Nach der vielen Berichterstattung über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche in Deutschland sind ja viele Mitglieder aus der Kirche ausgetreten.
Heißt das, dass sie jetzt Atheisten oder Heiden sind? Oder dürfen sie weiterhin an Gott glauben?
Nach der vielen Berichterstattung über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche in Deutschland sind ja viele Mitglieder aus der Kirche ausgetreten.
Heißt das, dass sie jetzt Atheisten oder Heiden sind? Oder dürfen sie weiterhin an Gott glauben?
Was hat denn Kirche mit Gott zu tun? Natürlich darfst Du an Gott glauben.
Nicht wenige Personen sind aus der Kirche ausgetreten, damit sie den Gottesglauben nicht verlieren, bzw. wieder beleben können. Wenn ich nur den Gott der Kirchen kennen würde, wäre ich Atheist, da ich den Gott der Bibel kennenlernen durfte, bin ich Monotheist.
es gibt außer den christen noch hindus, budhisten, moslems, etc.
die sind alle nicht in der kirche und trotzdem keine heiden und keine atheisten.
Aus der Organisation Kirche auszutreten muß nicht zwingend mit dem Ablegen des Glaubens zu tun haben. Weiter an den Inhalt der Bibel zu glauben, steht auch jedem frei, der seinen Austritt erklärt hat.
Und nicht irgendein Etikett oder bezahlte Kirchensteuer macht den guten Christen aus, sondern wie er lebt und handelt. Und dafür muß man sich nicht Kirchenmitglied nennen.
Ohne Kirche gibt es keine Überlieferung des Glaubens, besser der Bibel, auf die sich der christliche Glaube bezieht.
Und ohne "Kirche" hat es der christliche Glaube schwer, ja ist es ihm letztlich unmöglich, zu überleben. Natürlich darf, kann, soll man auch außerhalb der "Kirche" glauben. Aber es ist schwer, wenn man christlichen Glauben nicht mit einer Freistil-Selbstbedienungs-Weltanschauung verwechselt.
Die Missbrauchsfälle besonders in der r.-k.. Kirche haben deshalb viele Christen in große Schwierigkeiten gestürzt, und damit die Kirche selbst. Es ist zu hoffen, dass die Kirche einen mutigen Reinigungsprozess unternimmt., um die Kirche wieder glaubwürdiger zu machen.
Zum Glauben an Gott kommt man durch das Wort Gottes, entweder durch das Studium der Bibel, durch andere gläubige Menschen als Vorbilder, oder über die Kirche, welche das Wort Gottes "amtlich" verkündet. - Man braucht dazu aber ursächlich nicht die Kirche, denn es ist eine Beziehung zwischen Gott und jedem einzelnen Menschen. - Der christliche Glaube, wenn er echt ist, führt aber dazu, dass man sich einer Glaubensgemeinschaft, einer Gemeinde, im weitesten Sinne "der Kirche" anschließt. - Christen brauchen Gemeinschaft untereinander! - Das lehrt auch die Bibel.
Wenn man umgekehrt aus Protest aus der Kirche austritt, so verliert man dadurch nicht seinen Glauben. - Nein, man schließt sich nur aus einer Gemeinschaft aus. Die Kirche bestimmt auch nicht darüber "ob man weiterhin an Gott glauben darf". - Langfristig läuft man aber Gefahr, sich vom Glauben zu "entfernen", wenn man sich von der Kirche oder irgend einer Gemeinschaft von Gläubigen entfernt.
Sie können ja theroetisch zu einer anderen Religion geht und dort weiter glauben, aber ich halte es allgemein für sinnlos wegen Menschen in einer Religion eine Religion zu wechseln schuld waren ja die Pfarrer etc. und nicht die katholische Religion selbst aber heutzutage glaubt ja eh niemand mehr an Gott, also warum antworte ich überhaupt ...
aber heutzutage glaubt ja eh niemand mehr an Gott
Doch, ich ;)
Dann sind wir ja einer der letzen unserer Art...
