Nicht nur die amerikanischen Katholiken haben "holy days of obligation", sonern alle Katholiken weltweit.

Die "holy days of obligation" nennen wir "gebotene Feiertage". Es ist für die ganze katholische Kirche weltweit im Kirchenrecht festgelegt, welche Hochfeste (sollemnities) gebotene Feiertage (holy days of obligation) sind.

An gebotenen Feiertagen müssen Katholiken dieselbe Arbeitsruhe halten wie am Sonntag und die Eucharistie mitfeiern.

Text auf Deutsch:

"Der Sonntag, an dem das österliche Geheimnis gefeiert wird, ist aus apostolischer Tradition in der ganzen Kirche als der gebotene ursprüngliche Feiertag zu halten. Ebenso müssen gehalten werden die Tage der Geburt unseres Herrn Jesus Christus, der Erscheinung des Herrn, der Himmelfahrt und des heiligsten Leibes und Blutes Christi, der heiligen Gottesmutter Maria, ihrer Unbefleckten Empfängnis und ihrer Aufnahme in den Himmel, des heiligen Joseph, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und schließlich Allerheiligen." (c. 1246 § 1 CIC)

"Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen sind die Gläubigen zur Teilnahme an der Meßfeier verpflichtet; sie haben sich darüber hinaus jener Werke und Tätigkeiten zu enthalten, die den Gottesdienst, die dem Sonntag eigene Freude oder die Geist und Körper geschuldete Erholung hindern." (c. 1247 CIC)

Text auf American English:

"Sunday, on which by apostolic tradition the paschal mystery is celebrated, must be observed in the universal Church as the primordial holy day of obligation.  The following days must also be observed: the Nativity of our Lord Jesus Christ, the Epiphany, the Ascension, the Body and Blood of Christ, Holy Mary the Mother of God, her Immaculate Conception, her Assumption, Saint Joseph, Saint Peter and Saint Paul the Apostles, and All Saints." (c. 1246 § 1 CIC)

"On Sundays and other holy days of obligation, the faithful are obliged to participate in the Mass.  Moreover, they are to abstain from those works and affairs which hinder the worship to be rendered to God, the joy proper to the Lord’s day, or the suitable relaxation of mind and body." (c. 1247 CIC)

Allerdings haben die nationalen Bischofskonferenzen das Recht, die gebotenen Feiertage für das jeweilige Land selbst zu regeln. Die Deutsche Bischofskonferenz hat deshalb festgelegt, dass nur diejenigen Hochfeste (sollemnities) als gebotene Feiertage (holy days of obligation) gelten, wenn sie auch gesetzliche Feiertage ("federal holidays") sind.

Nikolaus (St. Nicholas) ist weder Fest (feast) noch Hochfest (sollemnity), sondern nur Gedenktag (memorial). Er wird am 6. Dezember bedacht. Das Datum geht wahrscheinlich auf das Datum der Weihe der ersten Basilika St. Nikolaus in Konstantinopel zurück. In Europa war der Nikolaustag in manchen Gegenden lange der 9. Mai (Übertragung seiner Reliquien nach Bari). Weil Nikolaus eine legendäre Gestalt ist, kennt man keinen Todestag, an dem normalerweise der Gedenktag von Heiligen gefeiert wird.

Am 8. Dezember feiert die Kirche das Hochfest Mariä Empfängnis. Dass dieses Fest nahe am Nikolaustag liegt, hat nichts mit dem Nikolaus zu tun. Älter ist das Fest Mariä Geburt am 8. September (auch das Datum einer Kirchweihe St. Maria). Als Mariä Empfängnis in den Festkalender aufgenommen wurde, wurde es auf den 8. Dezember gelegt: neun Monate vor Mariä Geburt.

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Den Adventskranz bereite ich stets am Samstagnachmittag vor dem ersten Adventssonntag, sodass ich mit dem Sonnenuntergang und somit mit Beginn der Adventszeit die erste Kerze entzünden kann.

Gleichzeitig zum ersten Adventssonntag, der stets in die Zeit vom 27. November bis 3. Dezember, also auch stets in die unmittelbare Nähe zum meteorlogischen Winteranfang fällt, dekoriere ich auch ein wenig winterlich (Schwibbogen etc.).

Weihnachtsbaum und Weihnachtsdekoration werden bei mir am letzten Adventstag, dem 24. Dezember, bereitet. Mit Weihnachtsdekoration meine ich ganz konkret eine große, besonders gestaltete Weihnachtskerze, einen Weihnachtsstern zum Aufhängen vor dem Fenster und eine große Weihnachtsikone.

Ich lasse Weihnachtsbaum und Weihnachtsdekoration stets bis zum 13. Januar stehen. Das ist das spätmöglichste Datum, am dem die Weihnachtszeit endet. Am 6. Januar jedoch wird die Weihnachtsikone durch eine Erscheinungsikone abgelöst. Am 14. Januar dekoriere ich dann ab, lediglich den Weihnachtsstern lasse ich über die Weihnachtszeit hinaus bis zum 2. Januar hängen.

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Hallo!

Ich denke, dass es erst dann möglich ist, beide Kirchenstrafen voneinander zu unterscheiden, wenn beide Begriffe vor dem Hintergrund des geltenden Kirchenrechtes eingeordnet werden können. Deshalb würde ich Dir gerne zunächst einige grundlegende Bemerkungen dahingehend anbieten, was kirchenrechtlich überhaupt unter Kirchenstrafe im Allgemeinen und Exkommunikation und Interdikt im Besonderen zu verstehen ist.

"Zweck der K. [Kirchenstrafe] ist, ein Glied der Kirche, das die Glaubens- u. Rechtsordnung schwer u. vorwerfbar verletzt, z. Beachtung dieser Ordnung anzuhalten (Sozialprävention) u. die Grenzen tolerierbaren Verhaltens zu verdeutlichen (Generalprävention)." (Klaus Lüdicke, Art. Kirchenstrafen, in: LThK³ Bd. 6 (2017), 68)

So fasst Lüdicke m. E. recht prägnant den Zweck von Kirchenstrafen zusammen und beschreibt zugleich den rechtlichen Rahmen für etwaige kirchenrechtliche Straf- und Sanktionsmaßnahmen. Demnach setzen Kirchenstrafen zunächst folgendes voraus (vgl. hierzu bes. cc. 1321, 1341 u. 1399):

  • Die Strafe muss in rechtmäßiger und allgemeiner Art angedroht sein, dies geschieht durch entsprechendes universales oder partikulares Strafgesetz oder durch Verwaltungsbefehl.
  • Die zugrundeliegende Straftat, d. h. die Verletzung der kirchlichen Rechtsordnung muss schwer und vorwerfbar sein. Soll heißen, dass die Art der Rechtsverletzung so gravierend sein muss, dass sie eine Strafandrohung tatsächlich rechtfertigt und die Verhängung einer Strafe tatsächlich als letztes Mittel bleibt, um die Beachtung der kirchlichen Rechtsordnung vom Täter einzufordern. Die Vorwerfbarkeit setzt voraus, dass der Täter vorsätzlich oder grob fahrlässig handelt, um die Strafbarkeit der begangen Handlung weiß und deliktfähig ist (vgl. cc. 1322ff., z.B. Strafmündigkeit, Zurechnungsfähigkeit usw.).
  • Kirchlicher Strafgesetzgebung unterliegen generell nur Katholiken, die gem. c. 11 durch rein kirchliche Gesetze verpflichtet werden.

Eine Kirchenstrafe kann unter den entsprechenden, eben angedeuteten Voraussetzungen auf drei Arten eintreten:

  • durch Urteil eines kirchlichen Gerichts und durch Strafbefehl des zuständigen Ordinarius (beides hat sich unter dem Begriff "Spruchstrafe" eingebürgert);
  • ausnahmsweise und der Sache entsprechend allein auf Grundlage kirchlicher Gesetze durch die Begehung der Straftat selbst (sog. Tatstrafe).

Es gibt verschiedene Gattungen kirchlicher Strafmaßnahmen. Letzt genannte Möglichkeit des Strafeintritts, die sog. Tatstrafe, ist der Sache entsprechend nur bei einer dieser Gattungen möglich, die im CIC censurae (Zensuren, dt. Übersetzung: Beugestrafen) genannt wird und zu der neben Exkommunikation und Interdikt auch die Suspension gehört. Treffender finde ich die ebenfalls gebräuchliche Bezeichnung poenae medicinales (Besserungsstrafen), weil hierbei deutlicher zum Ausdruck gebracht werden kann, was die Verhängung der Exkommunikation, des Interdiktes oder der Suspension (zumindest theoretisch) bewirken soll, nämlich einen Täter durch zeitweisen Entzug gewisser geistlicher und kirchlicher Rechte, die ihm als Person innerhalb der Kirche seinem Stand entsprechend sonst eigen sind, zur Aufgabe seiner widerrechtlichen Handlung zu bewegen.

