Patchworkfamilie - Ausgaben-Verteilung / Beteiligung?

Hallo,

mich würde mal interessieren, wie andere unverheiratete Paare das finanziell machen. Auch ein Thema, bei dem mein Noch-Freund und ich immer Streit bekamen.

Unsere Situation ist folgende:

Das Haus gehört mir, wir beide arbeiten und haben Einkommen (er ca 2000€ netto, kaum berufsbedingte Fahrtkosten, dafür aber Unterhalt, ich 1200€ netto - ca 300€ Fahrtkosten + Unterhalt für die Kids + Kindergeld). Er wohnt hier mehr oder weniger mit mir u meinen beiden Kindern, nutzt soweit alles mit. Ich zahle das Haus ab (ca 650€/Monat) und sämtliche Nebenkosten (ca 350€), sowie alles was Haus und Garten betrifft (ist ja nicht sein Haus, sieht er nicht ein). Er beteiligt sich lediglich 3 Wochen lang etwa hälftig an den Einkäufen (dann hat er kein Geld mehr, außer für Zigaretten).

Wenn er Lust hat und ich ihn auffordere, macht er die Küche in Ordnung und kocht mal, saugt vielleicht alle 4 Monate mal, alles andere mache und bezahle ich. Glühbirnen wechseln, dauert ca 3 Monate hier (ich klettere nicht gern auf Leitern). Im Garten u bei Baustellen hilft er zwar mit, aber es wird nie etwas fertig gemacht und ich bekomme immer zu hören, dass ich ihn nur hier wohnen lasse/ausbeute, damit er solche Sachen für mich macht die für mich körperlich zu schwer sind...

Ich finde, dass das unfair ist. Ich kann mit meinen Kindern kaum etwas machen, Geld für Klassenfahrten, Taschengeld,... oder mal für mich etwas, ist kaum übrig.

Aber jedesmal, wenn ich das anspreche, zieht er mal wieder zu seiner Mutter oder Schwester für ein paar Wochen...

Wie teilt ihr das auf?

Ich fände es fair: alle Ausgaben (Wohnkosten/Essen/Trinken/allgem.Hygiene-/ Reinigungsmittel) durch 4 zu teilen (Miete/NK müsste er ja auch sonst zahlen) und er zahlt 1/4, ich 3/4. Oder sehe ich das falsch.

Freue mich über Antworten.

Geld, zusammenleben, Liebe und Beziehung, Partnerschaft, Patchwork, Patchworkfamilie, Ausgaben, wohnkosten
6 Antworten
Was "darf" Frau alles in einer Beziehung und was nicht?

Mein Freund (44) und ich (44) haben ein Problem worüber wir ständig streiten und was unsere Beziehung sehr belastet.

Er meint, wenn man eine Beziehung hat, darf man als Frau weder Kontakt noch Besuch von anderen Männern haben; auch nicht, wenn sie langjährige Freunde sind, die bereits länger bestehen als die Beziehung.

Auf keinen Fall in eine gemischte Sauna gehen, keine Männer über die Mitfahrzentrale mitnehmen; auch nicht, wenn sie erst 20 sind und die eigenen Kinder sein könnten und zu einer Weihnachtsfeier geht man auch nur kurz zum Essen und ist dann so schnell wie möglich wieder daheim, allein mit den eigenen Kindern in den Urlaub fahren bzw. die Familie besuchen (weil jeder von uns Kinder hat und es zusammen organisatorisch, urlaubsbedingt,... nicht möglich ist) gehört sich auch nicht wenn man in einer Beziehung ist.

Ich fühle mich da sehr eingeengt, eingesperrt und leide unter dem mangelnden Vertrauen seinerseits, zumal ich nie fremdgegangen bin, dafür auch keine Zeit und keinen Nerv hätte.

  • Jetzt mal ehrlich, wie denkt ihr darüber?

NACHTRAG 07.07.19:

Ich habe Eure Antworten besagtem Menschen zu lesen gegeben. Er meint, die Antworten seien für den Arsch, weil ich euch nicht gesagt, habe, was ich alles Böses getan habe und er außerdem nicht mit anderen mitschwimmt. Gut, das korrigiere ich jetzt hiermit: ich habe von Anfang an ihm erzählt, wer alles zu meiner Familie u meinem Freundeskreis gehört. Dazu gehört u.a. ein Freund, den ich seit 1996 kenne, 3 Jahre mit mir Tür an Tür lebte, der mir eine damals für mich fremde Stadt zeigte, inzwischen aber ca 650km entfernt wohnt, ca 10 Jahre älter als ich ist und immer für mich und meine Kinder da ist. Er hat mich unterstützt u täglich mit mir nach der Trennung meines Exmannes telefoniert, hat meiner Tochter bei Schulproblemen geholfen u war mit uns nach der Trennung über Silvester im Urlaub, damit die Kinder u ich einen neuen Start in ein neues Leben beginnen können ohne Trübsal zu blasen. 1997 war ich mal 2 Wochen mit ihm zusammen. Als mein Freund mich direkt danach fragte, erklärte ich ihm, dass wir beide beziehungstechnisch nicht klarkamen, aber unsere Freundschaft dadurch nicht ruinieren wollten. Hatte ich eigentlich schon verdrängt. Somit waren die Fronten immer geklärt. Für ihn ist dieser Mann ein rotes Tuch. Ich darf ihn nicht mehr sehen, nur noch am Geburtstag mit ihm telefonieren u wenn er mal anruft u fragt wie es mir/uns den Kindern geht, soll ich sagen "Gut (ach wenns gelogen ist), alles andere ist zu privat, das geht dich nichts an! Dane für deinen Anruf! Tschüß!" Erst wenn er heiratet dürfte ich wohl wieder Kontakt zu ihm haben...

Ebenso verhält es sich mit unserem Nachbarn. Er fand ihn immer nett, die Männer haben sich unterhalten, zusammen Fußball gespielt, er hat sich mit seinen Kindern um unsere Tiere in unserem Urlaub gekümmert, ist auch so mal kurz rüber gekommen. Jetzt ist seine Ehe in die Brüche gegangen u ich darf nicht mehr mit ihm sprechen.

Liebe, Männer, Freundschaft, Frauen, Beziehung, Eifersucht, Liebe und Beziehung, Partnerschaft
24 Antworten
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