Frage von rosepetals, 85

Besser ein 200mm oder 300mm Objektiv?

Klar kommt es bei dieser Frage darauf an, was ich fotografieren möchte. Ich bin nur Hobbyfotografin und besitze jetzt die Nikon D3100 mit einem Objektiv von 18-55mm. Mein nächstes Objektiv würde ab 55mm bis entweder 200mm oder 300mm reichen.

Ich würde vor allem Tiere fotografieren, da es in der Nähe ein Wildgehege gibt und ich auch direkt am Wald wohne. Details wären mir in diesen Bildern natürlich wichtig. Dazu noch finde ich 55mm oft sehr ungenügend für meine Bilder. Ein Stativ besitze ich schon. Mir fehlt leider vollkommen die Vorstellung davon, wie nah 200mm bzw. 300mm ranzoomen. Würden für eine Hobbyfotografin 200m ausreichen? Photographie hat einen hohen Stellenwert bei mir, jedoch nicht den höchsten, weshalb ich beispielsweise nicht wöchentlich Bilder mache aber auf eine lange Zeit sehr viele.

Vielen Dank schon Mal für ratgebende Antworten!

Antwort
von zonkie, 65

Dazu gibts ne nette Hilfe von Nikon

http://imaging.nikon.com/lineup/lens/simulator/index.htm

da siehst du mal grob was der Unterschied zwischen 200 und 300mm ist. Für Wildtiere würde ich pauschal eher an die 300mm gehen da du sie sicher Bildfüllend ablichten willst.

Einige sehr gute Teles haben gerne die Brennweite 70-200mm. Ich kenne dein Geldbeutel nicht aber es gibt z.b. das alta Tamron 70-200 2.8DI SP ... das hat zwar kein USM/HSM oder wie jeder Hersteller es nennt (sollte an der d31000 arbeiten aber ggf vorher nochmal absichern) aber ist abbildungstechn echt spitze. Die Blende 2.8 hilft bei Dämmerung oder im Wald gebraucht bekommt man die ggf für 400€ ?

Antwort
von Airbus380, 57

Besser ein gutes 200er als ein schwaches 300er. Aus einem guten und lichtstarken 200er kann man mittels Konverter auch noch ein 280er oder gar 400er machen. Aber da sprechen wir auch von min. 500€ und 1,5kg.

Wenn das fuer dich vorerst keinesfalls infrage kommt, dann schau dich nach einem 70-300mm/4,0-5,6 mit Bildstabilisator von Tamron oder Sigma um. Die sind sehr brauchbar fuer recht wenig Geld. 

Antwort
von migebuff, 56

Kommt aufs Objektiv an. Mehr Brennweite ist zunächst natürlich vorteilhaft, wird aber oft durch schwächere Abbildungsleistung und geringere Lichtstärke erkauft.

Ein entsprechend vergrößerter Ausschnitt aus einem scharfen 200mm-Bild kann ein besseres Ergebnis liefern als ein 300mm-Bild, das mit irgendeinem Schrottobjektiv gemacht wurde.

200mm sind an einer Cropkamera schon nicht schlecht, im Zoo und Wildpark bekommt man damit auf jeden Fall gute Ergebnisse, für Tiere in freier Wildbahn wird es aber überwiegend zu kurz sein. Da reichen selbst 600mm oft nicht aus.

Kommentar von rosepetals ,

Klar erwarte ich kein gutes Bild von einem wilden Fuchs, oder Ähnlichem, aber Vögel reichen mir vollkommen, denn die kommen auch oft ziemlich nah heran und ich denke jedes Mal, dass es schade ist, keine Kamera zur Hand zu haben.

Kommentar von Airbus380 ,

Gerade die kleinen Voegel sind sehr schwer (ohne Anfuetterung und ohne Glasscheibe dazwischen) zu fotografieren. Da sind sogar 300mm noch recht wenig.

Antwort
von blackbirdsr71, 23

Entweder das neue 55-200mm VRII von Nikon, oder ein 70-300mm, weil das 55-300er von Nikon einen ziemlich langsamen Autofokus hat. Gute 70-300 gibt es von Nikon und Tamron, aber unbedingt die Versionen: von Nikon VR und Tamron VC USD. Die älteren Nikkors sind optische schlechter (also AF-D oder G, aber ohne VR) und das alte Tamron um ca. 100€ ist auch keine gute Idee.

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 44

Günstig ist gerade das Tamron 70-200F2,8 für unter 600 euro, da es einen Nachfolger gibt. Wenn dir die Brennweite dann noch nicht reicht, könntest Du dir noch einen 1,4 fach Telekonverter dazwischen schrauben. dann wärst bei 280mm und hättest immernoch eine Lichtstärke von ca 3,4.

Kommentar von Airbus380 ,

Die Lichtstaerke ist dann 4,0 nicht 3,4! 

Kommentar von nextreme ,

Stimmt, richtig gerechnet und falsch hingeschrieben, irgendwas bei 3,9 also 4

Antwort
von Skinman, 31

Welche Brennweite benötigt wird, hängt nicht davon ab, ob du aus Hobby oder professionell fotografierst.

Verwende diesen online-Rechner, um sie zu berechnen:

http://www.bodovanlaak.de/photo/Berechnungen/Gegenstandsweite.aspx

Antwort
von MetalMaik, 22

Wenn man damit Wildtiere und Vögel fotografieren möchte, können selbst 300mm noch ziemlich wenig sein. Da würde ich z.B. ein Tamron 150-600mm f/5-6.3 vorziehen. Das ist zwar auch nicht gerade lichtstark, aber lichtstarke Objektive mit solchen Brennweiten sind auch kaum noch bezahlbar und transportierbar.

Hier der Traumflieger Test des Objektivs:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd...

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