dies war bei meinen ersten Hund viel schwieriger. Der kleine hat dann eigentlich nur das abgeguckt was der große gemacht hat und nach eine oder zwei Ermahnungen war das Ding gegessen und er hatte es begriffen :)

Antwort
von wotan0000, 75

Du schreibst er ist nie alleine und macht es, wenn Ihr anderweitig beschäftigt seid.

Wenn mein Hund seine Phase hat mir zum Beispiel bei der Hausarbeit vor die Füsse zu latschen, dann schicke ich ihn auf seinen Platz und da bleibt er dann liegen und pennt.

Einen Hund auf seinen Platz zu schicken, gehört für mich zur Grunderziehung, die man genauso zeitig beginnen sollte, wie sitz und platz.

Antwort
von MiraAnui, 110

Bewegung macht einen Hund nicht müde...das bringt null.

Wenn immer einer da ist. Wie kann der Hund an die Tapete gehen? Wieso kümmert sich da keiner?

Ein Hund der ausgelastet ist, hat kein Interesse an Sachen kaputt zu machen..

Kennt dein Hund ein Abbruchkommando? Hast du ihn da was beigebacht? Nein und Aus sind Kommandos wie Sitz und Platz und müssen erst trainiert werden.

Kommentar von Mito91 ,

Darum versuchen wir ja schon die Spaziergänge mit Übungen zu füllen.
Wir werden aber versuchen dies noch intensiver umzusetzen und suchen auch schon eine hundeschule die Obedience anbietet :)

Was das "nicht kümmern" angeht.. Davon abgesehen das er wie gesagt klein und flink ist, muss man ja ab und an mal duschen oder was essen und diese Situation nutzt er dann aus.

Kommentar von MiraAnui ,

Geht sie an bestimmte Stellen oder alle?

Nasenarbeit macht hunde super müde. Da kannst du mal schauen ob du was findest was dir und vorallem dem Hund spaß macht.

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 169

Wenn du berufstätig bist gehe ich davon aus das du eine 40 Stunden Woche hast. Das heißt dein Hund ist 8-9 Stunden alleine.

Keiner sagt das man einen Hund 24/7 beschäftigen muss. Dennoch ist es ein NoGO einen Hund so lange alleine zulassen. Hast du deinem Hund das Alleinsein mal beigebracht? Wenn ja wie und wie hast du das Training gesteigert?

Max.sollte ein Hund 4-5 Stunden alleine sein, in sofern er es RICHTIG gelernt hat und du dich den vorschritten deines Hundes anpasst und nicht umgekehrt.

Besorge dir einen Sitter und bring den Hund vernünftig das Alleinsein bei.

Kommentar von Mito91 ,

Vielleicht bin ich nicht deutlich genug..

Also erstens, NEIN ich arbeite keine 40 Stunden bzw. fange mit 2 Stunden am Tag an und erhöhe diese langsam sodass mein Hund SICH DARAN GEWÖHNEN KANN!
Zweitens, ist mein Hund NIE alleine. Es ist immer mindestens 1 Person da die sich um die Hunde kümmert.

Also kommt mal alle von euren Film runter der kleine würde wohlmöglich stundenlang alleine sein und mit der Situation überfordert sein.
IST ER NICHT!
Ich kann mir kaum vorstellen das man ihn besser unterbringen könnte, wenn man nicht gerade im Lotto gewonnen hat und somit komplett aufs arbeiten verzichten kann.

Kommentar von Einafets2808 ,

Wenn der Hund immer betreut wird, frage ich mich wie er sich an den Tapeten zu schaffen macht?!?

Kommentar von Mito91 ,

Guckst du 24 Stunden danach wo sich dein Hund befindet oder womit er sich befasst?
Ich hab wie gesagt einen kleinen Hund der in jede Ecke passt und wenn sich beispielsweise gerade jemand um den Haushalt kümmern oder aber auch kocht läuft keiner ständig dem Hund hinterher. Weiß ja nicht wie du das macht oder wie man dem Hund 24/7 auf Schritt und Tritt Folgen soll.

