Border Collies - wirklich so schlimm?

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12 Antworten

Leider gibt es inzwischen auch bei Bordern eine "Schönheitszucht". Das werden dann plüschige "Fellmonster", deren Genetik schreit: Lass mich hüten! , dieselbe Genetik kriegt es aber nicht mehr richtig hin. Übrig bleibt ein Hund mit Arbeitsdrang, der nicht artgerecht (HÜTEN !!) beschäftigt werden kann. Und überforderte Besitzer, die lediglich eine schicken und ach so  schlauen Hund wollten.

Ja, es gibt Border, die sind ohne Schafe glücklich - aber nur sehr sehr wenige. Dafür viele Bällchenjunkies (mangels anderer Beschäftigung und mit enormem "Will to please" ausgestattet rennen die sich dann die Pfoten wund.) Es ist auch traurig zu sehen, wenn ein Hund aus Langeweile beginnt, Kinder oder Autos zu hüten. 

Deshalb mein dringender Rat: BCs gehören in Schafhalterhände. 

PS: ein Schäferhundehalter beschäftigt seinen als Schutz-Hund gezüchteten Wuffi  ja auch rassengerecht mit Obedience etc.

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Schlimm kommt immer drauf an.. Wenn jener der sich diese Rasse zulegt nichts über diese Rasse weiß und wie fordernd sie ist, dann wird es schlimm, ja. 

Ich selbst habe seid 20 Jahren Hunde, und jetzt seid 4 Jahren einen Border Collie rüden, neben meiner Mischlings Hündin, und die Broder sind halt ne Marke für sich (lieb gemeint). Die müssen Ruhe erst lernen, wenn sie das nicht tun, bleibt er hibbelig und wartet 24/7 auf Beschäftigung, wenn er jene dann nicht bekommt, sucht er sich sie. Problematisch wird es auch da, wo der BC dann anfängt Menschen, Autos oder andere Hunde hüten zu wollen, das is natürlich ein no go! Kommt aber leider oft vor, auch weil die meisten den Border eben gar nicht verstehen oder lesen können. Eye zeigen wird schnell als Bedrohung war genommen, eingeklemmte Rute für Unsicherheit gehalten obwohl er in dem Moment einfach nur in höchster Konzentration und Aufmerksamkeit steht.... Im klar Text, der Border ist mit keiner anderen "herkömmlichen" Rasse zu vergleichen und gehört nicht in unerfahrene Hände, oder jene die ihm nicht gerecht werden können. 

Um die Frage vor weg zu nehmen... Nein, mein BC arbeitet nicht mit Schafen oder dergleichen - jetzt werde ich bestimmt wieder gesteinigt - da ich es nicht für zwingend notwendig halte, solange er anderweitig gut und sinnvoll Beschäftigung bekommt, vor allem Kopf Arbeit, das ist ein absolutes muss. 

Viele übertreiben auch ziemlich , finde ich. Die gehen dann 5-6 x die Woche zu irgend einem training damit der gute auch ja ausgelastet ist, aber das ergbniss ist meist ein völlig unter Strom stehender Hund, der ständig erwartungsgemäß auf seine nächste trainingseinheit wartet. Dabei ist Ruhe und die richtige Kopf Arbeit viel wichtiger als jede körperliche Auslastung. Für meinen Hund bennene ich zB all möglichen Dinge, die er auch eins A auseinander halten kann, integriere ihn in meinen Alltag und achte einfach da drauf das er auch nicht zuviel macht. Er soll und kann genau so Abschalten wie meine Hündin. Aber , das alles benötigt viel Arbeit und Verständnis, sonst wird wirklich weder Hund noch Halter zufrieden miteinander leben können.... 

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Es ist ein ARBEITSHUND. Punkt. 

Ein Tier ist kein Spielzeug. Auch Punkt. 

Wenn Du daran denkst Dir einen Hund anzuschaffen gehe bitte erst mal eine Weile im Tierheim helfen. Sei versichert: Da gibt es reichlich Hunde. Auch sogenannte reinrassige. Vor allen Dingen wirst Du dort von Deinem Schablonendenken befreit. Und lernst doch ein wenig bis reichlich über Hunde allgemein. 

NEIN. Wenn Du zu faul bist dem Hund ein einigermaßen artgerechtes Leben zu bieten dann lass die Finger davon. Denn Bewegung täglich zwei Stunden an 365 Tagen im Jahr, die darfst Du auch bei einem kleinen Hund gerne berechnen. 

Bei mir im Umfeld ist Hundehaltung Mode geworden. Die meisten Familien haben kleine Hunde. Also so die Größe die in eine relativ kleine Tasche passt. Unterschiedliche Rassen. Und Mischlinge. Ihre Halter sind auch mal nachts für eine halbe Stunde unterwegs als Ausgleich für gemachte Überstunden. 

Wo dieses Angebot fehlt kommt es zu Halterungsproblemen. Da kann aber der Hund nicht für. Der Hund hat sich nicht bei den Menschen eingekauft. 

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Was heißt schlimm?

Sie sind nicht schlimm, sie sind nur als Arbeitshund gezüchtet.

Ist das gleiche wie bei den Sportpferden, die wurden gezüchtet um große Sprünge zu machen, lange durchzuhalten, ständig bereit zur Arbeit zu sein.

Wenn du jetzt ein solches Pferd als Freizeitpferd hälst um damit mal eine gemütliche Rund im Gelände zu zockeln, dann ist das Pferd am falschen Ort am falschen Menschen dran, genauso wie der Border Collie dann am falschen Menschen ist und somit am falschen Ort.

