Wenn eine Kundin schriftlich die Zahlung einer Rechnung verweigert, kann ich dann ohne Mahnung einen Mahnbescheid beantragen?

Ich habe als EDV-Dienstleister an eine Privatkundin einen refurbished PC verkauft, in den die SSD des vorigen Windows 7 Rechners eingebaut wurde. Die Kundin hat mit der Rechnung #85 den Rechner per Vorkasse am 15.11.18 und den Einbau der SSD per Überweisung am 04.12.18 bezahlt.

Der Virenscanner der Kundin stellte am 25.11. einen Virus fest, ich wurde von der Kundin beauftragt, den Virus zu finden und zu löschen. Die Virensuche am 27.11. dauert über Online-Wartung 6 Stunden - es wurden 3 Viren gefunden und gelöscht, der Virenscanner stellte den Fehler nicht mehr fest.

Ich habe ein genaues Arbeitsprotokoll mit sämtlichen Ergebnissen von über 8 verschiedenen Virenscannern erstellt (22 Seiten)

Die Kundin erhielt die Re #86 i.H.v. 486 € mit dem Arbeitsprotokoll am 30.11.18 - ohne dass darauf ein Zahlungsziel angegeben wurde.

Die Kundin schickte mir am 10.12.18 eine eMail, in der sie ankündigt, die Zahlung der Re #86 zu verweigern, weil sie mit dem Rechner aus Re #85 keinen besseren als den vorigen Rechner erhalten habe (was so nicht stimmt - vorher 4 GB, danach 8 GB, besserer Prozessor, ...) und noch einen Haufen andere (zum Teil völlig absurde und nicht haltbare) Gründe, die sich aber alle auf den Rechner aus #85 bezogen und zu 95% ganz einfach widerlegbar sind.

Weiterhin behauptet die Kundin, die Virensuche hätte viel zu lange gedauert und ein Bekannter hätte ihr nach dem Virenlöschen in 2 Stunden Windows 10 installiert und damit wäre der Virus ja auch weg.

Ich hätte Windows 10 installieren sollen und über diese Vorgehensweise das Problem lösen sollen. (Die Kundin hat das Virenlöschen per eMail und mündlich beauftragt - und am 10.11. bei der Auftragsplanung Windows 10 aufgrund Datenschutzbedenken ganz klar abgelehnt)

In dieser Mail vom 10.12.18 wird die Geschäftsbeziehung zu mir auch für beendet erklärt.

Mein bisheriger Kenntnisstand: Kein Zahlungsziel in der Rechnung = Fälligkeit der Zahlung erst in 30 Tagen

Ich sehe jetzt 3 Möglichkeiten:

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Möglichkeit A:

Ich schreibe der Kundin am 12.12.18 K eine Mahnung und setze sie - vor der 30 Tage Fälligkeit in Verzug - da die Kundin die Zahlung ja mit der eMail definitiv verweigert.

Diese Mahnung schicke ich ihr am 12.12. per eMail und per Einwurfeinschreiben (auch am 12.12.) und setzt Zahlungsziel 22.12.

Wenn kein Zahlungseingang bis 22.12., dann Beantragung Mahnbescheid am 23.12.18

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Möglichkeit B:

§ 286 Verzug des Schuldner - (2)

"Der Mahnung bedarf es nicht, wenn:

3. der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert."

(Kundin in eMail: "Ich werde die Rechnung nicht bezahlen" + Beendigung der Geschäftsbeziehung)

Bin ich aufgrund dieses Paragraphen nun vielleicht gar nicht mehr verpflichtet, zu mahnen und kann bereits am 12.12.18 einen Mahnbescheid beantragen?

Möglichkeit C leider ganz unten.

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Möglichkeit C:

Ich warte bis zum 30.12. mit einer Mahnung, weil ich kein Zahlungsziel in die Rechnung aufgenommen habe und damit jetzt noch keine Mahnung schreiben kann.

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Wenn ich jetzt - am 12.12. - eine Mahnung schreibe oder den Mahnbescheid beantrage, kann das dann im gerichtlichen Mahnverfahren (das sicher folgen wird) durch irgendwelche Nichtbeachtung von Fristen von mir zu Nachteilen führen?

