Wer hier behauptet, "kufar" bedeute nur "Nicht-Muslim", lügt oder vergoldet nur seine Ahnungslosigkeit. Lt. Wikipedia ("Liste arabischer Bezeichnungen für islamische Begriffe") bedeutet "kufar": >>„Leugnung“, von der Wortwurzel kafara, was bedecken, verbergen bedeutet; wer die Wahrheit kennt, sie aber „bedeckt“, d. h., sie leugnet, begeht kufr, ist also kāfir („Leugner“).<< Unklar ist, was hier "geleugnet" wird: die Existenz des einen Gottes (Allah)? Dass Prophet M. der "Gesandte Gottes" ist? Oder beides? Dass der Islam "die einzig wahre Religion" ist? Die Etikettierung mit dem Begriff kufar ist zunächst für sich genommen keine Beleidigung, eher womöglich nur eine neutrale Tatsachenbenennung. Allerdings dürfte sich beim Begriff kufar eine ähnlich pejorative Bedeutungsaufladung abzeichnen, wie dies mit dem Begriff N*ger geschehen ist, der ja zunächst auch nur sagt, dass jemand schwarz ist. Dadurch, dass diese Begriffe zur Abgrenzung dienen, werden sie gerne auf jene übertragen, die als Gefahr für die eigene Gruppenidentität erscheinen. Damit sind sie aber auch eine Waffe, mit der diese Gruppenidentität verteidigt werden soll, aber auch, um sie im Angriff zu markieren, zu sichern und womöglich ihren Raum zu erweitern. Das bedeutet dann im Umkehrschluss, dass Begriffe wie N*ger oder kufar als Angriffsignale verstanden werden – und auch so verstanden werden sollen! Damit fügen sie "Leid" zu, sie "beleidigen" also. Beim Begriff kufar dürfte die Rechtsprechung schon bald den beleidigenden Charakter feststellen und entsprechend, wie bei der Verwendung des Wortes N*ger, eine strafbare Handlung unterstellen.

Der hessische Landtags-Abg. Ismail Tipi (CDU), selbst Muslim, befürwortet seit einiger Zeit die Einordnung als Beleidigung und damit eine Strafbarkeit, wenn Muslime Nicht-Muslime mit dem kufar-Begriff überziehen.

...zur Antwort

Erzähl' deiner Mama einfach nur 'n büschen was von der Toleranz des Islam, der man überall in der islamischen Welt begegnet. Schwule und Lesben können ohne Verfolgung ihre Sexualität ausleben; keine Christin und keine Jüdin wird je gezwungen, ein Kopftuch zu tragen - und ob sie Alkohol trinken, wen interessiert's im Islam? Jede Musimin ist zudem frei, zu heiraten, welchen Glaubens auch immer der Mann (oder die Frau, falls sie lesbisch ist) sei; und überall können Kirchen und Synagogen neu gebaut werden und christliche Geistliche und Rabbis an islamischen Universitäten sich ausbilden lassen. Die Religionsfreiheit ist in der ganzen islamischen Welt nämlich hochgeachtet. ebenso die Menschenrechte der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948. Immerhin dürfen im streng toleranten Saudi-Arabien Frauen jetzt auch schon mal alleine Auto fahren, und im Iran bekommen Frauen, die ohne Kopftuch herumlaufen, eine besondere staatlich geschützte Unterkunft und Verpflegung, ohne dass sie das etwas kostet. So was gibt's bei uns leider noch nicht. Beispiele für die Toleranzvielfalt dürften dir zur Genüge zur Verfügung stehen – da kommt die Hetzmeute in den Medien einfach nicht gegen an.
Völlig neben der Spur ist dagegen der Großmufti von Marseille, der vor einiger Zeit mal sagte: "Die Angst vor dem Islam ist vollkommen berechtigt. Im Namen dieser Religion werden die schrecklichsten Verbrechen begangen. Im Namen dieser Religion geschieht derzeit eine ungeheure Barbarei. Wenn die Menschen Angst vor dem Islam haben, so ist das völlig normal." Soheib Bencheikh, Großmufti von Marseille, zit. nach Südkurier, 28.6.2016 https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/Sich-der-Gewaltfrage-kritisch-stellen;art372491,8781057

