Frage von stonhafen, 147

Hündin zum Werfen umsiedeln - weiß jemand Rat?

Hallo,
unser Rüde hat die Hündin unser Obermieterin gedeckt. Da Sie einen 3 Jährigen Sohn hat, möchte Sie die Hündin gern zum werfen und aufziehen hier runter bringen. Habe Ihr schon versucht begreiflich zu machen, das das für die Hündin Stress wäre. Da, wenn zu Besuch die Hündin an der Tür sitzt und jammert. Über Nacht ist die Hündin noch nicht hier gewesen. Oder ist die Hündin dann mit Ihren Welpen beschäftigt, das es Ihr egal ist wo die Wurfkiste steht?Bin ja der Meinung das es besser für die Hündin ist, alles in der gewohnten Umgebung durchzuführen. Aber wie bringe ich das Frau Obermieterin bei? Habe ja schon viel zur geburt gegoogelt, aber nichts eindeutiges darüber gefunden.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von shark1940, Community-Experte für Hund, 66

Die Hündin sollte zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Umziehen zu Dir  - auch wenn es nur einen Stock tiefer ist - kann sie stressen und genau das kann zu Problemen führen jeglicher Art. Geburtsproblemen, Problemen wie sie die Welpen behandelt und aufzieht und auch die Prägung kann eine falsche sein, wenn die Hündin gestresst ist. Informiere Dich mal über Epigenetik. Man erschreckt, was alles Einfluß auf Welpen hat.

Ihr klar machen mußt Du gar nichts. Ihre Hündin, ihre Verantwortung, ihre Wohnung. Nur weil Dein Rüde sie gedeckt hat, hast Du noch lange keine Verpflichtung. Das ist bei Hunden anders als bei Menschen. Du hast keine Pflichten, aber auch keine Rechte.

Irgendjemand hat den Deck gesehen - sonst wäre ja nicht klar, dass Dein Rüde der Papa ist, Warum hat sie dann keine Spritze geben lassen damit sie nicht trächtig wird? Ihre Entscheidung, ihre Verantwortung.

Im übrigen, ist es keine Problem einem 3jährigen klar zu machen, dass er die Welpen in Ruhe lassen soll.

Solltest Du je dennoch einwilligen (ich würde Dir davon sehr abraten), dann macht vorher einen Vertrag. In dem Vertrag muß stehen, dass sie das wollte, dass Du Entscheidungskraft hast, das sie alle Kosten trägt (am besten noch dazu um welche es sich handeln könnte - also sollte ein Tierarzt bei Geburt oder irgendwann danach nötig sein bzw. einmal sollte man die Welpen ja mindestens untersuchen lassen, zahlt sie, Futter zahlt sie, sonstige Ausgaben etc,). Dann sollte im Vertrag stehen, dass sollte die Hündin und / oder die Welpen versterben, krank sein, bei der Geburt Schwierigkeiten geben etc. - sie keinerlei Rechte Dir gegenüber hat.

Dann muß auch geregelt sein, wer die Welpen verkauft und somit wer das Geld bekommt. Du merkst, man muß an vieles denken. Hinzu kommen noch vielleicht Geburtsschwierigekeiten, Aufzuchtsschwierigkeiten und und und ... das kannst Du nicht einfach so mal übernehmen, Die Kleinen brauchen 24 Stunden Service mit Putzen, Aufpassen. Und wenn sie um die 4 Wochen alt sind, brechen sie aus der Wurfkiste aus - da ist dann richtig aufpassen angesagt. Außerdem sollte man ihnen etwas beibringen. Sie im Garten laufen lassen, Besuch empfangen etc. Willst Du das?

Und wenn sie Dir nun sagt, dass sie alles macht nur will das die Welpen die ersten Wochen bei Dir sind wegen ihrem Kind. Vergess es - Du bist nachher die Blöde.

Wenn die Dame keine Verantwortung hat - dann sollte die Hündin mit den Welpen in eine Pflegestelle.

Kommentar von inicio ,

es geht nicht, dass die huendin zu dem fragesteller geht -huendinnen beissen rueden in der ersten zeit nach der gebaurt weg!

Kommentar von shark1940 ,

Der Rüde sollte auch nicht in die Wurfkiste. Dennoch beissen vernünftig sozialisierte Hündinen keinen weg. Kenne viele Züchter, die mehrere Hunde haben und zum Teil alle Hunde in der Welpenkiste mit den Welpen liegen.

