Wie immer gibt es da wieder pro Bundesland und teilweise pro Uni verschiedene Regelungen.

Das System des solidarischen Semestertickets gibt es zB in Frankfurt, München, Kiel oder Erfurt. Da bekommt man automatisch ein Semesterticket sobald man den Semesterbeitrag überwiesen hat. Das ist allerdings nicht optional, alle zahlen das mit, ob sie es nun haben wollen oder nicht. Dafür ist es dann sehr günstig.

Der Teufel liegt dann im Detail welche Leistungen da jeweils enthalten sind. Manchmal sind Nachtbusse zB exklusiv. Manchmal darf man Fahrräder mitnehmen usw...

zB in Heidelberg muss das Ticket separat gekauft werden, alle eingeschriebenen Studierenden können dies mit Vorlage ihrer Studienbescheinigung erwerben.

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Die ersten 10 Plätze der Nobelpreisgewinner nach Nationalität sehen folgendermaßen aus:

USA (385), UK (132), Deutschland (108), Frankreich (69), Schweden (32), Russland/ Soviet Union (31), Schweiz (28), Japan (28), Canada (27), Österreich (22)

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Nobel_laureates_by_country

Erklären kann man das auf unterschiedliche Weise. Natürlich sind Länder, die schon früh wissenschaftlich engagiert waren im Vorteil. Inzwischen werden außerdem Preise vermehrt an Forschergruppen vergeben (einer der Gründe für die große Menge der US-Amerikanischen Preisträger). Die dezentrale Struktur in Deutschland (und auch USA, UK) mit vielen hochrangigen Universitäten könnte ein Vorteil sein. Dann lässt sich argumentieren, dass bei ähnlichem wissenschaftlichen Status Quo die Bevölkerungsmenge eine Rolle spielen kann, bei mehr Personen sind vielleicht auch ein paar mehr besonders gute Leute dabei.

Die meisten Nobelpreise haben Deutsche im Bereich Chemie gewonnen, also nicht unbedingt im klassischen "Erfinder"-Bereich wie Maschinenbau o.Ä. (für den es auch gar keinen Nobelpreis gibt).

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Die Erdkruste besteht nicht aus einem Stück, sondern ist in viele sogenannte Kontinentalplatten zerteilt. Diese "schwimmen" auf dem mehr oder weniger flüssigen Material des oberen Erdmantels und bewegen sich. Dabei stoßen sie aneinander, rutschen aneinander vorbei oder bewegen sich voneinander weg. So kommt es zu einer Reihe typischer Phänomene an den Grenzen zwischen Platten:

  • An divergierenden, also sich voneinander entfernenden Platten steigt Material aus dem Erdmantel nach oben und erkaltet dabei. Neue Erdkruste entsteht.
  • An konvergierenden, sich aufeinander zubewegenden Platten wird die schwerere Platte unter die leichtere geschoben. Dabei wird das Material nach oben gedrückt und Gebirge entstehen. Außerdem gibt es Vulkanismus und Erdbeben.
  • An Transformstörungen, an denen sich Platten aneinander vorbeibewegen, können sie sich verhaken, es baut sich Druck auf der sich in Erdbeben entlädt.

Kontinentalplatten sind natürlich nicht glatt, sondern haben eine raue Oberfläche. Daher kommt es dazu, dass sie sich bei der Bewegung verhaken. Die Platte bewegt sich jedoch weiter vorwärts und so baut sich ein enormer Druck auf. Irgendwann hält das verhakte Hindernis dem Druck nicht mehr stand und die Platte rutscht mit einem Ruck. Manche Verhakungen sind nur klein und werden schon durch niedrigen oder moderaten Gegendruck beseitigt. Das sind dann kleinere Erdbeben. Je mehr Druck sich aufbaut, desto kräftiger das Erdbeben.

Da es recht viele Kontinentalplatten gibt die sich allesamt irgendwie bewegen gibt es eben auch sehr viele Erdbeben. Die meisten sind zum Glück kaum zu spüren.