Um das Problem zukünftig zu vermeiden:

Wie wird die Zahlungsfrist als letzte Rechnungszeile "zahlbar sofort, rein netto, ohne Abzug" bezüglich des mahnbaren Zahlungsdatums und des Verzugsdatums definiert?

Vielen herz lichten Dank fürs Lesen, Eindenken und Antworten.

Theagle

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Noch eine Ergänzung, da Fragenkorrektur abgelehnt:

Ergebnis des Leistungstests spricht mit 63.487 viel für das Sony, Lumia hat nur 30.232 - aber vielleicht ist das ja auch Blödsinn, Android mit Win OS zu vergleichen - Ich habe keine Ahnung....

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https://www.inside-handy.de/handy-vergleich/microsoft-lumia-950-xl/nokia-lumia-1520/sony-xperia-z5https://www.inside-handy.de/handy-vergleich/microsoft-lumia-950-xl/nokia-lumia-1520/sony-xperia-z5

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Wie hoch ist der Ersatzwert eines 2014 gekauften 799 € teuren Smartphones bei einer Handyversicherung, die das Handy gegen ein gleichwertiges austauschen will?

Hallo,

ich habe 09/2014 ein Nokia Lumia 1520 gekauft und es versichert gegen Herunterfallen. Jetzt ist der Versicherungsfall eingetreten und es gibt das Problem, dass die Versicherung ein 1320 vom Verkäufer mit Neuwert 399 € übermittelt bekommen hat.

Für das (vermeintlich versicherte) Lumia 1320 im NW von 399 € hat mir die Versicherung aufgrund des (angeblich nicht mehr zu reparierenden) Totalschadens angeboten, es auszutauschen,. wahlweise gegen ein

  • Samsung Galaxy A4 von 2015 (Neuwert lt. inside-handy.de 379 €) oder ein
  • Sony Xperia XA (Neuwert lt. inside-handy.de 299 €)

Ich kann belegen, dass der Fehler vom Handyverkäufer kommt, IMEI Nummer Rechnung mit IMEI Nummer Datenbank Versicherung ist identisch.

Nun ist die Sachlage ja eine ganz andere - meiner Meinung nach. Ich habe ein 799 € Handy versichert, also muß auch ein dieser Wertigkeit entsprechendes Ersatzhandy gestellt werden.

Wie seht ihr das? Zu was - also zu welcher Preislage denkt ihr, dass die Versicherung verpflichtet ist?

Ich finde, dass die beiden bereits angeboteten durch den NP von 799 € nicht mehr adäquat sind - seht ihr das auch so?

Vielen Dank fürs Lesen, Eindenken und Antworten!

Theagle

(Vorsichtshalber habe ich die Seiten 1-6 der Versicherungsbedingungen hochgeladen, das Entscheidende steht wohl auf Seite 3 unter Punkt 2)

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Also, wie gehofft. Die Karten sind jetzt neu gemischt...

Die Versicherung bietet mir jetzt ein Sony Xperia X5 oder ein MS Lumia 950 XL an.

Welches ich davon nehmen soll, weiß ich nicht, aber da mache ich eine neue Frage auf.

Ganz herzlichen Dank für die Antworten!!

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Ich habe inzwischen rausbekommen, wo der Hund begraben liegt.

Die Firma, die mir das 1520 verkauft hat, hat der Versicherung ein 1320 gemeldet - das hat nur einen Neuwert von 399 € im Gegensatz zum 1520 mit einem NW von 799 €.

Die IMEI Nummer auf der Rechnung stimmt mit der IMEI Nummer bei der VErsicherung überein - also ist das ein relevanter Fehler.

Mal schaun, was mir die Versicherung jetzt anbietet - kann ja nicht sein, dass ich für ein Smartphone mit 799 € Neuwert eines mit 299 € Neuwert angeboten bekomme.

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Das kann ich Dir nicht sagen. Ich kann Dir aber sagen, dass ich eine furchtbare Borreliose mit MMS ohne jede Medikamente restlos geheilt bekommen habe.

Google mal "Das MMS-Handbuch" und kauf Dir das - es ist der absolute Hammer.

