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Ab wann gilt man als weise bzw. ab wann ist man weise?

Frage von HerrDeWorde HerrDeWorde

Bitte keine Sprüche, ich möchte keinen Kalender zusammenstellen.

Untersuchungen zufolge werden nur 2% der Menschen in ihrem Leben weise. Was sind die Kriterien dafür? Manche können den Koran auswendig aufsagen und andere um die 1000 Bauernregeln. Ich denke aber, da muss mehr passieren als Erfahrungen anhäufen; irgend einen Moment, wo man nicht mehr weitermachen kann wie bisher und sein bisheriges Leben in anderem Licht sieht - eine Theorie. Gibts was Objektives?

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Antworten (21)

  • 9
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Mucker Mucker

    Erfahrungen anhäufen - das allein reicht bei weitem nicht!

    Man muss Erfahrungen auch richtig verarbeiten - und ins Denken und Verhalten integrieren ! Weisheit ist ein weites Thema - schau mal hier :

    http://www.fr-online.de/panorama/forschung-und-philosophie-was-ist-weisheit-,147...

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Vielen Dank für den Link. Allein der Satz: "Vielmehr ist Weisheit ein mehrdimensionaler Begriff, der sich wissenschaftlich erforschen lässt" sollte allen, die hier rufen: "Das sieht jeder anders" und "Kann man nicht erforschen" den Wind aus den geblähten Segeln nehmen sollte. Die sind nur zu faul zu einer Analyse und mit Instantweisheiten zufrieden.

  • 18
    RatgeberHelden Antwort von katwal katwal

    Weise ist jemand, der in seinem Leben viel und unterschiedlich herum gekommen ist, sich erfolgreich durchgeschlagen und vielfältige Erfahrung gesammelt hat, woraus er jedesmal neue Erkenntnisse gezogen und daraus gelernt hat; Voraussetzung ist eine konstruktive Denkweise und der Wille, aus allem das Beste zu machen.

    So etwas nennt man Lebenserfahrung, Lebensklugheit bzw. Weisheit.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Das "erfolgreich durchgeschlagen " müsste erläutert werden. Ist der Hütchenspieler weise und der Bettelmönch nicht?

    Kommentar von DerRumpelrudi DerRumpelrudiDerRumpelrudi

    Selbst der "Penner unter der Brücke" kann mehr Weisheit besitzen als der "Penner im 500 SEL"

    Weisheit ist oft an der Gelassenheit weniger Menschen zu erkennen. Das sind Menschen, die im Ruf stehen, "dass sie nichts aus der Ruhe bringen kann".

    Google mal nach Gelassenheitsgebet, dann wird einiges klar.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    @Rumpel: Das habe ich schon vor dir entdeckt. Aber mir ist die Gleichsetzung: Weisheit = Gelassenheit zu eindimensional. Letztendlich gipfelt das in der Aussage, sein Schicksal hinzunehmen und jegliche Ansprüche (auch auf Gerechtigkeit) zu unterdrücken. Parallele: Der Klügere gibt nach und der Dumme regiert.

    Dann wäre Weisheit eher ein Fluch für die Zukunft der Menschheit als eine Erlösung. So werden wir Sozialdarwinismus und Ausbeutung nie überwinden. Die Menschen brauchen lebenswerte Visionen und die dürfen nicht in himmlichen Lobpreisungen enden.

    Kommentar von katwal katwalkatwal

    @DerRumpelrudi und HerrDeWorde:

    "Weisheit" ist m. E. ein dehnbarer Begriff und subjektiv unterschiedlich interpretierbar.

    Jedenfalls ist ein weiser Mensch kein Tor nach folgendem Beispiel:

    "Da steh' ich nun, ich armer Tor
    und bin so klug als wie zuvor."

    http://www.schulphysik.de/faust1.html

    Kommentar von DerRumpelrudi DerRumpelrudiDerRumpelrudi

    Gelassenheit ist nicht mit Untätigkeit und Willfährigkeit zu verwechseln, da diese weisen Menschen gegen Suggestion immun sind und somit nicht unbedingt zu der Zielgruppe unserer (dumm und starken) Leistungsgesellschaft gehören. Das Leistungsspektrum eines weisen Menschen ist mehr in den Bereichen der Proaktivität einzuordnen. Sie tun oft Dinge, die von normalen Menschen aktuell nicht bewertbar sind, aber sich im Endergebnis als absolut Richtig erweisen.