Das bedeutet nun konkret für die Strafen der Exkommunikation, des Interdiktes und der Suspension, dass sie nur dann gültig verhängt werden können, "wenn der Täter vorher mindestens einmal verwarnt worden ist, seine Widersetzlichkeit aufzugeben, und ihm eine entsprechende Zeitspanne zum Sinneswandel gewährt wurde." (c. 1347 § 1). Der Gesetzgeber wertet die reuevolle Distanzierung von der begangenen Tat als eine solche Aufgabe der Widersetzlichkeit bei entsprechendem Versuch, etwaig entstandenen Schaden wieder gut zu machen (vgl. c. 1347 § 2). Ist dies vor einer möglichen Strafverhängung geschehen, so kann keine Beugestrafe mehr verhängt werden, auch wenn die Straftat bewiesen ist. Ist eine Beugestrafe jedoch schon eingetreten, festgestellt oder verhängt worden, muss sie nachgelassen werden, sobald der Täter die sanktionierte Widersetzlichkeit aufgibt. Eine Beugestrafe kann daher per Definition keinesfalls für einen bestimmten Zeitraum (z.B. "Interdikt für fünf Jahre") oder für immer verhängt werden. Beugestrafen können durch Gerichtsurteil oder durch Strafbefehl nur dann verhängt werden, wenn sie das aller letzte Mittel bleiben und die Situation es entsprechend erfordert (vgl. c. 1348).

Allen Exkommunizierten ist folgendes untersagt (vgl. c. 1331 § 1):

  • jeglicher Dienst bei der Feier der Eucharistie und bei allen anderen gottesdienstlichen Handlungen;
  • die Spendung von Sakramenten und Sakramentalien;
  • der Empfang von Sakramenten;
  • die Ausübung kirchlicher Ämter;
  • der Gebrauch kirchlicher Leitungsgewalt.

Es ist nun wichtig zu beachten, dass lediglich die Punkte 1 (eingeschränkt) und 3 (uneingeschränkt) auf Laien, die Punkte 2, 4 und 5 jedoch allein auf Kleriker zutreffen. Eingedenk dessen, dass die meisten Strafrechtsnormen des CIC und anderer strafrechtlich relevanter Gesetzestexte, die die Exkommunikation explizit androhen, Kleriker implizit oder explizit besonders in den Blick nehmen, kann man dem Gesetzgeber zumindest die Tendenz unterstellen, die Exkommunikation überwiegend als Mittel gegen straffällige geistliche Amtsträger neben der Suspension und, was die Rechtsfolgen betrifft, über diese hinaus zu betrachten.

Das Interdikt betrifft hingegen allein diejenigen Rechtsfolgen der Exkommunikation, die ich eben unter den Punkten 1-3 aufgeführt habe (vgl. c. 1332), ist also zunächst besonders auf die Situation von Laien "zugeschnitten". Exkommunikation und Interdikt unterscheiden sich also zunächst durch den Umfang der Rechtsfolgen für die durch sie zensurierte, straffällig gewordene Person. Die Rechtsfolgen der Exkommunikation nehmen in ihrer Gesamtheit besonders Kleriker in den Blick.

Die genannten Rechtsfolgen treten bereits bei eingetretenen Beugestrafen (Exkommunikation und Interdikt als sog. Tatstrafe ein). Wird eine solche eingetretene Beugestrafe jedoch festgestellt bzw. wird eine Beugestrafe durch Gerichtsurteil oder Strafbefehl verhängt (sog. Spruchstrafe), so kommen weitere Rechtsfolgen hinzu. Beispiel: Ein Bischof begeht eine Straftat, die im CIC mit Exkommunikation als Tatstrafe angedroht wird, so zieht er sich diese Strafe mit Begehung der Tat zu. Diese eingetretene Strafe verbietet ihm nun, das Amt des Diözesanbischofs auszuführen und als solcher Akte der Leitungsgewalt zu setzen (z.B. als Gesetzgeber ein Gesetz für seine Diözese zu erlassen). Er darf dies zwar nicht mehr tun, kann es aber noch. Wird die eingetretene Exkommunikation nun formal festgestellt (Spruchstrafe, hier z. B. durch den Apostolischen Stuhl), so setzt er den vorgenommenen Akt der Leitungsgewalt nicht bloß unerlaubt, sondern auch ungültig, sodass das in diesem Beispiel von ihm erlassene Gesetz nichtig wäre. Zu den Rechtsfolgen der Exkommunikation bzw. des Interdiktes, die diese als sog. Tatstrafen nach sich ziehen, kommen noch weitere Rechtsfolgen hinzu, wenn die Strafe festgestellt oder verhängt worden ist (sog. Spruchstrafe). Die Tatstrafe verpflichtet allein den Bestraften im eigenen Gewissensbereich, die Spruchstrafe verpflichtet die kirchliche Gemeinschaft im äußeren Bereich der Leitung. Diese weiteren Rechtsfolgen betreffen bei der Exkommunikation als Spruchstrafe allein Kleriker (fünf erweiterte Rechtsfolgen), bei dem Interdikt auch Laien (eine erweiterte Rechtsfolge). Vgl. hierzu cc. 1331 § 2, 1332.

Ein weiterer Punkt, an dem sich Exkommunikation und Interdikt formal unterscheiden lassen, betrifft den Strafnachlass. Generell können Beugestrafen vom zuständigen Ortsordinarius in seiner rechtssprechenden Funktion nachgelassen werden. Bei der Exkommunikation gibt es hier nun eine verschärfte Sonderform: die dem apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation. Hier sind es also allein der Papst und seine Kurie, die eine solche Strafe nachlassen können. Diese Sanktion wird nur für Straftaten angedroht, die als entsprechend schwerwiegend hinsichtlich sakramentaler (Glauben) und verfassungsrechtlicher (Einheit) Gestalt der Kirche angesehen werden, z. B. direkter Bruch des Beichtgeheimnisses durch den Beichtvater (vgl. c. 1388 § 1), Bischofsweihe ohne päpstlichen Auftrag hierzu (c. 1382), Anwendung physischer Gewalt gegen den Papst (c. 1370 § 1).

Ein letzter Hinweis: Gerne wird die Exkommunikation als "Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft" verkauft. Ich hoffe jedoch verdeutlicht zu haben, dass dies entsprechend geltendem Kirchenrecht nicht zutreffend ist. Ein solcher Ausschluss, wie er dabei suggeriert wird, ist theologisch kaum begründbar (Stichwort Taufe) und rechtlich nicht haltbar. Die kirchliche Gemeinschaft ist ein komplexes soziales Gefüge und die Sanktionsfolgen der Exkommunikation bzw. des Interdiktes betreffen zwar wesentliche, aber eben nicht alle Dimensionen kirchlicher Sozialisation. Von einem Ausschluss aus der Gemeinschaft als solchem kann nicht die Rede sein, zumal dies dem eigentlichen Sinn derartiger Kirchenstrafen zutiefst zuwiderlaufen würde. Noch viel weniger sind derartige Strafen, auch ihrem rechtlich-theologischen "Selbstverständnis" entsprechend, kein Urteil über das Heil des Straftäters. Sie betreffen allein die Rechtsgestalt der Kirche im diesseitigen Leben, nicht mehr und nicht weniger.

Die von mir direkt oder indirekt zitierten Kanones entsprechen dem CIC von 1983. Meine Antwort bezieht sich also ausschließlich auf die Lateinische Kirche und ihr geltendes Recht. Keine Garantie für Vollständigkeit ;)

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Hallo!

Ich würde zunächst gerne eine kleine Anpassung des der Fragestellung zugrunde liegenden Vokabulars anregen. Ich weiß nämlich gar nicht, wie ich die Begriffe "Andersgläubiger" und "Nichtgläubiger" interpretieren soll. Ein Katholik, d.h. eine physische Person innerhalb der katholischen Kirche, für die dann entsprechend dieser Fragestellung kirchenrechtliche Normen hinsichtlich der Ehe gelten, sind Menschen, die durch die Taufe der Kirche eingegliedert worden sind und in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen (vgl. cc. 96 und 204f. CIC). Eine getaufte Person, die diese Gemeinschaft nicht durch eindeutige und äußere Willensbekundung verlässt, obwohl sie sich mit dem Glauben der Kirche innerlich nicht identifiziert, sich womöglich sogar selbst als "ungläubig" oder "andersgläubig" bezeichnen würde, ist demnach dennoch Katholik mit allen Rechten und Pflichten. Die von Dir gewählten Termini sind also nicht eindeutig, zumal ich als Katholik keinesfalls nichtkatholische Christen als "Andersgläubige" und "Nichtchristen" als Ungläubige bezeichnen würde.

Ich sehe jetzt zwei Möglichkeiten, Deine Frage zu interpretieren:

Was gilt kirchenrechtlich hinsichtlich der Eheschließung zwischen...

1.) einem Katholiken/ einer Katholikin und einer getauften Person, die nicht der katholischen Kirche angehört?

2.) einem Katholiken/ einer Katholikin und einer nicht getauften Person?

Diese Fragen ließen sich problemlos angehen, sind sie doch aus meiner Sicht hier zum größten Teil noch nicht zufriedenstellend beantwortet worden. Daher darfst Du gerne rückmelden, was Du genau wissen möchtest, sofern noch gewünscht.

Viele Grüße!

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Hallo,

laut der im Auftrag der DBK herausgegebenen Statistiken für das Jahr 2017 (Stand: Juli 2018) ergibt sich zunächst folgendes Bild:

Die 27 (Erz-) Diözesen der lateinischen Kirche auf bundesdeutschem Gebiet kommen auf insgesamt 13.560 Priester, davon 11.444 Diözesanpriester und 2.116 Ordenspriester.

Ein Diözesanpriester ist ein Priester, der in den Klerus einer Diözese bzw. einer der Diözese gleichgestellten Partikularkirche inkardiniert ist. Als Ordenspriester wird ein Mitglied eines kanonischen Lebensverbandes (Institut des geweihten Lebens oder Gesellschaft des apostolischen Lebens) bezeichnet, der die Priesterweihe empfangen hat. Ein solcher Lebensverband ist dann das inkardinierende Rechtssubjekt.

