Mein Kumpel hat eine geistige Behinderung!

Keine Sorge. Man muss keine geistige Behinderung haben, um Sex mit einem Plüschtier zu haben. =:-o

Ist hier ein ganz normales Sexspielzeug wie eine Sexpuppe oder ein Vibrat*r.

Sollte dein Freund aber auf Sex mit Plüschtieren fixiert sein und er es nicht nur als Sexspielzeug ansieht, sondern ihn das Plüschtier als solches sexuell erregt, dann ist er ein "Furry" bzw. in Langform: "Furry-Lover".

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Hast Du ein wenig Angst vorm Sex? Klingt nämlich ein wenig so. =;-)

Aber ich wüsste nicht, warum man davor Angst haben sollte. Ist doch was schönes (Verhütung/Schutz mal vorausgesetzt)! =:-o

Davon abgesehen: Das Durchschnittsalter fürs "erste Mal" lag 2009 bei 14,5 Jahren (2006: 14,8). Und kein Fachmann (Sexualpädagoge etc.) hält das für "zu früh". Wer mit Sex in jungen Jahren "Probleme" hat, dem ist das erfahrungsgemäß durch konservative bzw. religiöse Eltern "antrainiert" worden. Einen sachlichen Grund für diese Ängste gibt es nicht.

Aber auch jenseits des Themas "Sex" gilt: Je weniger ich über ein Thema weiß, desto eher habe ich Angst davor. Erfahrung bringt Wissen. Wissen baut Angst ab.

Spätestens wenn Du selber Sex haben willst bzw. hast, wirst Du das verstehen. ;-)

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aber ich hab angst das er sich irgendwie damit Strafbar macht

Da brauchst Du keine Angst zu haben. Es gibt kein Gesetz, dass deinen Freund mit Strafe bedroht. Jedenfalls solange es sich um eine "normale" Liebesbeziehung (oder auch rein sexuelle Beziehung) handelt.

Strafbar wäre, wenn er dich für den Sex bezahlt. Aber das nur der Vollständigkeit halber. ;-) Übliche Geschenke betrifft das natürlich nicht ...

Alle Strafgesetze zum Thema findest Du übrigens hier: http://www.stgb-online.de/sex.html

Und wenn Du schwanger werden solltest, dann wirst Du halt schwanger. Strafrechtliche Konsequenzen hätte das auch keine.

PS: Ab 14 ist man in Deutschland sexualmündig, und hat die "sexuelle Selbstbestimmung".

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Weil der GF-Filter mal wieder gnadenlos zuschlägt ohne einen Hinweis, welches Wort ihm nicht gefällt (echt gut gemacht, ihr glorreichen Techniker von GF! =:-( ), nur eine Kurzantwort:

In Spielfilmen gibt es mitunter auch echten Sex - bis hin zum GV. Aber dann sieht man es auch. Wenn man aber "nur" den Po sieht, dann kann der Darsteller durchaus eine "hautfarbene Penissocke" tragen.

Was seine Kollegin wirklich sieht, weiß nur sie und der Rest der Filmcrew ... :)

So etwas steht in der Rollenbeschreibung - und man kann sich dann auf die Rolle bewerben, oder es eben sein lassen. Die Tochter von "Make love not war"-Hippie-Eltern wird halt üblicherweise ein anderes Verhältnis zur Nacktheit und Sexualität haben, als ein Jesuiten-Zögling, der sich für seine Nacktheit schämt und Sex außerhalb der Ehe für "Sünde" hält.

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Hallo, ich bin jetzt 15 Jahre und noch nicht geschlechtsreif, trozdem bekomme ich einen Orgasmus,

Das eine hat auch nichts mit dem anderen zu tun. Orgasmen kann man ab Geburt haben.

aber nach 5 minuten kann ich schon nicht mehr,

Weil der Höhepunkt dann schon war? Tja nun, der steht ja am Ende, nicht am Anfang. ;-)

verzögert es wenn ich mich selbstbefriedige meine Geschlechtsreife?