...zur Antwort

Zunächst: "Zähle ich noch zu Muslimin..." ist ganz schlechtes Deutsch. Richtig lautet der Satzbeginn: "Zähle ich noch zu den Musliminnen" oder "Werde ich noch... gezählt". Zur Sache selbst: Aus dem Islam kann man weder austreten noch hinausgeworfen werden. Man "zählt" also als Muslimin auf immer und ewig zu den Gläubigen. Nur werden diese von niemanden tatsächlich gezählt, weil es keine "Kirche" im Islam und damit auch kein Mitgliederverzeichnis gibt. Selbst wer "sündigt", verliert seinen Status als Gläubige/r dadurch nicht. Was ich in meinem (oder seinem)stillen Kämmerlein treibe, sollte eigentlich nicht nach außen dringen, dorthin also, wo sich über angebliches Muslimin-Sein oder -Nichtsein gestritten wird. Damit aber ist klar, dass die Frage an sich schon absurd ist und nur dich etwas angeht – zählst du dich nach Sex vor der Ehe selber noch zu den Gläubigen? Wie absurd die Frage ist, kannst du an einer Vergleichsfrage erkennen: Zähle ich noch zu den Deutschen, wenn ich einmal die Steuern hinterziehe? Selbst, wenn irgendwelche Leute dich nicht mehr zu den Musliminnen zählen – na und? Sie haben keine Macht über dich, und wenn sie dich bedrohen oder dich verleumden sollten, kannst du sie verklagen. In diesem Land bist du frei, alles im Rahmen der Gesetze zu tun, was du willst. Gesteinigt wirst du für Sex vor der Ehe anderswo...

...zur Antwort

Alles Wichtige, was man zur Todesstrafe in den USA wissen muss, gibt es in diesem Radiofeature aus dem Jahr 1996, das nur noch als Manuskript vorliegt:
"Die gnadenlose Gesellschaft oder: Kriminalität und Todesstrafe in den USA"
http://lifeinfo.de/inh1./texte/TodesstrafeUSA.PDF Lässt sich sehr gut lesen!

...zur Antwort

Ich bin zwar nicht schwul, habe aber trotzdem einen prima Tipp für dich: Häng dir einfach ein Schmuckstück um den Hals, das dein Schwulsein sichtbar signalisiert – z.B. das doppelte Marssymbol. Das sollte eigentlich in Mitteleuropa alles sagen... viel Glück!

...zur Antwort

Es ist nicht vorstellbar, dass ein Irdischer je eine Handlungs- oder Reaktionsweise eines Gottes auch nur erahnen kann. Das sind alles Mutmaßungen, ähnlich einer Wettervorhersage für irgendeinen Tag in ferner Zukunft. Kein Mensch weiß, ob es "Gott/Allah" überhaupt gibt. Es gibt keinerlei Beweis, der der Logik standhält. Alles reine Glaubenssache. So wie meine Tante Frieda bis heute noch glaubt, mal im Lotto einen Hauptgewinn zu erzielen. Der Märchenonkel Allah ist was für Kinder, denen man ANgst machen will. Halte dich lieber an den Rat des Dalai Lama, der wirklich auf Vernunft gründet: "Ethik ist besser als Religion!"

...zur Antwort

Vorweg: "Dasselbe" wird stets zusammengeschrieben (auch zusammenschreiben wird übrigens hier zusammengeschrieben. Getrennt wird es nur, wenn du und ich etwas zusammen schreiben – einen Roman etwa.)

