Ist die Einführung für ein soziales verpflichtendes Jahr für junge Erwachsene sinnvoll?

Meine Meinung:

Sinnvoll, angenehm sowie bequem könnte es jedenfalls aus staatlicher Sicht sein. Der erfahrene Weise Staat ist mit seinem Stoff dann vorzeigbar aus dem Schneider, wie ein Kukuk aus dem Häuschen. Die Verantwortung auf das Frischfleisch stückchenweise zu verschieben ist „richtig“, denn das Frischfleisch ist für den Staat, die letzte Instanz zuständig. Schließlich erledigen die jungen Leute „nicht“ die Arbeit, bei der der Staat zu unfähig ist... Nein im Gegenteil ! Sie erhalten „die patriotische Chance“ ihm auf sozialer Ebene zu dienen. Doch bei sozialer Arbeit ist Verbundenheit und Zusammenhalt groß und nicht klein geschrieben. Junge Menschen könnten das als Zwangsarbeit ansehen und bei einer Zwangsarbeit steckt äußerst selten Emotion oder Leidenschaft hinter der Arbeit. Das führt teils zu mittelmäßigen bis schlechten Arbeitsverhalten, ob es sich dann noch lohnt? Aus staatlicher Sicht würde der massive Eingriff in die Selbstbestimmungsrechte und die Lebensplanung wahrscheinlich als „positive“ Entlastung von Entscheidungen verkauft werden. Doch selbst laut Grundgesetz Artikel zwei hat „Jeder das Recht auf frei Entfaltung seiner Persönlichkeit“, doch ganz so frei wäre sie nach dieser Einführung nicht mehr, Denn der Staat trimmt dann schließlich jeden jungen Menschen dazu sich sozial und nach den Vorstellungen des Staates zu entfalten. Sinnvoll aus der Sicht der jungen Erwachsenen wäre hier dementsprechend der Begriff „sinnlos“ oder „unsinnig“. Aber was meint ihr zu dem Thema? Habe ich "recht"?

Urlaub, Schule, Politik, Gesellschaft, Meinung, Philosophie, soziales jahr
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