Der Abschluss eines Darlehensvertrages mit Vorbehalt ist nicht möglich. das hat einen sehr simplen Grund: die Bank muss sich bei Abschluss des Vertrages refinanzieren (also das geld für das darlehen am Kapitalmarkt beschaffen). Gäbe es den Vorbehalt, läge das Risiko komplett bei der jeweiligen Bank.

In Ihrem Fall geht man üblicherweise anders vor. Dabei wird der Darlehensvertrag selbst erst geschlossen, sobald der Kauf/Verkauf geklärt ist.

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Grundsätzlich ist das "zu Normalkonditionen" machbar, wenn es sich bei dem Schufa-Eintrag tatsächlich "nur" um die 160 Euro handelt und das vernünftig begründet werden kann.

Der Darlehensbetrag passt auch zum Nettoeinkommen (außer Sie sind 60 Jahre alt).

Wir haben uns übrigens u.a. auf Finanzierungen mit negativen Schufa-Einträgen spezialisiert. Sollten Sie Hilfe brauchen, melden Sie sich einfach ;-)

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Hallo "Bieger86",

wir vermitteln zwar auch Immobilienfinanzierungen mit negativen Schufa-Merkmalen, aber 5.000 Euro sind kein "Bagatelle". Und damit wird die Luft bei den Möglichkeiten ziemlich eng. Da blieben eigentlich nur 2 Banken, die sich auf derartige Finanzierungen spezialisiert haben. Die Zinssätze sind allerdings "nicht ohne". Das wäre bei einem Darlehen von 350 tsd Euro nihct mehr bezahlbar.

Der Tipp bzgl. der Hausbank scheint der einzig gangbere Weg zu sein, sofern es nicht ausgerechnet die Hausbank war/ist, bei der der Kredit "geplatzt" ist.

Aber etwas ganz anderes: ich halte eine Finanzierung in Höhe von 350 tsd Euro bei einem Nettoeinkommen von 2.700 Euro für deutlich zu hoch. Die Darlehensrate würde da bei mind. ca. 1.300 Euro liegen. Und bei einer Darlehensrate von mehr als 40% des nachhaltigen Nettoeinkommens (ohne Überstunden, Schichtzulagen o.ä.) fängt so langsam aber sicher die Überschuldung an.

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Es gibt bei den meisten Banken keine Tabellen mit Pauschalbeträgen. Die Mehrzahl macht die Lebenshaltungskostenpauschalen vom Einkommen abhängig (Prozentsatz des Nettoeinkommens).

Die niedrigsten Lebenshaltungskosten setzt i.d.R. die ING-DiBa an (die haben tatsächlich fixe Pauschalbeträge, unabhängig vom Einkommen). Und das in Verbindung mit relativ kurzen Zinsbindungen (max. 15 Jahre). Da tickt wahrscheinlich eine ziemliche Zeitbombe.

Wenn Banken oder freie Vermittler (so wie ich) eine Finanzierung ablehnen, weil die sog. Haushaltsrechnung nicht aufgeht, würde ich als Verbraucher sehr gründlich darüber nachdenken. Eine knappe Haushaltsrechnung kann im Laufe der Jahre schnell kippen.

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...die Berarbeitungszeit bei den Banken liegt in der Regel bei gut 5 Werktagen ab dem Tag an dem der vollständigen Darlehensantrag inkl. aller Unterlagen dort eingegangen ist...sofern die Bank vor der Kreditentscheidung einen Gutachter losschickt, kann es nochmal 3-5 Tage länger dauern...

..."vorläufige Finanzierungszusagen" o.ä. gibt es nicht (bzw. gibt es, allerdings sind diese wertlos, weil die Bank nicht daran gebunden ist)...

...liegen alle Unterlagen vor, hat ein Kreditsachbearbeiter in der Regel 2-3 Stunden für die vollständige Bearbeitung...ist die Finanzierung o.k. erstellt er eine Finanzierungszusage in Form eines Vertragsangebotes...

...wann Dein Antrag bearbeitet wird, hängt schlicht vom Posteingang ab...Banken sieben da nicht nach "einfach", "kompliziert" oder der Höhe des Eigenkapitals...

...wenn der Makler drängelt, besteht die Möglichkeit, eine sog. Finanzierungsklausel in den Kaufvertrag aufzunehmen...damit ist ein kostenfreier Rücktritt vom Kaufvertrag möglich falls die Finanzierung nicht klappt (Du musst allerdings die Notarkosten für den Kaufvertrag zahlen)...

