Für gewöhnlich hat ein offenstall mehrere paddocks und weiden, aber ob das für die Definition ein Muss ist weiß ich nicht. Evt reichen auch so genannte “paddockboxen“. Ob die Pferde im Winter auf die Weide dürfen ist vom Besitzer abhängig. Es gibt ställe wo die weideflächen extra gepachtet werden müssen, da dürfen und müssen die Besitzer selbst entscheiden ob sie die Wiese über den Winter lieber schonen (hufgetrappel im matsch macht viel kaputt) oder nutzen. In anderen ställen gehören die wiesen automatisch zu den boxen etc, da entscheidet dann der Besitzer ab wann die Pferde wieder drauf dürfen. In meinem aktuellen Stall dürfen die Pferde momentan nur stundenweise bei längerem guten wetter auf die Wiese, im Sommer werden sie dann rund um die Uhr dort stehen. So ist die grasqualität dann aber auch gut ;)

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Jeder wie er mag. Meist sieht man sie ja außerhalb der Hose, ich persönlich mag es lieber unter der Hose. Rein gewöhnungsmäßig ist das bloß ein Gefühl, denn meine Hosen haben alle keinen klett unten sondern einen elastischen Abschluss. Für den Stiefel drüber ist es auch völlig wurst. Wenn die Hose frisch gewaschen ist zieh ich die Strümpfe über der Hose an weil die hose dann was enger ist und beim anziehen den stumpf enorm hochzieht xD

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Also rein formell gehören auch alle weiteren Klassen der Klasse S an ;) die weiteren Klassen stehen nur nicht mehr im Deutschen aufgabenheft, sondern sind internationale Prüfungen. In der Reihenfolge: 1) Prix St. Georg 2) Internediare I 3) Intermediare II 4) Grand Prix de Dressage 5) Grand Prix Special Letzteres ist dementsprechend das schwerste was man nach FEI auf Turnieren reiten kann

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Korrekterweise sitzt man beim reiten auf den beiden Sitzbeinhöckern und dem Schambein. Diese bilden zusammen ein Dreieck. Ergo sitzt man viel zu weit hinten als das was in der heiteren Zone wackeln könnte ;) Würde man sich nach vorne lehnen oder das Becken nach vorne abkippen, wäre eine Stimulation möglich, hat dann aber nichts mehr mit korrektem Reiten zu tun... (Und ehrlich dann gibt es dann effektivere Methoden als schief auf dem Pferd zu sitzen)

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Beim Stil Springen geht es nicht um die Zeit oder einen kurzen weg zu finden, sondern möglichst harmonisch den parcour zu meistern. Für mich fängt das Stil schon mit einer ordentlichen Grußaufstellung und dem Gruß selbst an, der erste Eindruck zählt ;) der galopp selbst sollte flüssig und im guten Tempo sein, du solltest immer wenn möglich den leichten Sitz einnehmen. Achte darauf die Halle auch zu benutzen, sprich keine Wege abzukürzen und immer so gerade wie nur möglich mittig auf den Sprung zuzureiten. Der Sprung selbst sollte natürlich möglichst flüssig genommen werden, sollte dein Pferd aber mal zu eng oder weit kommen, ist das nicht so schlimm solange du der Bewegung dennoch harmonisch folgst und nicht aus dem Konzept kommst. Schau immer schon zum nächsten Sprung, auch wenn dieser noch weit entfernt ist und nach dem landen solltest du am besten direkt wieder flüssig in deinen galopp Rhythmus kommen. Und für viele Richter ganz wichtig, nach der Prüfung ausgiebig loben und am allerbesten Zügel aus der Hand kauen lassen. Das beweist das das Pferd locker und gut geritten ist und die Sprünge als Gymnastik Übung nehmen konnte ;) Gerade in der Klasse werden Fehler definitiv verziehen, solange man ruhig und “professionell“ damit umgeht... sprich solltest du zB einen Steher haben, bleib ruhig, lass das Pferd einmal schauen, galoppier dann nochmal an und bring euch beide wieder in Rhythmus und dann erneut drauf zu ;) Und Bau lieber mal einen extra Zirkel oder sowas ein sollte dein Pferd zu heftig werden anstatt einfach nur stupide auf die hindernisse zuzurasen

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Ich denke es liegt nicht an deinen Beinen und den steigbügelb, sondern das du zu fest im ganzen Körper und insbesondere in der Hüfte bist. Normal federt man ja durch den ganzen Körper und drückt nicht aktiv die Absätze runter. Ich kenne das nur von mir wenn ich mich mal verkrampfe... dann schwingt nichts mehr und mir schwabbeln die steigbügel am Fuß rum. Ich würde es mal mit sitzübungen oder diesen Luftrollen für untern Po probieren

