Das kommt ein bisschen drauf an WELCHE Therapie du machst. grundsätzlich wirst du aber zunächst Strategien an die Hand bekommen, um emotionale Spannugszustände zu regulieren, die Selbstfürsorge aufzubauen und ungünstige Gedanken zu entschärfen.

Im weiteren Verlauf der Therapie, wenn du die oben genannten Strategien erworben hast und damit dann hoffentlich auch die Suizidgefahr und das svv verringert wurden, wird es dann irgendwann auch darum gehen, sich mit den Traumainhalten zu beschäftigen, so dass du diese verarbeiten kannst und in dein Gedächtnis so integrieren kannst, das sie für dich wirklich in der Vergangenheit liegen und nicht ständig wieder aktiviert werden. Man sortiert sozusagen den Schrank mal durch, dass dir die Bücher nicht ständig auf die Füße fallen. Und ja, dieser prozess ist anstrengend und aufwühlend, wesewegen erstmal eine stabilsierung stattfinden muss.

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wenn du die Fortführung doch nicht möchtest, solltest du diese Email schnellstmöglich schreiben. Allerdings muss dir bewusst sein, dass es dann zu einer längeren Therapiepause kommen kann, weil deine Therapeutin keine Stunden anbieten kann, wenn deine Kurzzeittherapie ausläuft und der Gutachter die neuen Stunden noch nicht bewilligt hat. Gerade, wenn es dir zur Zeit nicht so richtig gut geht, wär das vielleicht schwierig. Warum denkst du denn an einen Therapieabbruch nach?

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Bei Sozialen Angststörungen kann man mit einer Verhaltenstherapie sehr viel ausrichten. Optimal ist eine Kombinationsbehandlung aus Einzel/Gruppentherapie. Sollte so etwas in deiner Stadt angeboten werden, solltest du das auf jeden Fall in Erwägung ziehen, mal auszuprobieren. Gute Besserung!

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Unter diesen Umständen rate ich zu einer zweiten Sprechstunde bei einer anderen Therapeutin. Innerhalb von 30 min ist eine sinnvolle Diagnostik aus meiner Sicht nicht möglich. Ein gutes "Funktionsniveau", also die Fähigkeit zur Schule zu gehen, ist kein Grund, eine Diagose nicht zu vergeben. Auch sehr erfolgreiche Menschen können gleizeitg psychisch krank sein

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Tatsächlich wird es dann schwierig, eine Therapie von der Kasse bezahlt zu bekommen. Wenn du dich der Diagnose nicht anschließen kannst, kannst du ja noch mal eine zweite Therapeutin konsultieren.

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Das halte ich nicht für sinnvoll. Eine Psychotherapie ist gedacht für Menschen die psychisch krank sind und man arbeitet dort sehr problemfokussiert. Die Therapieplätze sind ohnehin sehr rar, und selbst schwer kranke Patienten warten Monatelang auf ein Therapieangebot.

Ohne eine Indikation zur Psychotherapie kannst du eine Beratung in Anspruch nehmen, die Kosten trägst du allerdings selbst, und nicht deine Krankenkasse. Bei einem Psychotherapeuten beträgt der Stundensatz dafür allerdings etwa 100 Euro. Ohne Grund würde ich persönlich das nicht zahlen wollen

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Ich frage mich, wie du diesen beruf durchhalten möchtest, wenn du so ängstlich bist. Was machst du denn, wenn es in deiner Einrichtung wirklich mal Corona gibt? brichts du dann in Panik aus? Das Anreichen von nahrungsmitteln ist bestandteil deiner Ausbildung und muss daher eben auch erlernt werden. In Lokalen sitzt man ohne Maske, im Sportverein wird ohne maske trainiert und du beschwerst dich, dass die Maske für eine Übung abgenommen werden soll....ich persönlich finde das unverhältnismäßig

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Möglich. Ich würde aber auch zu einer Anzeige raten

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Du solltest den Antrag ausfüllen. Eine begutachtung findet auch statt wenn du in der Schule warst. Evt wäre eine Reha sinnvoll..

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Nein! Wir gehen davon aus, dass ungünstige Lernerfahrungen zu der Erkrankung geführt haben. Aber auch wenn betroffene keine Schuld an ihrer Erkrankung haben, sind sie doch in der Verantwortung, neues Verhalten zu lernen und an der Erreichung ihrer Therapieziele mit zu arbeiten, denn ohne ihre Unterstützung kann Therapie nicht gelingen

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Es gibt in der Praxis der Krankenkassen zwei Varianten im Falle eines Therapeutenwechsels:

  1. Der neue Therapeut führt die probatorischen Sitzungen durch und kann vom vorhergehenden Therapeuten die bereits bewilligten „Reststunden“ übernehmen.
  2. Der neue Therapeut stellt einen neuen Antrag (wir haben gesehen: innerhalb der Zwei-Jahres-Frist stets gutachterpflichtig, auch wenn der Therapeut ansonsten von der Gutachterpflicht befreit sein sollte). Der Patient erhält die üblichen Kontingente (25 + 20 + 15).

Die erste Variante wird von den Krankenkassen häufig angeboten. Diese Übung der Krankenkassen, bei einem Therapeutenwechsel nur sog. Restkontingente zu verteilen, ist aber im Grunde unzulässig. Bei einer neu beantragten Therapie stehen wieder die üblichen Stundenkontingente und Bewilligungsschritte gemäß § 23 b Psychotherapie-Richtlinie komplett zur Verfügung (sofern entsprechend neu bewilligt). Dass die Krankenkassen hier den Therapeuten gerne insofern entgegenkommen, indem sie auf einen (zeitaufwändigen) Antrag verzichten, damit aber die Konsequenz verbinden, dass nur noch die restlichen Stunden der Patienten. Dies kann man vermeiden, indem man einen neuen Therapie-Antrag stellt.

