Position der Evang. Frauen zu Organspende?

Hallo Liebe Community,

ich habe vorhin mich ein wenig über das Thema Organspende erkundigt und bin auf einem Artikel gestoßen. Den folgenden Ausschnitt habe ich nicht verstanden:

"Die Evangelischen Frauen in Deutschland haben in einem Positionspapier zudem das Hirntodkriterium kritisch beleuchtet. Nur Menschen, bei denen dieser diagnostiziert wurde, sind zur Spende zugelassen. Ein Menschenbild, das das Individuum auf seine Hirnfunktion beschränke, sei aus christlicher Perspektive mindestens bedenklich, meinen dazu die Evangelischen Frauen. Alle Menschen seien mit einer „unverlierbaren Würde“ ausgestattet, „unabhängig von ihrer körperlichen Verfasstheit und ihren Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das heißt: Nicht die Hirnleistung macht uns zu Menschen, sondern die Beziehung Gottes.“ Niemals könne der Körper als „recycelbare Materie“ verstanden werden, die „zerlegt“ oder „konserviert“ werden solle."

Ich verstehe nicht so genau weshalb die Evangelische Frauen kritisch zu der Aussage stehen, dass das Menschenbild sich auf die Hirnfunktion beschränkt. Wenn "Die Beziehung zu Gottes" uns zu Menschen macht, was heißt es dann für die Organspende?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

Grüße

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