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Du kannst sie an den stellen an denen sie besonders schwitzt scheren... zB Brust, Streifen bis zum Po (unterhalb der schabrackenlage) etc. Damit friert sie nicht, schwitzt aber auch weniger. Sieht nur wie ich finde super doof aus xD Und natürlich schauen das du das winterfell runterbekommst ;) gibt ja auch so hilfsmittel wie furminator oder ähnliche Produkte die auch die tieferen schichten schneller rausholen

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Ratten sind sehr soziale Tiere... zu 98% werden nur Fehler bei gescheiterten Inti-Versuchen gemacht. Es gibt zwar durchaus Tiere die überhaupt nicht mit anderen klar kommen, das sind aber sehr viel weniger als gedacht. Wie hast du die Inti denn versucht? Wie oft hast du eine versucht? Mit welchen unterschiedlichen Gruppen etc? Ich kenne manche Ratten bei denen es etliche verschiedene Gruppen gebraucht hat bis sie die “richtige“ gefunden haben. Solltest du es erst einmal probiert haben, würde ich nicht direkt aufgeben und sie ihr Leben in einzelhaft fristen lassen!!!

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Ich würde an deiner Stelle schauen das du bereits von Beginn an dabei ist. Heißt das du das Pferd selbst aus dem Stall holst, putzt, fertig machst etc. Dann sieht man schon eventuell die ersten marotten ;) währenddessen hast du auch alle Zeit dir einen Eindruck vom Körper zu machen, zB ob Gelenke und hufe gut aussehen, wie der rücken ist, ob irgendwo verspannungen sitzen wenn man neben der wirbelsäule lang fährt, einmal ins maul schauen etc. Oft merkt man ja schnell ob irgendwas nicht stimmt :) Beim reiten selbst mach dir keinen Stress... Du willst ein Pferd für dich kaufen und keine standing ovations für gutes reiten. Von daher ist es völlig egal ob du tölt, trab oder sonst was hinbekommst. Hauptsache du fühlst dich sicher und wohl und das Pferd und du streiten beim reiten nicht, auch wenn sicherlich nicht alles perfekt läuft. Sollte dir das Pferd dann gut gefallen würde ich noch einmal Probe reiten kommen, wo dann bestenfalls schon deine reitlehrerin mit ist und jemand vom Boden aus beobachten kann. Auch gut wäre es wenn du mit dem Pferd mal ins Gelände reiten könntest um zu sehen wie es sich da verhält. Alle wollen ihr Pferd verkaufen und deswegen wird oft gelogen was schreckhaftigkeit etc angeht. Auch wäre vor dem kauf zumindest eine kleine ankaufsuntersuchung durch einen Tierarzt sinnvoll. Viel Erfolg

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Äußerlich bleib immer ein Punkt bestehen... innerlich müsste es schon längst zu sein :) Schönes Beispiel dafür das ich es grausam finde wenn Mütter ihren kleinen Kindern willenlos Löcher reinstechen lassen

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Zum einen ist ja jedes Hindernis anders und sieht anders aus... Das Pferd ist noch recht jung und dementsprechend unerfahren, so dass es sich Weg und Sprung noch nicht gut selbst einteilen kann. Dann ist es unsicher und springt dementsprechend nicht. Zum anderen gehst du als Reiter schon mit der Erwartung hin “hier verweigert sie“. Das spürt das Pferd natürlich auch. Vielleicht würde sie sofort springen wenn ein erfahrener Reiter richtig und mit dem Ziel vor Augen drauf zu reitet. Vielleicht hilft es wenn du zuerst mehr vertrauen aufbaust als euch beide nur immer drüber zu quälen? Sie muss wissen, das wenn du drauf sitzt, alles gut wird und du sie durch alle gefahren leiten kannst. Ich würde ihr die Sprünge vorher am langen Zügel genau zeigen und sie alles anschauen und berühren lassen... und ich würde erstmal auf kleinem Niveau Sicherheit aufbauen bevor es überhaupt höher wird

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Drei Fragen zur neuen Reitbeteiligung: Umstieg aufs Großpferd, va-reiten mit Thiedemannzügeln und berechtigter Preis?