Die Statistik umfasst nur diejenigen Diözesanpriester, die zum Zeitpunkt der Erhebung in einem aktiven Inkardinationsverhältnis mit einer der o.g. 27 deutschen (Erz-)Diözesen stehen und zudem ihren Hauptwohnsitz in derjenigen (Erz-)Diözese haben, in welche sie inkardiniert sind. Ob diese Priester im aktiven Dienst oder im Ruhestand sind, ist dabei unerheblich.

Nicht erfasst wurden also

  • Priester, deren Inkardinationsverhältnis erloschen ist (z.B. durch strafweise Entlassung oder gewährtes Reskript, also "Laisierung")
  • Priester, deren Wohnsitz nicht in derjenigen (Erz-)Diözese liegt, in die sie inkardiniert sind
  • Diakone und Bischöfe, d.h. die Zahl der Diözeankleriker ist noch einmal etwas höher (3.308 ständige Diakone, davon 1.249 im Hauptberuf; 113 Bischöfe, die als Diözesan- und Auxiliarbischöfe, inkl. Emeriti, den 27 deutschen (Erz-)Diözesen zugeordnet werden können; insgesamt leben auf der Welt 150 lateinische Bischöfe, die aus Deutschland stammen)

Die 2.116 erfassten Ordenspriester sind solche, die tatsächlich im priesterlichen Dienst für diejenige (Erz-)Diözese stehen, in der sie wohnhaft sind. Insgesamt gibt es in Deutschland also noch mehr Ordenspriester (s. u.).

Zu den 13.560 "deutschen" Priestern kommen noch 2.403 aus dem Ausland stammende Priester, die lediglich auf dem Gebiet der deutschen (Erz-)Diözesen tätig sind, davon 1.139 Diözesanpriester und 1.264 Ordenspriester.

Bei den "Orden" sollte durchaus unterschieden werden. Volkstümlich werden Begriffe wie "Orden" für Gemeinschaften und "Mönch" für Männer benutzt, die gar keine sind.

Es gibt zwei Arten von kanonischen Lebensverbänden: die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens. Erstere werden unterschieden in: Religioseninstitute und Säkularinstitute. Religioseninstitute wiederum werden unterschieden in Ordensgemeinschaften und Kongregationen. Von diesen (männlichen) Ordensgemeinschaften gibt es wiederum vier deutlich voneinander zu unterscheidende Arten: Mendikanten (z.B. Dominikaner, Franziskaner), Mönche (z.B. Benediktiner), Regularkanoniker (z.B. Augustiner-Chorherren, Prämonstratenser) und Regularkleriker (z.B. Jesuiten).

Insgesamt sind auf dem Gebiet der 27 bundesdeutschen (Erz-)Diözesen 63 solcher männlicher kanonischer Lebensverbände mit 106 Niederlassungen (Provinzen, Abteien, Priorate) und 419 Standorten beheimatet. Insgesamt sind es 3.959 Mitglieder (vereinfacht, aber laut o. a. Systematik fälschlicherweise als "Ordensmänner" bezeichnet), davon insgesamt 2.760 Priester.

Wie viele von diesen 3.959 Männern tatsächlich Mönche sind, lässt sich bestimmt herausfinden. Mir liegen da keine Zahlen vor. Von den 63 o. erwähnten Gemeinschaften sind fünf tatsächlich Mönchsorden:

  • Augustinerorden (O.S.A.) mit zwei Niederlassungen
  • Benediktinerorden (O.S.B.) mit 24 Niederlassungen
  • Kartäuserorden (O.Cart.) mit einer Niederlassung
  • Trappistenorden (O.S.C.O.) mit (noch) einer Niederlassung
  • Zisterzienserorden (O.Cist.) mit (neuerdings) vier Niederlassungen
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Mariä (= Mariae) stellt den Genitiv Sg. von Maria gemäß a-Deklination im Lateinischen dar.

Bei derartigen Festbezeichnungen handeln es sich um Genitivverbindungen. Die deutsche Sprache gibt da noch andere Verbalisierungsmöglichkeiten her, z.B.

Unbefleckte Empfängnis Marias/ Mariens/ der Maria

Auf lateinisch heißt das Fest entsprechend im Allgemeinen Römischen Kalender:

Conceptio Immaculata Beatae Mariae Virginis

Sofern bei der deutschen Übertragung nicht die Genitivformen "Marias" oder "Mariens" verwendet werden sollen, muss es entsprechend der Genitivform "Mariae" bzw. "Mariä" heißen.

Übrigens: Auch die Bezeichnung "Mariä Himmelfahrt" ist nicht korrekt, zumindest im Hinblick auf den Festinhalt. Hier lohnt ein Blick in den kirchlichen Festkalender, denn das Lateinische kennt hier eine klare sprachliche und theologisch sehr wichtige Unterscheidung:

Ascensio Domini (= Himmelfahrt/Auffahrt Christi)

Assumptio Mariae (= Aufnahme Mariens)

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Bezüglich des kirchenrechtlichen Aspektes dieser Frage vermag ich nur aus katholischer Perspektive einen Antwortversuch zu geben.

Was Dich als Taufpaten betrifft, so normiert c. 874 § 1 CIC die Zulassungsbedingungen zum Patendienst (munus patrini). Hier muss schon eine wichtige, begriffliche Unterscheidung getroffen werden, um eine hinreichend zutreffende Antwort auf Deine Frage geben zu können.

Ein Kirchenamt (officium ecclesiasticum) zeichnet sich dadurch als solches aus, als dass es allein durch kanonische Amtsübertragung gültig erlangt werden kann (vgl. c. 146 CIC). Entsprechend ist ein solches erlangtes Amt verlierbar durch die formale Rücknahme der Amtsübertragung. Ein solcher Amtsverlust kann letztlich durch entsprechendes Handeln der hierfür zuständigen Autorität oder von Rechts wegen erfolgen. Dabei gibt es eben auch die Möglichkeit, dass dies auf Grundlage eines Fehlverhaltens strafweise geschieht (Amtsenthebung oder Absetzung). Ein unverheirateter Pfarrer, der eine Eheschließung versucht, ist von Rechts wegen diesem Amt enthoben (vgl. c. 194 § 1 Nr. 3 CIC), auch wenn der zuständige Bischof davon noch gar nichts weiß. Ein Diözesanrichter, der aus der Kirche austritt, kann deshalb z.B. vom zuständigen Ordinarius vom Amt enthoben werden.

Solche Ämter werden vom kirchlichen Gesetzgeber konsequent als officium bezeichnet. Hinsichtlich des Paten wird aber in Abgrenzung hierzu das Wort munus verwendet und in der deutschen Übersetzung mit "Dienst" wiedergegeben. Weil das munus patrini kein officium ecclesiasticum ist, wird es nicht kanonisch übertragen. Die Frage nach dem Verlust eines solchen Patendienstes stellt sich deshalb gar nicht (mehr) kirchenrechtlich und wird auch nicht geregelt. Grund dafür ist, dass der Patendienst bei der Reform des lateinischen (!) Kirchenrechtes in seiner rechtlichen Komplexität stark vereinfacht und dadurch m. E. systematisch aufgewertet wurde. Wer Tauf- und/oder Firmpate ist, der übt kein kanonisch übertragenes und damit verlierbares Kirchenamt, sondern ist zugelassen zu einem kirchlichen Ehrendienst.

Weil der Patendienst kein Kirchenamt ist, stellt sich die Frage nicht, ob ein Kirchenaustritt kirchenrechtlich die Konsequenz des Verlustes der Patenschaft nach sich zieht.

Aber:

Dein erklärter Kirchenaustritt ist kirchenrechtlich relevant für Deine Rechte und Pflichten innerhalb der Kirche aufgrund der dadurch veränderten Rechtstellung innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft. Wie schon erwähnt, kann man zum Patendienst nur zugelassen werden. Welchen Kriterien diese Zulassung notwendigerweise genügen muss, ist universalkirchlich geregelt:

  • mit der Notwendigkeit der empfangenen Taufe, Firmung und Eucharistie (vgl. c. 874 § 1 Nr. 3 CIC) ist ausgedrückt, dass der erwählte Pate selbst voll in die kirchliche Gemeinschaft initiiert sein muss;
  • mit der Forderung, der erwählte Pate müsse "ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht" (ebd.) ist ausgedrückt, dass dieser Dienst notwendigerweise an die Gemeinschaft rückgebunden ist, in die durch jene Sakramente initiiert wurde;
  • mit der Beschränkung, dass der erwählte Pate keiner kanonischen Strafe unterliegen darf (vgl. vgl. c. 874 § 1 Nr. 4 CIC) ist Rechnung getragen, dass der Patendienst notwendigerweise die volle kirchliche Gemeinschaft im Glauben, in den Sakramenten und in der kirchlichen Leitung voraussetzt, selbiges liegt der Beschränkung zugrunde, dass der erwählte Pate konfessionell gebunden, also überhaupt katholisch sein muss (vgl. c. 874 § 1 Nr. 2 und § 2 CIC);
  • der generelle Ausschluss der leiblichen Eltern und der vor dem staatlichen Recht als erziehungsberechtigt Geltenden vom Patendienst (vgl. c. 874 § 1 Nr. 5) zeigt, dass dieser per se mit einem Erziehungsauftrag verbunden ist, der vor dem Hintergrund des kirchlichen Rechtes "nur" im Hinblick auf die kirchliche Gemeinschaft und ihre eigenen Belange im Glauben anwendbar und verstehbar ist.