    Weise Menschen haben aus den gesammelten Erfahrungen gelernt und sind in der Lage viele unscheinbare Muster zu kombinieren. Es fasziniert ihnen nicht das sensationell Große, sondern die vielen kleinen Details die erst zum logischen Großen führen.

    Die Denkweise eines weisen Menschen ist auf viele scheinbar unbedeutende Details gerichtet, die von blinden Aktionisten nicht wahrgenommen werden.

    Ein Beispiel: Die Masse der Menschen steht vor dem Kölner Dom und bestaunt die Fähigkeiten des offiziellen Erbauers. Der Weise jedoch sieht die handwerklichen Einzelleistungen, die erst zum Gelingen führen konnten. Die vielen Namenlosen, die ihre Fähigkeiten und teilweise auch ihr Leben einsetzten, damit sich am Ende ein Schmarotzer mit deren Leistungen profilieren möchte.

    Würde dieser selbstherrliche "Erbauer" eine Gründungsrede halten, würde die Masse euphorisch jubeln, der Weise jedoch nur wissend schmunzeln.

    Kommentar von katwal katwalkatwal

    @DerRumpelrudi: Das hast Du verständlich formuliert! Dem stimme ich voll zu!

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Da kann ich mit Beifall nicht zurückhalten DH! - Auch hier bei GF fühlt man sich manchmal wie im Dschungel oder beim Spießrutenlauf und nur der Weise kann die Frage so stellen, dass das Thema eingekreist wurde, bevor er zerfleischt wird. Prinzipiell bekommt immer der Frager das Mitleid (wenn er das richtige Alter hat und auf die Tränendrüse drückt) ohne dass die "Masse der Menschen" sich fragt, ob die Darstellung nicht ein wenig zu einseitig ist und ob da vielleicht ein psychisch Kranker oder bereits vom Gericht Verurteilter Zustimmung sucht - und bekommt.

  • 6
    Antwort von Schuhu Schuhu

    Weisheit ist eine Mischung aus Wissen, Erfahrung und moralischer Überlegung. Das erreicht man erst in späteren Jahren. Wie eine Untersuchung aussehen soll, die Weisheit feststellt, bleibt das Geheimnis derer, die eine solche Untersuchung gemacht haben wollen.

  • 5
    Antwort von HektorPedo HektorPedo

    Für mich ist "Weisheit" ein extrem assoziationsgeladener Begriff. Er fasst vielfältige Eigenschaften zusammen, die in einer Person oder einer Schrifttradition zusammenkommen müssen.

    Weisheit bedingt Ruhe, Milde. Das Nicht-Spunghafte, das Treue und Standhafte, das Verlässliche. Weisheit agiert nie vorschnell, sondern abgewogen, maßvoll, angemessen. Weisheit braucht Erfahrung, Überlieferung, Vordenker. Weisheit bedarf Empathie und (Selbst-)Distanz. Der / die Weise muss sich bereits zu Anteilen von "der Welt (los)gelöst" haben, darf sich nicht mehr in die eigenen Alltagsthemen verwickeln.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Guter Ansatz! Aber wie groß sollte der losgelöste Anteil sein? Ist es für Europäer weise, sich im Tibet zu verkriechen und die Hände zu falten? Ist es weise, die anderen einfach gewähren zu lassen und der Welt den Rücken zuzudrehen?

    Kommentar von HektorPedo HektorPedoHektorPedo

    Vita activa und vita contemplativa fließen ineinander und durchdringen einander ergänzend.

  • 4
    Antwort von YarlungTsangpo YarlungTsangpo

    Vielleicht hilft es Dir wenn ich dir den Unterschied zwischen

    Intelligent und Intellektuell

    ...erkläre.

    Es gibt viele intelligente Menschen....aber weniger intellektuelle Menschen.

    Es ist eine Frage wie ein Mensch seine Intelligenz einsetzt. Intellektuelle haben Intelligenz aber nicht das Bedürfnis das nach aussen dringend vorzutragen, das allein zu eigenen Gunsten zu nutzen und einzusetzen.

    Sie haben also ihre Gefühle dabei im Griff ihre Intellektualitaet für eine Gemeinschaft einzusetzen. Sie haben durch diese Lebenserfahrung damit eine natürliche Autorität und müssen nichts beweisen.

