Ich bin mir nicht sicher ob du hierbei richtig liegst, das es ohne Zeit keinen Raum gibt. Ein Szenario in der fernen Zukunft ist, dass das Universum einen kälte Tot erleidet und damit zum Stillstand kommt. Ich hab mich zwar noch nicht mit der Philosophie der Zeit beschäftigt, jedoch schon einige male gelesen, dass Zeit mit der zunehmenden Entropie zusammenhängt, die mit dem Kältetot zum erliegen kommt, da überall die Entropie gleich bleibt. Gäbe es damit keine Zeit mehr? Wenn ja würde deine Behauptung nicht stimmen. Korrigiert mich bitte falls ich hiermit falsch liege.

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Die lehre von Karma stammt aus dem Buddhismus und Hinduismus. Jeder, der diesen Weltanschauungen angehört, würde sagen, dass man in diesem oder einem nächsten Leben dafür Leid erfährt, wenn man moralisch schlecht handelt. 

Die meisten anderen würden sagen, dass die Lehre vom Karma ein Irrglaube ist.

Ob es eine "kosmische" Gerechtigkeit gibt, wodurch die moralisch schlechten Handlungen auf einen zurück kommen ist eine andere Frage. Auch Anhänger von den Buchreligionen, Judentum, Christentum und Islam sind der Meinung, dass es nach dem Tot durch den Schöpfer eine Gerechtigkeit gibt, wodurch jeder wegen seiner moralisch schlechten taten zur Rechenschaft gezogen wird.

Jeder wird dir deshalb auf deine Frage " Gibt es das Karma, dass für Gerechtigkeit sorgt" eine andere Antwort geben.  

Ich persönlich denke nicht dass es Karma gibt, da es für mich keine Gründe gibt das anzunehmen, weder Beobachtungen, dass jeder der unmoralisch lebt irgendwann gestraft wird, noch Gründe an Hinduismus oder Buddhismus zu glauben.

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Einige Menschen denken, dass die Wissenschaft die Religion verdrängt hat, da sie immer mehr erklären kann. Früher gab es den Wetter-Gott; heute verstehen wir wie das Wetter funktioniert und brauchen diesen nicht mehr. Gott wird die Rolle eines Lückenbüßer Gottes zugeschrieben, der dort Platz findet wo man etwas nicht versteht. Da die Naturwissenschaften nun sehr viel verstehen ist dieser nicht mehr nötig. 

Es besteht jedoch ein fundamentaler Unterschied zwischen einem Gott wie Zeus der innerhalb der Welt ist und einem Gott der das Universum geschaffen hat und damit außerhalb des Universums ist.

Die Wissenschaft kann durch die Naturgesetze sehr viel des Mechanismus des Universums erklären. Man kann sich trotzdem noch fragen wieso es den Mechanismus überhaupt gibt. Das ist eine andere Kategorie.

Ich schließe mich ganz dem Philosophen Ludwig von Wittgenstein an von dem folgendes Zitat stammt:

"Der ganzen modernen Weltanschauung liegt die Täuschung zugrunde, dass die Naturgesetze die Erklärung der Naturerscheinungen sind."

Egal wie viel die Wissenschaft erklären kann wird sie niemals erklären können, wieso es das Universum gibt und nicht vielmehr 'nichts'.

Man kann zb. folgende Argumentation vertreten:


1.Alles was beginnt zu existieren hat eine Ursache

2.Das Universum beginnt zu existieren 

Daraus folgt [3.] Das Universum hat eine Ursache


Weiter kann man überlegen, was für Eigenschaften die Ursache hat. Das Universum beinhaltet unter anderem Zeit und Materie. Die Ursache kann also nicht materiell sein, da Materie erst bei der Entstehung des Universums entsteht. Daraus kann man folgern, dass die Ursache immateriell und zeitlos ist. 

Deshalb hat man eine gute Grundlage zu glauben, dass die Ursache Gott ist.

Was wären die Alternativen?

Man leugnet Prämisse 1 und sagt, dass das Universum eine Ausnahme ist und aus dem Nichts entstehen kann. Und kommt zu der seltsamen Schlussfolgerung, dass es eine Wirkung ohne Ursache gibt wodurch man einen Grundsatz der Wissenschaft verletzt.

Oder man leugnet 2 und vertritt die Meinung, dass das Universum schon immer existiert, was höchst unwissenschaftlich ist, da die Entstehung seit 1929 von Hubble durch die Rotverschiebung belegt ist. 

Oder man vertritt wissenschaftliche Randpositionen wie das  Big Crunch Modell, bei dem das Universum eine Abfolge von Big Bangs und Big Crunchs hat. Wieso das Modell eine Randposition ist, liegt daran, dass es keine Belege dafür gibt. Es spricht sogar die Tatsache dagegen, dass das Universum sich nicht nur ausdehnt sondern immer schneller ausdehnt. Laut Big Crunch Modell müsste es sich immer langsamer ausdehnen bis es wieder in sich kollabiert und ein neuer Big Bang folgt.

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Die Gemeinsamkeit ist, das sowohl der Utilitarismus, als auch der kategorische Imperativ dazu dienen Handlungen und Normen zu bewerten.

Der Utilitarismus sagt man soll so Handeln, dass der Nutzen oder das Glück durch die Handlung maximiert wird.