Ich auch...
es ist aber fraglich, ob man mit seiner kirchensteuer kinderschänder und deren helfershelfer bezahlen sollte. immerhin haben hohe geistliche jahrhundertelang beide augen geschlossen und so die peiniger unterstützt.
Darf ich aus der BRD austreten, aber trotzdem noch in Deutschland wohnen? Ich will nicht wieter solche Subjekte wie den Wulff mitfinanzieren. Ebenso auch nicht die ganzen anti-deutschen Politiker, die wir hier in der BRD haben.
Schade eigentlich, ich nicht. Aber was genau wollte uns der Luxusratgeber mitteilen ?
Ich wollte euch mitteilen, dass nicht die Kirche selbst sondern die Menschen in der Kirche schuld waren, weshalb es keinen Sinn macht die Religion zu wechseln.Außerdem waren das nur ein par die meisten leben in ärmlichen Zuständen und haben ihr Leben für die Religion gegeben.
Was bin ich? Wer will mir da gegen sagen? Ich bleibe so, wie ich bin.
Wer nicht glauben kann, ist naiv.
Also, Christen haben die Kirche auf gegrundet, damit man jeder sich in der Ruhe zu Gott finden kann. Gott ist aber nicht in der Kirche, sondern er kommt ins Herz.
Das Eine hat mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun. Es gibt viele Menschen (auch in meiner Verwandschaft), die die Institution Kirche ablehnen und ausgetreten sind, trotzdem aber sind sie sehr gläubige Menschen geblieben, beten und lesen in der Bibel. Die Gründe vieler Kirchenaustritte ist nicht damit gleichzusetzen, dass sie nicht mehr an einen Gott glauben. Genauso wenig kann man schlussfolgern, dass alle Kirchenmitglieder gläubige Christen sind. Auch in den Kirchen gibt es viele, die eigentlich nicht mehr an einen Gott glauben, aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht aus der Kirche austreten wollen. Die gehen auch dann nicht mehr in die Kirche, außer eventuell mal zu Weihnachten, weil es Tradition oder schön feierlich ist. Nicht ohne Grund sind die Kirchen zu den normalen Gottesdienstzeiten relativ leer. Gott selbst interessiert es überhaupt nicht, ob jemand Mitglied einer Kirche ist oder nicht. Ihn interessiert nur, ob man an ihn glaubt und seine Gebote erfüllt, also nach seinen Geboten lebt.
Man kann auch ohne Kirche gläubig sein, wer wollte das verwehren? Zunächst darf und kann man nicht urteilen, da nur Gott die Beweggründe kennt und den Menschen ins Herz schaut. Menschen außerhalb der Kirche können durchaus der Liebe Gottes geöffneter sein als fromme Kirchgänger.
Dennoch: Wer wegen der Missbrauchsfälle oder sonstiger Verfehlungen von Kirchenmitgliedern aus der Kirche austritt, hat entweder vorher schon seinen Glauben abgelegt und mit Kirche nichts am Hut gehabt , (denn sonst müsste man auch aus Schulen und Vereinen austreten) oder hat nicht begriffen, dass es für einen Katholiken ein "Christus JA - Kirche NEIN" nicht geben kann und darf. Wie könnte man Christus von der Kirche trennen, deren Haupt er ist und der Er seinen Beistand versprochen hat bis zum Ende der Zeiten - und dies trotz sündiger Mitglieder ! Von Schuld kann sich keiner freisprechen, wir sind alle auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen und trotz der unbestreitbaren Sündenfälle kommt auf jeden, der das Evangelium verrät, viele andere, die es leben und vorbildhaft bezeugen.
Wenn der Glaube Bestand haben soll und lebendig bleiben soll, braucht er auch die Gemeinschaft und die Sakramente,die ihm dabei helfen. Wer ohne Grund der sonntäglichen Versammlung und den Sakramenten regelmäßig fernbleibt, vergisst dabei, dass es nicht um irgendwelche Pfarrer geht,sondern um Christus, der alle eingeladen hat und wer konsequent fernbleibt, erteilt Christus ebenso konsequent eine Absage. Das kann keinem wirklich gläubigem und gottliebenden Menschen egal sein. Die Kirche braucht kein Mitläufertum, sondern Begeisterung, dies gerade in heutiger Zeit.