Kommentar von Einafets2808 ,

Rüheübungen und bleib sowie Abbruchkommando!  

Kommentar von Mito91 ,

Das "Nein" hat er schon drauf :) Wir versuche ihn jetzt im flagranti zu erwischen um sofort einzugreifen.

Antwort
von Goodnight, 140

Es ist immer das Gleiche, der Hund wurde zu früh zu lange allein gelassen. Tapete ist lecker, die wurde nämlich mit Fischkleister an die Wand gemacht. Irgendwo muss sich ein verlassener Hund abreagieren.

Kommentar von Mito91 ,

Wie kommt ihr darauf das der Hund verlassen ist? Oder zu früh alleine gelassen wurde? 

Wie gesagt es ist immer mindestens 1 Person zu Hause also ist er nie alleine. Nur hat man neben dem Hund noch andere Sachen zu erledigen ich denke das kennt jeder! 

Er brauch sich also nicht abreagieren. Zumal er auch mit einem weiteren Hund bei uns lebt und wenn er will immer eine Beschäftigung hat. Ich bräuchte nur Tipps wie ich das ungewollte Verhalten umlenken bzw. unterbrechen kann. 

Kommentar von beglo1705 ,

Dann beschäftigt sich keiner mit dem Yorki, ansonsten hätte er ja keine Möglichkeit, Tapeten anzufressen.

Das gehört beim ersten Mal schon unterbunden und man darf den kleinen Kerl nicht aus den Augen lassen und an der Erziehung arbeiten. Ist im Prinzip wie mit kleinen Kindern. Lässt du die nur 5 min alleine, hast hernach angekritzelte Wände etc. pp.

Kommentar von Mito91 ,

Das es an der Erziehung liegt hab ich nicht abgestritten ich weiß das wir da viel konsequenter hätten durchgreifen müssen aber Beschäftigung hat er genug. Er hat wie geschrieben erst vor kurzem mit ca. 8/9 Monaten angefangen. Da kann man dem Hund nicht auf Schritt und Tritt folgen weil selbst wenn man zuhause ist man auch zwischendurch andere Sachen zu tun hat.

Antwort
von sponti68, 211

Der Hund kommt in die Pubertät.
Hunde leben normalerweise nie alleine.
Zu früh alleine gelassen, entwickeln Hunde ebenso solche Verhaltensauffälligkeiten, wie beispielsweise, bei Unterforderung, oder nicht ausreichender Auslastung.

Leider wird ganz oft in diesen Bereichen nicht das beste für den Hund bedacht und vor allem gemacht.

Trainiere mit ihm ausreichend lange das "Alleinsein".

Wie das effektiv geht findest du zum Beispiel in den Schulungsmaterialien von Gila und Anton Fichtlmeier. Sowohl in den Büchern als auch in den DVDs.

"der Weg des Vertrauens" und "der Hund an der Leine" Hier wäre das "Bleib 3" zu trainieren.

Auch seine Kurse sind sehr empfehlenswert.

Expertenantwort
von Certainty, Community-Experte für Hund, 73

Dein Hund kommt in die Pubertät. Zusätzlich ist nicht klar, wie stark du ihn auslastest, körperlich sowie geistig und wie lange er alleine bleiben muss.

Mit etwas mehr Infos, wäre eine Antwort einfacher.

Kommentar von Mito91 ,

Okay also... Alleine bleibt er so gut wie nie und wenn dann nur für 1-2 Stunden. Das ist aber gar nicht das Problem er reißt ja die Tapete ab wenn wir dabei sind bzw. ihn dann kurz aus den Augen lassen.

Ansonsten ist er neben den kurzen Gassi-Runden mindestens 2 Stunden täglich draußen sei es am Rhein oder in Wäldern. Draußen wird dann das apportieren und das abrufen geübt was auch gut klappt und zu Hause dann die üblichen Gehorsamkeits-Kommandos. Also sitz, platz, steh, bleib und sowas.

