Genäht ohne Betäubung?

Hallo,

Ich bin schon recht lange psychisch krank und verletze mich auch selbst, meistens so das es genäht werden muss. Ich weiß das ich dafür selbst die Verantwortung tragen muss und kann auch verstehen das Ärzte an stressigen Tagen nicht sonderlich viel Zeit haben, bzw nicht immer vollstes Verständnis für psychische Erkrankungen mit bringen und es dementsprechend nicht sonderlich toll finden jetzt zusätzliche Arbeit an jemanden zu leisten der es eben selbst “angerichtet“ hat. Das nur mal so vorab.

Ich bin also wie man sich denken kann ins Krankenhaus gefahren zum nähen bzw tackern der wunde und bin dort von einem Arzt behandelt worden den ich bereits kannte und bisher immer freundlich war und gute Arbeit gemacht hat.

Ich saß dann einige Zeit im Zimmer und habe dort mit bekommen das besagter Arzt gleich nach hause gehen wird.

Er stürmte dann ins Zimmer, sagte mir er würde das tackern und legte einfach los damit. Ohne vorher zu betäuben. Es tat höllisch weh, habe sogar tränen geweint (was normalerweise nie passiert) und er hat sich einfach null dafür interessiert. Er war einfach ziemlich unfreundlich in dem Moment. Er hatte zwar dann mal gefragt ob es geht habe dann aber nichts gesagt weil ich einfach gemerkt habe das er einfach nur schnell fertig werden will und gut ist.

Jetzt zur Frage: Muss ich das einfach akzeptieren? Ich will niemanden anzeigen oder ähnliches aber muss ich mich trotzdem so behandeln lassen? Ich finde das man eben sehr wohl hätte vorher fragen können ob man die Betäubung möchte oder nicht.

Sagt mir mal bitte eure Meinung dazu :)

Medizin, Wunde, Psychologie, Arzt, Depression, Gesundheit und Medizin, Krankenhaus, Ritzen, SvV
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Hilfe - ich komm nachts nicht vom Handy weg?

Hallo,

Ich habe ein kleines großes Problem. Abends wenn andere müde werden und irgendwann eine gewisse schwere erreicht haben die sie dazu bringt ins bett zu gehen, Handy beiseite zu legen und zu schlafen fehlt mir diese schwere völlig. Ich bin depressiv und habe borderline, nehme deswegen auch Medikamente die eigentlich auch schlaf fördernd sind, trotzdem bringt mir das nicht viel in letzter Zeit. Auch weil ich tagsüber müde bin, abends dann ein bisschen wacher und produktiver bin (nachtmensch eben).

Zum Problem. Nachdem ich dann müde geworden bin ist es schon relativ spät (so gegen 1/2) und wenn ich mich dann hin lege kann ich einfach nicht richtig abschalten. Nach einiger Zeit greife ich dann wieder zum Handy um mich ab zu lenken. Hab es schon geschafft mittlerweile den Fernseher nicht mehr an zu machen... aber ob es besser ist ans Handy zu gehen bezweifle ich... Dann mache ich es wieder aus und so geht das ganze Spiel dann bis in früher Morgenstunden weiter...

Da ich nicht zur Schule gehe momentan wird es immer schlimmer, muss ja nicht so früh raus also bleibe ich immer länger wach, wir haben grade 7 Uhr morgens btw...

Da es nicht unbedingt eine Schlafstörung ist schiebe ich das ganze Thema darauf zwischenzeitlich immer wieder ans Handy zu gehen..

Wie kriege ich das ganze in Griff? Also mit dem früher schlafen gehen? Wie schaffe ich es mich ohne Druck nachts von meinem Handy zu verabschieden? Oder das ich aufhöre zu denken was das ganze ja erst auslöst?

Wäre eine Nacht durchmachen eine Möglichkeit? Wobei das Risiko sehr hoch ist das ich dann noch unpassender tagsüber einschlafe und der Rhythmus total raus ist weil ich morgens eben auch die Medikamente nehme und sie dann morgens “erfreulicherweise“ gut wirken....

Handy, Internet, Technik, Schlaf, Licht, schlafen, Borderline, Depression, Gesundheit und Medizin, Schlafstörung
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