Nach dem Gesetz - § 20 Abs. 2 BAföG - ist eigentlich für jeden unentschuldigten Fehltag eine anteilige Rückzahlung fällig.

Nach den Verwaltungsvorschriften wird's etwas großzügiger gehändelt. Danach müssen's mehr als drei unentschuldigte Fehltage sein.

Zurückzuzahlen ist die Förderung aber immer nur anteilig für die konkreten Fehlzeiten.

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Die Nachzahlung für die Zeit bis einschließlich Jan. steht Dir zu (wenn Dir überhaupt was zusteht, klar).

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Das hört sich sehr, sehr nach einer betrieblichen Ausbildung an, und für die käme allenfalls BAB (=Berufsausbildungsbeihilfe) und nicht BAföG in Betracht.

Ob dann ergänzend eine Art Mietzuschuss nach § 27 Abs. 3 SGB II im Bereich des Möglichen ist, können vllt noch HartzIV/BAB-Fachleute schreiben.


Wenn Du ausziehst, sollte Deine Mutter zumindest das Kindergeld rausgeben, wenn sie nicht ohnehin darüber hinaus unterhaltsverpflichtet ist.

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Man erhält ja Bafög, wenn man mehr als 2 Stunde täglich für den Schulweg benötigt.

Und auch konkret nicht bei den Eltern/bei einem Elternteil lebt. Wenn eine von mehreren bestimmten "Ausbildungsstättenarten" im Sinne des BAföGs besucht wird. Was für eine Klasse besuchst Du denn? Dauer?

Können die vom Bafög-Amt mich trotzdem zu ihm verweisen, wenn die Verbindung zur gleichwertigen Schule bei ihm besser wäre?

Nein. Schon wegen des Sorgerechtsentzugs.

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Erst mal: Die Exmatrikulation musst Du dem BAföG-Amt mitteilen, schon damit die Förderung nicht über das Wintersemester hinaus weiterläuft.

So, wie Du das schilderst, stand/steht Dir aber bereits ab Nov. keine Förderung mehr zu, so dass Du die Förderung ab Nov. vollständig an das Amt wirst zurückzahlen müssen. Daher empfehle ich Dir, das BAföG bereits jetzt abzumelden.

Du kannst davon ausgehen, dass das Amt Exmatrikulation und Aufgabe des Studiums im Nov. erfahren wird; das ist ein Stück weit Routine. Du würdest daher besser fahren, wenn Du das jetzt selbst meldest. Ansonsten läufst Du Gefahr, Dir zusätzlich ein dreistelliges Bußgeld einzuhandeln.


Die Förderung für Okt. steht Dir zu, die darfst Du behalten. Die Hälfte davon war allerdings Darlehen; da wird das Bundesverwaltungsamt nach jetzigem Stand in etwa acht bis zehn Jahren an Dich herantreten.

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Auslandsförderung ist 'ne sehr spezielle Kiste; Du wirst hier womöglich keine befriedigende Antwort erhalten. Daher empfehle ich Dir, Dich zwecks Beratung an das zuständige Auslandsförderungsamt zu wenden (abhängig vom beabsichtigten Zielland): http://www.das-neue-bafoeg.de/de/441.php .

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Ob diese schulische Ausbildung überhaupt förderungsfähig ist, steht im BAföG-Ausbildungsstättenverzeichnis des Bundeslandes: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/487.php (vermutlich schon).

Nach § 2 Abs. 6 Nr. 1 BAföG wird Förderung allerdings

... nicht geleistet, wenn der Auszubildende Unterhaltsgeld, Arbeitslosengeld bei beruflicher Weiterbildung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch oder Arbeitslosengeld II bei beruflicher Weiterbildung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch erhält ...

Ist das bei Dir der Fall?

Falls doch ein BAföG-Anspruch besteht: Das AlgI würde angerechnet werden.

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In BE soll's 'ne Menge Wohnungsbaugenossenschaften geben. Vllt ist das 'ne reelle Chance: http://www.wohnungsbaugenossenschaften.de/ .

Du müsstest dann zwar Anteile zeichnen, dafür aber keine Kaution aufbringen.

Ich würde mich nicht auf die Schnellsuche allein verlassen, sondern die Genossenschaften einzeln abklappern. Erster Tipp wäre der Erbbauverein Moabit.

Just my 2 cents.

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... ich fang ab 1 september 2013 Ne Lehrstelle in München an.

Das hört sich nach 'ner betrieblichen Ausbildung an. Richtig?

Dafür gäb's allenfalls BAB (=Berufsausbildungsbeihilfe; nicht meine Domäne), nicht BAföG. Aber schreib' doch mal, was für eine Ausbildung Du konkret machst. Dann kommen hier vllt auch noch fundiertere Beiträge.

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... ob es eine Begrenzung für die Quadratmeterzahl und die Miethöhe gibt, die das BaFög-Amt vorgibt?

So was gibt's nicht. Statt der 216 € erhältst Du dann 465 € mtl. Damit musst Du dann klarkommen.

Möglich ist dann noch eine Art Mietzuschlag nach § 27 Abs. 3 SGB II (JobCenter oder Arge; die weiteren Voraussetuzungen können vllt HartzIV-Experten benennen). Wohngeld ist in aller Regel nicht drin.

Das KG sollten Dir Deine Eltern auszahlen, solltest Du also zusätzlich haben. Verweigern sie dies, kannst Du Dich selbst an die Familienkasse (oder wen auch immer) wenden.

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Die Technikerschulen können meines Wissens sowohl nach dem echten BAföG als auch nach dem sog. Meister-BAföG (ganz andere "Fakultät") gefördert werden.

Beim Meister-BAföG halte ich mich mangels Ahnung zurück.


Beim BAföG wird's erst mal schwierig, weil ohne Angaben zu Vorausbildungen und zu Deinem Alter schlecht was gesagt werden kann. Eine vorherige Ausbildung wird vorauss. noch nicht den Förderungsanspruch "kaputtmachen". Informier' Dich doch auch mal auf einer der Infoseiten im Netz, z.B. hier: http://www.bafoeg-aktuell.de/ . Wenn Du dann Fragen hast, gerne.

Beratung durchs zuständige Amt ist auch nicht falsch. Du kannst vor Schulaufnahme auch eine verbindliche sog. Vorabentscheidung nach § 46 BAföG wegen Vorausbildungen und ggf. wegen der Altersgrenze bekommen.

Und: Schülerförderung nach dem BAföG wäre Vollzuschuss, ohne Darlehensanteile.

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Was ist ein Ausbildungsabschnitt?

Steht in § 2 Abs. 5 Satz 2 BAföG: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/216.php .

Sind das die Bewilligungszeiträume?

Nein.

Wenn ich eine Ausbildung vor dem 30. Lebensjahr gilt der Anspruch bei Bewilligung für die gesamte Ausbildungsdauer von 3 Jahren?

Ja.

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Immer noch kein BaföG gekriegt - Antrag vor über 2 Monaten - ist das normal? Was kann ich tun?

Hallo & erstmal ein gutes Neues an alle!

Ich wollte mich nur mal kurz erkundigen, ob es normal ist, dass ich auch Ende Dezember immer noch kein Bafög (genau genommen in meinem Fall: Ausbildungsförderung als Student an ner Uni) erhalten habe.

Ich hab es die letzten drei Jahre eigentlich immer im Dezember gekriegt. Ein Vierteljahr Bearbeitungszeit erscheint mir dann doch etwas krass.

Könnte natürlich mit meinem Uni-Wechsel und Verzögerungen bei der Übersendung meiner Akte an den neuen Standort zu tun haben?!

Hat jemand Erfahrungen? Ich will mir nicht unbedingt die ganzen nächsten Tage Sorgen machen müssen, dass die mich vergessen haben. :D

Interessieren würde mich außerdem noch, ob und in welcher Höhe es möglich ist, sowas wie einen Vorschuss zu beantragen oder geht der dann auch wieder wochenlang den Amtsweg (was relativ sinnlos wäre)? Wenn Vorschüsse natürlich auch nur am Monatsende ausbezahlt werden, bringt das Ganze wohl relativ wenig (allerdings wär die ganze Geschichte mit dem Vorschuss dann schon recht eigenartig, wenn der auch nicht auf die Schnelle auszahlbar ist, denn man muss ja irgendwie auf die ausbleibende BaföG-Zahlung reagieren können)...

Meine Unterlagen waren vollstädig (habe sie persönlich abgegeben) und der Antrag wurde in der vorletzten Oktober-Woche gestellt. Ich habe seitdem auch keinerlei Post oder anderweitige Nachrichten vom BaföG-Amt erhalten.

Dank & Grüße,

Joe

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Leider gut möglich, dass sich die Bearbeitung so lange hinzieht. Bei steigenden Antragszahlen und gleichbleibender oder gar sinkender Personalausstattung der Ämter - generell, es mag Ausnahmen geben - kein Wunder.

Könnte natürlich mit meinem Uni-Wechsel und Verzögerungen bei der Übersendung meiner Akte an den neuen Standort zu tun haben?!

Ja, sicher, das auch.

Letztlich kann Dir das aber wirklich nur das Amt sagen. Alles andere ist Kaffeesatzleserei.

... sowas wie einen Vorschuss zu beantragen ...

Wenn, dann nach § 50 Abs. 4 BAföG. Die Voraussetzungen sind wohl nicht erfüllt. Manche Ämter sind da aber kulant.

