Gibt es relativistisches Leben im Sonnensystem?

Ich habe Einstein die Assi-Zwillinge abgeworben – nennen wir sie einfach Eini und Steini (weil sie diese Spitznamen hassen und ich Charakterfehler habe). Für das Experiment setze ich als Egomane natürlich meine Bezugsgrößen als objektiv fest, dann parke ich beide in gleicher Entfernung vor einer Glühbirne und lasse sie die Lichtgeschwindigkeit messen. Bei Eini lasse ich die Subjektivzeit langsamer laufen: Seine Körperfunktionen, Reaktionen, bis zum subatomaren Level. Ich kühle ihn ab, behutsam und harmonisch, sodass er mir nicht wegen molekularer Differenzen den Ötzi macht. Welche Lg misst er?

Immer noch die gleiche. Das Licht wäre nach seinen Subjektivsekunden zwar erst mal schneller, doch auch die Strecken werden für ihn länger, weil er mehr Zeit und Kraft bräuchte, um sie zu überwinden: Er unterteilt jetzt einen „objektiven“ Kilometer in mehr als tausend Meter, schließlich nimmt er instinktiv seine eigene Körpergröße als Konstante, auf die er alles bezieht. Frei nach Einstein müssten sich beide Phänomene ausgleichen. Also steigt für ihn nur die Frequenz: Das Licht der Birne verschiebt sich ins Blaue, gleichzeitig entfernt sie sich.

Auch die Frequenz aller anderen Strahlung erhöht sich: Seine Welt wird heller und wärmer, dabei beobachtet er erst mit Verwunderung, dann mit Langeweile (er kennt meine Experimente schon), wie er selbst schrumpft. Die Gravitation steigt ebenfalls. Sein Bruder altert immer schneller, die Atmung lässt die Silhouette verwischen, die Wärmestrahlung wird sichtbar – für Eini verwandelt er sich in eine Lichtwolke, die sich entfernt, doch dabei immer größer wird. Als Egomane verzeichne ich das als „optische Täuschung“.

Bei Steini lasse ich die Zeit schneller laufen: Ich pumpe ihn gleichmäßig mit Strom voll und passe dabei auf, dass er mir nicht um die Ohren fliegt. Er sieht das Gegenteil: Das Licht verschiebt sich ins Rote, es wird kälter, die Strecken werden kürzer, er spürt sich wachsen und leichter werden. Sein Bruder erstarrt, schrumpft, kommt näher – ein dunkler Eisblock.

Was bedeutet das? Erstens, dass Igor wieder mit Kündigung droht, weil er die beiden ständig neu synchronisieren muss. Zweitens, wenn wir für den Kosmos keine gemeinsame Uhr und kein gemeinsames Lineal festsetzen, wird alles sehr verwirrend. Drittens, um ein und denselben Stern kann es mehrere Goldlöckchenzonen geben, in denen sich Leben mit verschiedenen Zeitspeeds wohl fühlt.

Das heißt, wir müssen im Sonnensystem nach Vorgängen suchen, die dem Leben ähneln, doch entweder in Fast Forward oder in Slow Motion ablaufen. Nach entsprechenden Stoffen, Strahlung, Mustern. Und wir müssen dem Skeptizismus mit Skepsis begegnen: Wer glaubt, er selbst würde tatsächlich verschwinden, weil er sich all seine Körperfunktionen mit natürlichen biochemischen Vorgängen wegerklären kann, hat eindeutig überdosiert.

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Sag mal: Was hast Du geraucht?

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Hey. Unzwar üblerleg doch mal selber. Was macht ein Astronom denn alles wenn er nicht im Urlaub ist? Eine Anfrage bei Tante G. und Du bekommst Infos in Mengen. Unzwar warum sollen wir Deine Hausaufgabe machen?

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Nachdem jetzt so viel Mist geschrieben wurde, erklär´ ich es Dir mal genau.

Im Wasserkocher ist ein elektrischer Widerstand in Form einer Heizspirale verbaut. Wenn er (der Wasserkocher) eingeschaltet ist, fließt durch ihn (den Widerstand) ein Strom. Seine Stärke (die des Stroms) ist bestimmt durch die angelegte Spannung, also 230V.

Leistung [P] = Spannung [U] * Strom [I]; Angenommen, P=2000W
P /U = I;
2000V*A/230V = 8,7A

Aus dem Strom kannst Du jetzt auch mit dem Ohm´schen Gesetz noch den Wert des verbauten Widerstands [R] berechnen:

R = U/I
R = 230V/8,7A
R = 26,4 Ohm.

