Ich habe FoWi studiert. Kann dir nur sagen: um bei einer staatlichen Einrichtung Förster zu werden, brauchst du einen Studiendurchschnitt von 2 und einen Jagdschein, wofür du das Geld selber aufbringen musst, vor allem wenn du schlecht im Selbststudium bist. Du kannst auch für Naturschutzbehörden, private Forst- o. Naturschutzvereine und vor allem Ingenieurbüros arbeiten. Bei allen ist ein vergleichsweise hohes persönliches Engagement und finanzieller Input nötig, für den Lohn der dich erwartet. Nach dem Motto: der Naturfuzzi ist so glücklich für uns arbeiten zu dürfen, da bringt der noch Geld mit.... Praktika bei staatl. Einrichtungen werden auch nicht gefördert, keine Versicherung, nicht mal das Spritgeld, dass ich im Revier für die Arbeit verfahren habe, gab's zurück. Das Studium ist total interessant und es gibt auch eine breite Pallette an Richtungen, in die man sich später Vertiefen könnte. Mit Master gibt's dann auch mehr Geld. Aber Bachelor allein, ohne Berufsabschluss als Forstwirt oder sonstiger Berufserfahrung wird dich nicht weit bringen.

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Wikipedia: Nachhaltig [...] ist das beständige und unablässige wie auch das ununterbrochen fortlaufende, das wirksame und nachdrückliche oder einfach der Erfolg bzw. die Wirksamkeit einer Sache. >>> finde ich für deine Zwecke besser, als forstliche Nachhaltigkeit.

Nun überleg dir ein paar Sätze, wie die folgenden Begriffe zueinander passen: 1. Beständig, Unablässig, Fortlaufend, Wirksam 2. Glaube (an Gott, an gute Menschen), Streben nach Glück (in einer religiösen Gemeinschaft, durch gesunden Lebensstil), Leben, Liebe (zu Menschen, zu Gott, zu einer Sache)

Viel Erfolg!

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Ach ja, man kann auch Berufsjäger werden. Die Schulung, Waffenschrank und Waffen sind sehr teuer. Die Prüfung kostet auch noch mal. Da würde ich mich vorher schlau machen, welche Waldgenossenschaften bedarf an einem Berufsjäger haben. Ansonsten zahlt man nur drauf.

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Ausbildungsberuf (Forstliches Bildungszentrum Gehren etc): Forstwirt; Tätigkeit: Mit Motorsäge Bäume fällen, entasten, schälen; pflanzen, säen; Holzpolter entgiften Weiterbildungsmöglichkeit: Forstmaschinenführer; Tätigkeit: mit Harvester Bäume vollernten, oder mit Forwarder, LKT, oder Traktor Bäume rücken (zum Abfuhrweg fahren); mit Bagger, Kräder und Walze Forstwege bauen Weiterbildungsmöglichkeit: Forstwirtschaftsmeister; Tätigkeit: diverse Aufgaben von Forstwirten und Förstern gemischt Bachelor- oder Diplom- Studium der Forstwirtschaft oder Forstwissenschaft an der FH oder Uni (Erfurt, Tharandt, Eberswalde, Freiburg etc) plus 1 Anwärterjahr an einer staatlichen Forstverwaltung: Revierleiter (=Förster); Tätigkeit: Auszeichnen (Bäume zum planmäßigen Fällen markieren), Holzernte durch eigen Waldarbeiter und/oder Forstmaschinenführer und/oder Forstunternehmer im Ablauf planen, durchführen lassen und kontrollieren. Dabei immer Gefährdungsanalysen erstellen. Walderneuerung (Pflanzung oder Naturverjüngung) planen. Waldpädagogik betreiben (Schulklassen führen). Begiftung oder Schälung von Holzpoltern anordnen. Im Wald auf Schäden durch Insekten achten. Insektenmonitoring. Waldwegebau planen. Staatswald, Kommunalwald und Privatwald betreuen. Waldbesitzer beraten. Hoheitliche Aufgaben (Anzeige gegen Leute, die unerlaubt im Wald rumfahren). Grenzen suchen, zwischen Waldbesitzern, Unternehmern und Käufern mitteln. Verkehrssicherungspflicht einhalten (Bäume an Wanderwegen kappen, die drohen einzustürzen). Holzerntemengen, -kosten und -erlöse planen (Mathe!). Evtl. Schulung von Praktikanten und Lehrlingen. Und noch vieles vieles mehr. Jaja, so ein Förstertag ist 48 Stunden lang.... ;-) Masterstudium der Forstwirtschaft, oder -wissenschaft plus 1 Jahr an der staatlichen Forstverwaltung: Das werden dann die, die die Förster überprüfen, die Karten per GIS erstellen und was auch noch, das weiß ich nicht so genau. Jedenfalls sind die wohl noch besser bezahlt und noch weniger im Wald ;-) muss aber nicht so sein. Förster ist einer der am schlechtesten bezahlten akademischen Berufe.

Über das Bachelorstudium der Forstwirtschaft oder ein Pädagogikstudium kann man mit jeweils dem Master im entgegengesetzten Studienbereich Waldpädagogik beruflich betreiben. Da kann man dann an Kindergärten, Schulen, FH, Uni oder freiberuflich Gruppen durch den Wald führen und anhand des Waldes in allen möglichen Themen dieser Welt lehren. Im Kommen ist die "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Studierte Förster, Biologen, Geologen etc. kommen aber auch durch Forschungsprojekte (über Uni's) viel im Wald und der Natur herum. Das heißt, du kannst auch über ein Biologiestudium in diese Richtung starten. Es gibt mittlerweile auch Ökologiestudium etc. da kommt man auch in solche Berufe rein.

Wenn du kein Förster werden willst, erkundige dich doch mal bei den Naturpark-Verwaltungen (z.B. Hainich) was die so für Jobs haben und was man dafür lernen muss.

Viel Erfolg!

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