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Nach dem BAföG-Ausbildungsstättenverzeichnis von BY gibt's dort viele zweijährige Berufsfachschulen für Kinderpflege, die förderungsfähig sind: http://www.stmwfk.bayern.de/foerderung/hochschule-studium/ausbildungsstaetten/?no_cache=1 (such' lieber in der PDF und nicht über die Suchmaske).

Der BAföG-Bedarfssatz für Berufsfachschüler ist 216 € oder aber 465 €, wenn nicht bei den Eltern lebend (ohne KV, PV, Kinderbetreuungszuschlag). Damit sollen die laufenden Kosten während der Ausbildung - auch Mietkosten - pauschal abgedeckt sein. Wenn Du ausziehst, wird das BAföG-Amt nicht nach den Gründen fragen.

Vom BAföG-Amt werden allerdings definitiv keine einmaligen Hilfen für Kaution, Umzug, Einrichtung o.ä. geleistet. Ob dafür AlgII oder Jugendhilfe einspringen können, müssen andere beantworten.

Förderung kann's übrigens auch erst ab dem Monat der Ausbildungsaufnahme geben.

Das Elterneinkommen ist grundsätzlich anzurechnen; das KG bleibt allerdings frei. Wenn Du nebenher arbeiten gehen kannst: Ein 400 € Job ist im BAföG ebenfalls anrechnungsfrei (brutto).


Wohngeld wird es sehr wahrscheinlich nicht geben können.


Von AlgII bist Du nach Ausbildungsbeginn prinzipiell ausgeschlossen; es ist aber eine Art Zuschuss zu den Unterkunftskosten nach § 27 Abs. 3 SGB II möglich (JobCenter oder Arge). Welche weiteren Voraussetzungen ggf. vorliegen müssen, kann ich Dir allerdings nicht sagen; HartzIV ist nicht meine Domäne.

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Will Dir nicht zu nahe treten, aber mit den wenigen Angaben ist das eine Frage etwa auf dem Level von

Ich möchte gern Urlaub in Spanien machen. Was wird das etwa kosten?

ohne dass jemand weiß, wo in Spanien, welches Transportmittel, Hotel od. Camping, wie lange etc. Got it?

... und weiter zur Schule gehen.

Heißt was? Gymnasiale Oberstufe auf Gymnasium oder Gesamtschule? Oder vollschulische Ausbildung mit berufsqualifizierendem Abschluss? Dauer? Zugangsvoraussetzungen? Dann lässt sich vllt schon mal was zum Grundanspruch und zu den Bedarfssätzen sagen.

Berechnungsfragen sind in einem Forum jedoch ohnehin selten befriedigend zu lösen. Von BAföG-Rechnern im Netz höre ich selten Gutes. Da wäre es ratsam, einen Termin beim zuständigen BAföG-Amt auszumachen, mit den erforderlichen Unterlagen hinzugehen und sich das mal ausrechnen zu lassen.

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Ich unterstelle mal, dass Du die gymnasiale Oberstufe eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule besuchst (also nicht BOS, Abendgymnasium, Kolleg).

Du bist, wenn Du bei einem Elternteil lebst, definitiv nicht BAföG-berechtigt.

Womöglich aber auch dann nicht, wenn Du ausziehst. In der Regel ist BAföG grundsätzlich dann nur möglich, wenn die konkret besuchte oder eine vergleichbare Gesamtschulklasse, die Dich auch aufgenommen hätte, nicht in zumutbarer Zeit von den Wohnungen Deiner Eltern aus erreichbar ist (bei tgl. insgesamt mehr als 2h hin und zurück mit dem ÖPNV, bei regelmäßigen Verkehrsverhältnissen); die konkrete Entfernung in Kilometern ist irrelevant. In aller Regel kommt es also auf ausbildungsbedingte Gründe für den Auszug an. Familiäre oder persönliche Gründe spielen in der Regel keine Rolle.

Zu den Voraussetzungen, die in den Verwaltungsvorschriften zu § 2 Abs. 1a BAföG stehen, kannst Du Dich gerne einlesen: http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/bafoeg/gesetz/paragraph2.html . Wenn Du dazu dann Fragen hast, gerne.

Da die Regelung des § 2 Abs. 1a BAföG nicht ohne ist, empfiehlt sich ohnehin ein Beratungsgespräch beim zuständigen BAföG-Amt.

Wenn dadurch kein BAföG-Anspruch, gilt der Generalausschluss von HartzIV oder Wohngeld nicht. Mangels Ahnung kann ich Dir zu diesen Leistungen aber nichts weiter sagen.

Falls doch BAföG: Die Bedarfssätze stehen im § 12 BAföG (theoretisch auch in den §§ 13a und 14b).

Vom BAföG-Amt werden allerdings definitiv keine einmaligen Hilfen für Kaution, Umzug, Einrichtung o.ä. geleistet.

Das Einkommen Deines Vaters ist grundsätzlich anzurechnen. Die HWR auch; 125 € blieben allerdings frei. Das KG wäre nicht anzurechnen, hättest Du wahrscheinlich also zusätzlich.

Ein 400 € Job wäre komplett anrechnungsfrei.

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Zu 2.: Beim BAföG ist entscheidend der durchschnittliche Monatsverdienst bzw. der Gesamtverdienst im sog. Bewilligungszeitraum (siehe Bescheid). Ob Du die 4.880 € (brutto) im Regelbewilligungszeitraum von zwölf Monaten nur in einem Monat erarbeitet hast oder gleichmäßig verteilt in den zwölf Monaten, ist egal.

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Nur muss ich mir selber eine Wohnung suchen?

Ja, sicher; das wird das BAföG-Amt nicht für Dich tun. Im BAföG-Satz ist eine Pauschale drin für die Mietkosten; wie Du das dann geregelt bekommst, ist dem Amt egal.

In BE soll's 'ne Menge Wohnungsbaugenossenschaften geben. Vllt ist das 'ne reelle Chance: http://www.wohnungsbaugenossenschaften.de/ .

Du müsstest dann zwar Anteile zeichnen, dafür aber keine Kaution aufbringen.

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Ganz klar kein Anspruch auf elternunabhängige Förderung => Deine Eltern müssen Erklärungen zu ihrem Einkommen abgeben, da es grundsätzlich anzurechnen ist.

BAföG-Berechnungsfragen sind en detail in einem Forum praktisch nie zu klären; mit den wenigen Angaben schon gar nicht. Von den BAföG-Rechnern im Netz höre ich selten Gutes. Hier kann tatsächlich nur ein BAföG-Amt helfen.


Soweit die Eltern den lt. BAföG-Bescheid angerechneten Unterhaltsbetrag nicht zahlen - auch nicht in Form von Sachleistungen, z.B. Unterkunft, Kost, Monatskarte -, kannst Du Dir grundsätzlich mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zum fehlenden Unterhalt kommen, zumindest zum Teil. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern auseinander.

Besteht keine Unterhaltspflicht nach dem BGB (was hier ja durchaus sein könnte), haben die Eltern außer vllt nervigem Schriftverkehr nichts zu befürchten.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren. Rückwirkend wird oft nicht gezahlt.


Deine Eltern können nur in Anspruch genommen werden, wenn bzw. soweit nach dem BGB ein Unterhaltsanspruch besteht. Ansonsten sind's fürs Amt verlorene Vorausleistungen, für Dich also eine quasi elternunabhängige Förderung.

Ob ein Unterhaltsanspruch nach dem BGB besteht, weiß ich nicht sicher; ist nicht meine Domäne. Aber es spricht einiges dafür, so dass es sinnvoll sein dürfte, sich diesbezüglich mal schlau zu machen.

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Aus § 15b Abs. 3 BAföG:

... ; für den Abschluss einer Hochschulausbildung ist stets der Zeitpunkt des letzten Prüfungsteils maßgebend.

Der Förderungsanspruch endete daher mit Ablauf des Okt.

Was würde passieren wenn sie sich einfach gar nicht beim Bafögamt meldet und nur keinen Weiterförderungsauftrag stellt?

Rückforderung der Förd. ab Nov., zusätzlich gute Chancen auf ein Bußgeld. Nach Ablauf des Bewilligungszeitraums wird turnusmäßig im Frühjahr bei der Hochschule angefragt werden, was mit Immatrikulation, Abschluss o.ä. ist. Für Betrugsabsichten keine Chance.

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Wenn Du wirklich eine Berufsschulklasse ( http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsschule ) besuchst, machst Du eine betriebliche Ausbildung und hast allenfalls Anspruch auf BAB (Berufsausbildungsbeihilfe), nicht aber auf BAföG.

Wahrscheinlich besuchst Du aber tatsächlich eine Berufsfachschulklasse, zweijährig, mit berufsqualifizierendem Abschluss. Da wäre der Höchstsatz 216 € (ohne Zuschläge für Kinderbetreuung, KV, PV). Angerechnet wird insbesondere das Einkommen beider Elternteile.

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Finde ich schon vom Ansatz her seltsam.

Wozu möchte der Schulleiter den BAföG-Bescheid sehen? Niemand ist gezwungen, Förderung zu beantragen. geschweige denn aus freien Stücken irgendwo einen Sozialleistungsbescheid vorzulegen.

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Anspruch auf eine (direkt) elternunabhängige Förderung besteht nicht; das ist richtig.