Nein.

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Ist das normal?

Ja.

An Lehrerinnen zu denken (zumindest die hübscheren) übrigens auch. ;-)

Oder an Stiflers Mutter ... >;-)

Sprich: Die Fantasien sind "normal", die dich erregen. Egal um was es geht, egal wie realistisch. In der Fantasie ist alles erlaubt ...

... selbst wenn es unrealistisch ist, oder wir die Fantasie niemals verwirklichen wolltest. Den Fantasien ist das egal. ;-) Kann man mit Psychologie erklären, warum das so ist, und warum das auch nicht "schädlich" ist, selbst wenn die Fantasie außergewöhnlich sein sollte.

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Ach, es gibt soooooo viele Tierarten, und sooooo viele unterschiedliche Arten der Fortpflanzung.

Es gibt empfindungsfähige Tiere, und welche, die nichts empfinden. Es gibt intelligente Tiere, und reine Verdauungs- und Fortpflanzungs-"Maschinen'". Es gibt Einzelgänger und Tiere, die in sozialen Gemeinschaften leben. Es gibt Tiere, die sich selbst erkennen können, und andere, die ihr Spiegelbild für einen Konkurrenten halten. Es gibt Tiere, die beide Geschlechter in sich vereinen. Tiere, die das Geschlecht wechseln können. Tiere, deren Eier außerhalb des Körpers befruchtet werden. Es gibt sogar eine Tierart, wo das Männchen den Nachwuchs austrägt.

Sprich: Es kommt drauf an.

Tiere die dem Menschen relativ "ähnlich" sind (intelligente, soziale Säugetiere mit der Fähigkeit zur Selbsterkenntnis), haben auch ein lustvolles Sexualleben (z.B. Menschenaffen oder Delfine). Hier dient der Sex nicht nur der Fortpflanzung, sondern auch dem Schaffen und der Pflege der sozialen Beziehungen innerhalb der Gruppe.

Und es gibt nicht nur Tiere, denen es keinen "Spaß" macht, es gibt auch Tiere, die nur dazu leben, sich fortzupflanzen, um dann zu sterben (Ameisenmännchen, oder auch Spinnen, wo das Männchen auf dem Speiseplan des Weibchens steht).

Generell kann man sagen: Säugetiere haben eher lustvollen Sex als der Rest.

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Klar geht das. Und: Jeder FKKler hat mal damit angefangen. ;-)

Einfach den nächsten Baggersee suchen. Oft gibt es da eine Ecke, wo sich die Nudisten treffen.

Ansonsten ist es aber heutzutage kein Problem mehr, wenn man sich an einem "normalen" See ganz auszieht. Aber das ist für einen Neuling vielleicht zu ungewohnt. ;-)

Und es gibt Freizeitbäder, mit FKK-Abenden, bzw. natürlich Saunalandschaften. Da ist dann natürlich auch FKK ...

PS: Und natürlich hat FKK auch etwas mit Erotik zu tun. Das sahen die Gründer so, und in der menschlichen Natur liegt es ohnehin. O;-)

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Einen konkreten URL kann ich dir zwar nicht geben, aber googel mal nach Sexualmoral Adenauer.

Damals, in der Adenauer-Ära, waren Partnerschaft & Sexualität ziemlich anders.

Klar, Menschen hatten auch Sex. =;-) Aber: Sex hatte in der Ehe stattzufinden. Wer unverheirateten Paaren ein Zimmer vermietete, machte sich ggf. der "Kuppelei" strafbar. "Damen-/Herren-Besuche" bei Unverheirateten nach 22 Uhr fielen wohl auch darunter, boten aber auf jeden Fall Anlass, über "verdorbene Frauen" zu tratschen.

Uneheliche Kinder waren eine Schande (für die Frau, wie für die Familie). Diese Kinder nannte man, zumindest flüsternd, "Bast*rde".