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Das ist sowas  von gaga, was Du hier fragst. Und das es kein Fake ist macht es noch mehr gaga. Wenn Du Teppichboden reinlegst, ist die Folge davon Deine Verantwortung.

Du würdest den Mietern ja auch nicht vorschreiben, dass sie über dem Teppichboden schweben oder welche Art von Socken sie tragen sollen oder dass die Socken sauber sind.

Mein Tip:

Reiß den Teppichboden jetzt gleich wieder raus und leg Laminat rein, dann hast Du das Problem nicht.

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Wenn vermutlich die Umwälzpumpe kaputt ist, kann ich für die Diagnose einen Fachbetrieb beauftragen?

Hallo, liebe Wissenden,

bei uns wurde im Februar die GasHeizung gewartet. Der Monteur, dem ich dabei "ein bisschen über die Schulter geschaut" habe, hat mir mündlich die Auskunft gegeben, dass nach allem Anschein die Umwälzpumpe nicht mehr richtig funktioniert.

Exakt an diesem Tag lief dann die Heizung viel schneller an und das Warmwasser kam dann erst nach 01:40 aus der Leitung. Meine Frau muß, wenn sie um 05:30 duschen will, das Wasser immer 03:30 auf voller Hitze laufen lassen, bis es heiß aus der Dusche kommt

Vorher war immer sofort = < 20 Sekunden um diese Uhrzeit warmes WAsser da.

Der Heizungsbetrieb, dem ich telefonisch das Problem geschildert habe, meinte, dass alles darauf hindeutet, dass die Umwälzpumpe kaputt ist.

Den VM haben wir mehrfach schriftlich mit Terminsetzung angemahnt, das Problem zu beheben. Wir haben auch schon die Miete gemindert um 5% und 3x 5% Zurückbehaltung ausgeübt. Die einzige Reaktion des VM war, dass er es in Abrede gestellt hat, dass das Problem existiert, da die Heizungswartung ja ordnungsgemäß durchgeführt wurde - und es gar nicht sein könne, dass - außerdem hätten die MIeter im EG sich nicht darüber beschwert - was klar ist, weil bei denen aufgrund Leitungslänge das warme Wasser ja früher aus der Leitung kommt.

Auch 2 Videos, die von unterschiedlichen Entnahmestellen an unterschiedlichen Tagen und und zu unterschiedlichen Zeiten gemacht wurden und auf youtube gestellt wurden, haben den VM nicht dazu gebracht uns zu glauben und aktiv zu werden.

Frage 1: Können wir jetzt selbst einen Heizungsfachbetrieb beauftragen, eine Analyse und Diagnosen zu machen - auf unsere Kosten? (Nicht, dass wir es nicht dürfen, "die heilige Sankt Heizung" des Herrn VM von einem Fachbetrieb anfassen zu lassen)

Frage 1b: Muß das der Fachbetrieb sein, der die Heizung immer wartet oder kann das auch ein anderer sein? (Sinnvoll wäre wohl das Original, ich weiß)

Frage 2: Nehmen wir an, die Umwälzpumpe ist kaputt, können wir in diesem Fall die Kosten der Diagnose auf den Vm abwälzen? Er hat sich ja geweigert, das anschauen zu lassen und wenn der Fehler dann faktisch feststeht, kommt er dann in die Zahlpflicht?

Frage 3: Was können wir tun, damit der VM hier tätig wird? Weitere Mietkürzungen sind nicht mehr möglich, da wir schon insgesamt die Miete wegen einer falschen NK-Abrechnung und Guthaben aus NKA um fast eine MM gekürzt haben und weitere Kürzungen dann dazu führen würden, dass mehr als eine MM aussteht und wir somit die fristlose Kündigung riskieren würden.

Ich hab mal was von einer Klage auf Mängelbehebung gelesen, was ist das, wie geht das und wieviel kostet uns das? Wenn wir gewinnen, muß unser Anwalt von der Gegenseite bezahlt werden?

Vielen Dank fürs Lesen, Eindenken und Antworten! Theagle

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hier das Foto, ist das unten in der Mitte die Umwälzpumpe? Die hat so einen Riesenzeiger vor einer Skala, der sich immer wieder hin und herbewegt hat früher.

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