Ich nehme an, du meinst den formalen Aufbau des Kopfsatzes.

Ganz grob: Exposition - Durchführung - Reprise.

Etwas feiner: in der Exposition gibt es zwei Themen, das erste in der Tonika, das zweite, falls es sich beim ersten um ein Durthema handelte, auf der Dominanten, sonst auf der Durparallele. Zwischen den Themen ein Zwischenspiel, eine Überleitung von Th. 1 zu Th. 2. Zu Abschluss der Exposition die sog. Schlussgruppe, die auch die neue Tonart (Dominante bzw. Durparallele) bestätigt.

In der Durchführung werden die Themen "verarbeitet", harmonisch meist auch in entferntere Tonarten führend.

Die Reprise ist eine Wiederaufnahme der Exposition. Aber jetzt steht auch das 2. Thema in der Tonika, die übrigen Teile sind angepasst.

Evtl. gibt es eine Coda, in der die Quintessenz des Satzes zusammengefasst ist.

Das ist das Schema, das aber in Reinkultur sehr selten auftaucht.

Über die Satzfolge bzw. weitere Details informiere dich bei Wikipedia oder bei helpster oder sonstwo. Es gibt viele Angebote.

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Zu deiner "Pferde"-Frage: Pferdemist (in diesem Zusammenhang wohl das beste Wort) haT EINEN hoheN Gehalt *) an Mineralstoffen und Zellulose, deshalb ist eR ein beliebter DÜNGER**) bei Hobbygärtnern: *) Das Gehalt ist das Geld, das man für seine Arbeit bekommt, der Gehalt ist der Anteil einer Substanz an irgendetwas. **) "Dung" ist das, was beim Pferd hinten rauskommt, Dünger ist das, was der Gärtner braucht. Das kann Pferdemist sein, aber auch mineralischer Dünger oder Kompost.

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Die Antwort von Barbara ist ein bisschen schlicht. Schubert vermischt nicht irgendwie schon vorhandene Stile, sondern er steht zeitlich auf der Grenze zwischen den Epochen der Klassik (ca. 1740/50 bis 1820) und Romantik (manche setzen den Beginn schon auf ca. 1790). Also auch zeitlich gibt es da Überschneidungen. Schuberts Musik zeigt noch deutliche Merkmale der Klassik (z.B. in seinen Sinfonien), ist aber andererseits mit seinem umfangreichen Liedschaffen doch eher ein Romantiker.

Hier findest du eine ausführliche Abhandlung: http://www.hermann-keller.org/aufsaetzeinzeitschriftenundzeitungen/schubertsstellungzwischenklassikundromantik.html

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Wer beim Klavierspielen bei Null anfängt, muss viele Sachen parallel lernen: Die Tonleiter, Namen der Tasten, das Bild in den Noten, den Klang. Also eine komplexe Angelegenheit. Wenn dein Freund jetzt schon Noten lesen kann, aber wahrscheinlich eher ganz abstrakt, ohne Bildvorstellung der Klaviertastatur, ohne Klangvorstellung, so solltest du trotzdem mit einer Klavierschule (= Buch) anfangen. Mein Lieblingsbuch ist da die "Europäische Klavierschule", aber vielleicht ist er mit 14 schon zu alt dafür, denn diese hat viele Bilder und kindgemäße Themen. Einen guten Ansatz für Erwachsene bildet Fritz Emonts "Erstes Klavierspiel": http://www.amazon.de/Erstes-Klavierspiel-Bd-1-Lehrgang-Anfangsunterricht/dp/3795751918.

Wichtig scheint mir, dass du nicht wochenlang nur im Violinschlüssel spielen lässt und später erst den Bassschlüssel dazunimmst. Das wird in der Klavierschule von Anfang an gut kombiniert.

Ich würde jedenfalls nicht gleich mit aktuellen Liedern anfangen, zumal du kaum die Möglichkeit haben wirst, diese kostenlos runterzuladen. Was ich mir diesbezgl. höchstens vorstellen könnte, ist, ihm eine einfache bekannte Melodie (die du vielleicht nach Gehör spielen kannst) für eine Hand beizubringen, und du spielst eine Begleitung - wenn du schon so fit bist auf dem Klavier.

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Hier muss ich mich doch mal einmischen: Erstens: Pop ist nicht "klar ... sehr viel interessanter". Für mich und für viele andere, die möglicherweise einfach mehr Musikerfahrung - eben auch mit Klassik - haben, ist die Pop-Musik das weniger Interessante, weil es in meinen Ohren immer dasselbe (mehr oder weniger) ist. Immer die gleichen Themen, die gleiche Instrumentierung, die gleichen Harmoniefolgen. Außerdem ist es "Ex-und-Hopp"-Musik, d.h. ein paarmal gehört, und schon nicht mehr aktuell und in der Versenkung verschwindend. Bei der Klassik, die sich bis heute durchgesetzt hat (also die besten 5 % vielleicht, denn auch auf dem Gebiet gibt es natürlich viel Schrott), ist so tolle Musik dabei, die ich nach Jahren immer noch wahnsinnig gerne höre (und auch selber mache).

Zweitens: wenn du trotzdem lieber Pop-Gesang machen möchtest, kann ich dir nur sagen, dass es durchaus einen grundsätzlichen Unterschied gibt: Beim klassischen Gesang ist das Stimmideal das, zwichen allen drei Registern (manche sprechen nur von zweien), d.h. die Sprechstimme, das Mittel- und das hohe Register, bei denen jeweils unerschiedlich viel von deinen Stimmbändern schwingt, einen Ausgleich zu erreichen, so dass man ohne einen Bruch zu hören, von ganz oben nach ganz unten und umgekehrt singen kann. Beim Popgesang dagegen wird die tiefe (Sprech-)Lage sehr weit nach oben gezogen, so dass es vielleicht noch emotionaler klingt, aber gleichzeitig sehr anstrengend und belastend für die Stimmbänder ist. Ich empfinde dieses Singen häufig als "Plärren", vor allem bei Musicals mit mittelprächtiger Besetzung.

Aber entscheiden musst du schon selbst. Probier's mit Klassik, es tut deiner Stimme auf jeden Fall besser. Viel Erfolg!

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Oh, ich hab's schon selbst gefunden: es heißt jetzt "Freihandform". Aus der kleinen Grafik sieht es wieder wie eine gekrümmte Linie aus. Aber es ist das, was ich suchte.

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