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Star trek würde gewinnen

Grundsätzlich ist die Frage, ob die Allianzen so wie sie angelegt sind in beiden Konzepten weiterbestehen, oder ob dann alle Mitglieder der jeweiligen Welt gegen den gemeinsamen Feind kämpfen. Sagen wir mal, das wäre so.

Wenn alle Star Trek Völker gegen das Imperium/ Yedi/...antreten, dann sähe es meiner Ansicht nach schlecht aus für die Interessengemeinschaft Imperium & Co. Das hieße, dass sie sich nicht nur der Föderation, sondern auch den Bork, dem Dominion, Cardassianern, Hirogen, jem'haddar, Spezies 8472... und natürlich den Q gegenüberstehen. Vermutlich würde es gegen die Bork alleine schon schlecht aussehen (von Q reden wir mal nicht), aber alle zusammen...?

Soweit ich weiß hat Star Wars keine Transporttechnik wie Beamen (korrigiert mich falls ich falsch liege, da bin ich momentan nicht ganz auf Stand), das wäre ein enormer Vorteil in jeder Weise.

Die Schiffe des Imperiums wären größer, also mehr Manpower, aber gegen so ein paar Bork-Cubes...? Oder einen an Bord gebeamten Saboteur? Trotzdem, sofern der Kampf interstellar stattfindet sind die Schiffe des Imperiums die größeren.

In Hinblick auf Menge an Fußvolk gibt es schon ziemlich viele Stormtrouper, aber die Star Trek Völker decken so ziemlich alle Bereiche ab. Nahkampf, gleichwertige Waffentechnik, gebeamte Überraschungsangriffe. Und die Bork können zusätzlich die Stormtrouper assimilieren. Natürlich sind die Yedi ein Vorteil, aber sie stehen nicht tumben Stormtroupern gegenüber, sondern erfahrenen Nahkämpfern mit einer weiten möglichen Bandbreite von Fähigkeiten nicht nur in Hinblick auf Kampf sondern auch anderem.

Jedes Universium hat Technik um Planeten zu zerstören, aber der Death Star ist ein bisschen so ein One Hit Wonder, davon bräuchte es mehr. Die Xindi verfügen in Star Trek außerdem über eine vergleichbare Waffe zur Zerstörung von Planeten.

Außen vor lasse ich mal die Zeitreiseaspekte, wenn die Relativity oder die Krenim ins Spiel kommen wird alles zu seltsam. Und die Q sind auch so eine eierlegende Wollmilchsau...

Anders sähe es aus, wenn die Allianzen wie sie wären bestehen blieben und dadurch zB auch andere Fraktionen die Gunst der Stunde nutzen eigene Interessen zu verfolgen. Ein Zweifrontenkrieg zwischen Imperium, Bork und Föderation zum Beispiel wäre für die Föderation schwer zu gewinnen.

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Da gibt's viel:

  • 'When' heißt im Englischen nicht 'falls', das machen Deutsche immer gern falsch.
  • Pluralformen: Deutsche sagen gern 'potentials' and 'informations'
  • Peoples anstatt von people, womans anstatt women,...
  • Verben stehen im Englischen nicht am Satzende - es sei denn, man will klingen wie Yoda
  • a XY vor Konsonanten, an AB vor Vokalen (und Vokalähnlichen Aussprachen an hour)
  • Das 3 Pers. Sing. -s wird gern vergessen
  • Präposionen: interested in (nicht for), listening to, on Sunday (nicht at),...
  • Verwechseln von 'since' und 'for', da im Deutschen nur 'seit' verwendet wird
  • False friends: Handy - cell phone, become (werden) - get (bekommen), notes werden nicht zur Bewertung verwendet, actual heißt nicht aktuell, ...
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Klar kann man das auswendig lernen, aber wozu?

