Das "Nachzischen" habe ich meist dann, wenn die Watte nicht feucht genug ist. Dann schmeckt es auch komisch. In der Regel ist das bei mir der Fall, wenn ich zu viel Watte benutzt habe, dann stimmt der Nachfluss nicht. Aber auch dann, wenn nicht überall am Draht Watte anliegt, kann es dazu kommen. Hotspots, wie oben geschrieben, sind ebenfalls eine Möglichkeit. Das "Nachzischen" ist ein Zeichen dafür, dass der Draht irgendwo zu heiß wird, unter anderem, weil dort kein Liquid ankommt.

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Was anderes

Das kann einerseits am Liquid liegen, aber sehr häufig eher an der Charge der Coils. Wenn Du das Liquid in der Zwischenzeit nicht gewechselt hast, wirst Du wohl eine miese Charge erwischt haben. Ist mir auch schon das eine oder andere Mal so ergangen, da kann man leider nicht viel machen. Man sieht es den Coils nicht an.

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Melone (bspw. Lekka Vape Grün oder auch Checkmate White Queen) ist bei mir immer ganz hoch im Kurs.

Ansonsten gibt es, was das selbst mischen angeht, kaum Grenzen. Einfach ein paar Aromen besorgen und herum experimentieren. Ich hab schon dem Namen nach extrem eigenartige Aromen-Kombination gedampft, die unwahrscheinlich lecker waren.

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Problematisch für Coils sind in der Regel Liquids, die mit Sweetener nach gesüßt sind, aber auch bspw. Vanille-Aromen setzen den Coils gern zu. Im Grunde sind es immer einzelne Bestandteile, die dafür sorgen und die sind von Hersteller zu Hersteller recht unterschiedlich. Ich kann mich ehrlich gesagt auch nicht mehr an ein spezielles Liquid erinnern, das mir den Coil so zugekokelt hat, ich weiß nur, dass es ein ziemlich süßes war. Wenn man die meidet, ist man schon relativ sicher. Aber irgendwann wird jeder Coil nicht mehr bzw. kokelig schmecken, die Frage ist nur, wie schnell es geht.

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Liquids mit Nikotin bekommst Du bei den ganzen gängigen Dampfer-Onlineshops wie z.B. Germanflavours oder andere. Amazon will keine Produkte mit Nikotin anbieten, das haben die irgendwann mal so bestimmt und das müssen sie auch nicht begründen. Betrifft einige Produkte, die sie so in ihre Regeln aufgenommen haben und damit muss man sich abfinden. Man darf halt nie vergessen: es ist ein amerikanisches Unternehmen.

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Wenn Dir der Geschmack sehr wichtig ist, dann muss ich sagen: Jegliches Heruntermischen ist mit Geschmackseinbußen verbunden. Denn im Grunde "streckst" Du das Liquid dann ja - nur wird der Aroma-Anteil in der finalen Mischung geringer sein. Um 100ml 70/30er auf 50/50 zu mischen, müsstest Du ca. 40ml Flüssigkeit dazu mischen (effektiv wäre etwas weniger nötig, da ja die Aromen selbst auch meist auf PG-Basis sind, aber das ist grad nebensächlich). Selbst wenn es ein Stoff ist, der als Geschmacksträger gilt (PG oder auch Alkohol), es ist mit Einbußen beim Geschmack verbunden. Es wird deutlich weniger intensiv schmecken.

Grundsätzlich würde ich aber keine Stoffe einfüllen, die nicht für die E-Zigarette bestimmt sind. Was in Wodka alles drin ist, das weiß nur der Hersteller. Dann lieber reines PG verwenden, das ist dafür vorgesehen. Oder auch destilliertes Wasser. Ein kleiner Schuss Wodka würde zwar nicht schaden, in der Größenordnung ist es aber schon mehr als ein kleiner Schuss.

