O mein Gott! Wie viele Leute hier einfach nur total bescheuert sind! O_° Der Satz ist korrekt. Das ist bestes Deutsch.

"Ich war aufgestanden" ist Plusquamperfekt. Es gibt ja mehrere Zeiten im Deutschen:

Präsens: Ich stehe auf.

Perfekt: Ich bin aufgestanden.

Präteritum: Ich stand auf.

Plusquamperfekt: Ich war aufgestanden.

Zukunft: Ich werde aufstehen.

abgeschlossene Zukunft: Ich werde aufgestanden sein.

Plusquamperfekt wird benutzt, Vorereignisse in der Vergangenheit darzustellen.

"Als Peter vor 5 Wochen nach einem halben Jahr im Koma aufgestanden war, wusste er nicht mehr, wo er war." So einen Satz könnte man in einem Buch finden.

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Die menschen verwechseln diese zwei wörter nicht, sie benutzen sie nur unterschiedlich. Hochdeutsch ist schriftsprache in deutschland, aber gesprochen wird alles andere als hochdeutsch. Man sollte bei dialekten nicht nur an sächsisch oder bayrisch denken. Alle menschen sprechen irgend einen dialekt. Es gibt kein gesetz, das vorschreibt, wie man zu reden hat. Und hochdeutsch ist bestimmt kein besseres deutsch als berlinerisch. Zudem ändert sich die sprache ja fortwährend. Früher hat man als und wie ganz anders benutzt, heute so wie's halt ist und in 100 Jahren vielleicht wieder anders.

Man sollte immer eines bedenken: Die leute, die deutsch als muttersprache mit anderen muttersprachlern sprechen, entwickeln die sprache weiter. Wie die entwicklung verläuft, hängt ganz von den menschen ab. Wenn die menschen die unterscheidung zwischen als und wie aufgeben möchten (die ja eh doppeltgemoppelt ist wegen dem komperativ), dann kann man das nicht als verwechslung bezeichnen. :)

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Konjunktiv 1 wird bei indirekter Rede benutzt, wenn du also etwas wiedergibst, was eine andere Person gesagt hat. Er sagt nicht, ob die Aussage wahr oder falsch ist.

Konjunktiv 2 wird benutzt, wenn man die Konjunktiv-1-Form nicht von der Indikativ-Form unterscheiden kann. Zudem kann man Konjunktiv 2 benutzen, um etwas als unwirklich darzustellen.

Ich denke mal, dass du dort oben etwas neutral wiedergeben möchtest.

Der Journalist stellt in seinem Bericht fest, das virtuelle Wasser könne (Konjunktiv 1) die Entdeckung des Jahrhunderts werden. Voraussetzung dafür sei (Konjunktiv 1), dass Entscheidungsträger und Industriebetriebe die Erkenntnisse ernst nähmen (Konjunktiv 2).

 

Bei "nehmen" fällt der Konjunktiv 1 mit dem Indikativ zusammen.

Deshalb wird dort Konjunktiv 2 benutzt.

       Indikativ                 Konjunktiv 1

ich nehme                   nehme -> Konjunktiv 2 nähme

du nimmst                  nehmest

er nimmt                     nehme

wir nehmen               nehmen -> Konjunktiv 2 nähmen

ihr nehmt                    nehmet

sie nehmen               nehmen -> Konjunktiv 2 nähmen

 

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"O" ist das kürzeste Wort in beiden Sprachen.

O du Fröhliche - O Sanctissima

 

Wikipedia: O ist eine Partikel und das kürzeste Wort der Deutschen Sprache. Es fungiert als vokativischer Artikel, wobei es heutzutage als Archaismus nur noch selten gebraucht wird. Lexikalisch handelt es sich bei o um eine primäre Interjektion. Häufig wird o mit der gleichlautenden, aber anders verwendeten Interjektion oh verwechselt.

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Wenn du "dem" sagst, dann auch "deinem". Wenn du "den" sagst, dann auch "deinen". Ich gebe dem Mann das Buch. -> Ich gebe deinem Mann das Buch. Ich gebe der Frau den Ordner. -> Ich gebe dr Frau deinen Ordner. Ich gebe den Kindern den Ordner. -> Ich gebe deinen Kindern deinen Ordner. "Deinem" ist Dativ. Dativ beschreibt oft den Empfänger einer Handlung. "Deinen" ist Akkusativ. Akkusativ beschreibt oft das Opfer einer Handlung.   Wem helfe ich? -> deineM Mann (der Mann erhält die Hilfe, Empfänger) Wen sehe ich? -> deineN Mann (der Mann wird gesehen, Opfer)   Wen liebe ich? -> deinen Mann (Hier könnte man sich streiten, ob der Mann nun das Opfer oder der Empfänger ist. Aber anscheinend wird er als Opfer gesehen, weil er vielleicht von dem Lieben an sich erstmal nichts hat?^^ Keine Ahnung. Meine Erklärung ist nicht wirklich auf alles anwendbar.)   Wem gebe ich den Befehl? -> deineM Mann Wem antworte ich? -> deineM Mann (Der Mann empfängt einen Antwort.) Wem danke ich? -> deineM Mann (Der Mann bekommt den Dank.) Wem diene ich? -> deineM Mann (Der Mann erhält einen Dienst.) Wem drohe ich? -> deineM Mann (Der Mann erhält eine Drohung. Allerdings könnte man auch sagen, dass man eher das Opfer einer Drohung ist. Auch hier sehr zwiespaltig...^^)