Man sollte die wesentlichen Dinge kennen und einordnen können, damit man sich nicht irgendwo lächerlich macht: die Ozeane sollte man benennen, die großen Flussläufe vielleicht einordnen können und wissen wo die Anden, Pyrenäen und der Himalaya sind. Sicher ist es nicht schlecht zu wissen was die Hauptstädte der wesentlichen Länder sind und in manchen Ländern ist es sinnvoll auch die Bundesstaten zu kennen (USA und Deutschland zB). Um aktuelle Diskurse in den Medien zu verstehen, muss man Europa zumindest kennen mit Ländern, Hauptstädten und Topographie. Mit einer stummen Europakarte sollte man als Mitteleuropäer etwas anfangen können. Dazu zählen auch bestimmte administrative Untereinheiten, die geschichtlich oder politisch eine Rolle spielen, zB Elsass/ Lothringen. Aber das von allen Ländern zu wissen halte ich für relativ fruchtlos, da gibt es wesentlichere Dinge die man lernen kann. Bei Flaggen ist es auch so: die Wesentlichen zu kennen macht Sinn, alle sind an sich recht unwichtig. Wenn Du mal wissen musst was die Flagge von Trinidad und Tobago ist, dann kannst Du das immer noch nachschauen.

Und mit Geographie hat das wenig zu tun, das ist lediglich Erdkunde und Landeskunde. Niemand lernt in einem Geographiestudium noch Hauptstädte auswendig, das wird entweder vorausgesetzt, oder interessiert dann, wenn es für eine Forschung relevant wird. Die Dinge sind viel zu komplex geworden um sich nach solchen räumlichen Fixpunkten zu richten, da eignet man sich Kenntnis des Landes oder Raumes an mit dem man sich dann beschäftigen will und muss da dann deutlich mehr wissen als nur solches oberflächliche Zeug.

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Hm, also japanische Schul-Stories... Da fallen mir ein:

  • From me to you
  • Love for Beginners
  • Wolf girl and black Prince
  • Marmalade boy
  • One week friends (fantasy)
  • Clover
  • Bow, then kiss
  • Close range love
  • Peach girl
  • Perfect World (nicht nur Schule, aber m.A.n. einer der besten dieser Liste)
  • My teacher (wenn man diese Art Setup mag)

Und dann bei Dramas:

  • Pride (nicht direkt Schule)
  • Good morning call
  • Koe Koi (seltsam, aber irgendwie gut)
  • Hana Yori Dango (naja, muss sein :P)

Hoffentlich habe ich noch alle richtig im Kopf und es sind wirklich Schul-Stories :)

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Legal ist das leider schwierig, asiatische Anbieter haben da Regionalcodes drin und ich persönlich brauche ohnehin Untertitel. Netflix hat im letzten Jahr enorm aufgerüstet was asiatische Serien und Filme angeht, so die gängigen findet man da inzwischen tatsächlich! Amazon Prime kann man natürlich versuchen, aber da ist meiner Erfahrung nach das meiste über den Account hinaus kostenpflichtig.

Bleiben die illegalen Anbieter auf eigenes Risiko, also zB Kissasian oder Rakouten Viki. Stell sicher, dass Dein Adblocker aktiviert ist.

Grundsätzlich findest Du so Angebote oft, wenn Du den Serientitel mit dem Zusatz "Eng Sub" für die Untertitel googlest. Dann musst Du halt selbst bewerten, ob du dem Anbieter vertrauen möchtest oder lieber nicht.

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Museen haben in der Regel reduzierte Preise für Studenten und Schüler (je nach Studienfach kommt man in manche auch umsonst rein), Theater, Konferenzen, Konzerte und Kulturveranstaltungen auch. Bibliotheken sind frei, oder auch die meisten Angebote des Unisports. Bei Einrichtungen wie Schwimmbädern kannst Du schauen.

In der Mensa gibt es sehr günstiges, da bezuschusstes Essen in oft reicher Auswahl. Im öffentlichen Nahverkehr gibt es vergünstigte Semestertickets. Manche Mobilfunk/ Internetanbieter haben Angebote für Studenten. Amazon geht mit ständig mit einem Prime-Format für Studenten auf die Nerven. Banken bieten Studentenkonten (keine Ahnung unter welchen Konditionen), es gibt so ein Reisebüro für Studenten (hab den Namen vergessen) keine Ahnung wie die Reisepreise da im Vergleich sind. Manche Carsharing-Anbieter haben andere Konditionen. Und dann natürlich Programmlizenzen für alle möglichen Arten von PC-Programmen sind für Studenten enorm günstig im Vergleich. Zeitungs-Abos gibt es auch oft billiger, wobei man die über die UBs oftohnehin kostenfrei bekommt. Bei vielen Online-Anbietern kann man schauen, manchmal gibt es da Angebote.