Ich hoffe, zur Erhellung beigetragen zu haben und "MarkusGenervt" liest und versteht :-)

Viele Grüße
Klaus (20 Jahre Lehrbeauftragter für Elektronik)

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Hallo Arbeitsloser123

Nibiru ist der Planet X und den gibt es wirklich. Allerdings nur in den verschrobenen Hirnen einiger Verschwörungstheoretiker. Alles was Du über Nibiru hörst, ist ausgemachter Schxxx

Gruß
Klaus

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Credo in unum deum, patrem omnipotentem, facturam coeli et terrae, visibilium omnium et invisibilium.

Was hat Deine Frage mit Glauben zu tun? Es geht hier um Wissen. Allerdings reicht unser Spatzengehirn nicht aus, das alles zu begreifen und zu wissen. Wir leben halt mit einer unserer Welt angepassten Intelligenz. Deshalb werden wir solche Fragen wohl nie beantworten können.

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Was ist das Problem dabei, einen Kometen/Asteroiden auf Erdkurs durch Rammen mit einer Masse von seiner Bahn abzulenken?

Immer wieder hört man von der Gefahr die von Himmelskörpern auf erdkurs ausgeht. Eine sehr ernstzunehmende Gefahr wie ich meine!

Verschiedene Methoden einen solchen Einschläger abzulenken werden diskutiert.

Ein gravitationstraktor, ein auf dem Körper installiertes Triebwerk, oder das Rammen mit einer schweren Masse, wie bei der NASA Mission „deep impact“

letztere methode hat ihre Vorteile, da manauf jeden fall einen Effekt erzielt, ABER das Problem, dass dazu immer und immer wieder angeführt wird ist doch, dass der Komet, eventuell so porös wie Zigarettenasche, das projektil einfach absorbiert, oder es hindurchfliegt oder es in viele noch gefährlichere Bruchstücke zerfetzt, oder eben aufgrund der porosität des Einschlägers nicht richtig wirken kann.

das sind zulässige Argumente, aber wäre diesem problem nicht sehr leicht beizukommen?!

ich meine, man könnte doch dass geschoss(im allgemeinen aus kupfer oder im Ernstfall aus schwerem Uran hergestellt) nicht massiv konstruieren sondern in Form einiger tonnen dicht gepackter, winzigster Kügelchen. Das Projektil lässt man nach „deep impact „-Manier auf den Kometen zufliegen, so dass man einen für die Ablenkung günstigen Winkel erzielt.

Einige Kometendurchmesser vor erreichen des Ziels zündet eine sanfte „zerlegerladung“, so dass die Abermillionen kügelchen sich zb zu einer annähernden Scheibe verteilen, die ungehindert ihren weg durch das Vakuum fortsetzend den Einschläger auf ganzer Fläche trifft.

es braucht doch nur einige kurze Überlegungen um festzustellen, dass die, als totschlagargumente für diese sonst sehr attraktive Methode einer versuchten Kometenabwehr damit hinfällig sind.

Die kügelchen würden beim Kontakt mit dem Einschläger sofort verdampfen und ihren Impuls in die gewünschte Richtung abgeben. Dadurch, dass die Kügelchen dicht an dicht auf die Oberfläche treffen, hat auch kein teil des Kometen die Möglichkeit abzubrechen und weitere Einschläger zu formen.

was ist also das Problem? Warum wird das nichtmal diskutiert?

danke für eure kreativen antworten!

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Das viel größere Problem: Wir sind durch fehlende Klimapolitik und den immer größer werdenden Unterschied zwischen Arm und Reich dabei uns selbst zu zerstören.

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Dr. Harald ist Professor für Astrophysik und Philosophie.

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Die Naturgesetze kennen keine Demokratie

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Das ist im Sommer bei Vollmond immer so und kommt daher:

Bei Vollmond steht der Mond der Sonne gegenüber. Also da, wo die Sonne im Winter steht. So einfach ist das. Hinzu kommt noch, dass der Mond von dem "Gegenüber" (genauer gesagt von der Ekliptik) um etwas mehr als 5° abweichen kann. Das trifft jetzt nicht zu, denn sonst hätten wir am Freitag keine Mondfinsternis.

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Aus 2mal 2.1 kannst Du ein 5.1 System machen. wenn Dein Receiver 5.1 kann, was ich aber nicht glaube...

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Dein Handy ist unreparierbar defekt.

Das Wasser kann durch Salzrückstände auf der Platine Korrosion an Lötstellen verursacht haben. Dieser chemische Vorgang dauert eine Weile.

Vergiss das mit Reis, der das Wasser aufnehmen soll. Wenn das überhaupt funktioniert, dann jedenfalls nicht mehr, wenn schon ein Defekt aufgetreten ist.

Pech

Gruß
Klaus

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