Ich achte auf den Hersteller

Fairtrade ist im Prinzip eine sehr gute Konzeption, die es ermöglicht, kulturelle Güter - auch aufgrund von ökonomisch-wirtschaftlichen Hindernissen, die sich in einem staatlichen System in einem armen Land ereignen - mit der gesamten Welt auszutauschen. Ich finde, das es weniger das System des Globalismus ist, das hier zählt bezw. schwer wiegt, als viel mehr die Synthese aus kulturellen und nichtwirtschaftlichen Standpunkten - die es zu einer winwin-situation werden lassen.

Unter gesundheitlichem Aspekt kann man zwar - auch teilweise berechtigten - Zweifel daran haben, ob das Produkt wirklich zu so guten Konditionen produziert wurde wie es ausgezeichnet ist (was sich letztendlich auch in den ein wenig zu günstigen Preisen im Verkauf wiederspiegelt, wie ich finde) doch kann man darauf bauen, das es in lokalen Hinsichten durchaus einem höheren Niveau angehört.

Zum Schluß, finde ich, sind die Produkte schon geeignet, als lokales Kulturgut präsentär zu sein, allerdings sind die Qualitäten vielleicht niveaumäßig nicht einem Kaffeeprodukt ökologischer Erzeugung unserer lokalen Bedingungen gleich.

Man sollte darauf achten - wenn man sich ein Produkt aus dem Fairtrade-Handel kauft - das doch eine lokal-kulturelle Sorte angebaut wurde (eben nicht beispielsweise ein westliches Produkt, also extra eine hier sehr häufig getrunkene Sorte - soweit man beim Kaffee davon generell sprechen kann).

Lg ink

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