Ich befürchte, dass du mit den Anforderungen tatsächlich kein Gerät mit Funkkontakt finden wirst. Da werden wohl die gesetzlichen Bestimmungen die Möglichkeiten für ein solches System limitieren. 100 m ohne freies Feld (ich nehme mal an über mehrere Etagen) sind schon eine Gewisse Herausforderung. Besonders, wenn auch noch so viel Bandbreite benötigt wird, um Sprechfunk zu ermöglichen. Kommerzielle Geräte für zivile Nutzung können da leider keine Wunder bewirken, denn schließlich möchten andere Funkdienste auch noch ungestört bleiben. Das sage ich in der Position des Amateurfunkers.

Ich nehme an, dass du darauf angewiesen bist die Stecke ganz oder teilweise mit Verkabelung zu überbrücken.

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Was tun? Prozess wegen versuchter Vergewaltigung.

Hallo liebe Leute,

eins vorweg: Mir ist natürlich bewusst, dass das hier keine Rechtsberatung ist. Aber ich würde Euch bitten, den Text zu lesen und vielleicht ist hier jemand unter Euch, der ein bisschen Ahnung hat und/oder ein paar Tipps/Anregungen geben kann.

Ich versuche mich so kurz wie möglich zu halten.

Es geht um den Bruder eines Freundes. Er und seine Ex-Freundin sind seit gut 2 Jahren getrennt und haben eine bald 4-Jährige Tochter (die alle 2 Wochen übers Wochenende bei ihm ist).
November letzten Jahres hat seine Exfreundin ihn wegen versuchter Vergewaltigung angezeigt, nächste Woche ist der Prozess.
An besagtem Abend haben sie sich (vor den Augen der Tochter, mal wieder) gestritten. Sie ist handgreiflich geworden, hat ihn geschlagen und er hat versucht sie von sich abzubringen. Dann hat sie ihre Bluse zerissen und ihm angekündigt, die Polizei wegen versuchter Vergewaltigung zu rufen. Wenige Stunden später stand dann tatsächlich die Polizei vor seiner Tür.

Heute war er bei seinem Anwalt (Fachanwalt für Sexualdelikte) um die Strategie für die Verhandlung zu besprechen. Sein Anwalt hat ihn darauf vorbereitet, dass er ziemlich sicher verurteilt wird. Nun soll er etwas, das er nicht getan hat, gestehen (und Reue zeigen), denn so würde er besser wegkommen, als wenn er abstreitet.
Die Konstellation aus Richterin, Staatanwältin und Anwältin macht die Sache laut Anwalt noch schwieriger.

Ich kenne mich nicht mit Gesetzen aus, aber das kann doch nicht wahr sein, oder?
Ich meine, muss seine Schuld nicht bewiesen werden? Durch DNA-Spuren oder Ähnliches?
Und vielleicht sehe ich das falsch, aber angenommen der Vorwurf stimmt - welche Mutter würde dem Mann, der (angeblich) versucht hat sie zu vergewaltigen, ihr Kind jedes zweite WE übergeben?

Sie hat ihm schon mehrfach gedroht "ihn fertig zu machen". Sie fordert immer mehr Geld, sie leiht sich von ihm Geld um ihre Handyrechnungen zu bezahlen, er hat ihr auch schon mehrfach Geld für ihre Miete vorgestreckt. Um von ihm zu bekommen, was sie will, setzt sie die Tochter als Druckmittel ein. Nach dem Motto "Entweder Du gibst mir X Euro oder Du darfst Laura nicht sehen".

Verständlicherweise hat er jetzt große Angst, für etwas, das er nicht getan hat, verurteilt zu werden und somit sein Leben "zu versauen". Er hat natürlich auch Angst, seine Kleine nicht mehr sehen zu dürfen.

Nur was soll man tun?
Soll er wirklich auf seinen Anwalt hören? Klar, er ist der Experte. Aber es kann doch nicht sein, dass es in diesem Land so ungerecht zugeht?! Oder?

Danke an alle.

LG, Rebecca

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Solche Anwaltsräte sind schon manchmal richtig heftig. Wenn man weiß, dass man nichts getan hat und trotzdem gestehen soll, weil es die beste Lösung wäre. Das ist allerdings dann häufig ein Vorschlag, den man von einem guten Anwalt bekommt.

Mit einem sehr guten Anwalt bekommt man aber auch einen Freispruch hin.

Strategie: Wenn man die Glaubwürdigkeit und Anständigkeit der Frau vor Gericht in Zweifel bringen kann, dann sie es für den Mann besser aus.

Man muss also Leute finden, die bezeugen können, dass die Frau den Mann öfter in Bedrängnis gebracht und erpresst hat.

Es gibt wohl auch noch andere Möglichkeiten, die Glaubwürdigkeit der Frau zu untergraben. Da muss man nur mal einen ausgebufften Winkeladvokaten fragen.

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Wenn du damit einen privaten Erdbeobachtungssatelliten meinst, dann glaube ich, dass das durchaus möglich ist. Amateurfunker schießen immer wieder mal Satelliten ins All. Meistens werden sie davon von einer geldgebenden wissenschaftlichen Einrichtung oder ähnlichem unterstützt.

Vor geraumer Zeit haben allerdings ein paar Privatpersonen ihren Satelliten ganz allein gebaut, den Start von eigenen Geldern bezahlt und ihn damit ins All schießen lassen.

Amateurfunker nutzen Satelliten als Funkumsetzer. Dabei sendet man auf einer Frequenz zum Satelliten hoch und dieser sendet auf einer anderen Frequenz das Signal wieder zur Erde zurück. Da der Satellit die Erde mehrmals umrundet, sind damit dann, je nach momentanen Ort des Satelliten, Verbindungen zwischen verschiedensten Gebieten möglich.

Ich sehe hier kein Hindernis einen solchen Satelliten auch mit anderer Ausrüstung zu bestücken. Allerdings muss man für ein solches Projekt wohl mindestens mit sechstelligen Summen rechnen.

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