Auf der folgenden Seite findest du die wichtigsten Verben mit Dativ.        <a href="http://www.mein-deutschbuch.de/lernen.php?menu_id=40" target="_blank">http://www.mein-deutschbuch.de/lernen.php?menu\_id=40</a>     
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Solche Wörter wie Eis, Sand, Schnee, etc. können nur durch andere Wörter im Plural benutzt werden.

Es gibt nicht "ein Eis", höchstens eine Portion Eis. Es gibt nicht "ein Schnee", sondern eine Tonne Schnee.

Wenn man also "zwei Eis" haben will, dann muss man eine Mengenangabe benutzen. Zwei Portionen, zwei Kugeln, zwei irgendetwas.

Es gibt dennoch gewisse Probleme. Eis am Stiel

Zwei Portionen Eis am Stiel (?)

Hier müsste man erst einmal die richtige Bezeichnung finden.

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Eine Frage, die entweder sich selbst beantwortet oder Entsetzen/Erstaunen ausdrückt.

Du bist schwanger?! Oh mein Gott!

Du hast echt den Typen einfach so geküsst?! Du bist echt verrückt.

Ich habe dir nicht geholfen?! Willst du mich verarschen?!

Kannst du eins und eins nicht zusammenzählen?!

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  1. heißt es "mithören" und nicht "mitanhören".

  2. ist es eine Präposition, wenn du es auseinanderschreibst. Nach einer Präposition kann aber kein Verb folgen. Deshalb muss es zusammengeschrieben werden.

Übrigens war das auch schon vor der neuen Rechtschreibung so. Alles andere ergibt auch keinen Sinn.

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"Gleich" ist ein Adjektiv, wobei "selbe" nur ein Teil eines Demonstrativpronomens ist.

Diese Autos sind gleich. (Adjektiv)

Dieses Auto fährt gleich schnell. (Adverb)

Dieses Auto ist selbe. (?)

Dieses Auto fährt selbe schnell. (?)

"Selbe" kann, wie man sieht, nicht allein stehen.

Deshalb wird es zusammengeschrieben. dasselbe, dieselbe, denselben, demselben,

Nur wenn wir "im" oder ähnliche Wörter benutzen, muss es getrennt geschrieben werden.

im selben Moment, am selben Haus

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Sauce

Sauce und Soße sind korrekte Schreibweisen in Deutschland.

Sauce ist die französische Schreibweise - da habe wir das Wort schließlich her. Soße ist die eingedeutsche Schreibweise.

Sosse wäre höchstens in der Schweiz korrekt, da die das Eszett immer durch Doppel-s ersetzen.

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Kommt auf den Fall an. Falls "als" einen Nebensatz einleitet, dann muss dieser natürlich mit einem Komma abgetrennt werden.

Falls nicht, dann nicht.

In deinem Fall leitet es keinen Nebensatz ein.

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Warum sollte sich etwas geändert haben? Es ergibt einfach keinen Sinn oder wird der Genitiv in irgendeinem Wort mit einem Apostroph gekennzeichnet? Ich seh' das schon kommen. Bald schreiben Leute auch noch "des Klo's" Oder "des Mädchen's".

Nein, natürlich nicht.

Nur Buchstaben, die wegfallen, werden mit einem Apostroph hervorgehoben.

Und das hat auch gar nichts mit der Rechtschreibreform zu tun. Ein Apostroph im Genitiv widerspricht aller Logik.

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Es muss "bisschen" sein und ich kann Leute, die es "bißchen" schreiben, nicht verstehen.

"Das Bisschen" ist die Verniedlichung von "der Biss".

"Der Biss" wird nach den neuen und wesentlich angenehmeren Rechtschreibregeln mit "ss" geschrieben.

-bei schneller Aussprache "ss" (Biss)

-bei langer Aussprache "ß" (Gruß)

-nach Diphtong immer "ß" (beißen)

-die Endsilbe "nis" wird nur mit "s" geschrieben und im Plural mit Doppel-s (Ergebnis -> Ergebnisse)

-Warum "Gas" und nicht "Gaß"? -> Weil der Plural "Gase" ist und hier das "s" wieder stimmhaft ist. (Gras -> Gräser)

-Warum "Gruß" und nicht "Grus"? -> Weil der Plural "Grüße" ist und hier das "s" immer noch stimmlos ist.

Es gibt nur einige wenige Ausnahmen wie "das", die aber 1. vor der Rechtschreibreform schon existiert haben und 2. eine Möglichkeit bieten, Wörter zu unterscheiden.

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