Soweit die Eltern den lt. BAföG-Bescheid angerechneten Unterhaltsbetrag nicht zahlen - auch nicht in Form von Sachleistungen, z.B. Unterkunft, Kost, Logis, Monatskarte -, kannst Du Dir grundsätzlich mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zum fehlenden Unterhalt kommen. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern auseinander.

Besteht keine Unterhaltspflicht oder -fähigkeit nach dem BGB (wird bei Dir vermtl. so sein), haben sie allerdings außer vllt nervigem Schriftverkehr nichts zu befürchten.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren. Rückwirkend wird oft nicht gezahlt.

Das dürfte bei Dir der Weg sein, um zu einer quasi elternunabhängigen Förderung kommen zu können.

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"Muss man einen Nebenjob angeben?"

Ja, sicher.

"Muss man Vermögen angeben auch wenn es im Ausland liegt und auf den Namen der Eltern oder Großeltern angelegt ist."

Wenn es dennoch tatsächlich das Vermögen des Antragstellers ist: Ja.

"Muss man es melden, dass wenn ein Elternteil vor Antragstellung nicht gearbeitet hat und jetzt doch arbeitet?"

Nur, wenn mit Erfolg ein Aktualisierungsantrag gestellt worden ist; ansonsten nicht.

"Ist es Betrug wenn man um sein Bafög aufzubessern, den Bruder zu seinen Großeltern ziehen läßt (eine Strasse weiter) um seinen Anspruch aufzubessern?"

So nicht nachzuvollziehen. Was soll das bringen?

"Was für Folgen könnte sowas haben, wenn es rauskommt?

Bußgeld oder Strafe nach dem StGB. Rückforderung der überzahlten Förderung.

Falls bereits aktualisiert, bei Punkt 3 auch Schadensersatz durch das betreffende Elternteil, mit Zinsen.

Was Beihilfe zum Betrug betrifft (Punkt 2): Da kenne ich mich mit dem Strafrecht zu wenig aus.

Melde es. Was hindert Dich?

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Ist ein Aktualisierungsantrag sinnvoll? Hilfe!

Hallo ihr Lieben!

Mein Vater ist mir bezüglich etwas zurückhaltend. Er macht mir öfter deutlich dass es ihn stört Unterhalt zahlen zu müssen und er würde es lieber sehen, wenn ich arbeiten ginge und nicht studieren.

Jetzt behauptet er, dass er wesentlich weniger verdiene, was ich Ihm auch glaube, doch befürchte ich, (da seine Firma zwar insolvent ging, aber wieder aufgekauft wurde und sich schon bald wieder erholen könnte, die Zeichen stehen gut!) dass er mir jetzt vorenthält, dass sich sein Lohn zukünftig wieder einpendeln könnte und ich bald den Aktualisierungsantrag stelle und sich dann herausstellt er verdiente schon eine ganze Zeit wieder mehr.

Nun habe ich gehört, dass ich das zu viel gezahlte Geld vom Bafög-Amt zurückzahlen müsste und das könnte ich mir kaum leisten, wenn ich es gleich beim nächsten Antrag zum nächsten Semester bspw. abgezogen bekommen würde und sich mein Verdacht letztendlich bestätigt.

Zum Studentenwerk wollte ich so oder so gehen. Um viell. kurz zu erklären warum ich da nicht zuerst hingehe ist, dass ich meinen Vater bereits im September das FB7 zuschickte und er sich letztendlich nicht kümmerte und ich aber davon ausging bzw. hat er mir einmal kurz am Telefon zugesichert das Alles okay sei… Jedenfalls habe ich heute Morgen mit ihm telefoniert und er meinte zu mir er habe nicht ein bisschen Geld… Und jetzt bin ich völlig aufgeschmissen! Was haltet Ihr davon?

Freue mich auf Eure Antworten

Liebste Grüße Jara

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"Was haltet Ihr davon?"

Ich wär' da auch misstrauisch. Aktualisierung kann natürlich was bringen, aber eine Einkommensverbesserung danach geht - wie Du richtig erkannt hast - am Ende zu Deinen Lasten, nicht (oder kaum) zu Lasten Deines Vaters.

Was hältst Du denn davon, stattdessen einen Vorausleistungsantrag zu stellen?

Soweit die Eltern den lt. BAföG-Bescheid angerechneten Unterhaltsbetrag nicht zahlen - auch nicht in Form von Sachleistungen, z.B. Unterkunft, Kost, Monatskarte -, kannst Du Dir grundsätzlich mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zum fehlenden Unterhalt kommen, zumindest zu einem Teil. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern auseinander.

Und, anders als beim Aktualisierungsantrag: Kein Rückforderungsvorbehalt des Amtes Dir gegenüber.

Besteht keine Unterhaltspflicht oder -fähigkeit nach dem BGB (so ja Dein Vater), haben sie außer vllt nervigem Schriftverkehr allerdings nichts zu befürchten.

Es kann jedoch passieren, dass Deine Eltern eine Unterhaltspflicht einräumen, aber Naturalunterhalt anbieten; dann läuft der Vorausleistungsantrag vorauss. ins Leere.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren. Rückwirkend wird oft nicht gezahlt.

Im Einzelfall ist es allerdings schwer vorauszusagen, ob der Aktualiserungsantrag oder der Vorausleistungsantrag die bessere Alternative war.

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Ich setze erst mal voraus, dass Du vor dem Bachelorstudium Physikingenieurwesen noch keine BAföG-Ausbildung berufsqualifizierend abgeschlossen hast (falls doch, bräuchte ich da Infos von Dir).

Dann ist Förderung für das Physikstudium an einer Uni durchaus drin. Das hängt entscheidend davon ab, ob dieses Studium fachlich weiterführend ist. Im Sinne des BAföG! Nicht im Sinne dessen, was allgemein unter fachlich weiterführend verstanden wird. Mehr dazu steht in den Verwaltungsvorschriften, Tz 7.2.16: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/313.php . Die Anforderungen an fachlich weiterführend sind also nicht ohne! Könnten hier aber erfüllt sein.

Das lässt sich durch einen Antrag auf Vorabentscheidung nach § 46 BAföG verbindlich klären, bevor Du das zweite Bachelorstudium aufnimmst.

Pferdefuß: Die Förderung wäre zu 100 % Bankdarlehen, also verzinsliches Volldarlehen (mit zwei Ausnahmebestimmungen; Kinderbetreuungszuschlag und Förderung über die Regelstudienzeit hinaus nach § 15 Abs. 3 Nr. 5 BAföG).

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Linux Mint 13 mit Xfce wäre das schon ein guter Kandidat zum Ausprobieren: http://www.linuxmintusers.de/index.php?PHPSESSID=8064d20869ec50de06cf33a1bcacc3f4&topic=8132.0 .

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Von Zuhause ausziehen? (bitte alles lesen) :-((

Hey meine Lieben,ich habe schon lange ein Problem,das mich psychisch belastet und ich weiß nicht,wie ich mir helfen soll :-( Ich studiere im 1. Wintersemester,habe aber vor zum Sommersemester den Studiengang zu wechseln. Ich wohne zuhause bei meinen Eltern. Nun was das eigentliche Problem ist,ist meine Situation zuhause. Mein Vater streitet sich nur mit mir (das war schon immer so,in der letzten Zeit ist es aber viel heftiger geworden),er lässt seine Wut an mir raus nur um einen "Sündenbock" zu haben etc.Wenn ich nicht zuhause bin oder nicht mit ihm rede,dann macht er nichts,nur wenn ich was sage,was ihm nicht passt,ergreift er immer die Möglichkeit,"aggressiv" zu werden. Wir haben noch nie ein gutes Verhältnis zueinander gehabt:er ist sehr impulsiv,wird laut und fängt einen Streit an bei jeder kleinen Gelegenheit. Meine Mama kann aber auch nichts dagegen machen,weil sie finanziell abhängig von ihm ist. Mir war schon früher klar,dass ich studieren muss um einen guten Job zu haben und keinen Mann,von dem ich abhängig bin. Ich weiß nicht was ich machen soll. Wenn ich in eine andere Stadt ziehen würde zum Sommersemester,dann würde ich möglicherweise Bafög bekommen,könnte mit einer Freundin in ner WG wohnen oder in ner kleinen Wohnung. Aber Bafög geht nur,wenn ich weit weg von meinen Eltern wohne. Ich möchte auch meine Mama hier nicht zurücklassen,weil sie die einzige Person ist,auf die ich mich immer verlassen kann und sie kann nichts dafür,aber es tut irgendwie weh. Ich habe keine Ahnung was ich machen soll. Ich bitte euch um Hilfe. Vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten/Lösungen,an die ich noch nicht gedacht habe...Was könnte ich in dieser Situation machen ?? Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße !

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Zum BAföG:

Du hast jetzt schon grundsätzlich einen Anspruch, im Wesentlichen vermtl. abhängig vom Einkommen Deiner Eltern. Der Bedarfssatz erhöht sich, wenn Du ausziehst. Hier der Link zu einer anderen Beratungsseite: http://www.das-neue-bafoeg.de/ .

Das BAföG-Amt übernimmt allerdings keine einmaligen Kosten für Umzug, Kaution, Erstausstattung etc. Das musst Du anders stemmen.

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Zum BAföG-Bedarfssatz: Da ist nichts zu machen. Wer im Eigentum der Eltern lebt, bekommt nur den kleinen Bedarfssatz.


