Es ist immer Situationsabhängig. Wenn man auf der Straße von einem 0815 Typ angegangen wird, der nie Kampfsport trainiert hat, kann ich mir vorstellen, dass es funktioniert.

Wenn du einem Thaiboxer gegenüber stehst, brauchst du eine andere Taktik.

In der Selbstverteidigung ist selten eine Technik absolut.

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Ich habe Lippenpiercings und trainiere u.a. Muay Thai. Ich nehme immer alles raus. Auch Ohrstecker. Die Verletzungsgefahr ist mir da einfach zu hoch.

Wenn die ganzen Piercings abgeheilt sind, ists ja kein Problem, sie beim Training raus zu nehmen ^-^

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Da ich selbst Kampfsport mache, würde ichs schön finden, wenn sich mein Partner dafür auch interessiert ^-^

Und klar wär ich stolz auf meinen Freund, wenn er ein guter Fighter wäre.

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Zuallererst brauchst du Zahnschutz, Boxbandagen (um die Handgelenke zu stabilisieren und insofern du am Boxsack mal ohne Handschuhe boxt um die Knöchel zu schützen) und Boxhandschuhe.

Ausrüstung kommt nicht gerade billig, deshalb würde ich mir nicht gleich am Anfang eine vollausgestattete Ausrüstung zulegen, wenn es mit dem Sparring noch nicht so ernst ist. Als nächstes wär eventuell ein Tiefschutz empfehlenswert (versehentliche Tritte in die Weichteile kommen vor). Dann einen Schienbeinschutz+Fußschutz (um dich und deinen Trainingspartner bei Kicks vor Verletzungen zu schützen).

Es gibt auch noch Helme, die den Kopf und die Ohren schützen. Aber das ist eher eine der letzten Anschaffungen, bzw. merkst du, wenn du einen brauchst/möchtest.

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Ich schließe mich denen an, die bereits gesagt haben, dass es nicht geht.

Wenn du ohne Vorwissen allein trainierst, bringst du dir hauptsächlich fehlerhafte Techniken bei. Egal ob es um Kampfsport oder Selbstverteidigung geht.

Da muss man sich leider entscheiden, wie viel Aufwand es wert ist, trainieren zu wollen. Ich kann das gut nachvollziehen, ich wohne selbst am Arsch der Welt und der nächste gute Verein ist fast ne Stunde Autofahrt weit weg. Kampfsport bedeutet mir persönlich viel, deshalb ist mir der Zeit und Geldaufwand auch wert und ich steck in anderen Bereichen zurück. Aber es ist klar, dass es sich sowas nicht bei jedem mit dem Alltag vereinbaren lässt.

Schau dich trotzdem noch ein wenig in deiner Umgebung um. Manchmal finden sich auch in Dörfern kleine Vereine. Dort werden zwar keine "Weltmeister" trainieren, aber für den Einstieg passt es meistens.

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Mich würde es stören. Das Problem ist, dass man sich so einfach selbst verletzt. Wenn man mit Bandagen beim Boxsack boxt rammt man sich seine eigenen Nägel in die Haut und auch im Boxhandschuh kann es sein, dass die Nägel dann abbrechen.
Kommt natürlich darauf an, wie lang deine Nägel wirklich sind.
Regeln gibt es dazu soweit ich weiß nicht.

Ich würde einfach mal sagen: probiers aus.

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Kampfsport ist, wie der Name sagt, Sport. Nicht falsch verstehen, mit einem guten Boxer, Muay Thai Fighter oder MMA Fighter möchte man sich trotzdem nicht anlegen. Man hat gegenüber "normalen" Menschen viele Vorteile wenn man einen Kampfsport in diese Richtung trainiert. Das einzige Problem dabei ist nur, dass man eben für Wettkampfsituationen trainiert und nicht für die Straße. Auf der Straße hat man manchmal nicht nur einen Gegner. Der Angreifer könnte Waffen haben und der Kampf ist nicht vorbei, wenn ein Schiedsrichter dazwischen geht. Für gerade diese Situationen ist es gut sich auch einmal Selbstverteidigungsysteme anzusehen, wie Krav Maga.

Ansonsten würde ich persönlich sagen, dass man mit MMA auf der Straße am besten dran ist. Man hat viele verschiedene Techniken und lernt auch am Boden klar zu kommen.

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