Fremder Hund hat meine Katze in meinem Garten getötet was tun?

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11 Antworten

Ich würde mit den Hundebesitzern sprechen, wenn das nicht fruchtet, würde ich sie beim Ordnungsamt anzeigen und zusätzlich auf Schadenersatz verklagen.

Daß ein Hund, der eine Katze tötet, zwangsläufig auch Kinder angreifen könnte, ist relativ unwahrscheinlich. Ich kannte mal eine Schäferhündin, die auch so drauf war. Mit Menschen war sie der liebste Hund, den man sich denken kann.

Ich weiß, es ist schwer. Aber Ihr solltet versuchen, rational zu bleiben. Der Hund kann nichts dafür. Er hat nach seiner Natur gehandelt - entweder aus einem Jagdtrieb heraus oder weil er schlecht sozialisiert war.

Schuld sind seine Besitzer. Sie haben es nicht geschafft, ihn daran zu hindern. Er hat nichts in Eurem Garten zu suchen und schon gar nicht unkontrolliert Katzen zu jagen.

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Zu erst mal tut es mir wirklich leid mit deiner katze.

Aber du solltest wirklich nicht dem Hund die schuld geben sondern den besitzern.

Schon als ich gelesen habe das es ein husky ist war mir klar woher das Verhalten rührt.

Ich vermute stark das der Hund nicht artgerecht ausgelastet wird indem man 20-30km Zugsport pro Tag mit dem Tier macht sondern einfach lasch Gassi gegangen wird. Und unter solchen Bedingungen drehen Huskys gerne mal schnell durch. (Hinzu kommt auch noch ein Jagdtrieb)

Was du machen solltest ist anzeige bei der Polizei erstatten und ich hoffe drauf das denen der Hund weg genommen wird und im Hände von Leuten kommt die mit so einem Hund umzugehen wissen.

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Zu allererst mal: Tut mir wirklich leid wegen Deiner Katze - ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde, sollte dies meinen beiden Tigern widerfahren.

Vermutlich wär's das gewesen mit dem Hundeleben..... OK, das ist keine Lösung, aber der Gedanke käme mir in den Sinn.

Es sei mal gesagt: Der Hund kann ABSOLUT nichts dafür. Verantwortlich ist sein Besitzer - und nur der. Der Besitzer ist dafür zuständig, dass das Tier angeleint bleibt, dass das Tier (falls nötig) einen Maulkorb trägt et cetera.

Und dass ein 11-jähriges Kind den Hund nicht bändigen kann: Man muss kein Genie sein, um dass zu erkennen.

Die nächste Frage, die sich mir stellt: Wie kommt der Hund in euren Garten. Weil wenn in meinem Garten ein Hund meine Katze zerfleischt, ist er fällig.

Ich würde auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei erstatten - dann kommt die Sache schon ins Laufen. Wie gesagt: Den Hund zu bestrafen ist völlig sinnlos, denn der Hund hat für sein Empfinden nichts falsch gemacht. Aber dem besitzer sollte man mal ordentlich eins auf den Deckel geben, damit er die Aufsichtspflicht etwas ernster nimmt.

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Erst mal tut es mir leid, dass Deine Katze nun tot ist

Dann frage ich mich, wie ein fremder Hund überhaupt in Euren Garten kommen kann. Gibt es keine Zäune oder Mauern?

Erstatte Anzeige gegen den Besitzer, denn die Schuld liegt einzig und alleine an ihm, auch wenn er sich entschuldigt hat, was ja Deine Katze nicht zurückbringt.

Ich denke mal, dass das das einzige ist, was etwas bringt.

 

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Kommentar von TheFreakz
08.07.2016, 11:22

Also bei uns ist einmal ein Hund über den Zaun gesprungen, als er unsere Katze gejagt hat. Und der Zaun ist eigentlich schon hoch.

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Ich kann verstehen, daß Du um Deine Katze trauerst.

Das ding ist jetzt das der Hund ohne Grund

Weder Hunde noch Katzen handeln rational, sie wägen ihr Verhalten nicht ab, sie reagieren instinktiv und brauchen daher auch nur einen "Reiz", nicht aber etwas, was für einen Menschen einen "Grund" darstellen würde. Wir überlegen, was wir tun - Tiere nicht.

Nur will ich jetzt das dieser total wildgewordene Hund irgendwelche maßnahmen über sich ergehen lassen muss

Der Hund hat nicht gegen seine Natur gehandelt. Möchtest Du ihn für etwas bestrafen, woran er keine Schuld hat? Hunde lieben keine Katzen und umgekehrt. Das liegt in ihrer Natur. Du kannst Tiere nicht mit denselben Maßstäben messen wie Menschen. Tiere haben keine Moral, kein Gewissen.