Du hast also einerseits die Intention - unabhängig von Deinen Gründen - vor der staatlichen Autorität zu bekunden, dass Du fortan nicht mehr als Glied derjenigen Kirche gelten möchtest, in die Du und Dein Patenkind initiiert sind. Andererseits möchtest Du den Patendienst rückgebunden an diese Initiation innerhalb eben dieser kirchlichen Gemeinschaft ausüben, als deren Teil Du nicht mehr gelten möchtest. Damit genügst Du den Zulassungsanforderungen eines Paten in folgenden Punkten nicht:

  • Der erklärte Kirchenaustritt hat den Verlust der vollen kirchlichen Gemeinschaft auf Grundlage einer eindeutigen Willensbekundung zur Folge. Auch wenn die Kirchengemeinschaft im Glaubensbekenntnis unberührt bleiben mag, so ist die Gemeinschaft auf Grundlage der kirchlichen Verfassung nicht mehr gegeben. Dahingehend aber ist die Taufe als Initiationssakrament und der Patendienst zurück gebunden.
  • Mit der "Aufkündigung" der kirchlichen Gemeinschaft vonseiten des Paten wäre der Patendienst seiner ekklesiologischen Grundlage völlig beraubt, die wiederum Grundlage für die kanonische Normierung der Zulassungsbedingungen ist. Der Patendienst ist klar an der christlichen Initiation und somit an der christlichen Erziehung orientiert, eben weil er rückgebunden an die kirchliche Communio ist. Mit der Zulassung zum Patendienst wird der erwählte Pate von der gesamten Kirche zur christlichen Erziehung des Täuflings beauftragt, denn die Taufe ist notwendigerweise an die Glaubensgemeinschaft gebunden. Dies kann nur auf Grundlage voller kirchlicher Gemeinschaft geschehen.

Durch den erklärten Kirchenaustritt genügst Du also gewiss nicht mehr den o.g. Zulassungskriterien zum Patendienst. Selbiges gilt für dessen Grundvoraussetzung (vgl. c. 874 § 1 Nr. 1), nach der Du geeignet und bereit für eben diesen Dienst sein musst. Wenn Du hier erklärst, dass Du den Dienst des Taufpaten bloß um des Namens willen und fernab seiner wesentlichen Grundvoraussetzungen bekleiden möchtest, dann ist das eine Bankrotterklärung an Deine Eignung und Bereitschaft für eben jenen kirchlichen (!) Ehrendienst.

Möchtest Du als Austrittswilliger überhaupt über den Patendienst einen Erziehungsauftrag von und innerhalb jener Gemeinschaft erhalten, aus der Du austreten möchtest? Findet Du das glaubwürdig und fair gegenüber des Täuflings, dem Du in dieser Hinsicht verpflichtet bist? Ist Dir bewusst, dass Du damit einhergehend mit der Übernahme des Patendienstes eine Verpflichtung gegenüber der gesamten Kirche, also z. B. auch mir gegenüber, eingehst, weil Dein Patenkind mit der Taufe eben Teil dieser Kirche wird, die in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet ist? Das Vorhaben, hier eine Art gestufte Verpflichtung hinsichtlich des Patenkindes aufrecht erhalten und mit dem Austritt zugleich das ganze "kirchliche Drumherum" über Bord werfen zu wollen, entbehrt also allein schon deshalb jeglicher vernünftiger Grundlage, weil Taufe und Patendienst als genuin kirchliche Belange immer noch systemimmanent zu betrachten sind. Das kann man zwar getrost ignorieren, wenn man eben möchte, geht aber letztlich wieder zu Ungunsten des Täuflings und derer, die Dich zum Patendienst berufen.

Falls Du damit argumentieren möchtest, dass Du ja erst nach der Taufe, also erst nach erfolgter Zulassung zum Patendienst, austreten möchtest und deshalb zum Zeitpunkt der Taufe den Zulassungskriterien genügst, muss ich Dich leider enttäuschen. Zwar gilt der kirchenrechtliche Grundsatz, dass für die Gültigkeit einer Rechtshandlung nur der Zeitpunkt eben dieser ausschlaggebend ist. Aber so wie eine Eheschließung dann kirchenrechtlich ungültig ist, wenn ein Partner sich zum Zeitpunkt der Eheschließung bereits vornimmt, keine Kinder zeugen zu wollen, selbst wenn er später davon abrückt, so muss hier argumentiert werden, dass ein erwählter Pate, der bereits zum Zeitpunkt der Taufe den Willen bekundet (!), die kirchliche Communio aufzukündigen, per se nicht geeignet ist, den Patendienst auszuüben. Eine Zulassung hierzu würde dann aufgrund falscher Voraussetzungen erfolgen und gilt dann, sofern sie eine Rechthandlung ist, von Rechts wegen als nicht vorgenommen. Das hat nur deshalb keine kirchenrechtlichen Konsequenzen, weil der Patendienst formal kein Kirchenamt darstellt.

Mit anderen Worten: Wenn Du nach der Taufe "Deines" Patenkindes aus der Kirche austrittst, so kannst Du schon deshalb "Deinen" Patendienst kirchenrechtlich nicht verlieren, weil es da für Dich aufgrund der unter falschen Voraussetzungen erfolgten Zulassung nichts zu verlieren gibt. Ich hielte es daher für legitim und geboten, Dir abzusprechen, überhaupt Taufpate (gewesen) zu sein. Meine persönliche Bitte: Lass es, um des Täuflings willen, selbst wenn Du nach der Taufe "drinnen bleibst". Allein die Frage beweist, dass Du den Anforderungen eines Taufpaten in keiner Weise gerecht werden kannst. Dein Austrittsvorhaben sei Dir von Herzen gegönnt, aber bitte nicht auf den Schultern anderer, zumal dem Täufling das unanfechtbare Recht auf einen "echten" Paten zugesprochen werden muss!

Mir erscheint darüber hinaus eine weitere notwendige, aber leidige Begriffsunterscheidung geboten zu sein. Leidig ist sie deshalb, weil sie zeigt, dass Du selbst das der Fragestellung vorausgehende Nachdenken ungeniert anderen überlässt.

Hast Du den Begriff des Patenonkels mit Bedacht gewählt oder einfach so der Mundart nach übernommen? Es handelt sich bei diesem Begriff um eine Synthese aus kirchlichem Ehrendienst (Pate) und einem Verwandtschaftsverhältnis (Onkel). Sofern Du als Taufpate nicht zugleich auch Mutter- bzw. Vaterbruder des Täuflings bist, ist diese Bezeichnung der Sache nach wohl kaum angemessen.

Du fragst explizit danach, ob Du nach erfolgtem Kirchenaustritt weiterhin Patenonkel des Täuflings bleibst. Deshalb gehe ich erst einmal davon aus, dass das folgende keinesfalls als selbstverständlich vorausgesetzt werden kann: Solltest Du als Taufpate tatsächlich auch Onkel des Täuflings sein, so hat der Kirchenaustritt zumindest keinerlei Auswirkungen auf das Verwandtschaftsverhältnis zwischen euch, weder in genetischer noch in rechtlicher Hinsicht. Das Kirchenrecht hat früher zwar Verwandtschaftsverhältnisse nachgebildet, aber niemals vermocht zu ändern oder aufzulösen. Also, keine Panik an dieser Front! ;)

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Hey,

Du kannst bestimmt Kontaktdaten und Beichtzeiten über das Internet herausfinden. Es kommt etwas auf das gemeindliche Umfeld an, inwieweit regelmäßige Beichtzeiten angeboten werden. Eine feste Zeit einmal wöchentlich muss es in jeder Pfarrei mindestens geben. Vielleicht passt dir das ja in deiner Pfarrei.

Ansonsten gilt: Nachfragen. Gerade in dringlichen Fällen muss das immer klappen. Vielleicht stehen auf der Homepage deiner Pfarrei direkt die Dienstnummern der in der Pfarrei tätigen Priester. Falls das nicht der Fall ist, kannst Du Dich an das entsprechende Pfarramt wenden.

Ich selbst wohne in der Nähe eines Klosters mit hochgradig begnadeten und fähigen Seelsorgern. Dort habe ich jeden Tag feste Beichtmöglichkeit und kann auch zu (fast) jeder Tageszeit an der Pforte klingeln. Vielleicht hast Du ja, falls es in Deiner Pfarrei schwierig wird, eine ähnliche Möglichkeit in Deiner Nähe?

In jeder Pfarrkirche muss es zumindest einen Beichtstuhl geben, in dem anonyme Beichten möglich sind. Daraus folgt aber keine generelle Pflicht. Ein Beichtgespräch kann überall (!) stattfinden. Meist sind Beichtstuhl und Beichtzimmer miteinander gekoppelt. Ich bevorzuge selbst auch face-to-face, gerne bei einem gemeinsamen Sparziergang.

Bei weiteren Rückfragen und Hilfestellungen könntest Du Dein Bistum und Deine Pfarrei mit angeben, sofern Du das möchtest.

Viel Erfolg (bei der Suche) :)

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Ich gehe mal davon aus, dass Du mit Pfarrer hier generell katholische Priester meinst, unabhängig davon, ob diese das Pfarramt innehaben.

Meinst Du mit "Frau haben", dass die betreffende Person zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer Ehe lebt oder dass sie zu diesem Zeitpunkt versucht, eine solche einzugehen? Das ist ein bedeutsamer Unterschied.