Frauen hatten also gefälligst zu heiraten, Kinder zu kriegen, und diese, den Ehemann und den Haushalt zu versorgen, während der Mann berufstätig war (und sich nicht um Kinder und Haushalt gekümmert hat).

Dazu passte auch, dass Frauen nicht gleichberechtigt waren. Nicht nur, weil Ehefrauen üblicherweise finanziell abhängig war vom Ehemann. Sie brauchte seine ausdrückliche Erlaubnis, um eine Arbeit annehmen, oder ein eigenes Konto eröffnen zu können (für den Führerschein - "Frauen am Steuer? Unerhört!" - brauchten sie wohl auch eine Erlaubnis, aber da bin ich mir nicht sicher). Wenn der Mann umzog, hatte die Ehefrau widerspruchlos zu folgen. Wenn der Ehemann seine Frau vergewaltigte, dann nahm er sich nur das Recht auf die "eheliche Pflicht" (das wurde sogar erst zur Jahrtausendwende geändert!). Ehen konnten nicht ohne weiteres geschieden werden. Der Mann war quasi der Herrscher über Frau und Kind (selbstredend gab es noch die Prügelstrafe, und das Erziehungsrecht der Eltern, sah als Ziel nicht wie heute das "Kindeswohl" vor, sondern den absoluten Gehorsam des Kindes. Heute ist die Scheidungsrate (das Wort gab es damals noch gar nicht) um ein vielfaches höher. Nicht weil Scheidung so toll ist, sondern weil es damals nicht üblich war - bis dass der Tod euch scheidet hatte noch Bedeutung, ebenso wie die Kirche, die noch als die moralische Instanz angesehen wurde. Und das bedeutet: Sex nur in der Ehe zum Kinderkriegen. Und wenn sich die Partner auseinandergelebt hatten oder gar hassten? Pech gehabt.

Vermeintlich "abweichendes" Sexualverhalten wurde nicht toleriert. Egal ob z.B. F*tischsex, SM, Gruppensex, Partnertausch, und, selbstverständlich auch gleichgeschlechtlicher Sex. Homosexualität war schlicht strafbar. Wer erwischt wurde, kam ins Zuchthaus (so hießen damals die Gefängnisse - und das hört sich nicht nur schlimmer an ^^). Überhaupt hielt man Homosexualität noch für eine (Geistes-)Krankheit!

Dass Frauen sexuelle Lust haben, war weitgehend unbekannt. Wie Sexualität "funktioniert" ebenfalls. Auch Kinder hatten keine Sexualität (zu haben). "Auffällige" Kinder kamen im Zweifel in ein Erziehungsheim (vorzugsweise ein kirchliches). Und da Sexualität tabuisiert und nicht offen darüber gesprochen wurde, wurde eben geschwiegen. Partner redeten nicht miteinander über ihre sexuellen Bedürfnisse, und darüber, dass der Jugendleiter oder der Priester ein mehr als übliches Interesse an ihren Schützlingen hatte, wurde nicht thematisiert (weil man nicht "darüber" spricht).

Das wurde erst anders mit den Forschungen des ersten modernen Sexualwissenschaftlers Kinsey in den 40er/50er Jahren in den USA, sowie hier dann mit der 68er-Bewegung und der folgenden sexuellen Revolution mit den Aufklärungsartikeln und Filmen von Oswalt Kolle (den hat meine Mutter gelesen/gesehen, und ich verdanke ihm also indirekt meine entspannte und sehr positive Einstellung zur Sexualität 8-)).

Insgesamt eine Zeit, die sich niemand mehr zurückwünscht (außer vielleicht ein paar wenigen extrem konservativen Menschen). Das einzige positive was mir zu der Zeit spontan einfällt, ist das "Wirtschaftswunder", dass Deutschland nach dem verheerenden Krieg wieder nach vorne brachte ...

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Ich glaube ich bin "Bi",ist das normal?