    Das Verhalten ist Weise. Mit dem Lebensalter hat eine derartige geistige Beweglichkeit und Offenheit nichts zu tun.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Ist interessant und dies für alle, die es interessiert:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Intellektueller

  • 4
    Antwort von Ryan2210 Ryan2210

    Menschen sind "weise", wenn Emotionalität und Intellekt sich vereinen, infolge sehr unterschiedlicher, lebenslanger Erfahrungen und Eindrücke, laut Aussage nordamerikanischer Indians, im übertragenen Sinn, versteht sich.

  • 4
    Antwort von Praline Praline

    Weise sein! Das ist so eine Sache! Ist was Anspruchsvolles! Ach, das ist schon zu hart! Weise sein ist was Weiches, was Liebes. Ist keine neue Lebenskonzeption! Ist die alte Konzeption, immer weiter getrieben und weiter getrieben!

    Weise ist ein Weihnachtsmann im Gesicht, wenn er gut geschminkt ist!

    Ich suche immer, wer weise ist, um dann an Hand dieser Person deutlich zu machen, was und wer weise ist, so wie ich mir das vorstelle. Was auswendig lernen und dann noch den Koran - das ist nicht weise, eher den Goethischen Faust! Das wäre weise, aber mit der richtigen Betonung! Aber nur dann! Sonst nicht! Mit den Bauernregeln - da ist was dranne, aber erst ab 1001. - dann erst! Sonst nicht! Erfahrung anhäufen - das ist natürlich schon was! Aber die Konsequenz aus dem Angehäufelten ist weise sein! Das mit der neuen Lebenskonzeption - das geht nicht! Das muß nicht weise sein, vielleicht ein bißchen? Was Objektives für Weisheit? Na, was kann das denn sein? Das gelebte Leben, das Alter! Die Erfahrung, auch viel Subjektives! Manche tun so, als wären sie weise, sind's aber nicht, weil sie nicht weich sind zu den anderen Menschen! Sie haben oft einen Zug der Böswilligkeit und Knurrigkeit an sich, der Unbeherrschheit, des Extremen. Das ist nicht weise! Diese Lebenslauf schreibenden Politiker und anderen Geister zeigen ein bißchen Weisheit, die heraus gefiltert werden muß aus dem Buch und aus der Darstellung. Der Grass, das wäre ein Weiser! Hoffentlich wird er auch von jedem verstanden? Nur dann, wenn man das versteht, wie er das mit seiner SS- Zugehörigkeit brachte! Das war weise! Elefanten, wenn sie alt und greise sind, sind weise! In manchen Zügen ist der Altkanzler und Sozialdemokrat Helmut Schmidt weise - in vielen Zügen nicht! Weil er oft anmaßend und frech auftritt, sich bestimmte Verhaltensweisen rausnimmt, die nicht Ausdruck von Weisheit sind. Könnte man ihm verzeihen? Ja, auf bestimmte Art und Weise schon! Aber, aber, aber - Vorsicht! Und das mit den zwei Prozent der Menschen, die weise sind, das glorifiziert und übertreibt wahnsinnig!

    Viel mehr Menschen sind weise, viel mehr!

    Sonst wäre der Begriff nicht machbar, wirklich nicht machbar, dann wird das elitär! Und das darf es nicht sein, gerade dieser Begriff nicht! Ganz ehrlich! Werden wir alle weise, bloß nicht zu schnell!

    Kommentar von katwal katwalkatwal

    @Praline:

    Zu Deinem folgenden Zitat

    In manchen Zügen ist der Altkanzler und Sozialdemokrat Helmut Schmidt weise - in vielen Zügen nicht! Weil er oft anmaßend und frech auftritt, sich bestimmte Verhaltensweisen rausnimmt, die nicht Ausdruck von Weisheit sind.

    folgendes:

    Der von Dir erwähnte Ex-Politiker ist in seinen "Rauchzügen weise", wenn er in geschlossenen Räumen den weißen Qualm aufsteigen lässt in einem demokratischen Rechtsstaat, in dem 2007 das Nichtraucherschutz-Gesetz erlassen wurde.

    Verhält sich so ein ehemaliger Volksvertreter mit Vorbildfunktion bezüglich unserer Gesetzgebung in einem Sozialstaat?

    Dem Lebensalter sollten gegenüber unserer Gesetzgebung keine Privilegien eingeräumt werden (und Alter schützt vor Torheit nicht); alle sind gleich, aber manche sind "gleicher".