Aber so weit sollte es ja hier eh nicht kommen, denn es ist einfach ein Unding, die Hündin aus ihrer Umgebung zu reissen.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 89

Hi,

ich finde es ehrlich gesagt immer wieder traurig das Tiere wild vermehrt werden und am Ende, wenn das Kind schon im Brunnen sitzt erst nachgefragt wird :( Klar ist es leicht Männlein und Weiblein zu verpaaren, aber mir scheint es so das niemand bei euch weitergedacht hat. :( Aber nun ja ist ja nun zu spät.

Zum rechtlichen Teil, auch wenn ihr den Rüden habt, so habt ihr keinerlei Pflicht gegenüber der Hündin und ihren Besitzern, auch habt ihr sogesehen auch hinterher kein Recht auf die Welpen. Möchte also euch dringendst nun raten ein schriftlichen Vertrag zu machen, der am Ende alles regelt.

Solltet ihr die Hündin nehmen, (man kann ja leider niemanden dazu zwingen seinen Hund zu behalten) lasst euch alles schrfitlich bestätigen, wie die Übernahme der Kosten zb. An Geld ist schon so manche Freundschaft zerbrochen und billig wird der Spaß nicht.

Dann geh bitte mal zu einen kompetenten Tierarzt und erkundige dich, wie das alles abläuft oder kaufe dir sachkundige Bücher http://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/ID11389794.html?ProvID=11000522

Denn all deine Fragen können hier gar nicht abschließend beantwortet werden, dafür ist es schlicht zu viel. Züchter haben euch Jahre vorraus, an lernen, Seminare und Schulungen.
Wenn die Hündin bei euch werfen soll, mußte aufjeden Fall ein kompetenten Geburtshelfer zur Hand haben, der eingreifen kann, wenn was nicht so läuft wie es soll, das kann nur ein Tierarzt sein, mit den du im Vorfeld schon verabredest das er sich zum Geburtstermin die Zeit freihält.

Im Schlimmsten Fall bleiben die Welpen im Geburtskanal stecken, so das ein Kaiserschnitt gemacht werden muss. Es kann passieren das Hündin und Welpen dabei versterben. Es kann ebenfalls bei jungen unerfahrenen Hündinnen passiern das sie ihren Wurf nicht annehmen oder gar totbeißen.

Da ihr ja recht blauäugig vermehrt habt ohne genetische und gesundheitliche Grundlagen, können Deformationen, Erkrankungen usw entstanden sein wie offene Schädel, Hasenscharten usw. Deswegen sollte der Tierarzt direkt sein und ihr müßt euch zwangsläufig mit der Flaschenaufzucht beschäftigen und wie man den Darm der Welpen entlerrt und das alle paar Stunden, falls einer von euch arbeitet, so sollte er sich da schon mal Urlaub nehmen, sonst ist der Schlafmangel zu hoch und man foltert sich selber.

Zu deiner Obermieterin würde ich nur noch sagen das das viellicht das letzte Mal sein kann das sie ihre Hündin noch sieht, weil bei der Geburt eben auch was schief laufen kann.

Und bitte bitte seit wenigstens so clever und macht das nicht nochmal, es gibt wirklich schon genug Vermehrerhunde hier, die kaum noch Chancen haben vermittelt zu werden. Zumal da ja wieder die Gefahr besteht das weitergezüchtet wird und das aufgrund fehlender Papiere zb der Bruder über die Schwester aus Unwissen geschickt wird. Gesund für die heutige Hundepopulation ist das nicht auf Dauer.

Kommentar von stonhafen ,

Passiert ist passiert, aber als Obermieterin beim Tierarzt war, da Sie die Vermutung hatte, das doch was passiert ist wurde Ihr gesagt: das alles in Ordnung sei. Zu diesem Zeitpunkt wäre eine Abtreibung noch möglich gewesen. (Brunnen)

Nun waren wir mit beim Tierarzt und haben uns eine dreiviertelstunde beraten lassen, Notfallnummer bekommen ect.

Und, garantiert passiert das nicht noch einmal.

Kommentar von jww28 ,

ja das Ding is durch ;) jetzt muss man schauen wie man das Kind sicher aus den Brunnen wieder rauskriegt ;) Kopf hoch, schaut lieber mal nach einer Wurfbox, sortiert schonmal Handtücher aus, ein Fieberthermometer ist auch nicht schlecht, Welpenaufzuchtmilch und Fläschchen würde ich ein ppar Tage fürher kaufen mit Quittung, so das man es auch wieder zurückbringen kann, wenn man es doch nicht braucht. Über die Ernährung der Hündin hat er hoffentlich auch schonmal was gesagt? Im letzten Drittel der Trächtigkeit kann man da ruhig auf Welpenfutter zurückgreifen oder eben mehr futtern lassen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Der FS will aber doch die Hunde gar nicht - lt. Frage.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, passiert ist passiert - in der Verantwortung der Besitzerin der Hündin, nicht in deiner. Irgendwie äußerst du dich aber nicht klar - willst du die Hündin, dann mach es, laß dir die Kosten für die Aufzucht vorher geben oder übernimm sie selbst, willst du es nicht, sag nein.