Die Raten für den Hauskauf können ebenfalls nicht berücksichtigt werden. Aufwendungen für die Unterkunftskosten und die soziale Sicherung sind pauschal in der Berechnung mit drin.


Soweit die Eltern den lt. BAföG-Bescheid angerechneten Unterhaltsbetrag nicht zahlen - auch nicht in Form von Sachleistungen, z.B. Unterkunft, Kost, Monatskarte -, kannst Du Dir grundsätzlich mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zum fehlenden Unterhalt kommen, zumindest zu einem Teil. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern auseinander.

Besteht keine Unterhaltspflicht oder -fähigkeit nach dem BGB (könnte ja sein), haben sie allerdings außer vllt nervigem Schriftverkehr nichts zu befürchten.

Es kann allerdings passieren, dass Deine Eltern eine Unterhaltspflicht einräumen, aber Naturalunterhalt anbieten; dann läuft der Vorausleistungsantrag vorauss. ins Leere.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du ggf. nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren. Rückwirkend wird oft nicht gezahlt.


Ausbildungen zur MRTA werden fürs BAföG an Berufsfachschulklassen durchgeführt, d.h. Du bekommst offenbar nur den Bedarfssatz nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 BAföG (216 €). Dann gilt der Generalausschluss von AlgII nach § 7 Abs. 6 Nr. 2 SGB II nicht.

Vllt kann noch ein HartzIV-Experte was dazu schreiben, wie aussichtsreich es wäre, da was zu unternehmen.

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Zum BAföG:

Erst mal vorab: Das BAföG übernimmt definitiv keine einmaligen Hilfen für Umzug, Kaution, Erstausstattung etc. Und realistischerweise wird die Förderung - wenn denn ein Anspruch besteht - frühestens kurz vor Schulbeginn fließen.

Aber ob es überhaupt Förderung geben kann, ist unklar.

Was für eine Klasse wirst Du denn in K besuchen? Gymnasium? Gesamtschule? Fachoberschulklasse? Irgendwelche Besonderheiten? Aus welchen Gründen wechselst Du nach K? Und was für eine Klasse hast Du in BW besucht?

Dann kann ich mehr zu einem Förderungsanspruch schreiben.

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Das BAföG-Amt fördert Dich die ersten vier Semester unbesehen; Wiederholungssemester bleiben bei der Zählung der Fachsemester nicht außen vor. Dann ist der Leistungsnachweis fällig: http://www.studentenwerk-berlin.de/bafoeg/infos/leistungsbedingungen/index.html .

Aus dem, was Du bislang geschrieben hast, kann ich nicht ersehen, aus welchen Gründen über das 4. Semester hinaus gefördert werden könnte.

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Es gibt theoretisch erst mal die Möglichkeit, einen zusätzlichen Härtefreibetrag vom Vermögen über die regulären 5.200 € anerkannt zu bekommen.

Die tragischen Umstände, die Dich zum Eigentümer gemacht haben, werden höchstwahrscheinlich nicht zur Anerkennung eines solchen Härtefreibetrages führen; da sehe ich keine reelle Möglichkeit.

Wenn es sich um ein "angemessenes Hausgrundstück" handelt, kann der Wert des Grundstücks dennoch freigestellt werden. In den Verwaltungsvorschriften zum BAföG ist sowas vorgesehen: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/342.php .

Ich kann Dir allerdings nicht sagen, was denn nun genau ein "angemessenes Hausgrundstück" ist. Da wirst Du Dich vom Amt beraten lassen müssen. Ich nehme mal an, dass der Zeitwert, die Gesamtfläche und die Wohnfläche eine Rolle spielen werden.

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Für die Vermögensverhältnisse ist maßgebend der Tag der Antragstellung (=Eingang des schrftl. Antrags beim Amt), § 28 Abs. 2 BAföG: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/256.php .

Hier ist der Erbfall ja erst nach Antragseingang eingetreten und damit für diesen Antrag bzw. diesen Bewilligungszeitraum irrelevant.

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Die Eltern sind verpflichtet, die BAföG-Formblätter auszufüllen, zu unterschreiben und die entsprechenden Unterlagen beizufügen. Tun sie das nicht, können sie sich Zwangs- und Bußgelder von mehreren hundert Euro einfangen. Das Amt kann sie auch selber anschreiben.

Erfüllen sie ihre Auskunftspflicht nach dem BAföG, haben sie damit keine Unterhaltspflicht nach dem BGB eingestanden. Es macht also Sinn, ein ernstliches Gespräch mit ihnen zu suchen, um den Antrag möglichst schnell und ohne weitere Bürokratie über die Bühne zu bekommen (sofern noch möglich, klar).

Wenn alles nichts hilft: Soweit die Eltern keinen Unterhalt zahlen, kann sich Dein Freund mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 Abs. 2 BAföG behelfen und so zumindest zu einem Teil des fehlenden Unterhalts kommen. Das Amt setzt sich dann mit den Eltern auseinander.

Mit dem Vorausleistungsantrag sollte er dann aber nicht zu lange warten, sonst geht ihm evtl. was verloren.

Voraussetzung ist übrigens nicht, dass ein Unterhaltsanspruch nach dem BGB gegenüber den Eltern besteht.

Stellt er den Vorausleistungsantrag nicht, läuft's auf eine Ablehnung wg. "fehlender Mitwirkung" hinaus.

Das wäre ein Weg, mit amtlicher Hilfe zu Geld zu kommen; ohne Anwalt.


Bin kein KG-Experte, aber ich meine mich zu erinnern, dass Dein Freund da ein eigenes Antragsrecht hätte. Aber vllt kommt da ja noch ein Experte des Weges.

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Du hast beim BAföG-Amt vermtl. angegeben, dass Du im Bewilligungszeitraum keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder aus selbstständiger Tätigkeit erzielen wirst. Du musst daher erst eine Mitteilung machen, wenn diese Prognose nicht mehr zutrifft bzw. nicht mehr aufrecht zu erhalten ist.

"Muss ich mich beim Bafög-Amt melden, dass ich ein Gewerbe angemeldet hab?"

Müssen musst Du demzufolge nicht. Es wäre aber fürs Verhältnis zum Amt hilfreich, wenn Du die Anmeldung umgehend mitteilst und dabei gleich angibst, dass positive Einkünfte momentan nicht zu erwarten sind, Dich aber meldest, wenn sich das ändert.

Da derartige Einkünfte durch Anfragen beim Finanzamt schnell ermittelt sind, wäre es also sinnvoll, von Anfang an mit offenen Karten zu spielen.

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Die Chance, rückwirkend ab 1.12. Förderung zu bekommen, ist sehr gut, wenn denn die Voraussetzungen erfüllt sind. Du hättest dann sogar sehr gute Chancen, rückwirkend ab 1.11. gefördert zu werden.

Die Chance, schon am 1.12. Förderung auf dem Konto zu haben, ist praktisch Null.

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Ist die Ausbildung zur Kinderpflegerin ein- oder zweijährig? Ist sie quereingestiegen?

Von der Antwort hängt einiges ab.

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"Berufliches Gymnasium sozialwissenschaftliche Richtung"

Okay.

Du bist, wenn Du bei Deinen Eltern - oder einem Elternteil - lebst, definitiv nicht BAföG-berechtigt.

Womöglich aber auch dann nicht, wenn Du ausziehst. In der Regel ist BAföG grundsätzlich dann nur möglich, wenn die konkret besuchte oder eine vergleichbare Klasse, die Dich auch aufgenommen hätte, nicht in zumutbarer Zeit von den Wohnungen Deiner Eltern aus erreichbar ist (bei tgl. insgesamt mehr als 2h hin und zurück mit dem ÖPNV, bei regelmäßigen Verkehrsverhältnissen); die konkrete Entfernung in Kilometern ist irrelevant. In aller Regel kommt es also auf ausbildungsbedingte Gründe für den Auszug an. Ein Berufliches Gymnasium in einer anderen Richtung ist voruass. nicht vergleichbar. Familiäre oder persönliche Gründe - z.B. der Wunsch, mit der Freundin zusammenzuziehen - spielen in der Regel keine Rolle.

Zu den Voraussetzungen, die in den Verwaltungsvorschriften zu § 2 Abs. 1a BAföG stehen, kannst Du Dich gerne einlesen: http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/bafoeg/gesetz/paragraph2.html . Wenn Du dazu dann Fragen hast, gerne.

Da die Regelung des § 2 Abs. 1a BAföG nicht ohne ist, empfiehlt sich ohnehin ein Beratungsgespräch beim zuständigen BAföG-Amt.

Wenn dadurch kein BAföG-Anspruch, gilt der Generalausschluss von HartzIV oder Wohngeld nicht. Mangels Ahnung kann ich Dir zu diesen Leistungen aber nichts weiter sagen.

Falls doch BAföG: Die Bedarfssätze stehen im § 12 BAföG (theoretisch auch in den §§ 13a und 14b).

Vom BAföG-Amt werden allerdings definitiv keine einmaligen Hilfen für Kaution, Umzug, Einrichtung o.ä. geleistet.

Das Einkommen Deiner Eltern ist grundsätzlich anzurechnen. Das KG wäre allerdings nicht anzurechnen, hättest Du wahrscheinlich also zusätzlich.

Ein 400 € Job wäre komplett anrechnungsfrei.