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    DH! - Reden wir also über Willy Brandt und Henry Alfred Kissinger ...

    Kommentar von Praline PralinePraline

    Weise Leute! Sehr weise! Willy - auf jeden Fall! Der Ami auch!

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Und Karl Lagerfeld?

    Kommentar von Praline PralinePraline

    Garantiert! Ist fast der Weiseste!

  • 4
    Antwort von quopiam quopiam

    Ich frage mich da als erstes, wie man wohl Weisheit messen kann... grübel

    Weisheit ist etwas, das andere Menschen konstatieren, wenn sie mit jemandem zusammen sind, guten Rat von ihm bekommen, von seinen Erfahrungen profitieren können, wichtige Erkenntnisse aus seinen Worten mitnehmen und so weiter. Ein Mensch, der von vielen als kluger und guter Ratgeber geschätzt ist, wird als weise angesehen. Kaum jemand wird sich selbst als weise vorstellen. Weisheit ist Lebensklugheit, Erfahrung, eine durchdachte und erprobte Lebenspraxis und nicht zuletzt eine Geisteshaltung inneren wie äußeren Friedens. Gruß, q.

  • 4
    Antwort von pharma pharma

    Ab dem Zeitpunkt wo man keine dummen Fragen mehr über dieses Thema stellt.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    oder es unterlässt, auf Fragen zu antworten, die man nicht mag

    Kommentar von pharma pharmapharma

    Nur weil ich eine Frage nicht mag heißt das noch lange nicht, dass es keinen Anlass gibt darauf zu antworten. Wie ich sehe handelt es sich hier um eine "Möchtegernobergescheitheit", das hab ich besonders gern. Schalt dein Hirn ein und bezieh zu diesem Thema vernünftig Stellung.

    Kommentar von Schuhu SchuhuSchuhu

    Liebe/r pharma, so gar nicht "obergescheit" war deine Antwort nun auch nicht. Sie war auf jeden Fall nicht weise, sondern naseweis.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    @pharma: Zu Befehl! - Meine Stellungnahme liegt allerdings bereits in der Fragestellung. Schalte du mal schön dein Hirn ein und schau, wem du antwortest. Und zeige allen, wie man "vernünftig" Stellung bezieht.

    Wie man sieht, gibt es hier viele Menschen, die das "dumme" Thema bewegt. Dummheit liegt eben doch im Auge des Betrachters und Zwischenrufer, die nur auf sich aufmerksam machen wollen, sind nirgendwo beliebt.

    Kommentar von pharma pharmapharma

    Manche können den Koran auswendig aufsagen und andere um die 1000 Bauernregeln

    Super Stellung genommen!

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Und manche kapieren keine Beispiele. Ich jedenfalls meine mich nicht selbst mit "Manche"

  • 1
    Antwort von Mariekele Mariekele

    ich nenne Dir mal zwei Namen, und falls Du diese Menschen kennen solltest, weißt Du auch, was ‘weise‘ heißt

    Alt-Kanzler Helmut Schmidt

    Blacky Joachim Fuchsberger

    das sind weise Menschen mit viel Lebenserfahrung, die ich persönlich bewundere und denen mein ganzer Respekt gilt !

  • 1
    Antwort von Suboptimierer Suboptimierer

    Untersuchungen zufolge werden nur 2% der Menschen in ihrem Leben weise. Was sind die Kriterien dafür?

    Diese Frage solltest du der Quelle der Aussage stellen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Kriterien dazu in Worte fassen lassen.

    In früherer Zeit wurde wohl Weisheit gleichgesetzt mit "diplomatisch". Zumindest gibt es in der Bibel eine Geschichte, in der Gott den König Salomon mit Weisheit ausgestattet hat. Später soll er urteilen, zu welcher von zwei Frauen das Kind soll, von dem beide behaupteten, die Mutter zu sein. Salomon sagte, man solle das Kind halbieren und jeder Anwerterin die Hälfte geben. Die falsche Mutter sagte, dass das wohl in Ordnung sei, die richtige Mutter sagte, dass die falsche das Kind besser bekommen sollte. Salomon gab das Kind dann der Frau, die weniger Brutalität dem Kind zumessen wollte.

    Heutzutage würde ich sagen, dass Weisheit auf einen Erfahrungsschatz fußt. Die richtige Anwendung und Kombination dieses Wissens würde ich als Weisheit bezeichnen. Dabei besteht noch die Frage, was man unter "richtig" verstehen soll. Das spielt aber insofern keine Rolle, da die gesammelte Erfahrung zwar vereinzelt messbar, aber schwer bewertbar ist, im Ganzen noch nicht einmal messbar.