Am Sonntag werde ich vorreiten für die Reitbeteiligung an einer Stute bei uns im Stall (die Besitzerin hat mich spontan gefragt, ob ich Interesse hätte). Bisher bin ich einen Dülmener geritten, der aber für seine Rasse schon recht groß ist, ich würde sagen ca. 1,40. Die neue Rb ist ca. 1,55-1,60 groß (auch nur geschätzt), also gar nicht mal so viel kleiner als ich mit meinen 1,67. Jetzt zu meiner ersten Frage: Habt ihr Tipps für den Umstieg vom Pony aufs Großpferd? Ich hab schon alle möglichen Foren durchstöbert, aber nichts hilfreiches gefunden. Leider fällt es mir eh schon schwer, den Trab meiner jetzigen Rb auszusitzen und da wird mir Angst und bange bei der Stute...und inwieweit sind Schwierigkeiten wegen des Umstiegs normal bzw. wo ist die Grenze zur Überforderung, wo ich mir dann einfach eingestehen sollte, dass mein Sitz für ein Großpferd noch nicht gut genug ist? Meine zweite Frage ist ehrlich gesagt ein bisschen dämlich `:D und zwar wird die Stute mit Thiedemannzügeln geritten (bin kein Fan von Hilfszügeln, aber da ich noch nicht jedes Pferd problemlos durchs Genick reiten kann, muss ich da wohl Kompromisse eingehen). Aber selbst bei einer in der richtigen Kopf-Hals-Haltung lockeren Verschnallung frage ich mich, kann sich die Stute damit über richtig vorwärts-abwärts strecken? Ich finde es ja schon schlimm genug, dass sie beim Warmreiten nicht wie jedes andere Pferd den Hals ausstrecken und den Kopf baumeln lassen darf... Jetzt wo ich so schön schreibe, noch eine dritte Frage am Rande ;) die Besi verlangt für 2x pro Woche reiten 100 € monatlich, was ich schon ziemlich viel finde. Denn dazu kommt ja noch die wöchentliche Einzelstunde a 20 €, d.h. 180 € im Monat (wobei sie meinte, dass sie wegen des Unterrichts mit dem Preis noch ein bisschen runtergeht, mal schauen wieviel). Allerdings ist die Reitbeteiligung auch ein Verlasspferd, mit dem ich jederzeit ausreiten darf, Bodenarbeit machen, ohne Sattel und evtl sogar mit Halsring reiten darf. Sie beherrscht außerdem Dressurlektionen der S-Klasse. Ist also der Preis eurer Meinung und Erfahrung nach gerechtfertigt? Danke schonmal für eure Antworten :) LG GrangerHorses

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Zum Umstieg: man gewöhnt sich schnell dran... beim ersten mal ist es noch komisch, danach ganz normal. Vom aussitzen her ist ein großpferd auch nicht gleich schlimmer, kommt immer darauf an wie schwungvoll es läuft, ob der rücken fest oder locker ist, ob es allgemein bequem ist etc. Allgemein finde ich großpferde angenehmer zu sitzen da ihre Schritte länger und langsamer sind - mehr Zeit für mich im Sattel xD Von Hilfszügeln bin ich auch kein fan, außer der Schüler ist wirklich starker anfänger und ihm wird so geholfen. Nur durch den hilfszügel geht ein Pferd auch nicht locker oder durchs Genick, dafür ist immernoch der Reiter verantwortlich. Das Pferd kann sich aber dehnen (dehnen heißt für mich nicht Nase auf dem Boden). Dennoch ist es natürlich eingeschränkt, vor allem in den seitlichen biegungen. Aber da soll dir dein reitlehrer sagen ob es nicht doch Sinn macht ohne zu reiten oder ob du die brauchst Zum Preis, 100€ für 2x die Woche kann angemessen sein. Hast du stallarbeiten zu erledigen, gibt es eine halle oder andere Annehmlichkeiten? Desto weniger Arbeit und mehr gimmacs man hat, umso teurer. Auch scheint das Pferd sehr gut ausgebildet, das kostet eben auch

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Ich bin mir ziemlich sicher die Antwort ist Nein. Du selbst darfst kein Tier gewollt töten, metzger, Jäger etc haben dafür extra eine Zulassung. Nun ist die einzige Möglichkeit den Tierarzt dies machen zu lassen... Und der darf/macht es nur bei einem triftigen gesundheitlichen Grund. Haustiere sind auch keine Nutztiere

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Ich habe erst vor kurzem einen Beitrag über namibias Wüstenpferde gesehen. Die waren an ein wasserloch gebunden, mussten sich aber zum fressen weit davon entfernen. Sie sind bis zu 40km im Umkreis auf grassuche gegangen und mussten alle 30 Stunden zum Wasser zurückkehren. Das war wohl das absolute maximum was möglich war. Ich denke Pferde in freundlicheren lebensumfeldern sind nicht so weit unterwegs.