Ziemlich. Die Sexualwissenschaftler gehen davon aus, dass 90-94% der Menschen "mehr oder weniger bisexuell" sind. "Mehr oder weniger" bedeutet irgendwas zw. "ich mag beide Geschlechter gleich" und "ich habe nur praktische Erfahrung mit einem Geschlecht, habe aber auch beim anderen Geschlecht Interesse".

weil meien beste freundin mag "bi's" oder Lesben nicht.

Das ist ihr Problem. Vielleicht verdrängt sie ja auch eigene sexuelle Gefühle ...

Was soll ich tun

Ausprobieren, ob es nur so ein Gefühl ist, oder ob das Gefühl in der Realität besteht (ich tippe auf Letzteres! ;-)). Danach bist Du schlauer ...

Ansonsten: An der sexuellen Orientierung (hetero/bi/homo/asexuell) kann man nichts willentlich ändern. Die steht bei der Geburt bereits fest. Es kann also nur darum gehen, dass Du mit deiner Orientierung zufrieden und glücklich lebst. Und das bedeutet, sich so anzunehmen, wie man nun mal ist, bzw. Freunde zu haben, die das auch so sehen.

Traue mcih ncih meine Mum anzusprechen.

Wie ist denn deine Mum so? Was Sex angeht eher streng oder locker? Wenn "eher streng", dann kann es heikel sein, darüber mit ihr zu reden. Wenn sie "eher locker" ist, dann sollte es kein Problem sein.

Generell wird Sex zw. Frauen gesellschaftlich nicht so geächtet, wie teilweise immer noch der Sex zw. Männern.

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Was soll ich jetzt machen?

Gar nichts.

Oder höchstens mal erwähnen, dass Du es ganz passend finden würdest, wenn dein Vater, wie jeder Erwachsene, doch bitte anklopfen sollte, bevor er ins Zimmer stürmt.

Aber das wird er vermutlich jetzt ohnehin tun ... ;-)

Eigentlich kann man sich ja dann denken das man schon Sex hat.

Klar. Aber nicht wenige Väter wird das nicht bewusst, dass "ihr kleines Mädchen" erwachsen wird. Bzw. sie verdrängen es einfach. Oder sind irgendwie "eifersüchtig". Oder haben sonst einen Schaden ... 8->

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Filmzitat aus "Kill List":

-"Gott liebt Sie!" -"Ach was? Dann richten Sie Gott von mir aus, wenn er sich mit Leuten wie Ihnen rumtreibt, soll er mir aus dem Weg gehen!"

:)

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Kann man plötzlich Pädophil werden?

also mich beschäftigt dieses Thema schon etwas länger ich bin es nicht! Allerdings interressiert es mich trotzdem wo das herkommt unso!

Ich dachte eig. immer es ist angeboren doch dann las ich das :

"

Das limbische System vermittelt einfache Reaktionen von Angst und Freude. Betrachten wir z.B. einen Horror-Film so ist es besonders aktiv. Die Hirnregion ist jedoch auch für die Reaktion auf sexuelle Stimuli verantwortlich, die sich mit der Pubertät einstellt: Im Zusammenspiel der Sexualhormone und Erfahrungen lernt die Amygdala auf die erotischen Reize Erwachsener zu reagieren. Ist sie jedoch unterentwickelt, ist ihr Lernvermögen eingeschränkt und ihr Reiz-Reaktionsmuster verbleibt auf dem vorpubertären, also kindlichen Niveau. ... Neurowissenschaften: Wie Pädophilie entsteht - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/mensch/neurowissenschaften_aid_67293.html

"

Die Forscher entdeckten ein neurobiologisches Korrelat der Pädophilie. In ihrer in dem Fachblatt Archives of General Psychiatry veröffentlichten Studie berichten sie, dass ein Teil der verurteilten Sexualstraftäter eine Veränderung im Gehirn aufweist. Bei Pädophilien ist ein Bereich ihres limbischen Systems, das ist die für Emotionen verantwortliche Hirnregion, unterentwickelt. „Wir nehmen an“, so Schiltz, „das diese Veränderung dafür verantwortlich ist, dass die sexuelle Prägung bei den Betroffenen gar nicht oder nicht vollständig ablaufen konnte“.