An vielen Unis gibt es Anfang des Semesters meistens in der Mensa so Papiertüten mit Werbegeschenken unterschiedlichster Art und Gutscheinen. Da kann alles Mögliche dabei sein, bei uns gab es zB ein Gratispopkorn in einem der Kinos, Vergünstigungen in Restaurants usw. Man muss halt am richtigen Tag in der Mensa sein :)

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Ja, solange die Erde besteht und der obere Mantel die richtige Konstienz hat das sich die Kontinentalplatten darauf bewegen können wird es auch immer neue Kontinente geben, beziehungsweise neue Zusammensetzungen von Kontinenten.

Die Erdplatten "schwimmen" auf dem mehr oder weniger flüssigen Material des oberen Erdmantels und bewegen sich. Dabei stoßen sie aneinander, rutschen aneinander vorbei oder bewegen sich voneinander weg. Dabei verbinden sich Erdplatten zu größeren Landmassen und brechen wieder auseinander.

Hier eine Animation wie das bisher in der Erdgeschichte so war: https://www.youtube.com/watch?v=_0tejKld8Yk

Das wird auch in Zukunft so weitergehen. Im Moment strebt es eher wieder Richtung eines Großkontinents: Australien bewegt sich Richtung Asien, Afrika bewegt sich auf Europa zu und auch der Amerikanische Kontinent bewegt sich in unsere Richtung beziehungsweise die "europäischen" Landmassen drehen sich Richtung Amerika.

https://www.youtube.com/watch?v=uLahVJNnoZ4

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Sicher wird der Plural wesentlich weniger verwendet als im Deutschen, Englischen oder den romanischen Sprachen, aber er kommt schon vor, allerdings mit einem anderen Konzept dainter. Der Plural ist im Koreanischen in gewisser Weise weniger Teil der Grammatik, sondern bietet mehr eine Möglichkeit Menge durch eine Aussage zu betonen. Bei gezählten Dingen braucht man es nicht zB '고양이 다섯 마리', da ist dann nur der Spaß mit den Zählern zu beachten. Im Deutschen kann man nicht sagen 'Fünf Katze', der Plural ist Teil der Grammatik in solchen Fällen. Das gilt für alle Substantive (mit ein paar Ausnahmen ohne Plural) bei denen es mehr als eins ist: Viele Autos, einige Freunde, manche Straßen, Ich mag Katzen usw. - alle brauchen notwendigerweise den Plural.

Im Koreanischen ist das anders.

Hier kann der Plural Marker dazu verwendet werden besonders zu betonen, dass es mehrere sind 사람들, das klingt nach vielen Personen. Anders als im Deutschen geht das dann auch mit Worten, die keine Substantive sind, lustigerweise sogar bei Worten, die an sich schon Plural sind :) zB 우리들. Man kann auch an Adverben 들anhängen um Menge zu implizieren zB 많이들. Sprich, das ist wie wenn man im Deutschen weitere Wörte wie zB 'viele' 'mehrere',... einfügt um Menge zu betonen.

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Neuseeland

Es kommt natürlich darauf an welches Land Dich besonders interessiert und welche Ziele Du mit dem Auslandsaufenthalt verbindest. Entfernung zum Beispiel fände ich nur dann wichtig, wenn Du vor hast innerhalb dieses Jahres mal heimzufliegen, wenn Du das nicht planst, dann ist das eigentlich egal ob Australien oder USA. Du wirst sicher in jedem dieser Länder tolle Erfahrungen machen.

Es wird im späteren Leben schwierig nochmal nach Australien oder Neuseeland zu kommen, die Entfernung ist beträchtlich, selbst wenn Du mal 3 Wochen am Stück Urlaub bekommen kannst. USA ist nett mal erlebt zu haben, weil das doch so oft in den Medien steht und es viele Verbindungen dazu gibt. Hier ist das genaue Ziel des Aufenthaltes entscheidend, da lässt sich pauschal schwer was zu sagen... Die Freundlichkeit der Kanadier ist kein Vorurteil, die Leute da sind wirklich ganz besonders nett (Ausnahmen gibt es natürlich immer). In Teilen Kanadas würde Dir eventuell Französisch zusätzlich helfen, aber da kommt es natürlich drauf an wo Du landest.