Es geht darum, das sich die Zucht in vielen Jahren bestimmte Hunde zurechtgezüchtet hat um bestimmte Aufgaben zu meistern.

Wenn man jetzt andere Voraussetzungen hat, als ein Border Collie braucht, dann kann man sich keinen anschaffen. Leider tun das viele Menschen trotzdem. Und dann heisst es der Hund sei schlimm, weil der braucht zuviel.

Wenn man keine Hundesportarten machen will bzw. kann, dann gehört da kein Border oder Aussi hin, aber auch kein Laufhund oder super Agile Flitzer.

Wenn man ein eher ruhiger Mensch ist und gerne nur laufen geht, dann sollte man sich einen der sogenannten Schoßhündchen kaufen. Davon gibt es sogar noch ein paar, die nicht total verzüchtet sind.

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Also ich habe keinen, aber auch einen Hund der sehr viel Bewegung braucht (Alascan Malamute) und ich kann sagen, dass es einen ziemlich belastet, so viel zu gehen. Man muss einem solchen Hund echt viel bieten, mehr noch als zwei Stunden am Tag mal am Feld spazieren gehen. Es ist echt schwer. Das könnte aber noch dazu daran liegen, dass wir noch zwei weitere Hunde haben (andere Rasse), die zwar sehr gut erzogen sind aber sich mit ihr in die Wolle kriegen. Also für uns ist das zu viel, aber vielleicht habt ihr mehr Zeit für euren Hund.

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Border collies würde ich nicht als "schlimm" bezeichnen, es sind nur schlaue Hunde, die eine Beschäftigung oder Aufgabe brauchen, damit sie sich auspowern können, sonst können sie destruktiv werden.

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ein border collie ist ein supertoller hund -aber nur wenn man berucksichtigt wozu er gezuechtet wurde und ihn dementspechend auslastet und beschaeftigt!

ich habe einen border collie mix -aber der border schalegt vom wesen und art voll durch. wir lebten auf einer farm und mein hund ahtte da taeglich 8-10 stunden draussen mit mir zu tun und auch huetearbeiten verrichtet.

so ein schaluer und bwegungsfreudiger hund wird in der 0815 familie schnell total unterfoerdert unddann zum "problemhund"

mein hund ist heute 15 jahre alt und immer noc hsehr fit und aktiv.

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Kommentar von Tammy77
21.03.2016, 19:27

Awwww die sind ja zuckersüss!!! Auch ich finde man soll sich nur einen Hund zulegen wenn man seine Bedürfnisse erfüllen kann.

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Border Collies sind gar nicht schlimm, aber sie haben einen ungeheuren Bewegungsdrang und wollen "arbeiten". Wenn der Hundebesitzer ein Faulpelz ist und ein Bewegungsmuffel, sollte er sich so einen Hund schon mal gar nicht anschaffen. Denn wenn der Hund nicht richtig bewegt wird und sich nicht mehrmals täglich auspowern kann, dann wird er zum Haustyrann.

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Kommentar von Berni74
21.03.2016, 13:27

Es geht beim BC weniger um die Bewegung als viel mehr um die ausreichende geistige Beschäftigung und das richtige Maß an Ruhe. Für Anfänger sehr schwer zu bewerkstelligen.

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So wie die Frage gestellt ist: "ja".

Wenn man - egal welchen - Hund nicht nach seiner Veranlagung auslastet, ist jeder Hund "schlimm", weil "nervig".

Der Hundehalter, der so empfindet, hat aber bei der Auswahl/Anschaffung seines Hundes schon mal den ersten Fehler gemacht, weil er sich nicht ausreichend über den Hund informiert hat und - vermutlich - nur nach "ist der Süß" entschieden hat.

Der "Süßheits-Faktor" ist bei der Anschaffung eines jeden Tieres aber der Faktor, der den geringsten Einfluss bei der Entscheidung haben sollte.

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Ein Border Collie ist nicht "schlimm", nur weil er als Arbeits- und Hütehund beschäftigt und ausgelastet werden muss, damit er sich wohlfühlt.

Wer sich seinen Hund nur nach optischen Gesichtspunkten aussucht, sollte da eher zu einem Plüschhund greifen, da sind beide Parteien dann glücklich.

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Nicht schlimmer wie andere Hunde, wenn sie rassengerecht ausgelastet werden.

Und agillity und ball werfeb gehöreb nicht dazu...

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Kommentar von friesennarr
21.03.2016, 13:45

Wenn mein Hund nicht am Pferd mit läuft, dann machen wir auch ballweitwerfen, sonst kann die nicht genug rennen.

Wie sonst soll ich sie zum rennen bringen, wenn nicht durch Ballwurf? Fahrradfahren kann ich nicht.

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Hallo, also ich Arbeite seit Jahrzehnten Ehrenamtlich im Tierschutz und kann wirklich niemanden empfehlen sich einen Border Collie zuzulegen.

Der Hund wird nicht Glücklich und der Besitzer auch nicht. 

Glückliche Border Collies hat nur ein Schäfer. Die holen ihre Hunde übrigens aus England da in der Deutschen Zucht aggressives Verhalten auftreten kann.

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Kommentar von Berni74
22.03.2016, 09:47

Die holen ihre Hunde übrigens aus England da in der Deutschen Zucht aggressives Verhalten auftreten kann.

Das kann ich so nicht bestätigen. Zumindest kann man es nicht verallgemeinern. Die häufigsten Aggressionen bei Border Collies sind hausgemacht

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