Fairtrade ist im Prinzip eine sehr gute Konzeption, die es ermöglicht, kulturelle Güter - auch aufgrund von ökonomisch-wirtschaftlichen Hindernissen, die sich in einem staatlichen System in einem armen Land ereignen - mit der gesamten Welt auszutauschen. Ich finde, das es weniger das System des Globalismus ist, das hier zählt bezw. schwer wiegt, als viel mehr die Synthese aus kulturellen und nichtwirtschaftlichen Standpunkten - die es zu einer winwin-situation werden lassen.

Unter gesundheitlichem Aspekt kann man zwar - auch teilweise berechtigten - Zweifel daran haben, ob das Produkt wirklich zu so guten Konditionen produziert wurde wie es ausgezeichnet ist (was sich letztendlich auch in den ein wenig zu günstigen Preisen im Verkauf wiederspiegelt, wie ich finde) doch kann man darauf bauen, das es in lokalen Hinsichten durchaus einem höheren Niveau angehört.

Zum Schluß, finde ich, sind die Produkte schon geeignet, als lokales Kulturgut präsentär zu sein, allerdings sind die Qualitäten vielleicht niveaumäßig nicht einem Kaffeeprodukt ökologischer Erzeugung unserer lokalen Bedingungen gleich.

Man sollte darauf achten - wenn man sich ein Produkt aus dem Fairtrade-Handel kauft - das doch eine lokal-kulturelle Sorte angebaut wurde (eben nicht beispielsweise ein westliches Produkt, also extra eine hier sehr häufig getrunkene Sorte - soweit man beim Kaffee davon generell sprechen kann).

Lg ink

...zur Antwort

Ich nehme jetzt schon ne geraume Weile morgens und abends 25mg - und glaube, das ich Probleme mit dem Zahnfleisch kriege; -ob das wohl daran liegt?

...zur Antwort

Erst dann wird man traurig, wenn man die Wirkungen der Institutionen in der Welt verspürt; das Klügerwerden ist eine befreiende Effektierung, eine nicht mit der Welt verbindliche Geisteshaltung. Allerdings liegt auch in dem Begriff der Trauer nicht Eindeutiges - da es nicht unbedingt zu bedeuten hat, das man sich betrübt, beträge und stumpf fühlt-; weil die Bedeutung gleichfalls aus einer Verbindung mit dem Erfolg hervorgeht; entsetzt der Bedingtheit des Frei-von-Freude-Sein meint es doch auch, sein selbst klarer und unbeeinflußter zu sehen; >> wenn zwei sich mit waffen streiten, siegt derjenige, der trauert << zu >> geht der sieger an der seite des volkes trauernd <<, da >> derjenige, der sich am hinschlachten von Menschen erfreut, seinen Sinn im Leben nicht erfüllen kann <<; so bedeutet der Zustand der Trauer auch gleichzeitig eine geistige Sammlung und Erklarung, ein Seinen-Ur-grund-wieder-Finden.

Wer die kluge Planung pflegt, stärkt die selbstwirkenden Kräfte [...] <<;- so zeigt sich die Trauer in erhebender Bedeutung, die den Sinn im Leben offen legt. Alleine die weltliche Anhänglichkeit ist in der Lage, seinen eigenen Sinn zu beflecken; sodas die Trauer schlechte Charaktereigenschaften - wie Hochmut, Neid, Gier etc. - entstehen lässt. -Die Welt trägt genügend Gefahren, sich zu "verlieren".

-Wenn man die Anhänglichkeit aufgibt, zurück zum kulturellen Ursprung geht und das einfache Leben in einem Dorf bzw. einer kleinen Siedlung wieder finden will, dann ist das sicher ein Weg, der dem Menschen geistige Entfaltung offenbart; -fernab von zivilisatorischen Stresoren. -Dann kann man die Frage sicherlich mit Ja beantworten! -Doch es gehört auch ziemlich viel Ignoranz dazu, zu sagen, das man dumm glücklicher ist, da die Klugheit selbst-Sinn erzeugt.

Letztenendes führt jeder sein Leben nach einem Sinn - einem Sinn, der den einen bestehen lässt, den anderen stützbedürftig macht und den dritten untergehen lässt; weil jeder den Sinn auf seine eigene Weise sucht -; doch fernab von Anhänglichkeiten vermag der Weise >> weiser << zu sein als der andere.

Lg ink

...zur Antwort