Die Hirnforscher und Psychiater untersuchten insgesamt 15 verurteilte und im Maßregelvollzug einsitzende Pädophilie normaler Intelligenz im Hirnscanner (Magnet-Resonanz-Topograf oder kurz MRT). Dabei zeigte sich, dass bei acht der Probanden das Volumen der rechten Amygdala, das ist ein Teil des emotions- verarbeitenden limbischen Systems, um durchschnittlich 20 Prozent reduziert war.

"

Heisst das soviel wie, wenn man einmal auf Frauen stand sagen wir man ist das erste mal durch frauen erregiert bspw. in der 7 Klasse und man findet sie total attraktiv kann es sein das man doch pädophil wird? Da man die Reife ja schon einmal KOMPLETT abgeschlossen hat oder sehe ich das falsch? Oder kann es sein das man irgendein einen schaden im gehirn bekommt der es dann auslöst wie is das ganze?

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Heisst das soviel wie, wenn man einmal auf Frauen stand sagen wir man ist das erste mal durch frauen erregiert bspw. in der 7 Klasse und man findet sie total attraktiv kann es sein das man doch pädophil wird?

Nein - wohl kaum.

Vorab aber: Ich halte nichts von Focus. In meinen Augen ist das ein besseres Witzblatt. Auf jeden Fall ist das "erstmalig" Blödsinn. In Mannheim fanden bereits vor 1-2 Jahren ähnliche Untersuchungen statt (und das war in der Tat "erstmalig").

Schiltz sagt ja vage "könnte". Ich halte alleine das "könnte" für ziemlichen Blödsinn.

Die Mannheimer Neurowissenschaftler haben ebenfalls festgestellt, dass sich das Gehirn von Pädophilen von Nicht-Pädophilen unterscheidet. Hier wurde allerdings festgestellt, ...

Oder kann es sein das man irgendein einen schaden im gehirn bekommt der es dann auslöst wie is das ganze?

... dass dies das Ergebnis einer andersartigen Neurochemie ist. Und um zu solchen Veränderungen zu kommen, muss die andersartige Neurochemie praktisch seit Geburt (mindestens seit allerfrühester Kindheit) vorhanden gewesen sein.

Der Unterschied: Ein Botenstoff, der dafür sorgt, dass Nicht-Pädophile Kinder weniger erregend finden als geschlechtsreife Menschen, wirkt nicht nur bei Pädophilen nicht, sondern er bewirkt sogar das genaue Gegenteil! :-/ D.h., Geschlechtsreife werden eher als unerotisch, Kinder hingegegen als umso erotischer wahrgenommen.

Damit, so die Mannheimer Forscher, sei es sogar möglich, Pädophilie einigermaßen sicher festzustellen.

Und nachträglich ist da, so wie ich das verstanden habe, eine Änderung nicht möglich. Die Unterschiede sind wohl zu gravierend/zu prinzipiell.

Allerdings: Man steht erst am Anfang der Forschung. Ja, generell ist die Neurowissenschaft noch eine relativ neue Disziplin.

Und: Das bezieht sich "nur" auf "echte" Pädophile. Man muss aber kein Pädophiler sein, um Sex mit einem Kind haben zu wollen/zu haben. Dafür gibt es viele Ursachen. Aber Sachlichkeit ist bei dem Thema (und der gegenwärtigen Hysterie) eher selten gegeben - und wenn, dann bestimmt nicht in einer Zeitschrift, wie Focus ... ^^

Heisst das soviel wie, wenn man einmal auf Frauen stand sagen wir man ist das erste mal durch frauen erregiert bspw. in der 7 Klasse und man findet sie total attraktiv

Es gibt zahlreiche Aussagen von Menschen, die behaupten, schon in jungen Jahren (also: Pubertät) gewusst zu haben, dass sie pädophil sind. Also lange bevor der Reifeprozess abgeschlossen war. Das passt auch zu den Ergebnissen der Mannheimer Forscher.