Kommentar von inicio ,

wie gesagt, eine traechtige huendin bzw. eine , die gerade geworfen hat zu einem rueden geben ist eine unsinnige idee.. die meisten huendinnen wollen abstand von anderen hunden in der zeit um ihren wurf zu schuetzen..

noch dazu wird dann die huendin gezwungen im revier das rueden zu leben -keine gute idee.

die besitzerin der huendin hat nichtgehandelt als es moeglich war, jetzt muss sie sich halt zeit nehmen und auch die arbeit aufsich nehmen.

wenn du willst kannst du ihr ab und an helfen.. weil da ist wirklich viel zuputzen, zu wschen etc.. man hat wenig zeit fuer anderes...

 

Kommentar von jww28 ,

ich finde eben für die trächtige Hündin ist nun ein sachkundiges, liebevolles Zuhause was sich auch kümmert wichtiger. Und den Eindruck habe ich bei der Beschreibung von der Obermieterin nicht. Wäre da auch hin und hergerissen, aber eine trächtige Hündin zum werfen woanders unterbringen, ist in meinen Augen eine Bankrotterklärung an sich selbst, kann die Fragestellerin da sehr gut verstehen, würde an der Stelle dann auch überlegen ob ich das nicht mache, weil man da ja schon fast von ausgehen muss, das sonst einfach der Nächste gefragt wird und dann hat am Ende darüber gar keine Kontrolle mehr.

Kommentar von brandon ,

@stonhafen Habe ich das richtig verstanden? Der Tierarzt hat gesagt die Hündin ist nicht trächtig? 😮

Es fällt mir schwer das zu glauben, da müsste der Tierarzt schon sehr naiv sein.

Kommentar von inicio ,

ich denke die besitzerin des hundes hat sich den weg erspart (und die kosten). der beste tierarzt der welt kann erst mit dem ultraschlall ca ab 4 woche feststellen ob die huendin traechtig ist!

Antwort
von brandon, 23

Es ist der Hündin bestimmt nicht egal wo die Wurfkiste steht.

Ich verstehe auch nicht warum man eine Hündin decken lässt wenn man so ein kleines Kind hat und wenn man dann merkt das es einem zu viel wird den Hund zum werfen abschieben will.

Ich weiß von einer Freundin die eine trächtige Hündin hatte und bei ihrer Schwester übernachten wollte das die Hündin dort keine Ruhe gegeben hat bis sie wieder zu Hause war und dort ihren Welpen zur Welt brachte.

Ich denke bei der Hündin wird es nicht anders sein.

Antwort
von beglo1705, 93

Lasst die Hündin in ihrer gewohnten Umgebung, das ist wichtig für ihre innere Sicherheit/Ruhe. Deine Obermieterin wird wohl fähig sein, ihrem 3-Jährigen das begreiflich zu machen nicht ständig in die Wurfkiste zu grapschen und die Hündin in Frieden zu lassen, das mussten auch andere Kinder lernen und umsetzen (meine inklusive).

Kommentar von adventuredog ,

"Deine Obermieterin wird wohl fähig sein, ihrem 3-Jährigen das begreiflich zu machen nicht ständig in die Wurfkiste zu grapschen und die Hündin in Frieden zu lassen,"

naja... wenn sie schon nicht gewillt und in der Lage war, die läufige Hündin sicher zu beaufsichtigen?? die scheint sich das Leben leicht und verantwortungsfrei machen zu wollen/zu machen.

Das Beste wäre, die Hündin würde man vorher ins Tierheim umsiedeln, da hätten alle eine Chance auf qualifizierte Betreuung, Aufzucht und vor allem Prägung.


Kommentar von beglo1705 ,

Geb ich dir recht. Dennoch kann man Kindern erklären, dass man sich zurück hält. Aber das scheint mir sowieso etwas chaotisch zu sein, so wie sich das anhört. 

Antwort
von Bitterkraut, 72

Du bingst ihr das bei indem du einfach Nein sagst. Warum sollst du plötzlich ihre Welpen aufziehen? Es wäre ihre Sache gewesen, zu verhindern, daß die Hündin gedeckt wird.

Und nachdem ja offenbar jemand den Deckakt beobachtet hat, sonst wüßte sie ja nicht, daß euer Hund der Vater ist, hätte sie der Hündin auch ne Spritze geben lassen können, damit es nicht zur Befruchtung oder zur Einnistung kommt. D.h. sie hat die Trächtigkeit zugelasssen und zwar, als sie das Kind schon hatte. Ihre Verantwortung.