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Es ist gut vorstellbar, dass die Akkus nicht genügend Power liefern, um die Dampfe mit über 100W zu betreiben. Hat nicht so viel mit dem Ladezustand zu tun (ein bisschen auch, klar), eher mit der Stromstärke, die sie liefern (Entladestrom). Grob gerechnet fließen ca. 30-36A, wenn man den Akkuträger mit 100W nutzt. Bei zwei Akkus muss also jeder davon 15-18A Entladestrom liefern. Wenn sie das nicht können, wird ein guter Akkuträger dann herunter regeln.

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Der Dampf kondensiert aus (also wird wieder flüssig), bevorzugt an Fenstern oder kühlen Oberflächen. Das meiste sinkt zu Boden und wird dort einen hauchfeinen Film hinterlassen. Der ist aber so minimal, dass man ganz sicher nicht darauf ausrutschen wird. ;) Das Ganze dauert nur wenige Minuten, der Dampf selbst ist in der Regel schon nach 20-30 Sekunden nicht mehr sichtbar.

Allerdings wirst Du mit der Zeit (nach einigen Wochen ca.) einen leichten Film auf den Fensterscheiben oder Oberflächen feststellen. Das ist der kondensierte Dampf, der sich mit der Zeit dort sammelt. Gelegentlich putzen macht also Sinn ;)

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Kann durchaus am Aroma bzw. einzelnen Bestandteilen liegen, wenn andere Liquids mit gleicher Nikotinstärke nicht kratzen. Der zweite Verdampfer könnte beispielsweise deutlich mehr Dampf erzeugen und mit größerer Dampfmenge wäre es möglich, dass es plötzlich kratzt. Ich hatte es auch mal mit einem Liquid, das in meinem alten Fertigcoil-Gerät super war, im Selbstwickler aber kratzte. Ob es wirklich daran liegt kann man schlecht beurteilen, für mich war das damals die einleuchtendste Erklärung und damit habe ich mich zufrieden gegeben ;)

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Diese so genannten Shortfills sind so angelegt, dass man entweder einen Nikotinshot hinzufügt (wenn man mit Nikotin dampfen will) oder aber 10ml 0er Base einfüllt. Man kann es zwar auch so dampfen, es wird dann aber etwas zu hoch dosiert sein.

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Nach den ganzen unqualifizierten Antworten bisher jetzt mal ganz konkret:
Von "gesünder" sprechen kann man nicht, da keine Variante dem Körper etwas Gutes tut. So viel ist Fakt.

Man kann allerdings mit Bestimmtheit sagen: Die E-Zigarette ist deutlich weniger schädlich als eine Tabakzigarette oder Shishas etc. Das britische Gesundheitsministerium spricht von "mindestens 95% weniger schädlich" als Tabakzigaretten. Und das Krebsrisiko wird um mindestens 99,5% reduziert. Einen recht aktuellen Bericht zu diesem Thema findest Du bspw. hier: https://www.vapers.guru/phe2020/ Hier wird der brandneue Bericht der britischen Regierung zu diesem Thema thematisiert.

Als Nichtraucher würde ich ganz sicher keins von beidem versuchen, als Raucher ist die E-Zigarette eine sehr gute Alternative, um das Laster los zu werden und dabei deutlich die Risiken zu verringern.

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Herzlichen Glückwunsch! Du hast ganz offensichtlich die schwierigste Phase beim Umstieg überstanden.

Und Dein Geruchssinn hat sich wieder deutlich verbessert, weshalb Du nun den Gestank wieder deutlicher wahrnehmen kannst. Und ja, man empfindet es tatsächlich als deutlich schlimmer als vorher. Ich bin beispielsweise im Urlaub umgestiegen und war eine gute Woche nicht zu Hause. Nach dieser Woche habe ich es in meiner eigenen Wohnung kaum ausgehalten, da die so abartig nach Rauch stank und ich tagelang lüften musste, um es wieder ertragen zu können.

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Ehrliche Antwort: Lass Dich in einem guten Fachgeschäft beraten. Und fang nicht an mit so einem Monstergerät wie Dir vorschwebt. Ab 100W sind Nebelwerfer und die sind auf gar keinen Fall für Umsteiger geeignet. Ich kenne ernsthaft keinen, dem mit so einem Gerät der Umstieg gelungen ist. Ein kleines MTL-Gerät ist in jedem Fall die bessere Wahl.

