Korossion in der Schulchemie beschreibt den Vorgang des in der Umgangssprache benannten Rostens von Metallen, wie zB Eisen.

Dieser Vorgang läuft am Beispiel von Eisen folgendermaßen ab:

Auf einer Eisenoberfläche befindet sich ein Wassertropfen.

Über Diffusion dringt Luftsauerstoff in den Wassertropfen ien, bzw ist bereits vorhanden.

Sauerstoff dient als Oxidationsmittel, das bedeutet, dass es den anderen an der Reaktion beteiligten Stoff zur Oxidation bringt und selbst reduziert wird.

Da das Sauerstoffatom zwei Elektronen aufnehmen kann und dis auch tut, lagert sich ein polares Wassermolekül mit seinen partial positiv geladenen Wasserstoffatomen an das zweifach negativgeladene Sauerstoffatom an (sehr kurzer Übergangszustand).

Daraufhin wird ein Wasserstoffatom vom Wassermolekül abgespalten und reagiert mit dem Sauerstoffanion. Es entstehen in der Folge zwei Hydroxidionen.

Diese reagieren mit den durch die Elektronenabgabe entstandenen positiv geladenen Eisenkationen zu FeOH. Dieses Produkt reagiert unter weiteren Reaktionen zu FeO, dem eigentlichen Rost.

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Oxidation bedeutet Elektronenabgabe, Reduktion bedeutet Elektronenaufnahme.

Dabei dreht sich alles um Atome, die in "normalem" Zustand, das heißt in ungeladenem Zustand je nach Atom eine spezifische Menge von Elektronen enthalten.

Wenn nun ein Stoff oxidiert wird, zB Magnesium, bedeutet dies, dass die Magnesiumatome Elektronen abgeben. Wird das Magnesium reduziert, nehmen die Atome Elektronen auf.

Wichtig ist dass du nicht sagst, dass das Atom reduziert bzw oxidiert wird, sondern lediglich der Stoff. Atome können Elektronen aufnehmen bzw abgeben. Das eine beschreibt eine Vorgang auf Teilchenebene (also die Atome, also Auf- bzw Abgabe von Elektronen), das andere beschreibt den Vorgang auf Stoffebene, also Reduktion bzw Oxidation.

Habt ihr Oxidation und Reduktion in diesem Zusammenhang kennengelernt, oder nur über Reaktionen mit Sauerstoff?

LG

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