Mir ist allerdings kein Fall bekannt, wo jemand nicht-pädophil war, und dann "konvertierte". Und wieder mit Blick auf Mannheim: Das ist auch logisch. Denn nach deren Ergebnissen empfindet ein pädophil veranlagter Mensch aus neurologischen Gründen nun mal keine Erregung für Erwachsene. Wenn ich als Kind Erwachsene sexuell erregend finde (und mir ist das selbst - natürlich - auch passiert), dann kann ich auch nicht pädophil sein. Pädophile finden Erwachsene nicht erregend - egal wie alt die Pädophilen sind.

Aber wie gesagt: "Nur" mal Sex mit einem Kind gehabt zu haben (was auch bei "Normalos" durchaus vorkommt), macht noch keinen Pädophilen im medizinisch-wissenschaftlichen Sinne aus. Bei aufgefallenen Priestern geht man z.B. hingegen oft davon aus, dass sie, aufgrund der Sexualfeindlichkeit der Kirche, in der Tat den sexuellen Reifeprozess nicht adäquat durchlaufen konnten. Dort paart sich dann die Kombi, die Schiltz wohl meint. Ob dann eine durch äußerliche Einflüsse "anders" verlaufene sexuelle Sozialisierung dann auch nachweisbare Spuren im Gehirn hinterlässt, will ich auch bewusst nicht ausschließen. Aber das ist eben dann doch etwas anders ... ;-)

PS: Ich behaupte einfach mal, mich mit der Thematik, soweit es einem Laien möglich ist, schon recht gut beschäftigt zu haben. Aber selbst ich wurde immer mal wieder überrascht, wenn ich die Gelegenheit hatte, an der Gedankenwelt eines Pädophilen teilhaben zu können. Und obwohl ich mich einigermaßen damit auskannte: Was Pädophile empfinden ist für einen Nicht-Pädophilen, selbst wenn er sich wie ich damit schon beschäftigt hat, so fern jeder "normalen" Vorstellungskraft, dass da nur Sprachlosigkeit war. Das ist wirklich eine ganz andere Welt, zu der ich keinerlei Zugang habe (obwohl ich Kinder absolut als sexuelle Wesen sehe - theoretisch, wie auch aus eigener, praktischer Erfahrung).

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In letzter Zeit bemerke ich, dass sie sich sehr für Fragen in Sachen Sex interessiert

Ja, sie ist halt in dem passenden Alter, wo so etwas schon mehr ist, als nur etwas abstraktes oder "ekliges", was nur Erwachsene tun. Frühreif ist sie deswegen nicht.

Die Geschlechtsreife bzw. die Pubertät fallen ja auch nicht wie ein Klavier vom Himmel. ;-) Das ist ein langer, schleichender Prozess. Bereits ab 6 beginnt der Körper, Sexualhormone zu produzieren (eine Vorform davon sogar ab 4). Mit der Pubertät wird das dann "nur" deutlich gesteigert.

Die Sexualpädagogen sagen: "Sexualität im Sinne einer erwachsenen Sexualität beginnt Jugendliche schon sehr bald zu interessieren. Das anfängliche Interesse ist die Neugier, ob das, was man davon sagt, wirklich wahr ist. Diese erste Neugierde taucht bei den meisten bereits im Grundschulalter auf. In diesem Alter wollen Kinder sehr konkret wissen 'wie Kinder gemacht werden'. Sie wollen wissen, ob Erwachsene 'das' wirklich tun und betrachten diese neue sexuelle Welt mit Neugier und mit Distanz. Zwischen zehn und dreizehn Jahren verwandelt sich diese erste Neugierde in die Sehnsucht, selbst Geborgenheit und auch Sexualität mit jemand anderem zu erleben. Bis es dann wirklich zu den ersten Beziehungserfahrungen und dann auch zu den ersten Erfahrungen mit Sexualität kommt, können noch einige Jahre vergehen."