Ansonsten haben wir für die Beschäftigung zuhause noch Suchspiele.

Kommentar von Certainty ,

Dann solltet ihr ihn erziehen und vorrübergehend nicht aus den Augen lassen. Pubertät ist halt nichtzu unterschätzen^^.

Brecht das direkt ab und über Konsequenz, sonst gewöhnt er sich das nicht ab.

Kommentar von Mito91 ,

Ja ist bei so einem "kleine Hund" manchmal nicht immer zu gewährleisten :D
Er kann sich halt gut verkriechen und seine Laune durch setzten. Aber wir werden uns intensiver darum bemühen ihm im Auge zu behalten und unmittelbar und konsequent einzugreifen. Danke  

Antwort
von vomfeinsten111, 93

Immer wenn er mal nicht im Mittelpunkt steht macht er sich sofort an den Tapeten zu schaffen..

Ein klarer Fall falscher / fehlender konsequenter Erziehung.

Das ist nur durch sofortiges Eingreifen im Falle eines Fehlverhaltens abstellbar. Aus diesem Grunde wird immer wieder geraten, dass Menschen, die keine Zeit haben, sich keinen Hund zulegen sollten.

Kommentar von Mito91 ,

Das mit dem sofortigen eingreifen hab ich schon ausprobiert. Er war aber weitestgehend unbeeindruckt und hat die nächste Situation angepasst. 

Was das mit der Zeit angeht. Ich denke es gibt kaum Hundehalter die sich 24/7 um ihren Hund kümmern. Ich hab das Glück nicht alleine zu wohnen so das immer jemand zu Hause ist und ihn zudem noch mit zur Arbeit zu nehmen. Denke also das es nicht daran liegt. 

Kommentar von vomfeinsten111 ,

Naja, dann denke mal weiter....wenn Du es besser weißt.

Fehlverhalten bei Hunden ist SOFORT (nicht erst nach 10 Sekunden) zu reglementieren. Den meisten Menschen fehlt dazu die Aufmerksamkeit, Zeit und insbesondere die Konsequenz.

Würde mein Welpe anfangen, irgendwo zu knabbern oder etwas zu zerstören, würde ihm sofort ein "Aus" entgegenschallen und ggfs. ein Gegenstand an den Kopf fliegen.

2 Mal und er hat die Lektion kapiert - für IMMER.

Wenn aber jemand da ist, sich aber nicht wirklich kümmert, bekommt das ein Hund sofort mit - und nutzt es - gerade im "Rüpelalter" gnadenlos aus.

Das sage ich Dir - ich hatte bereits 5 Hunde - alle durchschnittlich 15 Jahre lang.

Erziehung muss konsequent und auch hart und unnachgiebig sein - danach leben Hund und Herrchen ein feines Leben weil sie sich ohne laute Worte verstehen.

Gut für BEIDE.

Kommentar von brandon ,

“...ggfs. ein Gegenstand an den Kopf fliegen.“

Ich hoffe das ist ein Scherz oder bewirfst Du Deinen Hund wirklich mit Gegenständen an den Kopf? 😕

Kommentar von Mito91 ,

Ich habe nicht gesagt das ich es besser weiß sonst würde ich hier keine Fragen stellen.
Was ich aber von mir Weise ist die Anschuldigung er wäre zu lange alleine, hätte das allein sein nie gelernt, oder das man sich nicht um ihn kümmert.
Wie gesagt er bekommt wahrscheinlich sogar zu viel Aufmerksamkeit und hat deswegen eine sehr niedrige Frustrationsgrenze.

Was durch unsere Fehler resultiert. Ganz klar! Ich möchte mich nicht rausreden.

Aber ich denke das jeder Hundehalter zwischendurch was ist, den Haushalt schweißt oder sich um andere Angelegenheiten kümmert wo er den Hund nicht ständig hinterher läuft oder ihn zu sich ruft um ihm dauerhaft im Blick zu haben.

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