Es ist gerade umgekehrt; denn wenn man wirklich an Gott glaubt, muss man doch sofort aus dieser Kirche austreten!
true,true :D
Ja, darf man.
Heißt das, dass sie jetzt Atheisten oder Heiden sind?
Monotheisten, die keiner Kirche angehören, sind einfach Freikirchler.
Nein, dürfen sie nicht. Ist aber egal, denn man kennt ja das alte Sprichwort: Die Gedanken sind frei...
und wieso nicht? weil die kirche das sagt?
Nein. Ich bin zwar Atheistin, aber es der Kirche aus zutreten...macht dich beim Besten willen zu keinem Atheisten oder "Heiden". Der "Glaube an Gott" findet in deinem Kopf/Herzen statt und nicht auf einem Blatt Papier. Du bist immer noch ein Theist. Wenn du dich selbst irgendwo kategorisieren möchtest...kannst dich als Agnostiker bezeichnen.
Ich denke, Christ wird wohl reichen, denn mit den Agnostikern müsste man sich dann mal separat beschäftigen. Und um Heide zu werden, müsste man ja zu Mindest Teile des christlichen Glaubens ablegen und eben wieder zu heidnischen Göttern finden. Aber darum ging es ja nicht. Niemand, der die Sekte Kirche nicht mehr unterstützt, wird vom Glauben ausgeschlossen. Und wenn dieser Christ die eingesparten Steuern an eine Organisation für das Wohlergehen von Kindern (und davon gibt es genug, auch ohne kirchlichen Bezug) oder so etwas spendet, dann hat er in meinen Augen die Botschaft Christi verstanden.
der glaube an gott ist nicht abhängig von der mitgliedschaft in einer religiösen vereinigung. ich glaube z.b. nicht an gott und bin trotzdem noch mitglied einer religionsgemeinschaft.
Gott ist nicht von der Kirche abhängig, wenn man bedenkt was die Kirche heute für einen Zweck erfüllt. Ich bin auch gläubig, aber Kirchen besuche ich nur zu Studienzwecke.
Nein nicht alle nur manche glauben nicht mehr an Gott, aber andere glauben noch an Gott. Sie sind nur ausgetreten weil es eigentlich nur sinnlos ist was die katholische Kirche macht und sie sich da nicht wohlfühlen und man kann auch ohne in der Kirche zu sein an Gott glauben und man ist deswegen nochlange lange nicht Atheist bzw. Heide.
es stehtdir ferei was du glaubst du kannst sogar deinen eigenen gott erfinden also ist es nur für dich selbst interessant : und zu deiner frage ja man kann noch an gott glauben wenn man ausgetreten ist weil man sich nciht verpflichten muss an gott zu glauben
ich glaube an Gott, gehe auch manchmal in die Kirche, bin aber schon seit 15 Jahren aus der Kirche ausgetreten
Da die meisten Kirchgänger vermutlich sowieso nur Papier-Christen, die ständig gegen die 10 Gebote verstossen, sind ist es doch egal, ob man sich von diesen Scheinheiligen trennt.
natürlich darf man noch an gott glauben. die kirche ist im prinzip nur der verein, aber wenn alles über den christlichen gott stimmt, dann ist es ihm egal ob du in dem deppenverein bist oder ob du auch so von herzen glaubst. ein atheist ist wer, der an gar keine götter glaubt, und ein heide is ein mensch, der keiner der weltreligionen angehört, im ktholischen sinne ein aktiver nicht-christ. unter heide versteht man heute aber meistens einen anhänger der alten naturreliogionen (wie mich)
Jeder darf Glauben was er will, und man könnte ein Verbot auch nicht durchsetzen. Die Frage ist nur warum austreten wenn man doch glaubt?
