Ich und meine Maske...

Jetzt mal ganz blöd gefragt: wie kann ich meine Maske ablegen? Ich kann das kaum noch. Ich habe es mir abgewöhnt mich so zu verhalten wie mein Grundcharakter ist, denn er war, den anderen nie wirklich sympathisch, so habe ich mir die Fasade aufgebaut immer nett, höflich still, zurückhaltend, überhilfsbereit, immer sehr gut gelaunt und was interesse an den anderen zeigt oder auch jemand der arschig ist und immer ein bissiges Kommentar auf der Zunge hat, aber auch sehr gut gelaunt(wobei die zweite Fasade nur bei den wenigen Menschen die so etwas aushalten "angewendet" wird). Eine gute Freundin meint ich soll doch mal meine Maske ablegen und mich so präsentieren, doch ich kann das nicht bzw auch wenn ich meine Maske ablegen will kann ich das nicht, denn kein Mensch mag jemanden, der teilweise so emotionskühl ist, denn ich kann in Wahrheit nur schwer Freude zeigen, also muss ich das vorspielen, da sonst viele beleidigt wären (das ist jetzt nur ein beispiel von vielen...). So bin ich kein sehr empathischer Mensch, aber ich kümmere mich trotzdem irgendwie gerne um das wohlbefinden anderer Menschen, auch wenn ich für manche sachen nicht gang ein verständnis besitze(z.B.: wenn ein mädchen einem unerreichbarem Jungen hinterher weint, weil sie sich zu viel erhofft hat [wobei ich, wenn sie es nur einmal tut ein kleinwenig verständnis aufbringern kann]) Hat jemand einen Rat für mich? Ich bitte erneut um hilfreiche antworten und ein minimales Verständnis, obwohl es von mir eine Frechheit ist darum zu bitte, aber ich bitte dennoch darum... LG vally

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Lies Bücher und schlüpf so in die Rolle von anderen Personen. Im Gegensatz zu gepixelten Bildern bilden Bücher ein inneres seelisches Erleben aus, das den Kontakt mit sich selbst zur Voraussetzung hat, so dass man sich auf lange Sicht selbst besser kennen lernt. Bücher bilden das perspektivische Sehen.

Dein Blick ruht allein auf deinem Mangel. Wer sich aber so differenziert selbst beschreibt wie du (nur dafür ein chapeau!), der besitzt eine Fülle von Worten, die Ihm helfen mit anderen zusammenzuleben. Wenn du das Gefühl hast seelisch unreif zu sein, dich aber keinem anvertrauen möchtest, schreib Tagebuch. Schreib über das, was du an dir magst, was nicht. Wie gesagt: Schau nicht auf deinen Mangel, sondern schau auf die Fülle deiner Worte. Darin bist du gut.

Du machst nicht den Eindruck unephatisch zu sein, nur eben sehr schüchtern.

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http://medien.wdr.de/radio/zeitzeichen/WDR5_Zeitzeichen_20130405_0920.mp3

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