Meine persönliche Favourite-Liste wäre: Neuseeland - Australien - USA - Kanada, wobei ich zwischen USA und Kanada wirklich schwanke.

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Bei erdbebensicherem Bauen gibt es verschiedene Ziele: die generelle Stabilität des Hauses soll gewährleistet bleiben und bei Versagen sollte das Gebäude so einstürzen, dass Menschen noch rauskommen können. Das heißt, die Erdbebensicherheit muss bereits beim Bau mitbedacht und statisch entsprechend berücksichtigt werden.

Dabei gibt es verschiedene Ansätze, zum Beispiel:

  • Starre Strukturen werden brechen, es ist besser Material zu verbauen, das leicht nachgibt
  • Statik: zB.: niedriger Schwerpunkt, stützende Elemente, Kraftableitende Elemente,...
  • Redundanzen
  • sicherer Verbau zB von Elektrischen Leitungen.

Außerdem gibt es Ansätze, das Gebäude möglichst weitgehend vom Untergrund zu entkoppeln und auf verschiedene Arten von Lagern zu stellen. Bei Hochhäusern kommen dann auch Schwingpendel zum Einsatz.

Solche Gebäude erfordern also strenge Bauvorschriften, deren Einhaltung auch kontrolliert wird. Ein erdbebensicherers Gebäude, auf das in Eigenregie nochmal ein Stockwerk draufgebaut wird ist dann nicht mehr erdbebensicher. Die Materialien dürfen nicht minderwertig sein usw.

Japan hat aus den Erfahrungen der letzten großen Erdbeben gelernt und sehr strikte Bauvorschriften etabliert. Dort gibt es kostenlos Beratungen und Steuererleichtungen bei erdbebensicheren Bauen und saftige Strafen bei Nichtbeachtung. Zur Erdbebensicherheit gehört außerdem ein stadtplanerisches Gesamtkonzept das über Einzelgebäude hinaus Fluchtrassen offenhält und Evakuierungsfreiflächen bietet. Nicht einfach in einer Stadt wir Tokyo. Kritische Infrastruktur wie Wasser, Strom und Internet wird auch in besonderer Weise angelegt um im Zweifel das Beben auszuhalten oder zumindest schnell zu reparieren zu sein.

https://www.fr.de/panorama/schwingende-raeume-11020446.html

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Man unterscheidet in totalen Analphebetismus und funktionalen Analphabetismus. Bei ersterem kann die Person nicht lesen und schreiben und hat es nie gelernt. Bei funtionalem Analphabetismus hat die betreffende Person das vielleicht mal gelernt und kann auch einzelne Buchstaben erkennen und bennenen, jedoch nicht so lesen und schreiben wie das im Alltag als normal vorausgesetzt wird.

Nach einer Studie der Uni Hamburg gibt es in Deutschland 6,2 Millionen Personen, die nicht richtig Deutsch lesen und schreiben können. Etwas mehr als die Hälfte davon sind Muttersprachler. Bei den Personen, die nicht Muttersprachler sind, geben 2/3 an, ihre eigene Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen. Meistens haben die betroffenen Personen keinen oder nur einen geringen Schulabschluss. Anders als im globalen Durchschnitt gibt es in Deutschland mehr männliche Analphabeten. Es sind mehr ältere Personen betroffen als jüngere.

Die Zahlen sind zum Glück rückläufig. Trotzdem ist das schwer zu erheben, weil die Betroffenen in der Regel versuchen das zu verschleiern. Außerdem können sie ja nicht an schriftlichen Befragungen teilnehmen und da die Sache ihnen oft peinlich ist, sind persönliche Gespräche bei so einem Thema schwierig. Es könnte also noch eine Dunkelziffer geben.

https://www.mein-schlüssel-zur-welt.de/de/zahlen-und-fakten-1719.html

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Albert Einstein war Professor of Theoretical Physics an der ETH Zürich und später Professor of Theoretical Physics in Princeton. Da wird er nicht schlecht verdient haben, aber wirklich reich ist er damit auch nicht geworden.