    Man könnte auch sagen, dass der Weise ist, der aus Wenig Erfahrung viel "herausholen" kann. Im Prinzip muss aber beides gegeben sein.

    Ab wann man weise ist? - Das lässt sich schwer sagen. Man kann aber schon sagen, dass man mit dem Fortschreiten der Zeit immer weiser wird.

  • 1
    Antwort von Sophronia Sophronia

    Hm, hältst du es wirklich für weise, nur eine Menge auswendig gelernt zu haben? Ist Weisheit nicht auch, daß man zum Gelernten eine eigene innere Haltung entwickelt; daß man sagen kann was einem vom Gelernten auch wahr, richtig und sinnvoll erscheint?

    Auch ein Wendepunkt im Leben ist noch kein Anzeichen für besondere Weisheit, sondern bestenfalls für mehr (Selbst-)Erkenntnis.

    Ist Weisheit objektiv zu messen? Ja, vielleicht...Aber ob das in dem von dir zitierten Experiment gelungen ist, da bin ich mir nicht so sicher. Ich denke nämlich, daß sich Weisheit bei Menschen auf sehr viele verschiedene Arten äußert, und daß diese sich in irgendwelchen wissenschaftlichen Meßmethoden schwerlich alle erfassen lassen.

    Für mich ist Weisheit eher eine friedvolle Lebensklugheit, als eine Anhäufung von möglichst viel Wissen. Mir sind schon Menschen begegnet, die zwar im klassischen Sinn wenig gebildet waren, aber dennoch viel mehr Weisheit ausstrahlten, als so mancher hochgebildeter Universitätsprofessor...Wobei ich schon denke, daß viel Wissen zur eigenen Weisheit beitragen kann; aber wohlgemerkt: es KANN, es kann aber auch nur Fachidioten mit Tunnelblick hervorbringen...

  • 1
    Antwort von wolfgang11 wolfgang11

    Bin 87. Ob ich weise bin, kann ich selbst nicht beurteile. Das müsstren schon die User hier tun. Aber ich denke ein alter Spruch hilft da, wird man greise, wird man weise.

  • 1
    Antwort von Upjohn Upjohn

    Welche "Untersuchungen" hast Du denn gelesen, die (mit welcher Art von Bewertungsschema eigentlich?) glauben, behaupten zu können, sicher festen zu wollen, wann jemand als weise bezeichnet werden darf?

    Wenn's nur 2% der Leute hätten sein dürfen .... dann müssten doch vermutlich 98% der Untersucher, die diese Studien veröffentlicht haben, alles andere als weise gewesen sein. Und wenn da dann der Einäugige über die Blinden urteilt ... ähem ... ist das dann nicht einfach nur pseudowissenschaftlicher Quark von Idioten für Idioten?

    Glaubst Du ernsthaft, dass das Aufzählen von mörderisch-faschistoiden Suren im Koran sonderlich weise ist? Schon mal die Sure des Schwerts gelesen oder die Hasstiraden über Juden oder Christen bzw. Kuffars? Also so einen Müll halte ich für grob miserabel und nicht für weise, mein Freund. Da sind mir ja noch 1000 falsche Bauernregeln lieber. Aber allein schon dieses Beispiel zeigt, dass Du stupides Auswendigpauken mit "Weisheit" gleichzusetzen scheinst.

    Und nein, ich wüsste nicht, dass bisher jemals einer in der Medizin das Wörtchen "Weise" anständig quantifiziert hätte. Wie auch .... der Begriff ist so schwammig, dass eine handfeste Definition desselben ungefähr so erfolgversprechend ist, wie der Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Wenn du alle, die Fragen stellen und Untersuchungen anstellen, bei denen sie eventuell selbst zu kurz wegkommen, als dämlich abqualifizierst, spricht das nicht für dich.

    Offenbar wurde einfach die Messlatte entsprechend weit oben angesetzt und dafür dürfte es Gründe geben, die wiederum auf dem Begriffsverständnis der breiten Masse beruhen.

    Wenn angesehene Wirtschaftsinstitute solche Studien in Angriff nehmen, werden sie sicher auch deine Bedenken und die hundert anderer in ihre Arbeit einfließen lassen.