Antwort
von Goodnight, 26

Die beste und fairste Lösung wäre einen richtigen Züchter zu suchen, der bereit wäre den Wurf aufzuziehen. Den müsste man dann halt auch bezahlen.

Welpen die in der Wohnung aufwachsen müssen werden wahrscheinlich nie stubenrein. Welpen brauchen unterschiedliche Bodenstrukturen und eine ganze Menge andere Dinge zum Ausbau einer Welpenanlage. 

Ein Kind ist kein Hinderungsgrund Welpen aufzuziehen, das wäre sogar für die Welpen gut. Der ganze andere Rest ist einfach nur unglaublicher Mist.

Kommentar von inicio ,

dasds welpen nie stubenrin werden, wenn sie in der wohnung grosswerden ist aber unsinn. dann muss der welpenbesitzer halt alle 2-3 stunden via waeschekorb etc alle raustragen...

es sit gut, wenn welpen in einer familie aufwachsen und im haus! der boden muss dann durch einen preiswerten, pflegeleichten bden geschuetzt werden -evt ein bestimmter teil der wohnung abgesperrt werden zur sicherheit der welpen.

meine welpen (ich war zuechter bis meine huendin zu alt war), wuchsen in unserer wohnkueche auf...einen breich ca 14m2 waren abgesperrt -meist bewegten sie sich aber voellig frei.. ich habe sie alle 2-3 stunden in den garten gebracht. das ist es egal ob von einer wohnung aus oder aus dem haus. die welpen muessen getragen werden und beaufsichtigt  

Kommentar von Goodnight ,

Da warst du aber ganz neben den FCI Regeln!

Antwort
von stonhafen, 41

Ich danke Euch allen schon mal für die Antworten.

Werde nun nochmals versuchen Frau Obermieterin klar zu machen, das es besser für Mama und Welpen sowie für unseren Rüden wäre, wenn alles im gewohnten Reich statt findet.

Unsere Hilfe haben wir Ihr schon zugesichert, wir sind ja irgendwie alle daran schuld. Gut das es eine Pille/Spritze danach auch für Hunde gibt wussten wir nicht.

Eine Wurfkiste bin ich am montieren, ab nächste Woche werden ja die restlichen Tage oder Stunden gezehlt.

Uns geht es vor allem darum, das es der Mama und dann den Welpen gut geht.

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Tierarzt hätte aber gewußt, daß es die Spritze danach gibt. Offenbar hat sie dich in Sachen Tierarzt belogen. Offenbar wolltet ihr oder zumindest sie ja dann die Welpen

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 51

nein! keine ahnung warum man zusieht, wie eine huendin gedeckt wird.. und danach nicht wenigstens zum tierarzt geht, um zu verhindern, dass die huendin werfen muss... 

die huendin kann nicht zu dir -sie beisst wenn sie junge hat, den rueden weg!

ausserdem habt ihr ja beide nicht aufgepasst, aber sie hat es auf nachwuchs angelegt.

ein 3 jaehriger lernt schnell, dass hundemutter und junge in friedengelassen werden muss! 

Kommentar von stonhafen ,

Laut Ihrer Aussage war Sie beim Tierarzt als eine Verhinderung noch möglich war. Dort wurde aber nichts derartiges Festgestellt.

Und richtig wir haben beide nicht aufgepasst, das Sie aber bereit ist hat Frau Obermieterin erst später gesagt.

Und noch einmal passiert das garantiert nicht.

Kommentar von Bitterkraut ,

Diese Aussage ist der reine Blödsinn. Man kann nix feststellen, unmittelbar nach der Befruchtung, jeder Tierarzt weiß das - bei Hunden so wenig wie bei Menschen. Für beide gibts aber die Pille/Spritze danach.

Die erzählt dir Unsinn. Du wirst auf den Hunden und den Kosten sitzen bleiben.

Kommentar von inicio ,

ein tierarzt kann erst in der 4.woche sagen, dass die huendin tragend ist -durch einen ultraschall. die "spritze danach" fuer hunde wird deshalb auf verdacht gegeben.

jetzt muss sich deine obermieterin halt auf hundenachwuchs einrichten. passt bitte auch im treppenhaus auf, eine mutterhuendin kann auf andere hunde aggressiv reagiern.

wenn meine huendin junge hatte, musste mein ruede grossen abstand halten -erst nach 6 wochen durfte er dann miterziehen..

Kommentar von Bitterkraut ,

Das kommt noch dazu, daß der Rüde dann im selben Haushalt wäre. Das wird hinten und vorne nicht klappen.

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