Und woran erkennst Du ein gutes Fachgeschäft? Daran, dass sie Dir von einem Gerät mit >100W direkt abraten. ;)

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Definitiv korrodiertes Kupfer. Man kann vorsichtig etwas Kontaktspray einbringen, das löst die Oxidation und schützt ein wenig die Kontakte. Eine dauerhafte Lösung für die Ewigkeit ist das allerdings auch nicht.

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Puh... es gibt echt viele Faktoren, die den Geschmack eines Liquid ausmachen. Klar sind es auf der einen Seite die Coils, aber auch der Verdampfer selbst hat Einfluss darauf und ebenso die Leistung, mit der man dampft. Pauschal da irgendwelche Empfehlungen abzugeben ist echt schwierig, weil jeder eine völlig andere Vorstellung davon hat, was gut schmeckt. Ich persönlich finde beispielsweise, dass die Liquids im Uwell Nunchaku richtig gut schmecken, ein Kollege ist da komplett anderer Meinung.

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Du musst da nicht sooooo präzise sein beim Mischen. Im Bereich von 9mg/ml merkst Du in der Regel nicht wirklich, wenn Du am Ende nur 8,5 oder gar 8 hast. Zumal Du bedenken musst: Wenn Du 9er anmischst und hinterher dann noch Aroma dazu mischst, dann kommst Du ohnehin noch weiter runter. Ich rechne mir sowas dann immer mit einem Liquid Rechner aus. https://www.germanflavours.de/liquid-rechner

Und zum Mischen brauchst Du keinen Milchaufschäumer. Ich habe auch keinen und den noch nie vermisst. Ich schüttel ordentlich durch und in der Regel reicht das. Wenn man dem nicht vertraut, dann stellt man die Flasche halt beim Schleudergang noch auf die Waschmaschine und wartet einfach ab ;)

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Das Verlangen nach der Zigarette gibt sich normalerweise nach 4-8 Wochen komplett. Allerdings kann man das logischerweise nie für jeden gleich bewerten. Wenn das Verlangen trotz allem nicht wegzukriegen ist, dann ist das einerseits ein Zeichen dafür, dass die Nikotinmenge im Liquid zu niedrig ist oder das "Dampfverhalten" noch eher auf Zigarette ausgelegt ist.

Die vertretbare Nikotinmenge ist allerdings immer abhängig vom Gerät, mit dem man dampft. Bei einem "Backendampfer"-Gerät sollte man als ehemaliger starker Raucher zunächst mal mit relativ hohen Nikotinmengen beginnen, um das Verlangen schneller zu befriedigen. Mit der Zeit bekommt man das dann gut in den Griff und kann reduzieren.

Was man allerdings nie vergessen darf ist die Tatsache, dass beim Dampfen das Nikotin anders vom Körper aufgenommen wird als beim Rauchen. Als Raucher raucht man eben eine und das Verlangen ist erst mal weg. Beim Dampfen zieht man regelmäßiger, um den Spiegel anfangs noch hoch zu halten. Es dauert einfach länger, bis das Nikotin aufgenommen wurde.

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Ein ziemlich gutes Gerät ist der Uwell Nunchaku. Habe ich bereits mehreren Einsteigern empfohlen und den Kauf hat bislang keiner von ihnen bereut. Preislich liegt der in dem von Dir genannten Segment.

Wie oft Du den Coil wechseln musst ist darüber hinaus auch sehr stark davon abhängig, was Du dampfst. Viele Liquids sind mit Süßverstärker nach gesüßt, weil es aus irgendeinem Grund jeder haben will. Das sorgt aber dafür, dass die Coils schneller durch sind und getauscht werden müssen.

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Der Crown 3 neigt leider zum spritzen, das liest man beinahe überall. Ruhig mal die Leistung runter drehen, auch mit 40 Watt sollte es funktionieren.

Wenn es bei einem neuen Coil verbrannt schmeckt, dann ist es allerdings durchaus möglich, dass der noch nicht richtig vollgesogen war. So 10-15 Minuten stehen lassen nach dem Tauschen ist durchaus sinnvoll.

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