Es ist ihre Entscheidung.
Das Konzept heißt sexuelle Selbstbestimmung. Es bestimmt also - im Rahmen von Einvernehmlichkeit und Jugendschutz - jede(r) selbst, ob, was, wann, wo, mit wem und eben auch warum.
Es ist ihre Entscheidung.
Das Konzept heißt sexuelle Selbstbestimmung. Es bestimmt also - im Rahmen von Einvernehmlichkeit und Jugendschutz - jede(r) selbst, ob, was, wann, wo, mit wem und eben auch warum.
Theoretisch ja.
Praktisch gesehen bekomme ich keine Angebote, bei denen bildhübsche Frauen mit Bündeln von Geldscheinen winken - ok, dann läuft die Krötenwanderung halt in die andere Richtung...
Entscheidungen sind an ihren Alternativen zu messen...
Wenn Du den Kerl, der statt dessen zweimal die Woche im Puff war (egal, ob er dazu steht oder das strikt abstreitet), besser findest, dann nimm halt den.
Das liegt vor allem am Einkommensgefälle und an den mangelnden Möglichkeiten, in diesen Ländern ordentlich Geld zu verdienen.
Laut KI haben wir derzeit in Deutschland ein durchschnittliches Nettoeinkommen von 2.700 Euro im Monat. Für so manche junge hübsche Deutsche sind die rund 10.000 Euro, die so pro Monat im Club macht (und da quasi brutto für netto sind...) schon Anreiz genug, dort zu arbeiten (und die macht sie auch noch in 3 Nächten pro Woche...). Keine Ausbildung, somit die oben erwähnten 2.700 netto auch reichlich theoretisch, die Wünsche trotzdem enorm.
Jetzt liegt in Bulgarien das durchschnittliche Nettoeinkommen bei etwa 800 Euro, in Moldau 700 Euro, in der Ukraine 500 Euro. Für die sind also 10.000 im Monat entsprechend mehr (auch wenn die üblicherweise dafür nicht 3, sondern 4 oder 5 Nächte pro Woche arbeiten müssen). Auch hier gilt: Alternativen in der Heimat eher gar nicht, die Wünsche trotzdem enorm. Hinzu kommt, dass der Sozialstaat dort eher unterentwickelt ist, sie aber vielleicht n Kinder zu versorgen hat, deren Vater inzwischen auch irgendwo anders ist.
Das muss mann differenziert betrachten.
Das ProstG von 2001 reguliert zwar auch irgendwie, aber es beendete die Sittenwidrigkeit und stärkte eher die Rechtspositionen von Sexarbeiterinnen.
Das ProstSchG von 2016 wurde primär mit dem Ziel geschrieben, der Branche das Leben schwer zu machen.
Das ist unterschiedlich. SolWoDi wurde von der katholischen Nonne Dr. Ackermann gegründet - die beraten daher eher "ausstiegsorientiert". Hydra kümmert sich eher um Frauen in der Sexarbeit.
Im deutschsprachigen Raum würde ich es immer noch bei https://www.getasugar.de oder mysugardaddy.de versuchen. Alternativ bei Kleinanzeigenmärkten wie markt.de oder quoka.de. Tipps für die Suche gibt es bei uns im sugar-forum.de
Geh mal durch die Fußgängerzone und schaue Dir Männer zwischen 40 und 60 Jahre an. Mit wie vielen kannst Du Dir vorstellen, Sex zu haben? Wenn es über 95% sind, dann kommt Sexarbeit grundsätzlich für Dich infrage. Wenn es zumindest 5% sind, kannst Du über Sugardating nachdenken. Darunter solltest Du solche Gedanken generell verwerfen.
Noch zwei Zitate von Frauen, die da wirklich Erfahrung haben:
Das ist differenziert zu betrachten:
Sugardating, die Beziehung zwischen einem Sugarbabe und einem Sugardaddy, ist eine Beziehung, die sowohl auf gegenseitiger Zuneigung als auch auf einer materiellen Vereinbarung beruht. Sugardating schließt die Lücke zwischen einer traditionellen Beziehung einerseits und Prostitution/Sexarbeit auf der anderen Seite. Der Übergang ist zu beiden Seiten hin fließend.