Der Hund selbst hat keinen Fehler gemacht, sondern der Hundehalter. Aber für den Fehler eines Menschen darf man doch kein Tier bestrafen. Ich finde es immer sehr schlimm, wenn mal irgendwo gemeldet wird, daß ein Hund eingeschläfert werden mußte, weil er einen Menschen angefallen hat. Überlege einmal: Der Hund hat den Menschen doch nicht angefallen, weil Hunde das gerne tun - sondern weil er von Menschen falsch erzogen wurde. Der Hund ist von Natur aus nicht böse, er wurde böse gemacht. Und der, der Hunde böse macht, das ist der, der auch bestraft werden sollte. Um den Hund ist es hingegen schade, denn der Hund selbst ist auch nur Opfer.

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Kommentar von BrightSunrise
08.07.2016, 10:40

Im Großen und Ganzen Stimme ich dir zu, aber dass Hunde und Katzen sich nie verstehen, würde ich nicht sagen. Aber es kommt wohl auch darauf an, ob sie das jeweils Andere im Welpenalter kennengelernt haben bzw. auf den Charakter und/oder die Erziehung des Hundes/der Katze.

Unsere verstehen sich jedenfalls wunderbar. :)

Ansonsten DH!

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erst mal mein Beileid. Die Besitzer haben sich bei Euch entschuldigt- Ihr kennt also Name und Anschrift? Dann zeigt die Besitzer beim Ordnungsamt an. Die haben nämlch dafür zu sorgen, dass der Hund nicht verloren gehen kann. Sicher - wenn die eins aufs Dach bekommen, dann macht das Eure Katze nicht wieder lebendig. Aber die Anzeige kann helfen, das so etwas nicht wieder passiert. Und  bitte sei nicht böse auf den Hund -- der kann am allerwenigsten dafür, dass er so schlecht erzogen wurde.

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Kommentar von wlonski11
08.07.2016, 08:41

Sehr gut!

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Kommentar von TheFreakz
08.07.2016, 11:21

Vor allem wird er anscheinend nicht artgerecht gehalten, immerhin ist der Husky schon alleine (anscheinend) und ich denke kaum, dass ein ausgelasteter Hund eine Katze einfach so anfallen würde.

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Auf jeden Fall eine Anzeige beim Ordnungsamt machen und den Besitzer auf Schadenersatz verklagen. Seine Haftpflichtversicherung trägt die Kosten für eine Entschädigung und für den Tierarzt. Leider gelten Haustiere hier nur als "Sache" und über den finanziellen Verlust hinaus kann man den Hundehalter nicht haftbar machen.

Hundehalter haben eine besondere Aufsichtspflicht und müssen sicherstellen, dass ihr Hund niemanden - auch kein anderes Tier - bedroht oder belästigt, geschweige denn tötet. Eventuell gibt es regionale Auflagen und Gesetze, an die er sich der Hundebesitzer halten muss. Einfach einmal beim Ordnungsamt nachfragen.

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Das tut mir sehr leid für dich und ich kann gut verstehen, dass du traurig und geschockt bist.

Trotzdem kann man dagegen nichts tun, der Hund hat lediglich nach seinem Instinkt gehandelt. Dass solche Dinge passieren, weiss man schon, wenn man sich eine Katze anschafft. Katzen leben sehr risikoreich, das ist nun mal einfach so.

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Kommentar von Berni74
08.07.2016, 10:45

Katzen leben sehr risikoreich, das ist nun mal einfach so.

Aber doch nicht im eigenen Garten... :-/

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Kommentar von beast
08.07.2016, 12:07

ein fremder Hund  hat aber in meinem eigenen Garten nichts verloren....

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Du kannst die Besitzer vielleicht wegen Sachbeschädigung anzeigen.

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Das tut mir alles sehr Leid für dich. Hab dasselbe als Kind mit meinen beiden Kaninchen erlebt. Große Hunde sind einfach keine geeigneten Haustiere. Egal wie man sie erzieht und wie nett sie sich dem Menschen gegenüber verhalten, der Jagdinstinkt bleibt meistens trotzdem erhalten. Wenn du nach dem Gespräch mit dem Besitzer nicht das Gefühl hast, dass sie es bereuen und in Zukunft mehr darauf achten, dass ihr Hund nicht frei rumläuft, solltest du das auf jeden Fall der Polizei melden, damit die mal ein Auge darauf werfen können. Deine Mutter hat da nicht unrecht mit den kleinen Kindern.

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Kommentar von OtakuMiep
08.07.2016, 11:20

Große Hunde sind keine geeigneten Haustiere? Das ich nicht lache! (Der pfeil runter war unabsichtlich^^ )

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Kommentar von BrightSunrise
08.07.2016, 12:43

Die Größe des Hundes hat überhaupt nichts damit zu tun, denn auch kleine Hunde haben einen Jagdtrieb, z.B. sind Dackel bekanntermaßen Jagdhunde, obwohl sie klein sind. Außerdem ist der Jagdtrieb auch bei jedem Hund anders stark ausgeprägt.

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Ihr könnt die Besitzer wegen (fahrlässiger) Sachbeschädigung anklagen

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