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Du musst Dir das nicht gefallen lassen.

Was kann helfen:

  • Schriftlicher Antrag auf eine Art Vorschuss nach § 50 Abs. 4 oder § 51 Abs. 2 BAföG.

  • Beschwerde beim Landeswissenschaftsministerium oder beim Petitionsausschuss des Bundestages.

  • Schriftliche Androhung einer Untätigkeitsklage mit kurzer Fristsetzung, dann ggf. Untätigkeitsklage beim zuständigen Verwaltungsgericht. Kein Anwaltszwang, keine Gerichtskosten.

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Müsste dann eigentlich auch am 30.11. überwiesen werden.

Defintiv sagen kann Dir das nur das Amt.

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Anspruch besteht frühestens ab Klasse 10, wenn überhaupt.

Mit 15 kannst Du selber einen Sozialleistungsantrag stellen. Deine Eltern sind vom Amt allerdings zu informieren; sie können dann auch eingreifen.

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Hier solltest Du die passende Anleitung finden: http://wiki.ubuntuusers.de/Software .

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Dein Vater ist verpflichtet, das Formblatt auszufüllen, zu unterschreiben und die entsprechenden Unterlagen beizufügen, und zwar quasi in dem Moment, in dem Du das Amt betrittst. Das kann nur er selbst machen, nicht Du oder Deine Mutter. Tut er das nicht, kann er sich Zwangs- und Bußgelder von mehreren hundert Euro einfangen. Und das Amt kann Deinen Vater übrigens auch selbst anschreiben.

Erfüllt er seine Pflicht nach dem BAföG, so hat er damit keine Unterhaltspflicht nach dem BGB eingestanden. Es macht also Sinn, ein ernstliches Gespräch mit ihm zu suchen, um den Antrag möglichst schnell und ohne weitere Bürokratie über die Bühne zu bekommen (sofern möglich, klar).

Wenn alles nichts hilft: Soweit Dein Vater keinen Unterhalt zahlen, kannst Du Dir mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 Abs. 2 BAföG behelfen und so zumindest zu einem Teil des fehlenden Unterhalts kommen. Das Amt setzt sich dann mit Deinem Vater auseinander.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du dann aber nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren.

Voraussetzung ist übrigens nicht, dass ein Unterhaltsanspruch nach dem BGB gegenüber dem Vater besteht.

Stellst Du den Vorausleistungsantrag nicht, läuft's auf eine Ablehnung wg. "fehlender Mitwirkung" hinaus.

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Wie berechne ich eine eventuellen Bafög-Berechtigung von mir und wie hoch dieser ausfällt?

Ich habe im Internet folgende Website (http://www.bafoeg-rechner.de/Rechner/) gefunden, mithilfe dieser man die Höhe einer eventuellen Bafög-Berechtigung errechnen kann. Leider muss man auch die Höhe der verschiedenen Steuern angeben, wie zum Beispiel Kirchensteuer, usw.

Nun habe ich eine Frage, beziehungsweise Bitte an euch: Könnt ihr mir dabei helfen, die Höhe der eventuellen Bafög-Berechtigung von mir auszurechnen?

Hier sind die nötigen Daten dazu:

  • Ausbildungsgehalt im ersten Ausbidlungsjahr: 316,00 Euro (im zweiten und dritten Ausbildungsjahr wird dieser Geldbetrag um jeweils 16,00 Euro erhöht)
  • Seit Juli 2012 bin ich 18 Jahre alt und wohne noch bei meinen Eltern und absolviere seit September 2012 eine dreijährige Ausbildung zum Bürokaufmann in der Nähe von Stuttgart in Baden Württemberg in Deutschland. Ich würde gerne in eine kleine Wohnung in meiner Stadt ziehen, die näher an der Ausbildungsstelle und der Berufsschule liegt.
  • Monatliches Einkommen meines Vaters: Knapp 2000 Euro (Krankenkassenmitarbeiter)
  • Monatliches Einkommen meiner Mutter: Knapp 400 Euro (Vermieterin einer Wohnung)
  • Monatliches Einkommen meiner Geschwister: Keines, da Studentin (--->sie ist 25 Jahre alt)
  • Gesamtanzahl der Kinder meiner Eltern mit mir mitgezählt: Zwei
  • Sonstige staatliche Zahlungen, die meine Familie und ich erhalten: Keine vorhanden
  • Höhe der sonstigen Steuern meiner Eltern: Keine Ahnung (keine/r von unserer Familie hat einen Behindertenaußweis oder ähnliches, oder bezieht schon Rente und wir sind alle in der evangelischen Kirche)

Ich wäre euch allen hier jetzt wirklich sehr dafür dankbar, wenn ihr mir jetzt hier helfen könntet, bei der Beantwortung meiner Frage!

Liebe Grüße, Daniel alias "goodresponder"!

P.S.: Der Bafög-Bewilligungszeitraum sollte ab Dzember 2012 beginnen!

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Sag' mal, machst Du eine überbetriebliche oder betriebliche Ausbildung, wegen meiner im sog. dualen System, oder eine vollzeitschulische?

Wenn es eine überbetriebliche oder betriebliche Ausbildung ist - was mir hier doch sehr wahrscheinlich erscheint -, käme BAB und nicht BAföG in Betracht. Dann hätte sich Deine Frage erledigt.

Aber selbst wenn es eine vollzeitschulische und somit eine BAföG-Ausbildung wäre, könnte Dir mit den wenigen Angaben niemand seriös weiterhelfen.

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Offensichtlich mit Xfce. Gib' bitte beim nächsten Mal auch die Desktopumgebung an; Kriwanek meckert da zu Recht.

Öffne bitte ein Terminal und gib' dort ein

xfwm4

oder

xfwm4 --replace

das hatte bei mir geholfen.

Sollte das helfen, der Fehler nach jedem Neustart oder jeder Neuanmeldung aber wieder auftauchen, liegt mehr im Argen. Dann wende Dich am besten hierhin: http://www.linuxmintusers.de/ .

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Irgendwie verstehe ich das alles nicht ...

Du wolltest wahrscheinlich zum Ausdruck bringen, dass der Steuerbescheid für 2010 noch nicht ergangen ist.

In den Hinweisen zum Formblatt 3 steht dazu folgendes:

Ihr Einkommen weisen Sie bitte durch eine Kopie des endgültigen oder unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangenen Einkommensteuerbescheid nach. Wenn noch kein Einkommensteuerbescheid ergangen ist, legen Sie bitte hilfsweise die abgegebene Einkommensteuererklärung in Kopie vor; haben Sie auch noch keine Steuererklärung abgegeben, so legen Sie bitte den letzten Einkommensteuerbescheid in Kopie vor.

Das hätte längst passieren können. Allerdings wundert mich auch, weshalb das Amt entsprechende Unterlagen nicht angefordert hat.

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Meine Güte, hier steht ja bislang kaum was Richtiges oder gar Hilfreiches ...

Unterhaltspflicht nach dem BGB und Anrechnung des elterlichen Einkommens nach dem BAföG sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Ob BAföG elternunabhängig gewährt werden kann, ist nicht davon abhängig, ob die Unterhaltspflicht erfüllt ist. Dafür gibt's andere Kriterien: http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/elternunabhaengiges-bafoeg.html .

Eltern können durch einen BAföG-Bescheid auch nicht zur Unterhaltsleistung verpflichtet werden. Das ist ein reiner Förderungsberechnungsbescheid.

Wenn die Voraussetzungen für eine elternunabhängige Förderung nicht erfüllt sind, sind die Eltern nach öffentlichem Recht auch zur Auskunft über ihre Einkünfte verpflichtet. Mit der Auskunft wird eine Unterhaltspflicht nicht eingeräumt.


Wenn das Einkommen der Eltern angerechnet wird, diese den Anrechnungsbetrag aber nicht - oder nicht voll - zahlen, kannst Du einen Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG stellen (Formblatt 8) und so zu der fehlenden Förderung kommen. Dann setzt sich das Amt mit den Eltern auseinander. Wobei Dein Vater angesichts des Unterhaltsurteils wohl nichts zu befürchten hat.

Das kannst Du übrigens auch dann tun, wenn Deine Eltern "nicht mitwirken". Wenn Dein Vater sich weiter stur stellt, wird Dir kaum was anderes sinnvolles übrig bleiben.

Du solltest damit aber nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren.

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Soweit die Eltern den lt. BAföG-Bescheid angerechneten Unterhaltsbetrag nicht zahlen - das scheinen sie ja offenbar nicht tun zu wollen, wenn Du ausziehst -, kannst Du Dir dann grundsätzlich mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zum fehlenden Unterhalt kommen, zumindest zu einem Teil. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern auseinander.

Besteht keine Unterhaltspflicht oder -fähigkeit nach dem BGB (könnte ja sein), haben sie allerdings außer vllt nervigem Schriftverkehr nichts zu befürchten.

Es kann allerdings passieren, dass Deine Eltern eine Unterhaltspflicht einräumen, aber Naturalunterhalt in ihrem Haushalt anbieten; dann läuft der Vorausleistungsantrag vorauss. ins Leere.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren. Rückwirkend wird oft nicht gezahlt.

Da Du eine BAföG-Ausbildung machst, geht eine staatliche Förderung normalerweise auch nur nach den Spielregeln des BAföG.

Wohngeld ist in aller Regel nicht möglich. Das KG müssen Deine Eltern bei einem Auszug an Dich weitergeben.

