Ich möchte ein Podest für ein Mülltonnenhäuschen betonieren, bin mir aber nicht sicher, ob das bei den derzeitigen Nachtfrösten geht. Was kann passieren ? Bis zu welchen Mindesttemperaturen geht das ohne Probleme ? Gibt es Zement für winterliche Temperaturen ?
Antworten (10)
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2Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
RuttelRuttel
schau hier mal. http://www.avenarius-agro.at/html/asp/pdf/betonfrostschutzpolar100-200f.pdf viel Spaß bei deinem Bauvorhaben.
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5Antwort von
nagelnagel
Bei Temperaturen bis -3°C kein Problem. Beton vormittags einbringen. Empfehlenswert ist ein höher wertiger Zement (42,5R). Beton ca 5-7 Tage mit Strohmatten abdecken (oder Hartschaum usw.) plus Sackleinenmatte. Theoretisch: wenn der Beton eine Druckfestigkeit von 5 N/mm² erreicht hat, kann nichts mehr passieren. Es gibt auch sog. Frostschutzmittel (Baumarkt), die in den Beton eingemischt werden. Die sind in der Regel etwas chloridhaltig. Gerhard Nagel
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4Antwort von
Abschmecker NAGEL hat alles gesagt.
Und sein Kommentator wissenschaftlich begründet.
Frostschutzmittel kann - muss jetzt aber noch nicht. (Wie gesagt: etwas abdecken, das reicht bei ein bißchen Nachtfrost)
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3Antwort von
wernileinwernilein
wieviel grad minus sind denn bei euch?? Bis 0 grad kannst du betonieren,lass dich mal vom Mischwerk beraten.Die haben auch alle Angaben,wegen dem mischverhältnis.Solltest du betonieren,dann deck den Beton mit einer Folie ab,oder mit den Zementsäcken.
Kommentar von
Robbo57Robbo57 Momentan bis -3° in Niederbayern. Das ist wohl grenzwertig, aber es soll etwas wärmer werden.
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2Antwort von
tombautombau
Wie von wietel richtig beantwortet kannst Du bis -5°C bedenkenlos betonieren. Oberfläche naß halten, da Du sonst Risse bekommst. Mit besonderen Zusätzen gehts sogar bis -10°C. Wäre das nicht der Fall würden sämtliche Baustellen im Winter stillstehen.
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2Antwort von
wietelwietel
Bis zu Temperaturen von -5 ° kann betoniert werden ohne besondere Schutzmaßnahmen. Das ist möglich durch die entstehende Hydratationswärme im Innern des Betons. Viel wichtiger ist das ständige Naßhalten des Betons für 7 Tage. Dadurch erhält man eine bis zu 30% höhere Endfestigkeit bzw. bei Unterlassung eine entsprechend niedrigere Festigkeit.. Sicherheitshalber würde ich am ersten Tag den Beton mit Schilfmatten abdecken. Das ist völlig ausreichend.
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1Antwort von
klaumiklaumi
Überhaupt kein Problem! 1.) Die Nachtfröste sind im Augenblick noch nicht so extrem und 2.) kannst Du einen frostsicheren Beton beim Lieferanten bestellen. Da wird dann ein Zusatzmittel untergemischt, ist zwar etwas teurer als Normalbeton, aber dafür hast Du keine Probleme. Bis -5° geht auch der Normalbeton, da er beim Abbinden Wärme entwickelt!
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1Antwort von
herbyauswienherbyauswien
Unter +5°C (Betontemperatur) wird's nichts
Besondere Zemente verkürzen nur den Zeitraum, in dem der aushärtende Beton vor Frost geschützt werden muss
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0Antwort von
FilmFilmFilmFilm
Es gibt auch Schnellbeton der nach einer Stunde aushärtet.
Kommentar von
TheRealFooTheRealFoo Aushärtet ja, aber das Wasser ist im Schnellbeton noch drin - und wenn das gefriert, passiert das gleiche wie bei "normalem" Beton.
... genau so ist das.
Der Beton wärmt sich selbst, weil:
Die Hydratationswärme von Normalzementen mit niedriger Hydratationswärme darf den charakterischen Wert 270 J/g nicht überschreiten. Zemente mit niedriger Anfangsfestigkeit und niedriger Hydratationswärmeentwicklung (< 270 J/g nach 7 Tagen, bestimmt nach DIN EN 196-8) sind durch das Kurzzeichen LH zu kennzeichnen.
Deshalb den frischen Beton vor Auskühlung schützen, "schön warm halten", dann geht das auch bei milden Frost !
Danke Gerhard, super erklärt. So auf maximal -5 ° und Abdecken hatte ich mich aufgrund der Antworten schon eingependelt. Aber jetzt weiß ich WARUM ich auf WAS achten muss. Danke !