Verheiratete katholische Priester bzw. Diakone leben bereits zum Zeitpunkt ihrer Weihe in der Ehe. Die Ehe ist ja kein Weihehindernis. Verheiratete Priester bzw. Diakone sind, solange die Ehe besteht, von der Verpflichtung zum Zölibat befreit.

Unverheiratete Kleriker hingegen sind immer zum Zölibat verpflichtet. Sie können keine Ehe eingehen, da die Weihe ein Ehehindernis darstellt, d.h. die Eheschließung eines Klerikers ist immer ungültig, sofern nicht von diesem Hindernis dispensiert wird.

Ein Kleriker, der nun versucht, eine Ehe einzugehen, begeht kirchenrechtlich eine Straftat gegen besondere Verpflichtungen (und nebenbei auch gegen die sakramentale Ordnung). Er zieht sich die Tatstrafe der Suspension zu, der weitere Strafen bis hin zur Entlassung aus dem Klerikerstand hinzugefügt werden können. Ein aus dem Klerikerstand strafweise Entlassener verliert unter Beibehaltung der Zölibatspflicht alle Rechte, die mit dem Klerikerstand verbunden sind (z.B. sein Unterhalts- und Ämterrecht). Unabhängig von dieser in diesem Fall möglichen Höchststrafe verliert ein Kleriker, der eine Eheschließung versucht, von Rechts wegen das von ihm ausgeübte Kirchenamt, z.B. das Pfarramt oder das Amt als Generalvikar oder Diözesanrichter.

Die Strafe der Suspension bleibt nur solange aufrecht, wie das Unrecht besteht. Eine Wiedereinsetzung in das verlorene Amt ist dann wieder möglich.

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Hallo Hometec,

ich beziehe mich zuerst auf Deinen unten stehenden und die Fragestellung konkretisierenden Kommentar, dem ich folgendes entnehme:

"Die Frage entstand bei einer Diskussion mit Freunden, und wir konnten leider keine konkreten Infos dazu finden, was uns vermuten lies, dass es dazu möglicherweise gar keine fixe Regelung gibt."

Interessantes Diskussionsthema. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Ihr dazu nichts Konkretes im Zuge einer Recherche hättet finden können. Denn zu Deinem Fragegegenstand gibt es ganz klare Regelungen, betrifft er doch einen fundamentalen Kern des sakramentalen Lebens der (Katholischen) Kirche.

Für die Katholische Kirche ist jedenfalls klar: Die Frage, ob die einmal gültig empfangenen Sakramente der Taufe und der Firmung wiederholt werden müssen, egal aus welchen Gründen, stellt sich überhaupt nicht. Denn sie können ihrem Wesen nach gar nicht wiederholt werden.

Der Heiligungsdienst, zu dem ganz zentral die Spendung von Sakramenten gehört, ist neben dem Verkündigungsdienst eines der "Kerngeschäfte" der Kirche. Die Spendung von Sakramenten ist nichts anderes als amtliches Handeln der Kirche in persona Christi. Ein solches amtliches Handeln benötigt einen klaren Rahmen. Kirchenrechtlich gewendet: Die Spendung von Sakramenten sind Rechtshandlungen der Kirche. Wie auch im Bereich des staatlichen Rechtes bedürfen solche Rechtshandlungen Normen, die regeln, in welchem Rahmen sie rechtswirksam gesetzt werden können und dürfen. Also: Es gibt ganz klare kirchenrechtliche Normen, die regeln, in welchem Rahmen die Spendung von Sakramenten gültig und erlaubt sind.

Entsprechend lässt sich hinsichtlich Deiner Fragestellung auch eine solche kirchenrechtliche Norm finden, die universal* in der ganzen Katholischen Kirche Geltung hat:

"Die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Weihe können nicht wiederholt werden, da sie ein Prägemal eindrücken." (c. 845 § 1 CIC)

Mit der Erwähnung des "Prägemals" liefert die Norm auch direkt eine sakramententheologische Begründung für die absolute Unwiederholbarkeit dieser Sakramente. Was es mit diesem Prägemal auf sich hat, wird in den jeweiligen Canones, die diese Sakramente jeweils in ihrem theologischen Wesen normieren, weiter ausgeführt:

Hinsichtlich der Taufe heißt es: "durch sie werden die Menschen von den Sünden befreit, durch ein untilgbares Prägemal [indelebili charactere] Christus gleichgestaltet, der Kirche eingegliedert" (c. 849 CIC).

Zur Firmung: "Das Sakrament der Firmung, das ein Prägemal eindrückt [quod characterem imprimit], beschenkt die Getauften, die auf dem Weg der christlichen Initiation voranschreiten, mit der Gabe des Heiligen Geistes und verbindet sie vollkommener mit der Kirche" (c. 879 CIC).

Und zur Weihe: "Durch das Sakrament der Weihe werden kraft göttlicher Weisung aus dem Kreis der Gläubigen einige mittels eines untilgbaren Prägemals, mit dem sie gezeichnet werden [charactere indelebili quo signantur], zu geistlichen Amtsträgern bestellt" (c. 1008 CIC).

Die absolute Unwiederholbarkeit der Taufe und Firmung wird, entsprechend des bereits angesprochenen sakramententheologischen und -rechtlichen Befundes, erneut aufgegriffen in denjenigen Canones, die hinsichtlich der Taufe (vgl. cc. 864-871 CIC) und hinsichtlich der Firmung (cc. 889ff. CIC) all das normieren, was vonseiten des Empfängers für Gültigkeit und Billigkeit der Sakramentenspendung notwendig ist. Dies geschieht zumindest und wohl kaum verwunderlich direkt zu Beginn auf implizite Art und Weise:

"Fähig zum Empfang der Taufe ist jeder und nur der Mensch, der noch nicht getauft ist." (c. 864 CIC)

"Fähig zum Empfang der Firmung ist jeder Getaufte, der noch nicht gefirmt ist, und allein dieser." (c. 889 § 1 CIC)

Aus beiden Normen folgt: Beide Sakramente sind absolut unwiederholbar, weil der bereits Getaufte nicht fähig zum erneuten Empfang der Taufe ist; analog ebenso hinsichtlich der Firmung.

Interessanterweise hat der universalkirchliche Gesetzgeber* auf eine ähnliche Formulierung bei der Weihe (in Ergänzung zu c. 1008 CIC) verzichtet, denn bei c. 1024 CIC heißt es nur: "Die heilige Weihe empfängt gültig nur ein getaufter Mann."

Darüber hinaus normiert § 2 des bereits teilweise zitierten c. 845 CIC:

"Wenn nach einer sorgfältigen Untersuchung noch ein vernünftiger Zweifel bestehen bleibt, ob die in § 1 genannten Sakramente tatsächlich oder ob sie gültig gespendet wurden, sind sie bedingungsweise zu spenden."

Heißt: Wenn nicht sicher ist, ob ein Katholik, egal aus welchen Gründen, eines der drei o.g. Sakramente entsprechend Kirchenrecht nicht gültig empfangen hat, wird das Sakrament ("erneut") gespendet, aber eben bedingungsweise. Bei der Taufe hieße dann die Spendeformel z.B. "Falls du noch nicht getauft bist, taufe ich dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

  • Falls das Sakrament eben doch vorher gültig empfangen wurde (nicht beweisbar), geschieht an dieser Stelle nichts, also keine "Wiederholung".
  • Falls das Sakrament tatsächlich nie gültig empfangen wurde (nicht beweisbar), wird es nun durch die bedingungsweise Spendung zum ersten Mal empfangen, also keine Sanierung.

Ich konstruiere abschließend mal drei hoffentlich anschauliche Fälle:

Fall 1.) In Deinem hypothetischen Fall ist klar: Die Abkehr von der Katholischen Kirche oder gar vom christlichen Glauben rüttelt nichts am prägenden Charakter der einmal gültig empfangenen Sakramente der Taufe und Firmung, ändert also nichts daran, dass die Initiation in die Kirche durch diese Sakramente bereits gültig erfolgt ist. Der Versuch einer erneuten Tauf- und Firmspendung wäre also nicht nur unnötig, sondern eben auch illegitim, weil die erneute Spendung aufgrund des groben Widerspruchs gegen das Wesen dieser Sakramente ohnehin ungültig wäre. Wie kann eine Rechtshandlung Rechtsfolgen nach sich ziehen, die dem empfangenen Rechtsubjekt bereits durch dieselbe frühere, nicht widerrufbare Rechtshandlung eigen sind?

Fall 2.) Gleiches gilt für Konvertiten aus einer nichtkatholischen Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft. Sofern feststeht, das diese nach Katholischer Auffassung gültig getauft resp. gefirmt sind, erübrigt sich die erneute Taufe resp. Firmung zwingend.

Beispiel a.) Ein voll initiierter protestantischer Christ (Mitglied der EKD) konvertiert zur Katholischen Kirche. Aufgrund der gegenseitigen Anerkennung der Taufe erübrigt sich eine erneute Taufspendung daher zwingend. Da die Konfirmation allerdings trotz ihrer eigenen Dignität und trotz aller Wesensähnlichkeit in ihrer Form und im Verständnis der evangelischen Geschwister nicht dem Sakrament der Firmung direkt entspricht, wird der Konvertit bei seiner Aufnahme (erstmals) gefirmt.

