warum sprechen manche von Mitteldeutschland oder mitteldeutsch, wenn sie doch eigentlich Ostdeutschland meinen? Hört sich Mitte besser an als Osten?? Denn Fakt ist doch, dass ja auch Köln in der Mitte zwischen Süd und Nord liegt, aber NRW würde doch keiner als Mitteldeutschland bezeichen...
der Begriff Mitteldeutschland?
Antworten (11)
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5Antwort von
xXxulTIMatexXxxXxulTIMatexXx
Ostdeutschland ist zur Zeit besetzt und gehört zu Polen ;)
Wenn man nicht von Pommern, Schlesien, Ostpreussen, etc. spricht, dann sollte man den begriff "Ostdeutschland" auch nciht mehr verwenden ;) -
3Antwort von
keksi3313keksi3313
Wer "Ostdeutschland" mit "Mitteldeutschland" bezeichnet denkt wahrscheinlich auch, dass die komplette ehemalige DDR aus Sachsen bestand.
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PralinePraline Solche Blödmänner!
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2Antwort von
Wolli1960Wolli1960
Dieser Begriff stammt aus der unmittelbaren Nachkriegszeit, als die Annexion der deutschen Ostgebiete und der Pseudo-Staat DDR noch nicht völkerrechtlich anerkannt waren. Damals galt die Bundesrepublik als Westdeutschland, die sowjetisch besetzte Zone als Mitteldeutschland und die von Polen bzw. der Sowjetunion annektierten Ostgebiete als Ostdeutschland.
Und weil hier schon der Vorwurf des Revanchismus aufkam: Wieso ist ein Palästinenser, der das Recht auf Heimat fordert, ein Patriot, ein Hinterpommerer, Ostpreuße oder Schlesier, der das Gleiche tut, hingegen ein Revanchist? Bisher konnte mir das noch keiner erklären. Übrigens: Weder ich noch meine Vorfahren kommen aus den Ostgebieten Deutschlands.
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2Antwort von
PralinePraline
Alles Quatsch! Mitteldeutschland ist Mitteldeutschland - ganz klar! Das war schon immer so. Das deutsche Reich bestand noch aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien u.a. Da lag das jetzige Ostdeutschland was das Mitteldeutschland war in der Mitte des Reiches, deshalb Mitteldeutschland. Und die westdeutschen Geister haben in den vierzig Jahren nach dem Krieg Ostdeutschland, was die DDr war als Mitteldeutschland, was die SBZ ( Sowjetische Besatzungszone ) war so bezeichnet.
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julisonnejulisonne Ja du hast Recht, Ostdeutschland waren früher die Gebiete östlich der Oder, und Mitteldeutschland die 5 neuen Bundesländer.
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2Antwort von
jospejospe
unter mitteldeutschland versteht man nach der wiedervereinigung die bundesländer: sachsen - thüringen und sachsen anhalt.
brandenburg zählt zu ostdeutschland
mecklenburg vorpommern zu norddeutschland
so wie in den rundfunkanstalten auch beschrieben:
MDR - RBB - NDR
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Wolli1960Wolli1960 Nach dieser Logik würde Bremen nicht zu Norddeutschland gehören, das südliche Niedersachsen aber wohl. Bremen gehört ja nicht zum NDR.
Eine ähnliche Kuriosität gab es ja während des kalten Kriegs. Damals wurde Wien gemeinhin als westliche, Prag hingegen als östliche Stadt bezeichnet. Geografisch liegt Wien aber viel weiter östlich.
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1Antwort von
heinmueckheinmueck
Mitteldeutschland als Bezeichnung für das Gebiet östlich der Elbe und westlich der Oder und Neiße ist oft al ein politischer Begriff gemeint. Damit will der Sprecher deutlich machen, dass für ihn Deutschland an der heutigen Ostgrenze nicht zuende ist, sondern seiner Meinung nach in früheren Grenzen fortbesteht oder fortbestehen sollte.
Tatsächlich ist aber an der Grenze zwischen Polen und Deutschland nicht zu rütteln. Sie ist durch die 2plus4 Verträge 1990 endgültig offiziell.
Manch einen, der den Begriff Mitteldeutschland gerne benutzt, kann man getrost als Revanchist bezeichnen.
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1Antwort von
SirJohnSirJohn
Kommentar von
SirJohnSirJohn Wobei mir allein durch die Lage und die Verbreitung des mitteldeutschen Dialekts eine Benennung der Länder Sachsen-Anhalt, Thüringen und Rheinland Pfalz als "Mitteldeutschland" zutreffender erschiene...
Aber das ist nur so ne spinnerte Idee von mir, die niemand aufgreift ;-)
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1Antwort von
nvfl24nvfl24
wenn du deutschland in norden, mitte, süden einteilen würdest dann wär das ok wenn du de in norden osten westen süden einteilst dann ist es was anderes
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0Antwort von
abibremerabibremer
das stammt noch aus einer kampagne der vertrieben-organisationen aus den später 50er und noch 60er jahren. die überschrift des plakates lautete dreigeteilt? NIEMALS! und zeigte eine karte des deutschen reiches von 1933, auf der alle "ostgebiete" mit eingezeichnet waren. durch die grenzen der damaligen ostzone zur bundesrepublik, und der ostzone zu polen, ergab sich eine "dreiteilung" des ehemaligen dt. reiches. dasmittlere drittel war nach dieser karte die ostzone bzw. spätere DDR, so dass sich dafür der begriff "mitteldeutschland" einbürgerte.
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mineralixxmineralixx Unsinn. Der Begriff "Mitteldeutschland" ist sehr viel älter!
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julisonnejulisonne
Mitteldeutschland sind die Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die werden in der Wetterkarte des MDR immer gezeigt. Als Ostdeutschland bezeichnet man alle 5 neuen Bundesländer und Berlin.
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PralinePraline Das ist Hetze westdeutscher Lesart! Ostdeutschland ist Ostpreußen, Memel, Pommern und Schlesien!
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julisonnejulisonne Ich weiß Praline, Ostdeutschland waren früher Pommern, Schlesien und Ostpreußen und Mitteldeutschland die ganze DDR. Aber seit dem sie diese Gebiete verloren haben (durch den Krieg) gilt die DDR als Ostdeutschland.
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baehmbaehm
Sachsen, Thüringen & Brandenburg (glaube) sollen i.wann mal ein Bundesland werden & das soll Mitteldeutschland heißen.
Mit Geschichte ist es heute nicht mehr so...die Französische Revolution ist ja auch interessanter als die eigene deutsche Geschichte....
Ich "gebürtiger Meckpommeraner" habe hier in Bayern meine Ausbildung gemacht und musste BERUFSSCHULLEHRERN erklären, dass nicht alle "Ostdeutschen" Sächsisch sprechen ... echt zum Heulen.
In welchen der neuen Länder spricht man denn sächsisch? Nur in Sachsen oder auch in Thüringen und Sachsen-Anhalt oder ist das schon wieder ein anderer Dialekt? In Brandenburg, Berlin und Meck.-Pomm. spricht man nicht sächsisch, höchstens vereinzelt.
Mecklenburg-Vorpommern ist ja auch nicht Sachsen. Ich als Rheinländer spreche ja auch kein bayrisch.