(Beachte: "Können", nicht "müssen" oder "sollten"!)

Und weiter: "Auch wenn Jugendliche manchmal spürbar zwischen Erwachsensein und Kindsein hin und her pendeln, sind sie in ihrer Sexualität und in ihren Bedürfnissen nach Beziehung als Erwachsene zu sehen. Das Aufkeimen erwachsener sexueller Gefühle im Alter von etwa 12 Jahren macht einen Teil in ihrem Erleben bereits erwachsen - unabhängig davon, ob es ihnen möglich ist, Verantwortung für ihren Alltag zu übernehmen. Das plötzliche Erwachsensein durch das Erleben erwachsener sexueller Gefühle macht auch die Grenze, die beim Thema Sexualität zwischen Eltern und ihren heranwachsenden Kindern besteht, erklärbar. Weder Eltern noch Jugendliche haben Interesse daran, sich gegenseitig über ihre persönlichen sexuellen Wünsche und Bedürfnisse zu erzählen. In diesem Bereich sind die eigenen Kinder plötzlich erwachsen und teilen ihre Erlebnisse und Sehnsüchte nicht mehr mit ihren Eltern."

(Aus den Ausbildungsunterlagen für Sexualpädagogen)

Mein Sohn war in diesem Alter da ganz anders

Das ist bei jedem Kind unterschiedlich. Sexualität generell ist bei jedem Menschen unterschiedlich.

Davon abgesehen: Jungs hinken in der Phase den Mädchen oft bis zu 2 Jahre hinterher. Das kann man mitunter auch an anderen Dingen merken ... ;-)

Ich versuche natürlich auf Ihre Fragen möglichst kindgerecht zu antworten

Dann schau doch mal bei einer anderen Antwort von mir nach:

http://www.gutefrage.net/frage/doktorspielchen-mit-4-und-6#answer47419202

Dort schreibe ich, wie man die kostenlosen Erziehungsratgeber der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (gehören zum Bundesgesundheitsministerium) im Netz finden und herunterladen kann. Die sollten dir helfen, deine Kinder diesbezüglich zu verstehen, und auf sie eingehen zu können. Darüberhinaus bieten sie auch Tipps für weitere Lektüre.

Freue dich also über die Zeit (und genieße sie in vollen Zügen), die Du deine Tochter noch für dich hast - sie geht schneller vorbei, als dir vielleicht bewusst ist. ;-)

PS: In dem Alter war ich übrigens auch das erste Mal verliebt - und zwar "richtig" (also nicht so eine bloße "Schwärmerei", wie es sie auch vorher schon gab). Das muss man als Erwachsener absolut ernst nehmen, und sollte es nicht als "unbedeutend" abtun! Filmtipp: Anne liebt Philipp (2011) - da wird unterhaltsam wie ernst genau das thematisiert. Ein ganz toller Film, der es, verpackt in einer unterhaltsamen Geschichte, voll auf den Punkt bringt. 8-)

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Sie ist 15, er ist 27

Hallo. Ich habe eine sehr gute Freundin, sie ist 15 und hat seit drei Monaten einen Freund, der 27 ist. Leider wohnt sie jetzt sehr weit weg, naja. Sie liebt ihn, das schreibt sie mir immer wieder. Obwohl wir mittlerweile kaum noch schreiben, früher waren wir auch beste Freundin, aber das kann ich nun nicht mehr von ihr behaupten, wir haben kaum noch Kontakt.

Am Anfang hat sie mir erzählt, er wäre 19. Das hätte ich ja nicht so schlimm gefunden, aber dann irgendwann meinte sie doch, er wäre 27. Fand ich dann schon etwas krass, weil das 12 Jahre sind. Ich hab trotzdem noch nicht viel drüber nachgedacht, da ich noch nicht wirklich realisiert hatte, dass er 27 und nicht 19 ist...

