Frage von Herbert4522, 65

Das gleiche was vor der Geburt war kommt nach dem Tod wieder Existenzlosigkeit?

Antwort
von JTKirk2000, 27

Weißt Du, wie oft es diese Frage schon gibt? Glaubst Du ernsthaft, daran hätte sich in der Zwischenzeit etwas geändert? 

Gewissheit gibt es dazu allenfalls, wenn es etwas nach dem Tod gibt, was man erleben kann, während man sich zudem an das Leben erinnern kann.

Folglich, sofern Deine Frage die Wahrheit aufzeigt, wird man es niemals erfahren. Und wer glaubt denn, beweisen zu können, dass es vor der Geburt nichts gab? Selbst den Körper gibt es schon bevor er geboren wird. Er entwickelt sich zwar noch, was er im Laufe des Lebens weiter macht, nur mit dem Unterschied, dass er dann nach der Geburt selbst lebensfähig ist.

Sicher ist es möglich, dass es nach dem Tod dasselbe ist, wie vor der Zeugung, aber das bedeutet noch lange nicht, dass dies eine Nichtexistenz ist oder anders ausgedrückt, wie in vielen anderen Fragen das "Nichts".

Antwort
von auchmama, 10

Da es ja hier ums reinste Rätsel raten geht, behaupte ich jetzt einfach mal, warum sollte unsere "Energie", die man ja zu Lebzeiten sogar messbar nachweisen kann, irgendwie verloren gehen?

Wir sind ein Teil der Natur und mir ist nicht bekannt, dass irgendwas aus dieser Natur unwiederbringlich verloren geht!

Schade eigentlich, dass wir uns DANACH auf dieser Frage nicht mehr austauschen können. Bin aber trotzdem mal gespannt, welche der Antworten für Dich am hilfreichsten ist ;-)

Alles Gute wünsche ich Dir - egal in welcher Form

Antwort
von petter147, 44

also ich würde sagen das nach dem tod einfach nichts mehr kommt :D das es sich halt anfühlt als würdest du schlafen aber nicht träumen du merkst da halt wirklich nichts

Antwort
von Philipp59, 10

Hallo Herbert4522,

nun, die Bibel nimmt sehr ausführlich auf das Thema "Tod" Bezug. Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern, wie Du richtigerweise bemerkst, ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder einfach das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

Die Bibel zeigt allerdings auch, dass es für einige treue Christen eine Auferstehung zu himmlischem Leben geben wird. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:1,2). Kommen denn nicht alle Christen in den Himmel? Nein, die Bibel zeigt sehr deutlich, dass die eigentliche Bestimmung für den Menschen nicht der Himmel, sondern die Erde ist. So sagte Jesus Christus in er berühmten Bergpredigt: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Dass Gott dennoch Menschen zu himmlischem Leben auferweckt hat seinen Grund darin, dass er Menschen in eine künftige Regierung, in der Bibel das "Reich Gottes" oder "Königreich Gottes" genannt, einbinden möchte, die einmal über Menschen hier auf der Erde herrschen wird. Dieses "Königreich Gottes" wird dafür sorgen, dass auf der Erde endlich Gottes Wille geschieht und paradiesähnliche Zustände hergestellt werden.

In dem "Königreich Gottes", seiner göttlichen Regierung also, können logischerweise nicht alle Menschen, die Gott dienen, vertreten sein. Somit ist die Zahl derer, die Gott für ein himmlisches Leben vorsieht, begrenzt. Jesus sagte einmal mit Blick auf seine Jünger: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). Im Verhältnis zu der unbegrenzten Zahl von Menschen, denen Gott ewiges Leben hier auf Erden geben wird, sind diejenigen, die Gott in sein Königreich beruft, eben nur eine "kleine Herde". Die allermeisten der Verstorbenen werden jedoch, wie schon gesagt, zu einem Leben auf der Erde auferstehen und erhalten die Möglichkeit, dann für immer am Leben zu bleiben.

LG Philipp

Antwort
von Kamihe, 9

Es ist nicht das Gleiche! irgendetwas bleibt von dir immer zurück, auch wenn es nur die Erinnerrungen deiner Kinder und Kindeskinder oder deiner Freunde sind.

Antwort
von Willibergi, 28

Dem würde ich zustimmen.

LG Willibergi

Antwort
von Tidus1, 30

Ich muss ehrlich sagen wenn du tot bist bist du tot. Das sind alles Hirngespinste das Jahrhunderte weiter geht.

Antwort
von Andrastor, 14

Nach allem was wir wissen, ja.

Kommentar von auchmama ,

Was wir wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.

Isaac Newton

Kommentar von Andrastor ,

Ja, das Zitat hab ich bereits einmal gelesen. Witzig das es Leute gibt die zwar dieses Zitat benutzen wenn es um die Wissenschaft geht, aber sich gleichzeitig einbilden ihre bronzezeitlichen Märchen und Mythen würden genau das Wissen vermitteln das der Wissenschaft ihrer Meinung nach fehlt.

Antwort
von mindlessbreit, 28

ja. aus dem nichts, ins nichts... sowie bei den stoikern, aus dem feuer ins feuer. 

ein schöner gedanke, wenn aus meinen überresten einmal eine blume entstehen könnte... oder ein teil eines hybridantriebes

edit: entschuldigung... ich meinte natürlich elektroantrieb... ist ja hoffentlich noch bissl hin

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