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  1. Deine Rente wird nicht angerechnet auf den Bedarf Deiner Stieftochter.

  2. Dein Mann kann für Dich einen Freibetrag geltend machen. Dieser ist allerdings "einkommensabhängig", d.h. je höher Dein Einkommen, desto geringer der Freibetrag. So weit Du aufgrund eigenen Einkommens "versorgt" bist, musst Du nicht durch Deinen Mann unterhalten werden.

"wie und wo kann man dann einen freibetrag eintragen"

Formblatt 3, ab Zeile 34.

Solltest Du anerkannt behindert sein, kann er meines Wissens auch einen Härtefreibetrag dafür geltend machen. Dazu braucht's aber eine Kopie des Behindertenausweises oder des Anerkennungsbescheides.

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Unterhaltsrechtlich bist Du sogar verpflichtet, BAföG zu beantragen und somit die Belastung für die Unterhaltsverpflichteten möglichst zu verringern.

Beim BAföG wird die tatsächliche Unterhaltshöhe auch nicht berücksichtigt. Das Einkommen der Eltern wird vielmehr nach den Regeln des BAföG, die von denen des Familienrechts abweichen, angerechnet. Der BAföG-Bescheid ist/wäre also ein reiner Förderungsberechnungsbescheid.

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Kommt drauf an.

"ich mache gerade eine schulische Ausbildung ..."

Was für eine? Dauer? Abschluss? Berufsfachschulklasse? Oder eine andere Ausbildungsstättenart? (Steht im Bewilligungsbescheid.)

"Danach würde ich gerne meinen Meister machen, ..."

Kann diese Ausbildung grundsätzlich auch nach dem echten BAföG gefördert werden? Gibt's manchmal, und das kann wichtig sein für die Beantwortung Deiner Frage.

Das sog. Meister-BAföG - nach dem AFBG - hat mit dem echten BAföG nur sehr wenig gemein.

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Klage vor Verwaltungsgericht gegen Bafög-Rückzahlungsbescheid

Guten Tag,

ich muss leider vor dem Verwaltungsgericht klagen, da mein Bafög-Rückzahlungsbescheid nicht korrekt ist. Da ich dies ohne Rechtsanwalt machen möchte, erhoffe ich mir hier eine Einschätzung, ob die Klage aussichtsreich ist.

Ich habe in einem Studiengang mit 10 Sem. Regelstudienzeit studiert und die gesamte Zeit Bafög bekommen. Die Regelstudienzeit ging ursprünglich bis 30.9.2007. Während des Studiums war ich jedoch für 5 Monate im Ausland und habe mich daher für ein Semester in meiner inländischen Uni beurlauben lassen.

Als dieses Frühjahr der Rückzahlungsbescheid kam, wurde in diesem von einer Förderhöchstdauer bis 30.9.2007 ausgegangen. Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt, da sie meines Erachtens aufgrund des Urlaubssemesters 6 Monate zu kurz angegeben ist. Gleichzeitig habe ich den Erlass für schnelles Studium beantragt.

Vor 3 Wochen kam die Antwort, dass mein Widerspruch abgelehnt wurde. Offensichtlich hat meine Uni dem Bundesverwaltungsamt erneut eine falsche Förderhöchstdauer mitgeteilt. Nach Rücksprache mit der Uni konnte ich die Sache inzwischen wie folgt aufklären: Ich habe damals, als ich ins Ausland ging, dem Bafög-Amt der Uni zwar geschrieben, dass ich ins Ausland gehe, aber ich hätte noch eine Beurlaubungsbescheinigung einreichen müssen. War mir nicht bewusst, insofern könnte man sagen, dass ich zumindest eine Teilschuld an dem Fehler trage, aber ich frage mich auch, ob das Bafög-Amt diese Bescheinigung nicht auf mein Schreiben hin von mir anfordern hätte können.

Auf jeden Fall ist das Bafög-Amt nun bereit, die Förderhöchstdauer um 5 Monate hochzusetzen.

Was würdet ihr mir raten, wie ich bei der Klage am besten vorgehe? Oder ist es aufgrund meines "Teilverschuldens", die Bescheinigung über das Urlaubssemester nicht abgegeben zu haben, sogar unwahrscheinlich, dass ich mit der Klage erfolgt haben werde?

Außerdem macht mir Bauchschmerzen, dass ich im Widerspruch gegen den Rückzahlungsbescheid angegeben habe, dass die Förderhöchstdauer 6 Monate zu kurz angegeben ist. Nun wird sie tatsächlich ja nur um 5 Monate hochgesetzt. Könnte mir aus dieser formalen Diskrepanz ein Strick gedreht werden? Den Erlass müsste es trotzdem noch geben, ihn bekommt man, wenn man min. 4 Monate schneller studiert hat.

Ich freue mich sehr, wenn mir jemand hilft, da ich bei der Klage auf jeden Fall alles richtig machen möchte.

Dankeschön schon einmal im Voraus und liebe Grüße,

Ini

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Rückfragen:

  • In welchem Zeitraum konkret (taggenau) hast Du im Ausland studiert (Einschreibung)?

  • Warst Du im Inland wirklich formell beurlaubt? In welchem Semester? Kannst Du das ggf. belegen?

  • Habe ich das richtig verstanden: Du hast im WS 02/03 angefangen zu studieren?

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Zum BAföG: Mit welcher Begründung hat das Amt abgelehnt? Vermögens- und Einkommensanrechnung? Oder nach § 2 Abs. 1a BAföG?

Erst dann kann hier mehr gesagt werden.

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Soweit die Eltern den angerechneten Unterhaltsbetrag nicht leisten, auch nicht in Form von Sachleistungen - das scheinen sie ja offenbar nicht zu tun -, kannst Du Dir grundsätzlich mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zum fehlenden Unterhalt kommen, zumindest zu einem Teil. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern auseinander.

Besteht keine Unterhaltspflicht nach dem BGB, haben sie allerdings außer vllt nervigem Schriftverkehr nichts zu befürchten.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du aber nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren. Rückwirkend wird oft nicht gezahlt.


Das ist vermtl. 'ne Berufsfachschulklasse. Dann würde der Generalausschluss vom AlgII für Dich nicht gelten. Zu den näheren Voraussetzungen kann ich Dir mangels Ahngung aber nichts sagen.

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AlgII ist das falsche Pferd. Wer studiert, soll (grundsätzlich) nur nach den Bedingungen des BAföG gefördert werden. HartzIV-Leistungen sind nicht als Ersatz möglich. Ansonsten könnte man sich die spezifischen Bedingungen des BAföG auch gleich wieder schenken (auch wenn sie manche/r nicht richtig finden mag).

Soweit die Eltern den angerechneten Unterhaltsbetrag nicht zahlen - das scheinen sie ja offenbar nicht tun zu wollen -, kann sie sich grundsätzlich mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zum fehlenden Unterhalt kommen, zumindest zu einem Teil. Das Amt setzt sich dann mit den Eltern auseinander.

Besteht keine Unterhaltspflicht nach dem BGB (könnte ja sein), haben sie allerdings außer vllt nervigem Schriftverkehr nichts zu befürchten.

Mit dem Vorausleistungsantrag sollte sie ggf. nicht zu lange warten, sonst geht ihr evtl. was verloren.

Letztlich ihre Entscheidung.

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"... und da meine Eltern Selbstständig sind werden die meinen Antrag ja höchstwahrscheinlich sofort ablehnen."

Wie kommst Du darauf? Es kommt immer noch auf die Höhe des anzurechnenden Einkommens und nicht auf die Art der Erwerbstätigkeit. Maßgeblich ist der Steuerbescheid (Summe der positiven Einkünfte).

Soweit Deine Eltern den angerechneten Unterhaltsbetrag nicht zahlen - das scheinen sie ja offenbar nicht tun zu wollen -, kannst Du Dir im Übrigen grundsätzlich mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zum fehlenden Unterhalt kommen, zumindest zu einem Teil. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern auseinander.

Besteht keine Unterhaltspflicht nach dem BGB (könnte ja sein), haben sie allerdings außer vllt nervigem Schriftverkehr nichts zu befürchten.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du ggf. nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren.

Aber unabhängig davon: Anstelle des BAföG soll auch das sog. Meister-BAföG - das mit dem echten BAföG kaum was gemein hat - möglich sein. Mangels Ahnung kann ich allerdings nichts weiter dazu schreiben.

Wohngeld ist in aller Regel nicht drin; Kindergeld - abhängig vom Alter - dagegen prinzipiell schon.

Abhängig von der "Ausbildungsstättenart" (z.B. bei Berufsfachschule) könnte noch eine Art laufender Zuschuss zu den Unterkunftskosten nach § 27 Abs. 3 SGB II möglich sein (JobCenter oder Arge).

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So nicht zu beantworten.

Was für eine Klasse besuchst Du denn? Kolleg? Abendgymnasium? BOS (in welchem Bundesland)? Gymnasiale Oberstufe des sog. ersten Bildungswegs?

Wie lange machst Du die Ausbildung denn schon? Warum willst Du abbrechen? "... da ich total unglücklich bin ..." sagt erst mal nicht viel aus.

Und was willst Du anschließend machen?

