Agentur bezahlt mich nicht und droht, wie sieht es rechtlich aus?

Hallo, ich bin Freiberufler im Bereich Grafik- und Webdesign. Das ganze seit gut 5 Jahren und bisher auch immer mit zuverlässigen Kunden. Nun hat mich eine Agentur beauftragt. Das ganze wurde mündlich am Telefon, aber auch schriftlich per Email geklärt (größtenteils aber Mündlich). Ich habe zwei Aufträge ausgeführt als ich, mit seinem Einverständnis, die Rechnungen dazu schrieb. Danach ging es los. Zahlendreher bei der Überweisung, kam zurück. Dann angewiesen aber Bank hätte es nicht rausgeschickt und zuletzt hätte die Buchhaltung das ganze verschlampt.

Aufträge waren im Februar und bis jetzt in den Mai vertröstete er mich immer wieder, gab mir aber gleichzeitig noch zwei Aufträge die ich, dumm wie ich war, auch noch erledigte.

Nun mault er mich an, erster Auftrag wäre fertig er weist das Geld dazu an, rest aber nicht weil die nicht fertig wären. Ich habe aber alles nach seinen Vorgaben erledigt und er war auch Zufrieden. Seine Kunden aber würden sich nicht melden so dass die Aufträge stocken und wenn die Kunden dazu nichts weiter sagen würde ich nach seinen Aussagen kein Geld kriegen. Wie ist das hier, er ist doch mein Auftraggeber, was habe ich dann mit seinen Kunden zutun?

Dazu sagte ich ihm, dass ich dann die Aufträge sperre. Es handelt sich hier 2x um Templates für ein Content Managing System die von mir mittels Code gesperrt werden können (Schutzfunktion wenn jemand nicht zahlt). Er droht mir hier mit Anzeige und co weil ich dann sein Eigentum widerrechtlich verändere. Es sind meine Layouts, mein Programmiercode, bis zur Zahlung also gehören die wohl mir oder sehe ich das falsch?

Ich werde ein Inkassoverfahren anstreben, so viel ist sicher, aber wie sieht es hier mit den, nach seinen Aussagen, unfertigen Aufträgen aus? Er meinte zu mir sie wären gut, plötzlich aber müsse er auf die Abnahme der Kunden warten und die würden sich Zeit lassen (teils seit März), anmahnen und Vollstrecken trotzdem möglich?

Fürchte schon ich muss einen Anwalt einschalten...

Bezahlung, Inkasso

Sparkassen Konto ohne Dispo trotzdem überziehbar?

Ich habe seit ende 2015 ein zweites Konto bei der örtlichen Sparkasse. Dieses Konto habe ich nur für Kleingeldeinzahlungen eingerichtet. Bei mir sammelt sich recht oft Kleingeld an was meine eigentliche Bank nur ungern annimmt und auch erst wegschicken muss zum zählen. Die Sparkasse dagegen hat dafür ein Automaten.

Zur Info: Mit Kleingeld meine ich mal hier 20€ in Münzen oder mal da 8€ klein etc. also nichts großes...

Das Konto bei der Sparkasse ist OHNE jeglichen Extras und dem Mitarbeiter sagte ich damals auch, dass ich es für kleinere Einzahlungen mal zwischendurch nutzen möchte. Also habe ich KEINEN Dispo eingerichtet, einzig Onlinebanking, rest ist alles das minimalste vom minimalen...

Am Donnerstag dann zahlte ich 12€ in Kleingeld ein und wollte anschließend auch etwas Geld abheben. Auf dem Konto waren dann 28€ drauf, eine ungerade Summe und ich habe trotzdem zum Test mal 30€ versucht abzuheben. Klappte! Etwas verdutzt habe ich nochmal versucht 20€ zu holen... Klappte auch oO Drittes mal versucht, diesmal 100€ eingegeben. Da sagte der Automat nein... Ok, trotzdem einfach noch mal und 50€ eingegeben, das klappte aber wieder... Ich hatte am ende laut Automat -96€ und ich hörte lieber mal auf.

So, wie ist das denn bei der Sparkasse? Wieso kann ich bei einem ganz einfachen Girokonto ohne festen Einkommen und ohne Dispo bitte einfach mal so Geld ziehen wie verrückt? Haben die da irgendwas bestimmtes für Kunden? Meine eigentliche Bank (Deutsche Bank) gibt mir nicht mal einen Cent mehr wenn ich überziehe...

Dispokredit, Konto, Sparkasse, überziehen
Weitere Inhalte können nur Nutzer sehen, die bei uns eingeloggt sind.