Der Kategorische imperativ sagt man soll so Handeln, dass man selbst wollen würde, dass die Handlung eine allgemeine Maxime wird.

Beide Methoden zur Normfindung können sich jedoch widersprechen. 

Wenn man den Netto Nutzen der Gesellschaft dadurch erhöhen würde indem man eine Person foltert, oder tötet (wodurch zb andere menschenleben gerettet werden), sagt der Utilitarismus, dass man so Handeln soll.

Laut dem Kategorischen Imperativ kann man auch eine andere Meinung vertreten, da man vielleicht nicht will, das es eine allgemeine Maxime wird, dass jeder dann getötet werden sollte, wenn dadurch ein Netto Nutzen entsteht.

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Die Klimazonen beziehen sich auf gemeinsame klimatischen Verhältnisse. Die Vegetationszonen auf gemeinsame Vegetation. Da die Vegetation vom klima abhängt korrelieren beide Zonen sehr stark. Trotzdem gibt es unterschiede. Zb: wird der norden der usa und der süden kanadas der warmgemäßigten klimazone zugeordnet. Diese klimazone besteht jedoch aus verschiedenen vegetationszonen wie Laub/mischwald, Steppe, und teilweise Nadelwald.

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Obwohl ich den Palikanon nicht gelesen habe versuche ich ein paar Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Christentums und des Buddhismus bzw. derer Schriften aufzulisten.

Der Palikanon ist eine Sammlung von Lehrreden von Buddha. Die Bibel hingegen beinhaltet verschiedene Genre von verschiedenen Autoren wie Lieder (Hohelied), Dichtungen (psalmen), Sprüche, Propheten, briefe und Bücher die sich selbst als geschichtsbücher verstehen die die geschichte von Israel oder von jesus erzählen und dadurch verifizierbar oder falsifizierbar sind. (zb: durch archäologie oder außerbiblische quellen)

Eine Ähnlichkeit von christentum und Buddhismus lässt sich bei der Moral finden. So betonen beide zum Beispiel die Nächstenliebe.

Ein fundamentaler Unterschied besteht darin, dass der buddhismus (auch im gegensatz zum hinduismus) keine Aussage darüber macht ob es einen Gott gibt oder nicht. So könnte sowohl ein Theist als auch ein Atheist Buddhist sein.  Desswegen wird der Buddhismus auch oft als Philosophie und nicht als Religion bezeichnet. Er ist sehr ähnlich mit der philosophie des stoizismus.

Weiter ist die Inkarnation und das Karma eine Lehre die wir im Buddhismus finden und die enorme Auswirkungen auf den Umgang mit Mitmenschen und das verständnis von Leid haben.

Wenn jemand etwas moralisch falsches tut heißt dass er wird in der zukunft leiden. Wenn jemand leidet heißt das auch, dass er etwas moralisch falsch gemacht hat und das jetzt aussitzen muss. Das beinflusst auch die Frage dazu wie man mit anderen Menschen umgeht die Leiden. Soll man ihnen aus Buddhistischer sicht helfen? (dazu gibt es bestimmt verschiedene meinungen)

Im gegensatz dazu findet man diese lehre im christentum nicht.

Johannes 9: 2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren?3Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern

Ein anderer Unterschied findet sich darin was das absolute Ziel ist. Das ist beim christentum die Gemeinschaft mit Gott. Beim Buddhismus ist es das überwinden dieses Lebens und der übergang ins Nirwana. (ist nicht "nichts")

Im Nirwana gibt es keine Personen mehr. Alles ist zu einem Zustand übergegangen. Im christentum findet keine depersonifizierung statt. Jedoch werden alle personen Gott immer ähnlicher (die im Paradies sind).

Ein anderer unterschied ist wie man das Ziel erlangt. Im Buddhismus durch Leid (absitzen von schlechtem Handeln) und gutem Handeln.

Im Christentum nicht durch Werke sondern durch Glauben (Hier gibt es Meinungsunterschiede.Die katholische Kirche ist hier anderer Meinung)

Eph,2 8+9: 8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

John 3, 16 Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

Im Buddhismus ist ein entscheidender Punkt das überwinden von diesem Leben. Durch Meditation entzieht man sich von diesem Leben und wird mit der zeit dem Nirwana näher. Man könnte überlegen wie Lebens orientiert der Buddhismus oder das christentum ist, jedoch gibt es hier warscheinlich viele verschiedene Meinungen.

Ein letzter Unterschied der mit einfällt ist das Verhältnis der beiden Religionen zu Tieren, der beim Buddhismus, durch die Inkarnationslehre anders ist als beim Christentum, bei dem der Mensch über die Schöpfung gestellt ist. 

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen, obwohl ich mit dem Palikanon nicht vertraut bin.



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Ich nehme an du beziehst dich mit deiner Frage auf den christlichen Gott.

Laut der Bibel ist es Sünde vor der Ehe Geschlechtsverkehr zu haben. 

Hier 2 der Stellen dazu:

1. Thessalonicher 4, 3
Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, daß ihr euch der Unzucht [a] enthaltet; 

1. Korinther 7, 2
um aber Unzucht zu vermeiden, soll jeder [Mann] seine eigene Frau und jede [Frau] ihren eigenen Mann haben. 

Der griechische Begriff der hier für Unzucht verwendet wird ist 

πορνειας (porneia)

Das hat die Bedeutung von auserehelichem Geschlechtsverkehr.

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