Quelle: Berufsverband psychosozialer berufe

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Hey,

das ist ein bisschen abhängig davon wo du Gewichtsmäßig und gesundheitlich gerade stehst. Man kann Anorexie auch ambulant behandeln, wenn da von deiner Seite aus die Bereitschaft zur Kooperation besteht und du noch nicht in einem Gewichtsbereich bist, der akut lebensbedrohlich wäre.

Leider ist es so, dass man als Anorexie-patientin ja oft zwischen den Stühlen steht. Einerseits weiß man dass es einem Scheiße geht und man Hilfe braucht, andererseits gibt die Anorexie einem das gefühl, überhaupt mal irgendwas im Griff zu haben und vermittelt einem auch ne Art sicherheit. Dieser innere Konflikt macht die Therapie meistens so schwierig.

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Termin Neurologie Email?

Hallo zusammen, kann mir jemand bitte die Email korrigieren. Oder klingt das soweit gut. Am Freitag war ich zur Untersuchung bei einer Neurologin. Erstmal hat sie viele Fragen gestellt, familiäre Situation, ob ich Freude spüren kann, was ich gerne mache. Fragen zu komplexe Traumatolgestörung. Ich sollte auf einem Bein hüpfen, Augen schließen, auf Zehenspitzen stehen, auf den Fersen stehen. Dabei wollte ich mich festhalten. Das sollte ich aber nicht. Wegen der Diagnose. Ich sollte sie anschauen- sie hat ein paar Bewegungen gemacht und mich gefragt, ob ich die Bewegungen sehe.

Sie hat mit einem Gummihammer meine Reflexe an den Beinen überprüft. Leider haben meine Reflexe nicht funktioniert.

Ich war sehr angespannt. Dann sollte ich mich hinsetzen. Sie hat dann meinen Kniesehreflex überprüft. Plötzlich habe ich eine Panikattacke bekommen, weil ein altes Erlebnis eine Gewalterfahrung von meiner Kindheit hochgekommen ist

Als ich die Panikattacke bekommen habe, hat sie gefragt, ob sie das Fenster öffnen soll oder ob ich etwas trinken mag. Und gefragt, ob meine Reaktion von der komplexen Traumatolgestörung kommt.

Sie wird meine Tp Therapeutin kontaktieren, weil sie da Gesprächsbedarf sieht.Das war sehr anstrengend und aufwühlend. Ich war den ganzen Tag sehr müde und habe viel geschlafen.

Ich bin besorgt und möchte gerne wissen, ob das nur an der Aufregung liegt. Gestern Abend habe ich gesehen, dass meine Neurologin einen freien Termin am 26.01. hat.

Meine Email:

Guten Tag,

ich hatte am Freitag einen Termin zur Untersuchung bei Frau xy. Da die Untersuchung nicht so gut gelaufen ist, hat Frau xy mir einen weiteren Untersuchungstermin angeboten und eine Überweisung für einen Radiologen gegeben. Am 11. Februar habe ich einen Termin beim Neuroradiologen bekommen.

Gestern habe ich auf Doctolib.de einen Termin bei Frau xy am 26.01. um 9:40 Uhr einen Termin gebucht.

Können Sie mir bitte eine Rückmeldung geben, ob es in Ordnung ist, wenn ich morgen nur zur Untersuchung komme. Den Termin am 16.03. können wir dann gerne für die MRT Besprechung festhalten.

Viele Grüße,

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Ich finde die Email überflüssig. Du hast den Untersuchungstermin gemacht und es ist völlig okay, dass du dort nur zur Untersuchung erscheinst. Niemand kann erwarten, dass du dann schon beim MRT warst.

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Ja. Der Pflegefachmann ersetzt den Krankenpfleger aufgrund der Ausbildungsreform in der Pflege. Beide Ausbildungen sind im Bezug auf das Studium gleichwertig.

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Eine Untersuchung beim Frauenarzt wird normal ab 20 empfohlen zur Vorsorge. Als Jugendliche macht der Besuch sinn wenn:

  • du Beschwerden hast
  • du Fragen zum Thema Sexualität, Liebe, Erwachsenwerden hast die du nicht mit deiner Mama, aber in einem geschützten Rahmen besprechen möchtest
  • du gerne Verhüten möchtest
  • du dich bezüglich der HPV-Impfung beraten lassen möchtest

Es kann sinnvoll sein, als Jugendliche mal hin zu gehen, um die Frauenarztpraxis kennen zu lernen und dort dann nicht das erste mal zu sitzen, wenn man wirklich mal beschwerden hat

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Fürs Selbststudium und die Grundlagen würde ich erstmal ein allgemeines Lehrbuch der Anatomie und Physiologie empfehlen. Ohne Didaktische Führung ist man mit den Atlanten sehr schnell überfordert, und nimmt da eher wenig mit. Als Einstiegswerk empfehle ich das Mensch-Körper-Krankheit für den Rettungsdienst. Hier sind sowohl Anatomische grundlagen, als auch physiologische Grundlage und einige wichtige Krankheitsbilder fachlich gut, aber dennoch verständlich beschrieben.

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Wenn du dich bewerben willst, musst du wissen was du Lernen willst und warum. Also ein Paar Informationen sollte man schon haben. Wenn du keinen Plan hast, auf zur Berufsberatung und dir schnell einen Überblick verschaffen, sonst wird das wirklich nix

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