Ich bin mir sicher, dass der Künstler die Skulptur nur als Model für eine Gießform benutzt hat. Mit dem ganzen Armierungszeugs drin und bei der Stärke des Tons kann sie nicht gebrannt werden, ohne zu zerplatzen. Bröckeln wird der Ton sicher nicht, außer wenn der Körper locker auf der Armierung aufliegt. Ich sehe aber die Gefahr von Spannungsrissen beim Trocknen, da der Ton von allen verwendeten Materialien am stärksten schwindet, d.h. schrumpft … während das Holz im Inneren extrem lange feucht bleibt und dabei quillt. Die bessere Option wäre hier sicher mit Kunststoff/ Hartgummi und/oder Metall zu arbeiten. Aber vielleicht hast du ja inzwischen schon selbst Erfahrungen gesammelt?

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Da du von einem Trocknungsriss sprichst, gehe ich davon aus, dass die Vase noch nicht gebrannt ist. In dem Zustand kannst du prinzipiell nicht viel machen. Es gibt zwar Spezialkleber, die man mitbrennen kann, jedoch sind die sehr teuer und nicht wirklich zuverlässig - besonders jetzt nicht, da der Ton beim Brennen noch weiter schwindet. Warte erst einmal ab, wie die ganze Sache nach Schrüh- und Glattbrand aussieht. Je nach Ausmaß des Risses kannst du dann den entsprechenden Kleber wählen. Ich bezweifle jedoch, dass Befüllen mit Wasser eine gute Idee ist. Eventuell findest du ja ein Glasgefäß, z.B. eine schmale Glasvase, das du "unsichtbar" in die Vase einsetzen kannst. Dann wäre sie zumindest kein "Auslaufmodell" mehr ;o)

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Deine Glasuren müssen zur Brenntemperatur deines Tons passen, wobei sie immer einen Brennbereich von - bis haben. (Diese Angaben findest du auf jeder Packung/ Dose.) Die Maximaltemperatur des Ofens musst du nicht auf Teufel komm raus ausreizen - warum auch? Und beim hobbymäßigen Töpfern ist das eigentlich NIE notwendig. Alles, was du sonst erreichen würdest, ist der schnelle Tod der Heizwendel des Ofens. Deren Lebensdauer ist nämlich nicht endlos ...

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Du hast bei 2 Fehlern Recht: die Kommas in Z.2 und Z.10. Das sind beides Satzgefüge, d.h. die Teilsätze (HS und NS) müssen durch Komma getrennt werden. Das Komma vor "und" in Z.11 ist OK, auch wenn es kein Pflichtkomma mehr ist.

Dass sich "alte" auf die Tapete bezieht und dieses Bezugswort nur weggelassen wurde, haben die anderen ja schon geschrieben.

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Schön, dass mal jemand Namen reduzieren möchte ;o) Meine ich ernst - inzwischen werden ja sogar Prozesse um Dreifach-Familiennamen geführt!

Deine Frage fällt in die Zuständigkeit der Standesbeamten. Auch wenn du kirchlich heiraten solltest, sind die Gesetzlichkeiten dieselben und die Standesbeamten geben dir Auskunft. Einfach mal dort vorsprechen (oder anrufen).

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Ist es nicht einfacher (und eindeutiger), sich auf die Dudenregeln zu berufen? Du findest die Kommas (mit Erklärung und Beispiel) unter Regel K100 - 132.

1) alle Kommas = eingeschobene Nebensätze

2) + 3) + 4) Infinitivgruppen (die letzte ist eingeschoben)

 

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