    Sich hinzustellen und zu sagen: "Sinnlos, kann man ja doch nicht messen" ist arrogant und zeugt eher von der Angst, bei einer solchen Einschätzung schlecht weg zu kommen. Dabei steckt keine Wertung drin. Es ist nicht einmal gesagt, dass es richtig ist, weise zu werden oder zu sein.

    Kommentar von Mucker MuckerMucker

    Warum sollte es nicht richtig sein - was würde dagegen sprechen ? Ich seh das eher als einen hohen Entwicklungsstand - und erstrebenswert - und finde es schade - dass es in Politik und Wirtschaft und auch im Volk - so wenig Weise bzw. Weisheit gibt !

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Hierbei handelte es sich um eine Antwort mit einem deeskalierenden Anhängsel. Upjohn fühlte sich ja so schon auf den Schlips getreten. Und ich wollte nicht wieder um das Falsche streiten.

  • 1
    Antwort von snowlana snowlana

    Man gilt als weise so glaube ich, wenn man über Dinge staunt, dann ist dies der Anfang der Weisheit..!

    Kommentar von Hutzelprutzel HutzelprutzelHutzelprutzel

    ich glaube nicht tim

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Dann sind Zweijährige die Weisesten unter uns.

    Kommentar von snowlana snowlanasnowlana

    Das ja sowieso!!

  • 0
    Antwort von FireGeneration FireGeneration

    Theoretisch ist es schon möglich in jungen Jahren, mit z.B. 16, weise zu sein. Wenn diese Person mehr gesehen hat als andere und ein anderes Bewusstsein hat ist dies möglich. Auch wenn man jung ist kann man schon mehr gesehen und erfahren haben als einige Menschen, die z.B. 80 sind.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Auf genau diese Antwort habe ich von Anfang an gewartet, aber bewusst nicht ausgeschlossen!

    Nein, viel erlebt zu haben, kann vor Dummheiten bewahren, aber man ist noch viel zu jung, um alles ins Große und Ganze einordnen zu können. Nein, so lang das Gehirn noch rein physisch im Umbau ist, KANN das noch gar nicht möglich sein. Im Übrigen stimme ich zu, dass das Alter nicht das einzige Kriterium ist - sonst wären Altersheime Universitäten.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Von Weizäcker hält man allgemein für weise, Wulff hält man für zu jung. Und der ist sicher auch herum gekommen. Also: 16 Jahre ist für die meisten keine Erwägung wert.)

  • 0
    Antwort von jockl jockl

    Wiese hat nichts zwingend mit Wissen zu tun. Weise zu sein ist eine Tugend mit Wissen umgehen zu können.

  • 0
    Antwort von Szintilator Szintilator

    Zu mir sagte jemand mal, man ist weise, wenn alle Finger an der Hand gleich lang sind.

  • 0
    Antwort von kernstel kernstel

    Der Dalei Lama ist ein sehr Weiser Mann Er ist hoch Gebildet

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Nicht Weisheit mit Bildung verwechseln. Und auch nicht mit bedingungslosem Pazifismus und Selbstverleugnung.

  • 0
    Antwort von strandparty strandparty

    Ob man seinen Gegenüber als weise betrachtet oder nicht, hängt hauptsächlich von der eigenen Vorstellung über Weisheit ab. Deine Frage kann niemand nach objektiven Kriterien beantworten.

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    Dann könnte man über fast nichts diskutieren. Abstrakte Begriffe wurden aber von Menschen geschaffen, gerade um solche Dinge greifbar zu machen. Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens.

    Leider breiten sich solche "Meinung"säußerungen wie eine Modekrankheit aus. Ihr Folge ist Stagnation und Selbstblockade.

    Kommentar von strandparty strandpartystrandparty

    Bei der Weisheit handelt es sich aber um einen besonders schwammigen Begriff. Ob ein Mensch intelligent oder gebildet ist, lässt sich testen, ob er weise ist lässt sich nur sehr bedingt testen.

  • 0
    Antwort von Hutzelprutzel Hutzelprutzel

    irgendetwas auswendig zu lernen hat nichts, aber auch rein gar nichts mit weisheit zu tun

    ein 60 jähriger saudischer iman, der aus dem islam austritt wäre zb weise

    Kommentar von HerrDeWorde HerrDeWordeHerrDeWorde

    ... und jetzt aus dem Beispiel eine Verallgemeinerung gemacht?

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