Beispiel b.) Ein orthodoxer Priester konvertiert und möchte seinen priesterlichen Dienst als Katholik fortführen. Weil er aus katholischer Sicht gültig die Taufe, Firmung und Weihe empfangen hat, kann nichts davon erneut gespendet resp. empfangen werden.

Beispiel c.) Wenn ein vermeintlich Getaufter katholisch werden möchte, aber eben nicht klar ist, ob er die Taufe den Gültigkeitsnormen des CIC* entsprechend empfangen hat, so wird er bedingungsweise getauft und dann bedingungslos gefirmt.

Beispiel d.) Falls jemand aus einer christlichen Gemeinschaft, deren Taufe z.B. wegen fehlender trinitarischer Formel vonseiten der Katholischen Kirche nicht anerkannt ist, zur jener konvertiert, wird er "ganz regulär" getauft und gefirmt.

Fall 3.) Bei einem katholischen Priester kommt beweisbar heraus, dass er durch verquere Umstände nie gültig getauft wurde. Durch die Nichtigkeit der Taufe sind ebenfalls dessen Firmung und Weihe nichtig. Nun müsste er freilich "erneut" getauft werden, um der Kirche eingegliedert zu werden. Seine "erneute" Firmung wäre ebenfalls nötig um seiner vollständigen christlichen Initiation und um der Erlaubtheit der "erneuten" Weihe willen. Die Weihe müsste er ebenfalls "erneut" erhalten, um "weiterhin" seinen priesterlichen Dienst tun zu können und zu dürfen. "Erneut" ist hier in Anführungszeichen gesetzt, weil es sich in diesem Fall faktisch um die ersten Empfänge der drei genannten Sakramente handelt.

Ich hoffe, ich konnte "Stoff" für die Diskussion bieten.

*Ich habe mehrmals durchblicken lassen, dass alle aufgeführten Normen universal für die ganze Katholische Kirche gelten, habe allerdings nur aus dem CIC, dem Gesetzbuch der Lateinischen Kirche, zitiert. All dies gilt entsprechend auch für die unierten Katholischen Ostkirchen, die ein eigenes, gemeinsames Gesetzbuch haben (CCEO). Die hier zitierten Normen finden sich auch dort dem Wortlaut oder Sinn entsprechend. Leider habe ich für entsprechende Erweise gerade keinen CCEO zur Hand. Die aufgeführten Normen gelten jedenfalls definitiv ihrem Sinn gemäß universalkirchlich, also im Rechtsbereich der gesamten Katholischen Kirche, weil der oberste kirchliche Gesetzgeber sie im ius divinum verortet.

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Hallo,

Stände, wie z.B. auf der Kirchenmeile sind frei zugänglich, ebenso natürlich Gottesdienste.

Die Eintrittskarte ist notwendig für Programm-Veranstaltungen wie z.B. Podien und Workshops, die drinnen stattfinden. Da gibt es entsprechende Eingangskontrollen.

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Knappe und klare Antwort auf die Frage, inwieweit ein katholischer Priester innerhalb des kanonischen Rechtsbereiches das Recht hat "einfach so in ein anderes Land" auszuwandern:

Ja, wenn der betreffende Priester kein Kleriker mehr ist.

Nein, wenn er Kleriker ist. Für ein "jein" käme es dann noch darauf an, was Du unter "auswandern" und unter "einfach so" verstehst.

Weiterführende Erläuterungen gerne bei Interesse :)

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Die Frage stellt sich so gar nicht, ob ein zum Bischof von Rom Erwählter seine Wahl ablehnen darf. Das würde ja bedeuten, dass dem in das Amt Gewählten im Moment der Wahl die mit dem Amt verbundenen Gewalten übertragen werden. Eine Ablehnung wäre dann der Amtsverzicht direkt nach erfolgter Wahl.

Es ist aber viel einfacher, da der Gewählte gemäß c. 332 § 1 CIC seine rechtmäßige Wahl erst einmal annehmen muss:

"Volle und höchste Gewalt in der Kirche erhält der Papst durch die Annahme der rechtmäßig erfolgten Wahl zusammen mit der Bischofsweihe. Deshalb besitzt ein zum Papst Gewählter, der schon die Bischofsweihe empfangen hat, diese Gewalt vom Augenblick der Wahlannahme an. Wenn der Gewählte noch nicht Bischof ist, ist er sofort zum Bischof zu weihen."

Bedeutet im Klartext: Nimmt ein Gewählter die Wahl zum Papst nicht an, ist er auch nicht Papst.

Ein Verzicht auf ein Kirchenamt ist immer möglich, so auch hinsichtlich des Papstamtes:

"Jeder, der handlungsfähig ist, kann auf ein Kirchenamt aus gerechtem Grund verzichten." (c. 187 CIC)

Mit Bezug auf das Papstamt normiert c. 332 § 2 CIC entsprechend cc. 188 und 189 § 1 CIC:

"Falls der Papst auf sein Amt verzichten sollte, ist zur Gültigkeit verlangt, daß der Verzicht frei geschieht und hinreichend kundgemacht, nicht jedoch, daß er von irgendwem angenommen wird."

Tritt der Papst also rechtmäßig von seinem Amt zurück, wie es zuletzt Benedikt XVI. tat, besitzt dieser zum Zeitpunkt der Rechtskraft seines Amtsverzichtes keinerlei Gewalten mehr, die mit dem Amt, auf das er verzichtet, verbunden sind.

Im Falle von Franziskus und Benedikt XVI. also von zwei Päpsten zu reden, entbehrt jeglicher ekklesiologischer und kanonistischer Grundlage.

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Eine Kritik zur Fragestellung:

Formulierungen wie "wie steht die christliche Kirche zu..." und "was sagt sie zu..." suchen in ihrer Pauschalität ihresgleichen. Wie soll man auf diese Frage nun reagieren? Um dem Wortlaut dieser Frage zu entsprechen, müsste jetzt eine repräsentative Umfrage unter allen Getauften weltweit gestartet werden. Dann wüssten wir, wie "die christliche Kirche" im allgemeinen so zu Osterfeuern und Osterhasen steht.

Immerhin wird hier direkt eine Problemstellung mitgeliefert, die der Fragestellung zugrunde gelegt wird. Aber auch diese wäre begründungspflichtig: Mir erscheint es nämlich fraglich, Osterfeuer und Osterei als "heidnisches Brauchtum" zu bezeichnen. Problematisch scheint mir dies aus drei Perspektiven:

1.) begrifflich: Was soll genau mit "heidnisch" gemeint sein? Wir können lange darüber spekulieren, wie wir Feuer und Ei hier einzuordnen haben, wenn wir nicht wenigstens einen plausiblen Ansatzpunkt haben.

2.) historisch: Dem Verdacht, "heidnisches Brauchtum" in "christlichen Bräuchen" entdeckt zu haben, liegt natürlich ein völlig berechtigter Gedanke zugrunde: Christianisierung archaischer Kulturen geht immer auch einher mit der Archaisierung des Christentums. Genau vor diesem Hintergrund wäre zu fragen, wie sich Feuer und Ei in das Christentum "eingeschlichen" haben und ob ein solches Szenario überhaupt plausibel erscheint.

3.) systematisch und liturgietheologisch: Welchen Platz haben denn nun Osterfeuer und Osterei in der christlichen Feier des Jahrespascha? Sind sie tatsächlich Teil der Osterliturgie? Denn wenn nicht, lässt sich wohl kaum die Kritik erheben, die christliche Feier der österlichen Heilsereignisse seien irgendwie heidnisch konnotiert. Genau diese Problemstellung scheint aber der Frage zugrunde zu liegen.

Es geht hier also um eine Art "Problemhermeneutik", welche die kritische Aussageintention der Fragestellung erst zu ihrer Berechtigung kommen lässt. Es mag vielleicht keine dummen Fragen geben, aber eben doch unüberlegte, sofern sie großspurig Dinge voraussetzen, die selbst begründungspflichtig sind aber völlig unreflektiert bleiben. Ein vernünftiger Diskurs sollte aber entsprechende Voraussetzungen haben.

Also, liebe(r) MamboKings, wie begründest Du Deine Problemstellung, Osterhase, Osterfeuer und Osterei seien "heidnische Bräuche" aus begrifflicher, historischer und systematischer Perspektive? Wie beurteilst Du die Problematik, falls solche vermeintlichen "heidnischen Bräuche" christianisiert worden sind und warum? Woran machst du diesen Verdacht fest?

Vor allem aber: Wie begründest Du Deine Gleichsetzung von hiesigem Oster-Brauchtum mit der Oster-Liturgie der Kirche(n)? Das scheint mir doch der kritischste Punkt an der Fragestellung zu sein. Bedeutet denn die Oster-Dekoration bei Familie V, das Ostereiersuchen bei Familie W im Garten, die Schokoeier und -hasen von Firma X, das Osterfeuer von Verein Y und die weite Verbreitung dieser Brauchtümer in Region Z, dass dies genuine Bestandteile der christlichen resp. kirchlichen Osterliturgie sind? Woher kommt diese Annahme? Liegt der Fragestellung überhaupt genügend Wissen über diese zugrunde? Wohl kaum.

Wie "die christliche Kirche" zu Osterhasen steht und was sie zu Ostereien sagt, ist relativ belanglos: Vornehmlich gar nichts, denn diese Dinge spielen in der Liturgie der Kirche keinerlei Rolle. Was aber das Osterfest als christliches und kirchliches Fest charakterisiert, ist doch ausschließlich die liturgische Feier, die doch den Fest- und Glaubensinhalt ausdrückt und erfahrbar macht. Hier geschieht also Anamnese des Festinhaltes, des christlichen Pascha, also des Leidens und Todes, der Auferstehung und Erhöhung Jesu Christi. Und genau in diesem Kernbereich spielen Osterhase und Osterei keinerlei Rolle, diese Symbole gehören also nicht zur kirchlich-liturgischen Symbol- und Brauchtumssphäre.