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Steht mir BAföG zu? (Ausziehen und Staatlicher Zuschuss)

Guten Tag,

wie bereits in der Frage oben schon stehend geht es um die Staatlichen Zuschüsse beim Ausziehen von Schülern, ich hab mich zwar jetzt ca. 15 Minuten damit beschäftigt kam jedoch vor allem bei den Fragen "Wie Alt" und "Was für Schule" und "Wie Viel" nicht weiter.

Nun erstmal was zu meiner Person, ich bin momentan 16 Jahre alt möchte jedoch wenn ich 17 werde ausziehen, was auch von meiner Seite sowie der Seite der Eltern befürwortet wird, das liegt jetzt nicht unbedingt am Sozialen Miteinander sondern mehr auf das Bedürfnis einer eigenen Wohnung meinerseits sowie da die Schule die ich momentan besuche ca. 25 Km weit entfernt ist und die Züge recht unregelmäßig fahren und ich so um 4:45 Uhr bereits Aufstehen muss.

Nun zur Schule, ich mache momentan meine Mittlere Reife in Baden Württemberg, lebe jedoch noch in Bayern (Falls das irgendwie die Sache erschwert) habe jedoch vor nach der Mittleren Reife noch mein Fachabi noch zu machen. (von den Noten her sieht es momentan auch noch sehr gut aus.)

Nun noch zur Letzten Frage, mit wie viel Geld könnte ich rechnen wenn ich etwas bekommen würde, und wird der Betrag weniger wenn ich einen 400€ Job annehme, und wenn ja um wie viel. Und falls es noch auf das Geld der Eltern ankommt, kann ich nur sagen das es nicht gerade das meiste ist, jedoch aber auch nicht unbedingt kurz vor dem Bankrot (Vater bezieht bereits Rente und Mutter ist ungelernte Reinigungkraft.)

Falls ihr sonst noch irgendwelche Fragen habt die Relevant für dieses Thema sind, meldet euch einfach bei mir per Nachricht oder schreibt sie direkt unter die Frage.

Hoffe ihr könnt mir Weiterhelfen

Gruß

Dennis

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Du bist, so lange Du bei den Eltern - oder einem Elternteil - lebst, definitiv nicht BAföG-berechtigt.

Womöglich aber auch dann nicht, wenn Du ausziehst. In der Regel ist BAföG - für eine Real- oder Gesamtschulklasse ohnehin erst ab Klasse 10 - grundsätzlich dann nur möglich, wenn die konkret besuchte oder eine vergleichbare Klasse, die Dich auch aufgenommen hätte, nicht in zumutbarer Zeit von den Wohnungen Deiner Eltern aus erreichbar ist (bei tgl. insgesamt mehr als 2h hin und zurück mit dem ÖPNV, bei regelmäßigen Verkehrsverhältnissen); die konkrete Entfernung in Kilometern ist irrelevant. In aller Regel kommt es also auf ausbildungsbedingte Gründe für den Auszug an. Eine Fachoberschulklasse in anderer Fachrichtung ist nicht vergleichbar.

Zu den Voraussetzungen, die in den Verwaltungsvorschriften zu § 2 Abs. 1a BAföG stehen, kannst Du Dich gerne einlesen: http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/bafoeg/gesetz/paragraph2.html . Wenn Du dazu dann Fragen hast, gerne.

Da die Regelung des § 2 Abs. 1a BAföG nicht ohne ist, empfiehlt sich aber auch ein Beratungsgespräch beim zuständigen BAföG-Amt, wenn Du ausziehen willst.

Falls doch BAföG: Die Bedarfssätze stehen im § 12 BAföG (theoretisch auch in den §§ 13a und 14b).

Vom BAföG-Amt werden allerdings definitiv keine einmaligen Hilfen für Kaution, Umzug, Einrichtung o.ä. geleistet.

Das Einkommen Deiner Eltern ist grundsätzlich anzurechnen. In welcher Höhe in Deinem Fall ist ohne Glaskugel nicht vorherzusagen.

Das KG wäre allerdings nicht anzurechnen. Ein 400 € Job ist ebenfalls anrechnungsfrei.

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Antrag stellen und schauen, was rauskommt. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

In die Berechnung fließen absolute und relative Faktoren und Freibeträge ein, oft mit individuellem Hintergrund, so dass es eine feste Einkommensgrenze gar nicht gibt.

Von großer Bedeutung ist oft, ob die Eltern weitere Freibeträge geltend machen können, insbesondere für weitere Kinder.

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Fragen zu BAföG (Ausfüllhilfe)

moin moin,

ich bin gerade dabei mein Antrag auf BAföG auszufüllen. Dazu habe ich ein paar Fragen:

  • Gillt der Bewilligungszeitraum bis Schulende oder ist der Zeitraum doch länger bzw. kürzer?
  • Würde sich meine Förderung verringern, wenn ich Bankverbindung eines Elternteils gebe und nicht meine eigene?
  • Wenn ich die Banverbindung eines Elternteils angebe , muss ich auch zu "Angaben zu meinem Einkommen" meine Angaben machen? Es gibt ein Punkt nämlich, der besagt, dass man Angaben zu Einkünfte aus Kapitalvermögen (z.B. Sparzinsen) machen soll/kann/muss.
  • Die nächste Frage wäre denn, ob sich diese Zinsen auf das normale Konto bezieht oder nicht.
  • Wenn ich die Bankverbindung eines Elternteils angebe, muss ich dann auch folgende Punkte beantworten?
    1. Höhe des Barvermögens (was ist eigntlich damit gemeint? Taschengeld?)
    2. Höhe des Bank- und Spargutenhabens, einschließlich des Guthabens auf Girokonten.
    3. Höhe des Bauspar- und Prämiensparguthabens
    4. Höhe des steuerlich geförderten Altersvorsorgevermögens (Rister-Rente)
  • Oder reicht es aus, wenn nur den letzten Kontoauszug zeige?
  • Was genau wird von mir im folgendem verlangt?

Als Überschrifft: "Die elterliche Sorge/Das Aufenthaltsbestimmungsrecht für mich ist/war zuerkannt orden durch das"

  1. Ausfüllfeld: "Vormundschaft- oder Familiengericht und Aktenzeichen"
  2. Ausfüllfeld:"am"
  3. Ausfüllfeld:"Sorgeberichtige/r: Namme, ggf Geburtsname, Vorname, Anschrifft"

Bestimmt ist die eine oder andere Frage für manche Leser nicht nachvollziehbar oder ähnliches aber dennoch würde ich mich freuen, wenn ihr mir helfen würdet.

Ich bedanke mich schonmal im vorraus.

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Zu 1.: In der Regel 12 Monate; bei Schülern bis zum Beginn der nächsten Sommerferien (Monat einschl.).

Zu 2.: Nein

Zu 3.: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Du hast Dein Einkommen anzugeben unabhängig davon, auf welches Konto Deine Förderung geht.

Zu 4.: Auf alle Konten. Was sonst? Was soll denn ein nicht normales Konto sein?

Zu 5.: Die Fragen musst Du - auf Dich bezogen - auf jeden Fall beantworten.

Barvermögen ist das, was Du bar im Portemonnaie, unter der Bettdecke und wasweißichwo hast.

Zu 6.: Nein. Alle Felder sind auszufüllen; ggf. zu "nullen" oder auszustreichen.

Zu 7.: Schau bitte in die Erläuterungen zu Feld 39.

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"Dürfte ich dann BAföG beantragen?"

Dürfen darfst Du. Nur, für Optimismus ist da erst mal wenig Platz.

Ich unterstelle mal, dass Du 'ne gymnasiale Oberstufe oder 'ne zweijährige FOS besuchst.

In der Regel ist BAföG dann nur möglich, wenn die konkret besuchte oder eine vergleichbare Klasse, die Dich auch aufgenommen hätte, nicht in zumutbarer Zeit von den Wohnungen Deiner Eltern aus erreichbar ist (bei tgl. insgesamt mehr als 2h hin und zurück mit dem ÖPNV, bei regelmäßigen Verkehrsverhältnissen). In aller Regel kommt es also auf ausbildungsbedingte Gründe für den Auszug an.

Vllt schreibst Du mal, warum Du nicht (mehr) bei Deinen Eltern lebst.

Zu den Voraussetzungen, die in den Verwaltungsvorschriften zu § 2 Abs. 1a BAföG stehen, kannst Du Dich gerne einlesen: http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/bafoeg/gesetz/paragraph2.html . Wenn Du dazu dann Fragen hast, gerne.

Da die Regelung des § 2 Abs. 1a BAföG nicht ohne ist, empfiehlt sich aber auch ein Beratungsgespräch beim zuständigen BAföG-Amt.

Falls doch BAföG: Die Bedarfssätze stehen im § 12 BAföG (theoretisch auch in den §§ 13a und 14b).

Das Einkommen Deiner Eltern ist grundsätzlich anzurechnen.

Das KG wäre allerdings nicht anzurechnen.

Falls nicht BAföG wegen § 2 Abs. 1a: Der Generalausschluss von HartzIV und Wohngeld gilt dann nicht. Mangels Ahnung kann ich Dir dazu aber nichts weiter schreiben.

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Wegen BAföG und HartzIV:

Um was für eine Ausbildung geht's denn? Vollzeitschulisch? Betrieblich? Dauer? Berufsfachschulklasse? Oder was anderes?

Die "Ausbildungsstättenart" nach dem BAföG kannst Du hier ersehen: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/487.php (Ausbildungsstättenverzeichnis).