Jetzt ist mir aber so einiges aufgefallen... Es ist komisch, sie ist total abhängig von ihm. Letztens hat sie für ihn eine sehr gute Freundin von uns beiden versetzt, die die Chance hatte, sie mal wieder zu sehen, nach vielen Monaten. Doch sie hat lieber mit ihrem Freund in der Wohnung gehockt. Wenn das nur einmal so wäre - gut, aber sie macht das ständig. Wir haben schon öfter gefragt, ob wir mal vorbeikommen können, doch immer meint sie, nur, wenn er keine Zeit hat. Im Gegenzug aber hat er ständig etwas zu tun - er hat das Wochenende schon Zeit für sie und sie geht dann zu ihm in die Wohnung, aber dann lässt er sie dort und geht zum Sport oder so.

Außerdem hat sie mir erzählt, dass die beiden Analsex hatten, was ich dann noch komischer fand... Da waren sie vielleicht einen Monat zusammen. Sie meinte zu mir, es wäre "schön" gewesen, aber von anderen hab ich da ganz andere Sachen gehört - Ist Analsex wirklich schön? (Eine Freundin von mir hat erzählt, dass es einfach nur wehtut.) Ich kenn mich mit Analsex nun nicht aus ;D

Es ist noch einiges mehr... aber naja. Ich weiß nicht, ob ich übertreibe. Wenn sie sich halt lieben? - Es ist aber komisch, dass er sie bei Jappy (Mit dem Wissen, dass sie erst 15 ist!) angeschrieben hat, offensichtlich auf der Suche nach einer Freundin...

Ich hab ih rschonmal geschrieben, was ich davon halte, folgen tat ein wochenlanger Streit, beinah das Ende unserer Freundschaft und ich wurde als "neidisch" abgestempelt... Ich weiß nicht, was ich noch machen könnte...

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beinah das Ende unserer Freundschaft

Tja nun, wundert dich das, wo Du dich anscheinend so "besserwisserisch" in ihr Leben einmischt? =:-o

Wo ist denn eigentlich konkret dein Problem?

Sie ist alt genug (ab 14 hat man das Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität - aus gutem Grund). Und das Alter ihres Freundes spielt keine Rolle. Hauptsache sie lieben sich.

"Pädophil" kann er nicht sein (dazu ist sie zu alt). Also ich sehe das Problem nicht (außer, dass Du darauf "herumreitest").

Das einzige Problem wäre, wenn es sich um einen "Loverboy" handeln würde.

Loverboys machen (junge) Frauen von sich abhängig, um sie dann in die Prostitution zu drängen.

Aber das sind Ausnahmen, auf die ich dich aber gerne aufmerksam mache (für alle Fälle).

PS: Natürlich kann Analsex sehr schön sein (vor allen Dingen "fachkundig" durchgeführt. Hat biologische Ursachen - aber das muss ich hier jetzt ja nicth erklären, oder? =;-)

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ich denke langsam ernsthaft darüber nach, sexsüchtig zu sein.. kann da was dran sein?

Nein. "Sexsucht" ist eine Erfindung(!) von Menschen, die ein "Problem" mit Sexualität haben (vorzugsweise Konservative und/oder Anhänger von sexualfeindlichen Religionen). Diese Erfindung kommt aus den USA (insbesondere von den dortigen Evangelikalen - fundamentalistische Christen)

Die Psychologen können sich noch nicht mal darauf einigen, wie man "Sexsucht" feststellen sollte (geschweige denn, dass es eine anerkanntes Problem ist).

Dass wir Sex haben möchten, dafür sorgt halt unser "Sexualtrieb". Und der ist sehr "natürlich"! ;-) Der Trieb ist nur bei den Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt.

2-3 mal habe ich lust.

Das ist im "normalen" Rahmen.

Wenn es deinem Liebsten zuviel wird (beim Geschlechtsverkehr wird, wenn er gut ist, ein ziemlicher Druck auf den Penis ausgeübt - was durchaus weh tut), dann müsst ihr euch halt einigen (z.B. unterschiedliche Techniken, aber natürlich auch Selbstbefriedigung).

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