Ich habe selbst jahrelang nebenbei eine Kneipe geführt und kann Dir sagen: Mache es, wenn Du nicht liiert bist, denn Deine Freizeit geht fast komplett drauf. Mache es, wenn Du die Nerven dazu hast. Die Kundschaft sieht in einem Wirt nicht mehr einen Getränkeverkäufer, sondern auch eine Art Seelsorger, der sich Ihre Probleme anhört. Mache es, wenn Du davon überzeugt bist, daß Du mit Deinem Konzept Kundschaft aus anderen Kneipen abziehen und bei Dir binden kannst. Mache es, wenn Du Dir ausgerechnet hast, daß Deine Investitionen und die laufenden Kosten Dein finanzielles Budget nicht übersteigen. Mache es, wenn Du Dir sicher bist, daß Du mit acht Öffnungstagen (die Tage vor den Feiertagen rechne ich dann als Verdiensttage für die paar Euros nebenbei) im Monat die Unkosten (Pacht, Nebenkosten, Steuern, Versicherungsbeiträge, Personal, usw...) erwirtschaften kannst. Mache es, wenn Du genau weißt, daß Dein normales Arbeitsverhältnis nicht darunter leidet, auch wenn Du gezwungenermaßen aus wirtschaftlichen Gründen öfter als am Wochenende öffnen mußt. Mache es, wenn Dir ein Berater bei der IHK vorgerechnet hat, wieviel Bier und Kaffee Du am Öffnungstag verkaufen mußt, um Deine Kosten zu decken und Du bist sicher, daß es realisierbar ist und Du es schaffst. Kommen Dir bei nur einem der aufgezählten Punkte leise Zweifel, dann Laß' es!! Theoretisch ist eine Kneipeneröffnung sehr leicht: Du meldest bei der Stadt/Gemeinde ein Gewerbe an und das wars. Du bekommst später dann Besuch von der Gewerbeaufsicht und u.U. vom Gesundheitsamt. Die kontrollieren, ob Deine Kneibe den baulichen und hygienischen Vorschriften entsprechen. Und schon kanns losgehen.....

Allerdings kenne ich viele Leute, die auch eine Kneipe nebenbei gemacht haben und spätestens nach einem halben Jahr sowohl finanziell, physisch als auch psychisch am Ende waren. Es ist verdammt viel Arbeit.

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Nur der Helm ist Pflicht, alles andere ist Deine Sache. Allerdings kann Deine (oder die des Unfallverursachers) Dich regresspflichtig machen, da Du Dich nicht ausreichend geschützt hast. Eine Lederkombi oder eine Jacke mit Protektoren und Handschuhe sind ein Minimum an persönlicher Schutzausrüstung. Jeder, der ohne fährt ist ein potentieller Selbstmörder.

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Wie schon erwähnt, Suppenhühner sind ausgediente Legehennen. Sie haben gemäß Kosten/Nutzeneffekt ihren Dienst verrichtet und können nun nach getaner Arbeit in die/den Kiste/Topf hüpfen. Bei diesem Geschäft legt keiner drauf.

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Wenn der Schimmel nur oberflächlich in den Fugen sitzt, könntest Du ihn mit der chemischen Keule (Sagrotan, DanKlorix usw.) entfernen können. Sitzt er allerdings schon tiefer, hilt nur noch mechanisches Entfernen: rauskratzen! Aber versuch' erstmal Dein Glück mit Sagrotan, vielleicht hilft's.

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Es gibt Hygienevorschriften, die den direkten Kontakt mit Händen und offenen Lebensmitteln verbieten. Erlaubt sind entspr. Werkzeuge (Zangen, Gabeln....) und Latex-Handschuhe. Allerdings sieht die Praxis anders aus, denn ohne Kläger kein Richter. Falls Dir wieder mal eine unhygienische Wurstverkäuferin aufstößt, dann wende Dich an das Gesundheitsamt Abtlg. Lebensmittelkontrolle. Die statten dann dem besagten Laden einen Besuch ab und unterrichten die Verkäufer über die Hygienevorschriften.

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Wir haben sehr hartes Wasser (Härtegrad 3-4) und unser Salzbehälter muß ca. zweimal die Woche befüllt werden. Es ist zwar komisch, daß Deine Spülmaschine plötzlich soviel Salz frißt, aber bei sehr hartem Wasser hast Du halt auch hohen Salzverbrauch. Und das Regenerier-Salz kostet ja auch nicht die Welt.

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Da Deine Tochter gerade ein Schwesterchen bekommen hat, ist die "Töpfchenverweigerung" ihre Art, Dir zu sagen, daß Du gefälligst genauso viel Aufmerksamkeit ihr gegenüber aufbringen sollst, wie vor der Geburt des Schwesterchens. Unternimm' mit Deiner Tochter und ihrem Schwesterchen viel zusammen (Wickeln, Füttern, Spazierengehen....), so wird sie selbst merken, daß sie ein bischen zurückstecken muß. Nur Geduld, das mit dem Klo erledigt sich dann nach einer Zeit von selbst.

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Sahne zum Schlagen (auch die länger haltbare) muß vor dem Schlagen gut durchgekühlt sein. Am besten die Schlagwerkzeuge (Quirl, Gefäß) auch vor Gebrauch in den Kühlschrank. Beim Schlagen darauf achten, daß Deine Schlaggeschwindigkeit nicht zu hoch ist, sonst erhälst Du Butter. Kontinuierlich von langsam über mittel bis schnell den regler schalten. Im Normalfall dürfte jetzt nichts mehr schief gehen.

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Die Flanken der Badewanne müssen mit Wannenträger an der Wand abgestützt werden. Wanne erneut mit Wasserwaage ausrichten und zu 2/3 mit Wasser füllen. Anschließend mit Silikon neu verfugen. Mindestens zwei Tage die Wanne gefüllt lassen. Von Dichtlippen halte ich nicht viel, da Du zudem noch ein paar Fliesen wegklopfen mußt.

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Ganz einfach: Für Spaghetti als Hauptgericht rechne pro Person ca. 150-200 gr. (je nach Esser) und runde dann das Ergebnis auf die nächste Verkaufseinheit auf. Beispiel: 13 Fresssäcke * 200 gr. = 2600 gr. aufgerundet auf 3000 gr., da Spaghetti meistens nur in der 500 gr.-Packung verkauft werden. Empfehlen kann ich Dir aber auch noch, daß Du Marken-Nudel (Barrila, Buitoni....) nehmen solltest, da die einfach besser schmecken und Du Deinen Gästen doch was Schmackhaftes anbieten willst. Gutes Gelingen!

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Bevor ich aufgrund einer unqualifizierten Ferndiagnose den Boiler wegwerfe, würde ich erstmal folgendes testen: Schau' mal, ob Dein Gehäuse warm wird. Wenn nicht, ist schätzungsweise der Heizstab im Eimer, d.h. evtl. neues Gerät. Wenn ja, schau' mal, ob der mit rot gekennzeichnete Anschluß warm wird. Wenn nicht, dann hängt wahrscheinlich der Druckschalter im Gerät. Wenn ja, ist schätzungsweise der Zulauf zur Armatur oder die Armatur selbst verstopft. Bis auf den Heizstab kann man alles leicht selbst reparieren. Viel Glück!

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