Als Pro-Argument könnte man zynisch sagen dass die heutige Gesellschaft die Meinung von Kindern und Jugendlichen generell geringschätzt. Deren Erfahrungen und damit auch deren Meinungen werden für weniger bedeutsam als die von Erwachsenen gehalten. Das kann man z.b. als Grund sehen warum viele Erwachsene an einem Mindestwahlalter festhalten, obwohl das dem Prinzip der Demokratie eigentlich entgegenspricht.

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Die einfache Antwort ist dass das nie das Ziel war. Viele Leute wollten zwar die Sklaverei abschaffen weil sie diese als unmenschlich ansahen, aber einige dieser Leute glaubten weiterhin fest daran dass Schwarze eine Minderwertige Rasse seien und dementsprechend rechtlich nicht mit Weißen gleichgestellt werden dürfen.

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Ganz so einfach war es leider nicht. Es gab (und gibt auch zu Teilen Heute noch) viele Leute die glaubten Afroamerikaner verdienen weniger Rechte als Weiße. Man muss sich verdeutlichen dass die USA als Staat in dem Sklaverei legal war angefangen hat. Um zu rechtfertigen dass manche Menschen andere Menschen besitzen dürfen hat man kurzerhand die Sklaven (aka die Schwarzen) zu minderwertigen Menschen gemacht. Mit dem Ende der Sklaverei endete der Glaube and die natürliche Überlegenheit der weißen Rasse allerdings nicht. Dieser Glaube ist in den darauffolgenen Jahren immer weiter zurückgeganen, was sicherlich zu großen Teilen den Bürgerrechtsaktivisten dieser Zeit zu verdanken war.

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Das wäre auf jeden Fall in den Ländern problematisch, die nicht "eine" Religion haben. Äthiopien zum Beispiel besteht zu 2/3 aus Christen und 1/3 aus Muslimen.

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Naja, Deutschland hatte ja im zweiten Weltkrieg einen "totalen Krieg" geführt (Göbbels sagte damals in seienr Rede am 18. Februar 1943 "Wollt ihr den totalen Krieg?") und in diesen Krieg eine "totale Niederlage" erlitten, d.h. bis zum Schluss gekämpft und dann bedingungslos kapituliert.

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Interessenskonflikte zwischen Politik und Wirtschaft gibt es zu Hauf, welche Gruppe mit "Konsum" gemeint ist erschließt sich mir aber nicht.

Generell soll die Politik zum Interesse der Bevölkerung handeln, die Wirtschaft aber zu ihren eigenen Interesse. Das kann sich z.b. darin äußern dass Politiker einen höheren Mindestlohn fordern, was vielen Leutewn zugutekommt, während einflussreiche Personen aus der Wirtschaft dagegen sind, da dies deren Gewinne verringern würde.

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Ganz und gar nicht. Die Parteien die als typisch "links" gelten (Gründe, SPD, Linke) sind in den letzten Jahren eher nach "rechts" gerückt (ist ne sehr grobe Vereinfachung) und haben auch nur einen Teil der Bevölkerung hinter sich. Zudem darf man nicht vergessen, dass diese Parteien auch wesentlich mehr mit Konservativen gemeinsam haben als mit Linksextremen.

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Liegt wahrscheinlich an der Angst vor Missbrauch. Die Angst dass Kinder sexuell missbraucht werden ist in unserer gesellschaft heutzutage ziemlich groß und deswegen wird viel getan um das zu verhindern.

Vorallem das Internet wird von Erwachsen in erster Linie als ein gefährlicher Ort für Minderjährige gesehen. Deshalb hat deren Schutz oberste Priorität. Das geht natürlich in erster Linie aufkosten der Kinder.

Zudem sehen Erwachsene Beziehungen zwischen Jugendlichen als weniger ernst (und daher auch weniger wichtig) an.

Es ist zwar nicht illegal eine Datingplattform für unter 18-jährige zu machen, aber es muss nur ein Nachrichtenportal diese Webseite als "Paradies für Pädophile" oder ähnliches darstellen und der Betreiber kann dicht machen.

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Zu 1.:

Jede Regierung braucht eine Rechtfertigung warum gerade sie über Deutschland bestimmen darf. Dazu dient die Wahl, denn sie garantiert, dass ein großer Teil des Volkes hinter der Regierung steht. (die 5%-Hürde und besonders das Mindestwahlalter untergaben diese Legitimierung zwar recht stark aber das wird normalerweise im Unterricht kaum behandelt).

Zu 2.:

Die Wahl gibt den Wählern die Möglichkeit die Mandatsträger (Politiker in wichtigen Positionen wie z.b. Minister) abzuwählen wenn sie schlechte Arbeit machen oder nicht dass tun was sie versprochen haben.

Zu 3.:

Mit der Wahl kann der Wähler entscheiden welche Politiker an die Macht kommen und welche Politik gemacht wird.

Zu 4.:

Der Wähler wählt die Partei die seine Interessen am ehesten vertritt und daduch werden seine Interessen in der Regierung vertreten und in die Politik integriert.

Zu 5.:

Recht selbsterklärend. Nach einer Wahl soll eine Regierung zustande kommen die in der Lage ist das Land angemssen zu regieren.

So sollte das zumindest ind er Theorie funktionieren.

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An sich kann man mit deinem Alter allein fast nichts anfangen. Die meisten Eltern haben Angst dass Pädophile versuchen sich mit dir anzufreunden um dann Sex mit dir zu haben (das nennt man allgeimein grooming). Das machen allerdings die wenigsten und Leute die du nur im Internet kennst haben keinerlei Macht über dich.

Manche Webseiten haben ein Mindestalter, dort könnten sie eventuell deinen Account sperren wenn du zu jung bist.

Ebenfalls kann es sein dass du aufgrund deines Alters in Gesprächen/Diskussionen weniger ernst genommen wirst.

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So wie ich das sehe bezeichnet man mit Staaatseigentum heute in Deutschland alles was dem Staat gehört (Schulen z.b.). Volkseigentum ist ein Begriff aus dem Sozialismus und bedeutetet dass das was Volkseignetum genannt wird dem Volk gehört. In der DDR hat das in der Praxis bedeutet dass der Staat Nutzungsrechte am Volkseigentum an die Bürger vergibt.

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Eigentlic geht es recht wenig um den Präsidenten. Er wird hauptsächlich als Überleitung zur Apartheid genutzt. Im Grunde beschreibt der Text dass bis 1994 Südafrika von einer weißen Minderheit regiert wurde und Rassismus Gesetz war. Das ist zwar jetzt nichtmehr so, aber Armut und Ungleichheit gibt es weiterhin.

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