Gips mit schwarzen Steinchen - Asbest?

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7 Antworten

Hallo, dieses Material ist mir bekannt. Hatte immer den Eindruck, als ob es sich um Schlacke- oder Trass/Puzzolan-Zusatz handele. Das wäre als Wärmedämmung auch sinnvoll. Dennoch aufpassen: es könnte zusätzlich natürlich auch noch Asbest im Gips sein, v. a. wenn es sich um alten Bestand handelt; der ist aber an seiner faserigen Konsistenz rel. gut zu erkennen und war in Gips selten enthalten.

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Kommentar von MelanieThuring
17.10.2016, 16:52

Erstmal danke für die Antwort. Meinst du, dass asbesthaltiger Gips an einer faserigen Konsiostenz zu erkennen ist? Wie kann ich mir das vorstellen?

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Bei Heizungsnischen wurde üblicherweise kein Asbest verwendet. Asbest ist nicht entflammbar und fand Einsatz an Stellen, an denen große Hitze entstehen konnte. Das ist in einer Heizungsnische eher nicht der Fall. Insofern würde ich davon ausgehen, dass Du nur gipsartigen Putz abgeklopft hast (z.B. Rotband oder Goldband)

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Kommentar von MelanieThuring
10.10.2016, 10:04

Ich habe schon so viel verschiedenes zu dem Thema gelesen, dass ich nichtmehr weiss, was richtig ist und was nicht. Wo wuden denn dann asbesthaltige Putze aufgebracht?

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Kommentar von IGEL999
10.10.2016, 10:12

Falsch! Gerade in Heizungsnieschen und unter Fensterbänken wurde häufig Asbest eingesetzt. Aber als Platten oder Pappen. Und die waren hell oder gräulich.

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Asbest erkennt man nicht an der Farbe. Wenn dann ist das grau oder weiß.

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es kann sich durchaus um einen Gipsputz handeln, aber die Steinchen irritieren völlig. Gips wird ohne Zusätze verarbeitet. 

Ohne Foto wird da nix, auch mit Foto kann es schwierig sein

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Moin.

Wie alt ist denn das Haus? Wenn es ein älteres Haus ist, kommt durchaus Karbidschlamm als Putz in Frage. Und möglicherweise wurde mit Schlacke gestreckt.

Gerade in Nachkriegsbauten wurde verbaut was irgendwie ging und vorhanden war.

Aber ohne Bilder ist das leider nur Raterei.

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Kommentar von MelanieThuring
10.10.2016, 10:35

An Schlacke habe ich auch schon gedacht! Denn die Steinchen schimmern auch etwas. Das Haus ist schon sehr alt. Wenn ich richtig informiert bin, hat es zumindest mal den zweiten WK überstanden. Nur weiss ich natürlich nicht, wann diese Nische verputzt wurde - von 1940 - 2008 kommt rein theoretisch alles in Frage. Ich werde heute abend mal ein Foto machen. Das Material ist auf jeden Fall recht feucht und bröckelt bei geringem Druck weg.


Was genau ist denn Karbidschlamm? 

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Asbest äußest sich nicht durch "Steinchen", sondern durch Fasern.

Vllt. war das einfach Mörtel, mit irgendnem Sand angemischt?

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Kommentar von MelanieThuring
10.10.2016, 10:05

Ja, dass die Steinchen kein Indikator für Asbest sind, ist mir klar :) Ich habe leider trotz intensiver Suche nichts gefunden, was dem Material nahe kommt, darum bin ich etwas besorgt.

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Wird sich um Feuerfesten Putz handeln

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