So unglaublich es im Zeitalter der Quantenphysik klingen mag, die Mechanismen einer der eindrucksvollsten optischen Täuschungen, nämlich der Mondtäuschung, sind immer noch nicht restlos geklärt und etwa halbjährlich kommen neue Erklärungsansätze hinzu.

Wie hier bereits beschrieben liegt es aber nicht an realen Grössenunterschieden von wegen elliptischer Bahn oder ähnlichem. Das ist bei Betrachtung des Nachthimmels tatsächlich nur schwer zu glauben, man kann sich aber durch ein einfaches Experiment selbst davon überzeugen. Man nehme einfach ein Fernglas und merke sich - etwa bei Vollmond, hoch am Himmel - den Grad der Ausfüllung des Bildfeldes durch den Mond.

Das Experiment wird nun in Horizontnähe wiederholt - und siehe da - der Ausfüllungsgrad des Bildfeldes ist tatsächlich der gleiche.

Warnen sollte man aber, wie so oft, vor all zu einfachen, naheliegenden, aber falschen Erklärungen. Denn weder die atmosphärische Refraktion (die einen leichten "Ellipseneffekt" bewirkt) noch die meist angeführte Relation zu irdischen Objekten in Horizontnähe ist in Wahrheit eine ausreichende Erklärung für den dramatischen Grössenunterschied in der Wahrnehmung.

Denn erstens ist dieser, mit der gut untersuchten "Ebbinghaustäuschung" verwandte Effekt, nur imstande, eine "Grössenillusion" von etwa 10% hervorzurufen, der Mond erscheint in Horizontnähe aber in etwa doppelt so gross und mehr, zweitens aber ist die Illusion auf freiem Feld, in der Ebene einer Wüste oder auf offener See ebenso eindrucksvoll wie in unmittelbarer Nähe einzelner Bäume, eines kleinen Wäldchens in einiger Entfernung oder vor gebirgigem Hintergrund in einem Taleinschnitt.

Hier ist also noch eine weitere Komponente "im Spiel" und sie dürfte darin liegen, dass wir zwar alle wissen, dass Erde wie umgebende Lufthülle = Himmel annähernd Kugelgestalt haben, ein Blick zum Firmament dieses jedoch abgeflacht, ähnlich einer Traglufthalle, und damit näher und keineswegs kugelförmig erscheinen lässt. Der objektiv gleich grosse Mond würde demnach hoch im Zenit einer echten "Himmelshalbkugel" mit Radius (Horizont = Zenit) ebenso gross erscheinen und wird vom Gehirn daher folgerichtig als kleiner interpretiert, wenn er vor dem abgeflachten "Pseudo-Zenit" einer elliptischen "Gewölbe-Decke" zu stehen scheint.

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Schon der verwendete Begriff ist falsch, denn "Meteor" steht für eine allgemeine Wettererscheinung - wie z.B. Regen, den es auf dem Mond nicht gibt.

Was Du meinst, heisst "Meteoroid", während das Wort "Meteorit" den nach Einschlag verbliebenen Rest des Impactors bezeichnet,

Nun zum Mond. Hast Du schon mal hinaufgesehen? Auf der erdzugewandten Seite gibt es Krater, wie jeder weiss. Genau das würde passieren, ein weiterer Einschlagskrater entstünde. Aus der Bahn geworfen oder zertrümmert könnte der Mond nur durch einen Impactor von vergleichbarer Grösse werden, was weder auf Kometen noch auf Asteroiden oder andere Meteoroiden zutrifft. Die allermeisten davon wären für den Mond nicht mehr als ein "Mückenstich".

Selbst der lange Zeit als grösster Asteroid gehandelte, nunmehrige Kleinplanet "Ceres" ("sie" ist in Wahrheit selbst ein rundes, mondartiges Gebilde und kein unregelmässig geformtes Planetesimal) hätte nur ca. 1,3% der Masse des Mondes. Das wäre für den Mond natürlich deutlich mehr als ein "Mückenstich" und hätte bei Einschlag eine nachhaltige Bahnstörung für diesen zur Folge - aber vermutlich auch nicht mehr, von einem gewaltigen Krater mal abgesehen.

Nur, dass Ceres den Mond nicht treffen wird, befindet sie sich, wie alle Himmelskörper von namhafter Grösse, inzwischen längst auf einer stabilen Umlaufbahn um die Sonne, erstere innerhalb des Asteroidengürtels. Oder anders gesagt, bei einer solchen Masse und einer irregulären, instabilen Umlaufbahn wäre sie inzwischen längst auf Kollisionskurs mit der Sonne selbst oder einem der Gasriesen geraten. Das Sonnensystem hatte demnach wohl ein eher ungemütliches Frühstadium (vgl. Theorien zur Entstehung des Mondes), mittlerweile - und das ist die gute Nachricht - sind aber alle Irrläufer von bedrohlicher Grösse (für die Existenz des Planeten selbst, nicht unbedingt für jene des Menschen) schon weg.