Zur in der Fragestellung ausgesprochenen Problemstellung hinsichtlich Osterhase und -ei bringe ich folgend ein Zitat, das m. E. gut und treffend den Sachverhalt zusammenfasst:

"Die in der älteren kulturgesch. Lit. vermuteten Zusammenhänge mit einer german. Göttin Ostara u. Opfern zu ihren Ehren (Eier, Hasen) haben sich als haltlos erwiesen. Die Osterbräuche wurzeln so gut wie ausschließlich in der chr. Feier des Osterfestes. Eine zentrale Rolle spielen die Eier; seit dem 7./8. Jh. während der Fastenzeit verboten (als "flüssiges" Fleisch), waren sie im MA u. in der frühen NZ häufig an O. rechtl. od. freiwillige Abgabe [...]. Es entwickelte sich ein reiches Schenk- [...], Heische- [...], Spiel- [...] u. Zierbrauchtum [...]. Der Hase als Eierbringer taucht erst seit dem 17. Jh. auf (wohl aus evangelisch-bürgerl. Erzähl-Trad. neben Storch, Kuckuck u. Hahn). Ein Zshg. mit ma. Drei-Hasen-Bildern als Trinitätssymbol ist ungewiß." (Walter Hartinger, Art. Ostern. III. Brauchtum, in: LThK Bd. 7, ³1993-2001 (2017)).

Das Feuer in Form des österlichen Vigil-Lichtes gehört seit jeher zum Proprium der frühchristlichen Pascha-Feier. Dass sich daraus auch ein außer- bzw. nachliturgischer Brauch entwickelt hat, ist seit dem 8. Jh. bezeugt, ausgehend von der gallischen Kirche. Dass sich diese Brauchtumsentwicklung in die o. angedeuteten Zusammenhänge einer Begegnungsgeschichte mit archaischen Kulturen (Christianisierung und Archaisierung) einordnen lässt, wage ich nicht ernsthaft zu bezweifeln, hat jedoch mit der liturgischen Verwendung des Österliches nicht viel zu tun. Ein Blick in die Liturgie der Osternacht hätte hier gewiss für Klarheit gesorgt.

"Wie steht die Kirche zu..."?

Als Teil dieser Kirche kann ich sagen: Gegen ein leckeres Ei und gegen einen Schoko-Osterhasen - natürlich nach der liturgischen Feier des christlichen Pascha -habe ich mit Sicherheit nichts einzuwenden. Ich leide weder unter zu hohem Cholesterinspiegel noch unter Diabetes oder Laktoseunverträglichkeit. Soviel zum subjektiven Teil der Frage.

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Wie viele katholische Kirchenräume es weltweit gibt, weiß wohl nur der Chef selbst. ;)

Ob es eine zentrale Statistik die ganze Katholische Kirche betreffend hierüber gibt, weiß ich nicht genau. Ich vermute aber, dass eine solche nicht existiert, denn dann hätte sie gewiss Einzug in das Annuario Pontificio gefunden.

Theoretisch könntest Du aber herausfinden, wie viele "offizielle" Kirchräume der Katholischen Kirche es weltweit zu einem bestimmten Zeitpunkt gibt. Das wäre aber eine sehr aufwendige, komplizierte und langwierige Recherchearbeit.

Es gibt klare kirchenrechtliche Normen, die regeln, inwiefern und unter welchen Bedingungen ein Sakralbau resp. Kirchenraum katholisch ist. Das schließt (Privat-) Kapellen (vgl. etwa cc. 1225f. CIC) mit ein. In jeder Diözese bzw. Partikularkirche werden bei der Kurie entsprechende Urkunden archiviert, sodass für jede feststellbar sein muss, wie viele solcher Orte auf dem entsprechenden Gebiet existieren.

Die Katholische Kirche besteht zurzeit aus 3.157 Partikularkirchen. Das sind Diözesen/ Eparchien, Gebietsprälaturen und -abteien, Apostolische Vikariate, Apostolische Präfekturen, Apostolische Administraturen, Exarchate, Militärordinariate, Personalordinariate...). Katholische Ostkirchen mit eingeschlossen.

Bei all diesen müsstest Du einzeln anfragen, um herauszufinden, wie viele Kirchenräume es weltweit gibt.

Wenn es 3.157 Partikularkirchen gibt, in denen und aus denen die Katholische Kirche besteht, dann kennst Du zumindest die Anzahl der Kathedralen. Jede Partikularkirche braucht ihre Kathedrale, sofern sie territorial gefasst ist. Ist der Ordinarius dieser Partikularkirche ein Bischof, ist dessen Kathedrale gleichzeitig auch Bischofskirche.

Wie viele Pfarreien und damit Pfarrkirchen es weltweit gibt, kannst Du auch im Annuario Pontificio nachschlagen. Dasjenige für 2017 ist bereits im Internet bestellbar. Dort findest Du bei jeder Partikularkirche die Anzahl der kanonisch errichteten Pfarreien. Du müsstest nur alle 3.157 Daten addieren. Viel Spaß ;)

Zu den Basiliken: Das ist ein nicht eindeutiger Begriff. Der Begriff Basilika kann den Bautyp und Titel eines Kirchengebäudes meinen. Salopp gesagt: Ersteres ist architektonisch, letzteres katholisch, weswegen ich auch hierauf eingehe:

Eine Kirche darf den Ehrentitel Basilika tragen, wenn er vom Papst verliehen wurde. Dabei gibt es die Rangstufen der Basilica maior und der Basilica minor. Die sechs ranghöchsten katholischen Kirchenbauten tragen den Titel Basilica maior:

  • St. Johannes im Lateran (Rom), als Kathedrale der Diözese Rom und Bischofskirche des Papstes die ranghöchste aller katholischen Kirchenbauten
  • St. Petrus im Vatikan, Grabeskirche des Apostels Petrus
  • St. Paulus vor den Mauern (Rom), Grabeskirche des Apostels Paulus
  • Groß St. Marien (Rom)
  • St. Franziskus (Assisi)
  • U.L.F von den Engeln (Assisi)

Alle sechs Basilicae maiores sind gleichzeitig auch Pontifikalbasiliken, d.h. solche, die direkt dem Papst unterstehen und sich im extraterritorialen Besitz des Apostolischen Stuhles befinden. Davon gibt es insgesamt zwölf (fünf in Rom, zwei in Assisi, je eine in Padua, Loreto, Bari, Pompei und Madrid).

Der Titel Basilica minor wird an solche Kirchen verliehen, die aufgrund historischer oder baulicher Gegebenheiten besonders als ehrwürdig erscheinen, z.B. bedeutsame Wallfahrts- oder Klosterkirchen. Weltweit gibt es 1.757 davon (Stand: 2015).

Ansonsten kann ich Dir zumindest noch folgende Statistik (ebenfalls Stand 2015) für Deutschland geben (für mehr reicht mir auch die Zeit und die Lust nicht):

  • 29 Partikularkirchen (27 Diözesen, ein Apostolisches Exarch, ein Militärordinariat), d.h. 29 Kathedral- und Bischofskirchen (zusätzlich drei Konkathedralen)
  • sieben Kirchenprovinzen, d.h. sieben der 29 Bischofskirchen sind zugleich auch Metropolitankirchen (Bamberg, Berlin, Freiburg i. Br., Hamburg, Köln, München, Paderborn)
  • bundesweit insgesamt 76 Kirchengebäude, die den Ehrentitel Basilika minor tragen
  • bundesweit insgesamt 10.849 Pfarreien, d.h. entsprechend viele Pfarrkirchen (nur Diözesen)
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Si tacuisses...

Da die von mir angedeutete Phrase durchaus noch mit Wertschätzung konnotiert ist, wäre sie hier wohl unangebracht. Ich antworte daher allgemeinverständlich:

Stultiloquus es!

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Vielleicht etwas spät, aber da in der Fragestellung explizit nach der Erlaubtheit einer "kirchlichen Trauung" gefragt wurde und ich beim Stöbern keine zutreffende Antwort hinsichtlich des katholischen Eherechts gelesen habe, möchte ich diesen Punkt zumindest richtig stellen in der Hoffnung, dass dies in der konfessionell nicht eindeutigen Fragestellung mit intendiert war.

Die Tochter der eigenen Cousine ist für die betroffene Person eine Nichte jeweils eines zusätzlichen Grades in der Seitenlinie der Blutsverwandtschaft. Handelt es sich bei der Cousine um eine solche ersten Grades, so ist deren Tochter also eine Nichte zweiten Grades usw. Dieser "Nomenklatur" der Verwandtschaftsgrade folgt auch das katholische (lateinische) Kirchenrecht (vgl. c. 108 CIC).

Handelt es sich bei der betroffenen Frau um eine Nichte zweiten Grades des betroffenen Mannes, so stellt diese Art der Blutsverwandtschaft kirchenrechtlich ein Ehehindernis dar, das naturrechtlich begründet wird und von dem daher durch keine kirchliche oder menschliche Macht dispensiert werden kann. (vgl. c. 1078 § 3 CIC). Die Frage nach einer Erlaubnis stellt sich hier nicht: Eine Rechtshandlung (vgl. c. 124 § 1), die per se nicht gültig zustande kommen kann, kann auch nicht "erlaubt sein/werden".