...ohne schriftliche Finanzierungszusage (Darlhensangebot) oder Finanzierungsklausel im Kaufvertrag, würde ich keinen Kaufvertrag unterschreiben...

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...das Problem ist wahrscheinlich, dass der Antrag dann bei der Bank zurückgezogen und dann neu eingereicht werden muss...das bedeutet, dass Wartezeiten bis zur Bearbeitung von vorne anfangen...und bei einigen Banken kann es sogar problematisch werden, wenn der Antrag dort schon in der Bearbeitung war und u.a. bereits eine Schufa-Anfrage erfolgt ist...zieht man den Antrag dann zurück und reicht ihn neu ein, erfolgt eine erneute Schufa-Anfrage...und im schlimmsten Fall kann dann durch diese zwei kurz hintereinander erfolgten Anfragen das sog. Schufa-Scoring so schlecht ausfallen, dass die Bank bei der zweiten Antragstellung ablehnt...klingt absurd, ich weiß ;-)

...das Gutachten hat übrigens absolut gar nichts mit der Höhe des beantragten Darlehens zu tun...muss man weniger finanzieren als ursprünglich gedacht, freut sich der Darlehensgeber in der Regel...

...die Behauptung, dass eine Reduzierung des Darlehensbetrages allein wegen des Gutachters nicht mehr möglich ist, ist kompletter Unsinn...

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...zum Notartermin muss man keinen unterschriebenen Darlehensvertrag mitnehmen...es reicht, wenn man weiß, dass man die feste Finanzierungszusage einer Bank "in der Tasche hat" (ohne eine solche Zusage sollte man keinen Kaufvertrag unterschreiben)....

...zusammen mit dem Vertragsangebot der Bank (oder eines anderen Darlehensgebers) erhält man in der Regel auch die Grundschuldbestellungsunterlagen...diese kann man zur Kaufvertragsbeurkundung mitnehmen...der Notar kann dann nach Abschluß des Kaufvertrages auch gleich die Grundschudlbestellung beurkunden (das spart einen weiteren Notartermin)...

...der Betrag, der ins Grundbuch als Grundschuk eingetragen wird, ist in der Regel gleich dem Darlehensbetrag, was logisch ist, denn der Darlehensgeber möchte sein Darlehen ja zu 100% absichern...

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...auf individuelle Rechtsfragen wird (und darf!) hier niemand, der wirklich Ahnung hat, antworten...davon abgesehen reichen die Infos auch nicht aus, um sich ein Bild machen zu können...ich würde auf jeden Fall zu einem Fachanwalt gehen...

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...bei Eigenleistungen unter ca. 15.000 euro will in der Regel keine Bank einen ausführlichen Eigenleistungsnachweis haben (siehe Aufleistung der Helfer etc.)...in der Regel reicht eine einfache Aufstellung...Was würde es kosten, wenn die Arbeiten von einer Fachfirma ausgeführt werden?...Wie hoch sind die Materialkosten?...die Differenz sind die echten Eigenleistungen (= eingesparte Lohnkosten)...

...Eigenleistungen bei reinen Renovierungsarbeiten müssen übrigens in der Regel nicht der Bauberufsgenossenschaft gemeldet werden...um sicher zu sein, sollte man dort allerdings vorsichtshalber anfragen...

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...sofern die erwerbsnebenkosten mitfinanziert werden solle/müssen, verteuert sich die gesamte finanzierung deutlich...mal abgesehen davon, dass die meisten banken grundsätzlich keine erwerbsnebenkosten mitfinanzieren...

...aber nehmen wir mal an, dass das nicht das problem ist....nehmen wir einfach mal an, dass die 110.000 euro mit 3% zinsen und 2% tilgung finanziert werden können...das ergibt dann eine rate von 417 euro monatlich...hinzukommen die nebenkosten für die immobilie...gehen wir da mal von einem altbau mit 100 qm wohnfläche aus...je qm wohnfläche sollte man mindestens 2,5 euro nebenkosten einplanen...das wären dann mindestens 250 euro monatlich für strom, wasser, grundsteuern, gebäudeversicherung usw. usw...macht insgesamt mindestens 667 euro wohnkosten...da blieben vom nettoeinkommen also noch gut 600 euro monatlich zum leben...und das wird keiner bank reichen...

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...wenn es sich um eine private bausparkasse handelt: beschwere dich bei den ombudsmännern der privaten bausparkassen...die sind bekannt dafür, dass sie in fällen von falschberatung sehr schnell, unkompliziert und vor allem kostenlos tätig werden...die erfolgsaussichten sind dabei sogar ziemlich gut ;o))

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