Zur Hauptsache. Repräsentation und Parlament verhalten sich wie Funktion und Form zueinander. Das Parlament stellt die Form her, in der die gesellschaftlich-politischen Interessen und Gruppen sich angemessen abgebildet wiederfinden, sprich vertreten, also "repräsentiert" werden, damit politische Herrschaft demokratisch (also den Prinzipien der Demokratie und nicht etwa der Einmannherrschaft folgend) ausgeübt und Gesetze ebenso verabschiedet werden können. Demokratische Repräsentation braucht nicht immer parlamentarische Gestalt anzunehmen – ein Rundfunkrat oder ein Vereinsvorstand sind "unparlamentarische" und trotzdem demokratische Repräsentativorgane! Allerdings ist ein Parlamentarismus ohne angemessene Repräsentanz der vorhandenen gesellschaftlich-politischen Interessen und Gruppen etwa so "demokratisch", wie es die Volkskammer in der DDR oder der Reichstag im Kaiserreich oder in der Nazizeit war. Merke dir einfach, dass das Parlament nur eine besondere Form des Funktionsprinzips "Repräsentation" ist. Doch beide bedürfen, wenn sie gerecht sein und jedermann gleich behandeln wollen, der Beachtung demokratischer Grundsätze, die mit dem Besitz freiheitlicher Denk-, Verhaltens- und Redeweisen einhergehen. Insofern ruhen die Prinzipien "Repräsentation" bzw. "Repräsentivität" und "Parlamentarismus" auf den gleichen Grundsätzen.

...zur Antwort

Man schreibt nicht "Organspende Ausweis", sondern "Organspendeausweis" oder "Organspende-Ausweis". So wie man auch nicht "Klipp Schüler" sondern "Klippschüler" schreibt. Es wäre nett, wenn man auch hier den guten, alten Regeln der Recht Schreibung zurückfände... richtig: Rechtschreibung...

...zur Antwort

Wie "schön" der Islam ist, weißt du erst, wenn du ihn nicht mehr schön findest. Konkret: du weißt hoffentlich, dass der Islam es MuslimInnen bei Todesstrafe nicht erlaubt, den Islam wieder zu verlassen, wenn er einmal angenommen wurde? Die schöne Toleranz des Islam kannst du am besten erfahren, wenn du dir islamische Länder ansiehst und wie dort mit Nicht-Muslimen umgegangen wird (sie sind praktisch in allen islamischen Staaten rechtlos). Wie dort Demokratie praktiziert wird (es gibt sie nirgends).
Das erste, was dir oben ein Muslim empfiehlt, ist dir einen Gesichtsschleier umzulegen – er selbst läuft natürlich mit offenem Gesicht durch die Welt! Schön, nicht wahr? Lass ihn erst mal ein Jahr lang in Burqa rumlaufen und frag ihn danach, ob er es sein Leben lang weiter so machen möchte. Dann weißt du, wie schön er das findet...
Glaubst du im Ernst, dass du in diesem Land eine Chance hast, einen Arbeitsplatz oder Anerkennung zu finden, wenn du dir einen Schleier umbindest? Mache dir klar, dass dein Schleier für viele Extrem-Moslems ein Vorwand bedeutet, alle Nichtverschleierte als "Schlampen" zu bezeichnen und zu verachten. Die "nimmt" man als Moslem gerne für die Nacht, weil man dies mit Musliminnen natürlich nicht tut. Und dieser Frauenverachtung willst du noch Vorschub leisten?
Alles, was du derzeit an islamischer "Schönheit" beim "Islamischen Staat" siehst ist Islam in Reinkultur, es finden sich in zahlreichen Geschichten ("Hadithe") über den sog. Propheten Muhammed Beispiele für seine Grausamkeit, die vom "IS" nur nachinszeniert wird. Wer den Islam schön findet, sollte im Übrigen auch Verständnis für jene haben, die den Nationalsozialismus schön finden. Hitler fand den Islam auch "schön", er hat sich sogar mit dem Mufti von Jerusalem getroffen (Al Hussein) und mit ihm die Vernichtung der Juden besprochen. Nett, nicht wahr?

„Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser Division seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion“. -SS-Chef Heinrich Himmler, am 28.1.1944 in einer Rede vor Leitern des Rassepolitischen Amtes. Und am 11. Januar 1944 sagte er vor der Führung der 13. SS-Gebirgsdivision:

„Es war doch klar: Was sollte denn die Muselmanen in Europa und in der ganzen Welt von uns trennen? Wir haben gemeinsame Ziele. Es gibt keine solidere Grundlage für ein Zusammenleben als gemeinsame Ziele und gemeinsame Ideale. Deutschland hat seit 200 Jahren mit dem Islam nicht die geringste Reibungsfläche gehabt. Deutschland, das Reich und seine maßgebenden Führer waren in den vergangenen zwei Jahrhunderten nicht aus Zweckmäßigkeiten, sondern aus Überzeugung Freunde des Islams.“

Kurz: Zeige mir die Freunde des Islam, dann weiß ich, was der Islam ist.