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Da gibt es eigentlich nur eines: Creme- oder Altweiss.

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Auf jeden Fall ist er latent verfassungsfeindlich, denn der Islam ist eben nicht - nur - eine Religion, die doktrinär auf der wortwörtlichen Richtigkeit aller Texte im Koran besteht, obwohl diese nachgewiesene, gravierende Fehler enthalten, wie etwa in wiederholten naturwissenschaftlichen Falschaussagen zum Ausdruck kommt, er strebt letztlich auch zwingend und unausweichlich nach der Einführung der "Scharia", eines mit dem Islam untrennbar verbundenen, totalitären Rechtssystems, das mit den "westlichen", nicht nur den deutschen, Grund- und Freiheitsrechten des Individuums absolut unvereinbar ist.

siehe zur Information auch:

http://www.youtube.com/watch?v=UcaLV9sFiTU&feature=player_detailpage

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Das ist das gute Recht des Opfers. Es gibt ja auch oftmals Raubmorde, daher muss das Opfer davon ausgehen, dass ihm unmittelbare Lebensgefahr droht, wenn etwa der Räuber auf es einschlägt.

Raub ist immer ein Gewaltdelikt und wird streng von Diebstahl unterschieden. Das Opfer kann daher mit seiner berechtigten Gegenwehr unmöglich erst darauf warten, ob es auch wirklich erschlagen oder abgestochen wird, wonach es offensichtlich zu spät für Gegenwehr wäre.

Das Opfer hat ein absolutes moralisches Recht auf Unversehrtheit seines Lebens und handelt daher in gerechter Notwehr, wenn es sich nicht "zusammentreten", "abstechen" oder zum Krüppel schlagen lässt. Dabei ist es dem Opfer auch herzlich gleichgültig, ob der Täter nun jugendlich oder erwachsen ist, Fusstritte oder Messerstiche durch Jugendliche, falls diese überhaupt als solche erkennbar sind, sind deshalb auch nicht weniger schmerzhaft oder lebensgefährlich - und für die Gewalttat war der Täter ja ganz offenbar alt genug.

Eine Überschreitung dieses Rechts läge aber etwa dann vor, wenn der ertappte Täter von seiner Gewalthandlung abliesse und mit erhobenen Händen stehenbliebe.

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Die obige "Reaktion" ist überhaupt "der Brüller" schlechthin!

Denn es muss zwar nicht die Stoffmenge an sich erhalten bleiben - falls z.B. mehrere Mole an Edukten sich zu einem einzigen Mol eines Produkt-Moleküls zusammenfinden und derart eine neue Verbindung eingehen, in der sie dann "verschwinden"

(z.B. Photosynthese: 6 CO2 + 6 H2O --> 1 C6H12O6 + 6 O2) ,

die Anzahl der jeweiligen Atome in den aufsummierten Formeleinheiten von Links- wie Rechtsstoffen aber schon!

Mit obiger "Abwandlung" der historischen Lavoisier-Reaktion, bei der zwar links wie rechts je 2 Quecksilberatome bilanziert werden, dafür aber 2 Sauerstoffe im "Nirwana" verschwinden, während ein Wasserstoffmolekül quasi aus dem Nichts hervorgezaubert wird, hätten die Alchemisten des Mittelalters wohl ihre helle Freude gehabt. Das heisst, noch grösser wäre die Begeisterung natürlich ausgefallen, wenn wir rechts, jetzt, da es ohnehin keine Rolle mehr spielt, statt des unnötigen Wasserstoffmoleküls vielleicht gleich ein kleines Au für Aurum hinmalen könnten - und der "Zauber" wäre perfekt.

Dummerweise hat die moderne Chemie aber herausgefunden, dass das so nicht läuft. Chemische Reaktionen spielen sich innerhalb der äusseren Elektronenhüllen der beteiligten Atome ab, die Kerne - und damit die Elemente - bleiben dabei stets unveränderlich erhalten, und zwar sowohl was deren Art als auch deren Anzahl betrifft.

Weil also links 2 Sauerstoffe enthalten waren, konnte Lavoisier auf diese Weise aus 2 Mol HgO erstmalig 1 Mol O2, die molekulare Sauerstoff-komponente der Luft, im Experiment darstellen und dadurch eine der wohl verrücktesten Annahmen der Wissenschaftsgeschichte, die "Phlogiston"-Hypothese vom Sockel stürzen.

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In einem 3000W-Wasserkocher geht es auf jeden Fall am schnellsten, auch weit schneller als auf dem Gasherd.

Man sollte bei Wasserkochern aber zu keinen Billiggeräten aus Plastik aus Fernostproduktion greifen, da es diese Billigsdorfer mit den Kunststoffen dort nicht so genau nehmen. 100°C halten die zwar auf jeden Fall aus, es können dabei aber Weichmacher oder noch schlimmere Schadstoffe ins Wasser gelangen.

Optimal sind (selten gewordene) Profi-kocher aus Edelstahl, und zwar der Innenbehälter - und nicht bloss Edelstahl-Dekor aussen herum.

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