Natürlich darfst Du glauben, beten, in der Bibel lesen, Dich christlich verhalten! Genau deshalb bist Du ja ausgetreten, weil Du das NICHT in Deiner Kirche erlebt hast! Auf die Dauer will aber jeder Gläubige Gleichgesinnte finden, will in der Bibel studieren, will sich mit anderen über seinen Glauben austauschen. In den meisten Gemeinden darfst Du jederzeit als Gast kommen! Oder versuch es doch mal mit einem Hauskreis in Deiner Nähe: z.B.:
Kein Mensch hat das Recht darüber zu Urteilen ob jemand an Gott glauben darf oder nicht.
Der Mensch braucht auch keine Institution um ins Paradies zu kommen:
6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Ich bin zwar kein Katholik aber ich kann mir denken das die Kirche natürlich trotzdem Treue erwartet, nicht nur weil der Papst es gesagt hat als er in Deutschland war. Und soweit ich informiert bin, ist ja für die katholische Kirche ein Nichtkatholik auch kein Christ.
Aber glauben darf man natürlich immer. Ich schätze nur nach katholischem Verständnis bringt es dir nicht mehr viel. Der Papst hält sich für wichtig in Gottes Plan und du lehnst einen Teil ab.
Jeder Mensch darf an Gott glauben, und darf ohne jegliche konfessionelle Bindung sich selbst als gläubigen Menschen bezeichnen. Von dieser Sorte Gläubige gitb es übrigens Millionen. Nur die wenigsten Menschen vereinbaren sich mit den dogmatisierenden Konfessionen. In der Regel ist es sogar so, daß viele Menschen sich zwar in einer Konfession dem Glauben näher und sich diesen auch erklären lassen, dann aber konfessionslos ihren eigenen Weg zu Gott finden.
An Gott glauben darfst du auf jeden Fall, ob getauft, ungetauft oder exkommuniziert oder freiwillig gegangen.
In der Bibel steht: "Gebt das Zusammenkommen nicht auf.". Christ sein ist gerade in der heutigen Welt nicht immer einfach. Sich regelmäßig in der Gemeinde zu treffen, zu lachen, zu weinen, zu beten, am heiligen Dienst teilnehmen, das Abendmahl feiern, sich gegenseitig erbauen, und und und, das gehört zum Christ-Sein einfach dazu.
Wenn du aus der Kirche ausgetreten bist, hast du damit signalisiert, daß du an der Gemeindearbeit nicht mehr teilhaben willst, hast den "Tempel" Gottes verlassen und bist damit Teil der Welt geworden. Das macht noch lange keinen Heiden oder Atheisten aus dir.
Aber ein Bekenntnis zu Jesus bedeutet auch, sich zu seiner Kirche zu bekennen. Wenn du dieses Bekenntnis aufgibst, gibst du deine Verbindung zu Jesus und zum Vater auf. Eine Rückkehr ist aber möglich, wenn du deinen Fehler erkannt hast, bekennst und um Rückkehr in die Gemeinde bittest.
Es ist sehr selten, daß ein Christ in der Lage ist, losgelöst von der Gemeinde zu überleben, im geistigen Sinne. Würde ja bedeuten, daß du aufhörst, zu essen - du verhungerst auf lange Sicht einfach...
Das hat eins mit dem anderen nichts zu tun. Meine Freundin ist sehr Gläubig würde nie in eine Kirche gehen, weil sie diesen „Rummel“(Ihre Wörter) nicht mit machen will. Brauch nur das Kapitel Moses und das NT lesen dann vergeht es mir . Ein Pfarrer sagte mir mal das die Bibel nicht so Wörtlich zu nehmen ist , es sin nur Bilder für was Erklären. Jetzt was soll ich noch Glauben??
Kleine Ergänzung, AS, du bist in deinem speziellen Fall Jehovaist.
@alle, die glauben, den Ausdruck Jehovaist gibt es wirklich. Den gibt es nicht. Alwaysserious ist Zeuge Jehovas, damit auch mein Glaubensbruder.
Alfred
Wenn schon, dann bitte Jehovist (jemand, der den Gottesnamen Jehova akzeptiert und gebraucht). Im Ostblock ist diese Bezeichnung geläufiger, in unseren Gefilden weniger bekannt.