...zur Antwort

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird man mit diesem "Spiel" schlicht hinter die Fichte geführt. Es handelt sich um eine geschickte Verführung, den Werbepartner EB## an den Lottospieler heranzuführen – dessen Werbung muss man ja schließlich anklicken, um überhaupt mitspielen zu können. EB## oder web.de müssten schon Abermillionen in dieses für sie sehr teure, verlustreiche Spiel investieren, ohne dass der Nutzen für den Werbepartner wirklich messbar wäre. Auffällig an der "Gewinnerliste" ist, dass sie zu 99% nur deutsche Vornamen enthält. Würde, wie zu erwarten sein sollte, eine statistische Normalverteilung greifen analog zur Bevölkerungsstruktur, dann kämen mindestens 15%-20% Vornamen aus Einwandererländern in der Liste vor – kaum anzunehmen, dass nur Thorsten und Susanne hier mitspielen, aber nicht Giovanni und Hüseyin. Wer sein Lebensmodell auf den großen Lottogewinn aufgebaut hat, wird bei "MillionenKlick" in die Röhre schauen. Da es aber nix kostet, frisst es nur ein bißchen Zeit, sonst nix. Es hilft allen web.de-Nutzern, durch Werbung die Kosten des Anbieters zu mindern und damit die Kostenfür die Nutzung von web.de. Deswegen allein "spiele" ich ab und zu mit. Für den großen Gewinn fahre ich nach Las Vegas...

...zur Antwort

In diesem Land ist jeder frei, sich seinen Glauben selbst zu wählen. Der Respekt vor deiner Entscheidung ist auch dem Respekt vor unserer Verfassung geschuldet. Da sollte es keine zwei Meinungen geben. Trotzdem darf man die Entscheidung für falsch halten und das auch sagen, was wiederum Teil meiner Meinungsfreiheit ist. Der Islam ist im Kern, d.h. in seinen Grundausprägungen, eine freiheitsfeindliche, menschenverachtende Religion. Der Beweis ist ganz einfach. Erstens: Aus dem Christentum kannst du jederzeit austreten. Wer aber einmal Muslim geworden ist und das Glaubensbekenntnis gesprochen hat, kann nicht mehr zurück. Die Scharia sieht für den Austritt aus dem Islam die Todesstrafe vor, ohne Wenn und Aber. In unseren Breiten kann sie nicht verhängt werden, da steht die säkulare Rechtsordnung vor. Aber in islamischen Ländern wird Apostasie = Religionsaustritt regelmäßig mit Todesurteilen oder Ermordungen geahndet. Zweitens: Eine Muslima verdient gem. der Scharia ebenfalls den Tod, wenn sie einen Nicht-Muslimen heiratet. Hierzulande "verdünnt" sich diese Auffassung (da hier ja die Scharia offiziell nicht gilt) zum Vorwurf "sie lebt wie eine Deutsche" bzw. "wie eine Schlampe". Jährlich ca. 30 sog. Ehrenmorde legen solcherart Zeugnis von der islamischen "Toleranz" ab. Sure 8:55: “Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen.” Dass du ab jetzt zu den Viehtreibern gehören willst, ist deine Entscheidung. Aber verlange nicht von uns, dass wir Mitleid haben, wenn du es dir eines fernen Tages mal wieder anders überlegen solltest. Ich zumindest habe dich gewarnt. Der Schwertgott Allah kennt keinen Spaß: “Ich werde in die Herzen der Glaubensverweigerer den Schrecken werfen, dann schlagt ein auf ihre Hälse und schlagt von ihnen alle Fingerkuppen ab" (Sure 8, 12). Da du solche Verse ab sofort für dich als verbindlich und zu befolgen erachtest, machst du dich zu meiner Feindin. Sieh dich also vor!

...zur Antwort