Der Begriff "Taschengeld" wird außerhalb eines Eltern-Kinder-Verhältnis üblicherweise nur im Bereich der Prostitution verwendet, siehe z.B. https://www.taschengeldladies.de/home
Theoretisch ja. Wenn keine sexuelle Handlungen vorgenommen werden, entfällt das Tatbestandsmerkmal des § 182 (2).
Praktisch... Wird es nicht viele Sugardaddys geben, die eine solche Beziehung ohne sexuelle Handlungen suchen.
Und nicht vergessen: Alle Vereinbarungen mit dem Sugardaddy sind bis zur Zustimmung der Erziehungsberechtigten schwebend unwirksam...
Es ist auch moralisch vertetbar, es für sehr wenig Geld zu machen.
Das Konzept heißt sexuelle Selbstbestimmung. Es bestimmt also - im Rahmen von Einvernehmlichkeit und Jugendschutz - jede(r) selbst, ob, was, wann, wo, mit wem und eben auch warum.
Wenn Deine Freundin als "Sugarabe" arbeitet, sich mit mehreren Männern trifft und stundenweise abrechnet, dann ist "Sugarbabe" nur eine freundlicherer Begriff für Sexarbeiterin. Das ist jetzt auch ein ehrenwerter Job, aber es ist halt ein Job, und Sugardating ist eine Beziehung - auch wenn die Übergänge da fließend sind. (Aber das, was Du da schilderst, befindet sich nicht mehr in diesem Übergang.)
Ein Sugarbabe hat einen (in Zahlen: 1) Sugardaddy, bekommt in der Anfangsphase eine Zuwendung pro Date, später pro Monat. Das Ganze ist auch keine Alternative zum Studium, , sondern eine Beziehung während des Studium (oder einer Ausbildung) und soll dieses finanziell ermöglichen.
Von einer Frau, die bereits knapp 20 Jahren in dieser Branche arbeitet (und das also wissen muss): "Es ist schnell verdientes Geld. Es ist nicht leicht verdientes Geld."
Rechtlich ist das als einseitig verpflichtender Dienstleistungsvertrag geregelt. Selbst nach einer entsprechenden Vereinbarung muss eine Sexarbeiterin gar nichts. Wenn sie aber "dienstleistet", muss sie dafür bezahlt werden.
Praktisch hängt das stark (aber nicht nur) davon ab, wie viele Kunden sie gerade hat.
Rechtlich gesehen ist das keine Prostitution, sondern sexueller Missbrauch Jugendlicher ($ 182 StGB) und Deine Freundin ist Tatopfer. Es ist jetzt nicht Aufgabe der Polizei, Tatopfern Probleme zu machen (auch wenn das gelegentlich vorkommt).
Die Frage ist zunächst einmal: zu welchem Zweck? Geht es um den Mann fürs Leben, Sugardating oder um eine Interview für die Schülerzeitung?
Für das Sugardating gibt es entsprechende Internetseiten, die unterschiedlich empfehlenswert sind. Man könnte auch bei uns im Forum im Brett "Damenwahl" schauen.
Auch bei der Suche nach dem Mann fürs Leben gibt es Internetseiten. Allerdings muss man da sehr viel mehr aufpassen, nicht an einen Blender zu geraten.
Ansonsten sollte man auch erst mal klären, was man unter "reich" versteht. Die Soziolegen rechnen einen ab einem Nettoeinkommen 5.780 € (Single) dazu, möglicherweise sind Deine Erwartungen etwas höher.
Ein stattliches Vermögen ist ein deutlich stabileres Fundament für eine Beziehung als das flüchtige Gefühl des Verliebtseins und verantwortungsvolle Frauen achten schon bei der Partnerwahl darauf, dass ihre Kinder später mal nicht in Armut aufwachsen.
Wie erbärmlich muss man sein, man bewahrt sich so keinen Rest an Würde.
Die Meinungen darüber, was die Würde eines Menschen ausmacht, gehen durchaus weit auseinander.
Professionell muss sich damit zum Beispiel das Bundesverfassungsgericht auseinandersetzen, und nach deren Objekt-Theorie ist die Würde durch eine Tätigkeit in der Prostitution nicht beeinträchtigt.