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Deine Frage führt zu einem Definitionsproblem:

Der Begriff "Naturkatastrophe" impliziert einen Auslöser im natürlichen Umfeld, dieser ist nach Deiner Prämisse nicht gegeben. Wissenschaftlich wird generell der Begriff "Hazard" lieber verwendet, da er soziale Komponenten mitberücksichtigt. Hazards werden dann nach Ursache weiter kategorisiert in Natürliche, Soziale und Man-made-Hazards. Während ein Erdbeben ein Natürlicher Hazard ist, wäre Erdbewegung durch einen Raketeneinschlag ein Man-Made-Hazard und somit per Definition keine Naturkatastrophe. Natürlich kommt es hier darauf an mit welcher Definition man arbeiten will.

Der Wille solche Dinge zu unterscheiden zeigt jedoch auch, dass es eine Notwendigkeit dazu gibt. Die Situation bebender Erde kann sehr unterschiedliche Ursachen haben, nicht alle sind natürlich. Einstürze von Höhlen oder Schächten oder eben auch Bombenexplosionen führen lokal ebenfalls zu (im Vergleich zu den natürlich ausgelösten) leichten Erdbeben. In alten Bergbauregionen ist das mitunter ein Problem. Ähnliches gilt für Erdgasförderung oder Geothermie. Das ist auch eine der Befürchtungen in den Diskussionen um Fracking in Regionen die bestimmte kritische Grundvoraussetzungen aufweisen.

Flutwellen können beispielsweise durch die Havarie von Talsperren entstehen (aus welchen Grund auch immer die havarieren). Es ist auch schon vorgekommen, dass Bergstürze in Talsperren rutschen und zu Flutwellen führen. Lawinen können ebenfalls durch Menschen ausgelöst werden oder natürlich abgehen.

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So geht es nicht leider :). Besser klingt:

저는 한국어 조금밖에 못해요. (han gu geo jo geum ba kke mo tae yo) Das wäre auf mitleren Höflichkeitsniveau. Wenn Du formaler sein musst, dann sollte das 저는 한국어 조금밖에 못 합니다 heißen...

Wörtlich heißt das etwa: 'Ich Koreanisch außerhalb von einem bisschen nicht mache/kann'. Immer wieder lustig der Satzbau :)

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Erkläre ihm, dass 'offensichtlich' mit 'obviously' übersetzt wird und nicht mit 'naturally'.

Wie im Englischen beim Wort 'obviously' auch, schwingt beim deutschen 'offensichtlich' ein bisschen Herablassung mit. Als hätte der Gesprächspartner etwas gesagt, das der Erwähnung kaum wert ist. Das ist in beiden Sprachen gleich.

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Du meinst ㅃㅉㄸㄲㅆ und Doppelbuchstaben im Batchim wie bei 읽다?

ㅃㅉㄸㄲㅆ haben im Prinzip einfach eine andere Aussprache. Manchmal klingt es so, als ob jemand erst kurz Pause macht um den Doppelkonsonanten dann besonders hart zu betonen. Zum Beispiel bei 진짜 wäre das erste ㅈ mehr ein J wie im englischen Namen Jim, währens das ㅉ mehr nach Cha klingt, wie der Tanz Chachacha. Das ist grob vergleichbar mit unserem scharfen ß das eben auch die Aussprache verändert.

Doppelbatchim sind hingegen einfach Rechtschreibung, so heißen die Worte nun mal. Da wird nur die Aussprache interessant die teilweise davon abhängt, ob ein Vokal oder ein Konsonant folgt.

Dann gibt es noch die unterschiedlichen Laute für wa/woa/woa/wae usw. die einem manchmal Probleme bereiten :) 와 (wa wie in 'to wash'), 왜 (wae wie in 'to be wet'), 외(oe), 웨 (we wie in 'wer'), 워 (woa), 위 (wi wie in 'we are'), 의 (ö i).

Im Prinzip gibt es keine Regel dazu in dem Sinne, das ist halt Rechtschreibung.

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