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Ein einhorn auf der Stirn könnte ihn zu sehr stören und stressen, ich würde ihn einfach etwas “bunter“ machen. ZB buntes kreppband in mähne und schweif einflechten (so fest das es nicht raschelt, rumfliegt oder sonstwas), bunte schabracke, jede bandage in einer knalligen anderen Farbe etc :)

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Ich würde dann auch noch nicht starten... Die Richter erkennen ein junges unbalanciertes Pferd und werden dir deine Übereile gründlich in die Note rasseln lassen. Wenn ein Pferd mal falsch anspringt, das gibt zwar Abzug, aber passiert. Schafft man es jedoch überhaupt nicht in den geforderten galopp ist man unten durch. Zumal ich nicht glaube das ein dermaßen unbalanciertes Pferd, welches massive Probleme auf einer Hand hat, viel stärken zu zeigen hat... normal zieht sich diese schiefe durch wie ein rotes Tuch

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Longieren oder doch Zentrifugieren?

Hallo, schon oft ist hier (mit einer gewissen Kritik) das Wort "Zentrifugieren" (glaube) im Zusammenhang mit dem Fachbegriff LONgieren gefallen.. Aber was bedeutet das !genau?

Heißt es,nur weil man Kurse nicht besucht hat, kein Abzeichen dafür hat (welche sich ja auch alle paar Jahre ändern),wenn man das also z.b. privat gelernt hat zu longieren (ob nun von anderen Besitzern o. teilweise auch durch Theorie und Praxis.) Das man dann keine Ahnung davon hat,das Pferd 'kaputt' macht und zentrifugiert?

Sollte jetzt nicht böse gemeint sein,aber jetzt können sich die Kritiker mal so richtig austoben. 😉

Ps.: Falls ich jetzt gefragt werde,was ICH unter Longieren verstehe. Tja,ich verstehe darunter, dass man das Pferd versucht (so schonend wie möglich,Gelenke,Kreisbahn usw) zu gymastizieren. Und das mit Hilfe des Longierens versucht. Das kann unter anderem zum Muskelaufbau dienen,diese stärken usw. Das geht aber nur,wenn das Pferd sich selber auch trägt! "Den Rücken und den Hals also "rund" macht" In Sinne von,dass das Pferd🐴 ordentlich untertritt,den Kopf (freiwillig, aufgrund von Losgelassenheit) runter nimmt und den Rücken aufwölbt. Ich finde alle Arten von Ausbindern unverständlich,weil ich mich damit eh nur auskenne und dem Pferd also nur schaden würde. Und weil ich finde,dass man dafür keine Ausbinder braucht, sondern Ruhe,Geduld,Einfühlungsvermögen und Zeit.

Ps.: Wobei ich immer wieder zu hören bekomme ,dass die Leute anders Longieren zum Thema Kopfhaltung-Halshaltung in der Equikinetic z.b. darf der Kopf nicht unter die Brust kommen (von der Höhe her.) Aber andere sagen,dass der Pferdekopf komplett "runter muss" (also soweit wie möglich.) ???

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Zentrifugieren steht für mich persönlich für Leute die ihr Pferd lediglich auf einem Kreis irgendwie vor sich her laufen lassen -getreu dem Motto Hauptsache irgendwie bewegt. So sieht man es doch häufig - Ausbinder drauf, Leine in die Hand und sich selbst gemütlich in die Mitte gesetzt. Neben rücken, Hinterhand, Kopf- halshaltung etc etc ist vielen nicht bekannt das allein schon das laufen auf longierzirkel nicht prall ist. Lieber mal ein paar geraden oder andere hufschlagfiguren einbauen. Auf den kleinen zirkeln wird immer eine Schulter stark belastet... klar gibt es auch positives wie zB das eine Hinterhand mehr schieben, die andere mehr untertreten muss usw, aber doch bitte nicht über eine ellenlange Zeit ohne Entlastung

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In einer doku über einen warmblutzüchter habe ich mal gesehen das sie von jährlingen immer das Maß von Huf bis Schulter/brust genommen haben und dann genau diese Länge von Schulter über widerrist gehalten haben... Das war für die ein indiz wie groß das fohlen wird und ob es ein potenzieller kandidat für die körung wird (denn anfangs sind die Beine im Verhältnis über lang) Obs stimmt - keine Ahnung... Aber ich denke ein großer Züchter wird schon wissen was er tut ;)

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