Auch bei einer Nichte dritten und vierten Grades besteht ein Ehehindernis (vgl. c. 1091 § 2 CIC). Dieses beruht aber weder auf dem Naturrecht noch auf dem positivem göttlichen Recht und ist daher dispensfähig, wofür dann der entsprechende Ortsordinarius zuständig wäre. (vgl. cc. 1078ff. CIC).

Erst ab dem fünften Grad der Blutsverwandtschaft in der Seitenlinie liegt kein Ehehindernis mehr vor, dafür müsste die oben erwähnte Cousine aber eine solche vierten Grades sein.

Also: Bei einer Nichte zweiten Grades ist eine gültige Eheschließung per se ausgeschlossen. Handelt es sich um eine Nichte dritten oder vierten Grades müsste vor der Eheschließung das zuständige Ordinariat angegangen werden, während im unwahrscheinlichen Falle höherer Verwandtschaftsgrade die Eheschließung erlaubt wäre.

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Die Fragestellung klingt ein wenig danach, als ob hier lästiger Zeitaufwand für die (Erst-) Recherche im Zuge von Hausaufgaben oder Referatsvorbereitung gespart werden soll. Sorry, aber ich fühle mich kaum dazu berufen, dafür in die Bresche zu springen. Definitionen solcher Begriffe sind leicht recherchierbar, wenn auch nicht unbedingt über Wikipedia oder das Internet.

Was heißt denn "kurz"? Eine Kurzdefinition dieser Begriffe á la "Neues großes Lexikon in Farbe" würde auch keinen über den Literalsinn derselben hinausgehenden Erkenntnisgewinn liefern, der aber für ein entsprechendes Verständnis notwendig wäre.

Ich sage an dieser Stelle nur soviel: Für das Verständnis von Welt- und Ortskirche ist deren Verhältnis zueinander entscheidend. Das ist eine theologische (ekklesiologische) und verfassungsrechtliche Problemstellung.

Viel Spaß und Erfolg bei der eigenen (!) Recherche. Solltest Du zumindest Ansätze haben, werden sich Dir vielleicht Verständnisfragen stellen. Diese kannst Du ja mit Deiner kontextualisierten Problembeschreibung hier erneut posten, sodass Deine Fragenbeantworter auch einen Bezugspunkt haben und nicht bei null anfangen müssen. ;) Dann bin ich auch gerne bereit, inhaltlich ausführlich Hilfestellung zu leisten, falls noch nötig und gewünscht... :)

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Puh, es ist schon ungewöhnlich, sich nicht an die eigene Firmung erinnern zu können. Das ist gewiss ein starkes Indiz dafür, dass noch keine Firmfeier in deinem Leben gab. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich an meine Firmung (2007) selbst nur sehr verschwommen erinnere. Das liegt wohl daran, dass ich dem Sakrament wie dem Leben aus dem Glauben heraus mit 16 nicht dieselbe Bedeutung beigemessen habe, wie das heute der Fall wäre. Trotzdem weiß ich natürlich in freudiger Gewissheit, dass ich damals gültig und erlaubt dieses Sakrament empfangen durfte. Darüber habe ich eine Bescheinigung, die ich in das Familienstammbuch geheftet habe.

Für mich stellt sich in einem solchen ungewöhnlichen Fall (das ist nicht negativ gemeint) direkt die Frage, warum du das wissen möchtest. Wenn sich niemand aus deinem nächsten Umfeld sicher ist, ob du die Firmung empfangen hast, scheint dieser Sache, sofern stattgefunden, keine all zu große Bedeutung zugemessen worden zu sein. Ist es Dir jetzt wichtig, um das Sakrament zu wissen und, falls Du noch nicht gefirmt bist, im Zuge Deiner christlichen Initiation um dessen Empfang zu bitten? Dann wäre das natürlich eine sehr wichtige Sache.

Bist Du Katholik und Mitglied der Lateinischen Kirche? Die Frage klingt vielleicht komisch, soll aber Missverständnisse vermeiden. Falls Du nämlich orthodox bist oder einer Katholischen Ostkirche angehörst und einfach entsprechend deines westlichen Sprachgebrauchs das Wort "Firmung" statt "Myronsalbung" oder "Chrismation" benutzt, ist der Fall klar. Dann kannst Du Dich wohl an nichts erinnern, sofern Du als Kleinkind getauft wurdest, da in der Ostkirche Taufe und Firmung in einer Feier gespendet werden.

Falls Du aber, so wie ich und die meisten deutschsprachigen Katholiken, ein lateinischer (römischer) Katholik bist, kann ich Dir eins versichern: Solltest Du gefirmt sein und nicht gerade zufällig bei Dir etwas in der Verwaltung schief gelaufen sein, ist dies irgendwo vermerkt. Das kannst Du wie folgt heraus finden:

  1. Zunächst könntest Du mit Deinem Vater nach Dokumenten oder ähnlichen Nachweisen/Indizien (Fotos, Karten) suchen.
  2. Du weißt, wie alt du bist. Überprüfe, wo du ab einem Alter von ca. 7 Jahren wohnhaft warst und finde heraus, wie in diesen Gegenden die Gewohnheit zum Firmalter aussieht. Das kann durchaus regional (stark) variieren. Zwischen 7 Jahren (darunter ist die Firmspendung außer im Notfall unerlaubt) und 18 Jahren ist das übliche Firmalter. Damit kannst du Möglichkeiten eingrenzen, ob, wo und wann du möglicherweise gefirmt wurdest.
  3. Nun kannst Du die Pfarreien, auf deren Gebiet Du mal wohnhaft warst und die ins Raster passen, um Auskunft bitten. Es ist nicht (universal-)kirchenrechtlich vorgeschrieben, dass die Pfarreien selbst Buch über die Firmspendungen im Pfarrarchiv führen, i.d.R. ist dies aber so und ich bin davon überzeugt (aber nicht sicher), dass dies allen deutschen Diözesen partikularrechtlich so geregelt ist (so z.B. im Erzbistum Köln oder im Bistum Essen). Ich denke, da hast Du Glück.
  4. Sicherheit kannst Du bekommen durch Auskunft bei der Pfarrei, auf deren Gebiet Du getauft wurdest, sofern dies für Dich feststellbar ist. Denn in jedem Fall muss die Firmung in das Taufbuch eingetragen werden. Die Pfarrei, auf dessen Gebiet Du vermeintlich die Firmung gespendet bekommen hast, war also in jedem Fall verpflichtet, die Pfarrei, in der Du getauft wurdest, von dieser Firmspendung, sofern stattgefunden, zu informieren.
  5. Auf Diözesanebene wirst Du auch Sicherheit bekommen können. Du kannst durch Deine Wohnorte eingrenzen, in welchen Diözesen Du wohnhaft warst und gegebenenfalls gefirmt wurdest. Bist Du mal gefirmt worden, findet sich Dein Name im Firmregister eines Diözesanarchivs. Dort findet sich: Dein Name, Datum und Ort Deiner Firmung und die Namen von Firmspender, Eltern und Paten. Ich würde mich an das Sekretariat des Generalvikars der möglichen Diözese(n) wenden, die leiten Dich notfalls garantiert weiter.

Sollte sich kein Nachweis finden und solltest Du keine Indizien vorbringen können, die den Verdacht nähren, dass Du mal gefirmt wurdest und sowohl Erinnerung als auch Verwaltung an dieser Stelle versagt haben, steht alles auf: Noch nicht gefirmt. Dann kannst Du ohne Probleme um die Firmung bitten, am besten beim Pfarrer Deiner aktuellen Heimatpfarrei.

Ich weiß ja nicht, auf welchen Grundlagen Deine Annahme beruht, möglicherweise doch gefirmt zu sein. Sollte es aber für Dich trotz des möglicherweise nicht auffindbaren Nachweises Indizien dafür geben, dass Du möglicherweise mal gefirmt wurdest, teile dies bitte, falls Du mal um die Firmung bittest, dem zuständigen Pfarrer oder Generalvikariat mit, damit diese notfalls entscheiden können. Denn es wäre eine schwerwiegende Störung der (sakramentalen) Rechtsordnung, wenn an einem bereits Gefirmten erneut aufgrund eines Tatsachenzweifels der Versuch der Sakramentenspendung unternommen werden würde, da die Firmung wie die Taufe absolut unwiederholbar ist. In einem solchen Fall wäre zu überlegen, Dich aufgrund dieses Zweifels sub conditione, also unter der Bedingung, dass Du noch nicht gefirmt bist, zu firmen.

Viel Erfolg bei der Suche! :)

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Ich finde, es kommt immer stark darauf an, was man aus solchen geprägten Zeiten wie der Weihnachtszeit macht.

Auch wenn die Weihnachtszeit tendenziell eher kurz ist, zwei Wochen umfasst sie doch mindestens. Wer meint, sie wäre am 26. Dezember vorbei, bloß weil Weihnachtsmarkt und mehr oder weniger weihnachtliche Musik im Radio dies vorzugeben scheinen, und so die Weihnachtszeit mit der Adventszeit verwechselt, hat m.E. selbst gewählt.

Für mich gibt es da noch nichts zu vermissen. Zwei hohe weihnachtliche Feste stehen noch an, wir sind noch mitten in der Weihnachtszeit :)

Wenn man das mag, warum dann nicht entsprechend gestalten und mitvollziehen?

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