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Lifestyle und Finanzen

Guten Tag! Ich bin Schüler im letzten Jahr, kurz vor dem Abitur, und 20 Jahre alt. Ich habe einen Nebenjob bei dem ich je nachdem wie viel Arbeit es gibt zwischen 80€ und 150€ verdiene. Momentan bin ich etwas am verzweifeln, da ich meine finanzielle Lage mehr als kritisch sehe. Im Monat sind meine einzigsten Ausgaben Benzin (min. 70€), Fitnessstudio (40€) und Handy (20€). Da kommt es schon oft vor, dass ich keinerlei Geld oder es überhaupt nicht reicht und ich meine Eltern anzapfen muss. Ich muss dazu sagen, dass ich auf dem Dorf wohne und mein Auto noch irgendwie das einzigste Hobby ist das ich habe, da ich mit Trinken und Rauchen aufgehört habe. Leider muss man dazusagen, dass das hier auf dem Dorf das einzigst für mich finanzierbare Unterhaltungsmedium ist. Ich würde auch gerne mit Freunden Go-Kart fahren gehen (Hochseilgarten, Paintball, Kino, etc.) aber das ist im Budget nicht drin. Das geht mittlerweile 1 Jahr so, da ich meinen Job gewechselt habe um nicht mehr so viel zu arbeiten um mich mehr auf die Schule zu konzentrieren. Ich versuche jetzt Schülerbafög zu beantragen, jedoch glaube ich kaum das ich welches bekomme. Auf mein Auto möchte ich keineswegs verzichten, wie gesagt es ist noch das einzigste Hobby was ich irgendwie habe (putzen, reparieren etc.). Von meinen Eltern will ich nicht mehr Geld fordern und weniger fahren versuche ich schon. Ich beschränle meine Fahrten eigentlich nur auf Schule, Fitnessstudio, Einkaufen, Bewerbungsgespräche, Arzt, etc.. Lediglich am Wochenende fahre ich zu Freunden (2-15km, selten Besuche ich einen Freund der weiter weg wohnt (40km) wegen dem Geld. Bei der Autowahl damals habe ich mir extra ein Auto mit kleinem Motor geholt 1.2l, also nicht das jemand denkt ich fahre jetzt ein Spaßauto oder so :P. Bekomme ich Geld für den Weg zur Schule vielleicht? Oder kann man sonst irgendwas an Geld beantragen? Ich will keineswegs den Staat ausbeuten, etc. ich würde mich auch über 20€ mehr schon freuen, wenigstens etwas. Ich würde mir ja gerne noch einen Job suchen, jedoch sehe ich da ein zeitliches Problem mit der Schule und ausserdem sind die meisten Jobs weiter weg, zu denen ich wiederum fahren muss. Ich würde mich auch über Ideen freuen, die ich in meiner Freizeit unternehmen könnte ohne Geld (Film gucken bei Freunden, Computer spielen)

MfG Stefan

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Zum BAföG:

Was für eine Klasse besuchst Du denn? Gymnasium? Gesamtschule? BOS? Falls letzteres, in welchem Bundesland?

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Deine Eltern sind verpflichtet, das Formblatt auszufüllen, zu unterschreiben und die entsprechenden Unterlagen beizufügen. Wie sie das machen, ist ihre Sache; sie können sich da mit dem Amt "rückkoppeln". Tun sie das nicht, können sie sich Zwangs- und Bußgelder von mehreren hundert Euro einfangen. Und das Amt kann Deine Eltern auch selbst anschreiben.

Erfüllen sie ihre Pflicht nach dem BAföG, so haben sie damit keine Unterhaltspflicht nach dem BGB eingestanden. Es macht also Sinn, ein ernstliches Gespräch mit ihnen zu suchen, um den Antrag möglichst schnell und ohne weitere Bürokratie über die Bühne zu bekommen (sofern möglich, klar).

Wenn alles nichts hilft: Soweit Deine Eltern keinen Unterhalt zahlen, kannst Du Dir mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 Abs. 2 BAföG behelfen und so zumindest zu einem Teil des fehlenden Unterhalts kommen. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern auseinander.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du dann aber nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren.

Voraussetzung ist übrigens nicht, dass ein Unterhaltsanspruch nach dem BGB gegenüber den Eltern besteht.

Stellst Du den Vorausleistungsantrag nicht, läuft's auf eine Ablehnung wg. "fehlender Mitwirkung" hinaus.

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Mein lieber Scholli; hier steht ja bislang reichlich Unsinn! Dabei ist die Frage ohne weitere Infos gar nicht vernünftig zu beantworten ...

Was für eine Ausbildung machst Du denn? Berufsfachschule? Studium? Was anderes?

Und was wird ggf. angerechnet? Dein Einkommen oder Vermögen? Das Einkommen Deiner Eltern?

Angeben musst Du den BAföG-Bezug natürlich auf jeden Fall - und zwar sofort.

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Du kannst probieren, eine Art Vorschuss nach § 50 Abs. 4 BAföG zu bekommen.

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Zum BAföG:

"und mache grad auf einem Berufkolleg mein Realschulabschluss mit Quali nach."

Was heißt das? Was ist das für 'ne Ausbildung? Dauer? Welche Abschlüsse konkret? Welche Ausbildungsstättenart nach dem BAföG-Ausbildungsstättenverzeichnis: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/487.php ? Berufsfachschulklasse? Realschulklasse? Oder was anderes?

Sorry, aber so ist die Frage nicht vernünftig zu beantworten; auch nicht für die WG- oder HartzIV-Experten.

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Wieviel Jahre bekomm ich Schüler-Bafög? Möchte 2014 meine dritte Ausbildung beginnen!

Hallo ich habe 2008 meine erste Ausbildung zum Sozialassistent gemacht und von 2008 bis 2011 Bafög bekommen im Wert von ca 210 Euro da meine Mum nichts verdient.

Nach der Ausbildung zum SA hatte ich meine erste eigene Wohnung und gleichzeitig eine neue Ausbildung zum Heilerziehungspflefer begonnen und werde wieder 2011 bis 2014 regelmässig Bafög im Wert von 560 Euro bekommen (da eigene Wohnung und wenig Verdienst meiner Mum).

Da meine berufliche Perspekte als HEP in Sachsen in Zukunkt sehr schlecht aussieht (Sachsen kapiert einfach nicht! dass HEPs und Erzieher gleichgültig sind und stellt eher Erzieher, Altenpfleger, Krankenschwester mit HPZ ein... lange Story.. die jenigen die sich ausgehen, wissen was ich meine) möchte ich im Anschluss eine weitere Ausbildung zum Erzieher machen. Da ich dann schon eine Fachkraft bin, darf ich gleich im 2. Ausbildungjahr anfangen. Da meine Situation bestimmt nicht ändert 2014 bis 2016 werde ich Bafög beantragen müssen.

Ich bekomme dann 2008 bis 2016 Bafög, IST DAS MÖGLICH? Wenn ich die 3. Ausbildung anfange bin ich 24 Jahre alt.

Ich möchte gerne mich im Kindergarten spezialisieren und Kinder mit Beeinträchtigung, Behinderung und chronische Krankheit im normalen Kinderalltag intergrieren. Kinder mit Behinderung haben das Recht wie ein normales Kind an einer normalen Einrichtigung teilzuhaben, zu spielen, zu lernen, sich erkunden, sich kennenlernen, sich ein ICH Bild zuerschaffen. So sehe ich mich als HEP und das macht ein HEP aus.

In der Praxis hat ein HEP wenig Chancen in einer KITA zuarbeiten. HEPs sind zu teuer, angeblich haben die kein pädagogisches Wissen (WAS NICHT STIMMT). Die stellen lieber Erzieher mit HPZ ein. Ich hab jetzt schon Probleme Praktika zufinden.

Zu meine Frage, weiß einer von euch ob ich meine 3. Ausbildung vom Staat bezahlt bekomme? (Schülerbafög) 2014 bin ich 24 Jahre, hab anscheiend noch meine Wohnung und wohne alleine und meine Mum verdient 450km weit weg von mir sehr wenig.

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Wenn die erste Ausbildung zum Sozialassistenten über drei volle Schuljahre ging, ist jetzt definitiv nichts mehr möglich.

Aber selbst wenn's nur zweieinhalb Schuljahre waren, sind die Chancen nicht viel besser. Dann wäre BAföG für eine dritte schulische Ausbildung nur möglich, wenn es praktisch so wäre, dass Du als Sozialassistent und als Heilerziehungspfleger absolut keine Chance mehr auf einen Job hast. Das müsstest Du dann auch beweisen, und zwar nicht nur mit ein paar Absagen.

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Es wird frühestens zwischen dem 20.10. und 31.10.12 ein Bescheid erteilt werden. Das Geld wäre in diesem Fall spätestens am 31.10, auf dem Konto.

Manchmal dauert die Bearbeitung aber auch zwei bis fünf Monate, je nach Amt und Sachbearbeiter/in (jetzt ist grad' die "heiße Phase"). Das kannst Du nur beim Amt selbst erfragen.

Das Geld für Okt. und ggf. weitere Monate bekommst Du dann nachgezahlt (wenn Dir was zusteht, klar).

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Kopie beim JobCenter in Stuttgart City anfordern.

Dabei darum bitten, das Schreiben ggf. an das zuständig gewordene JobCenter weiterzuleiten.

Kopie von der Uni anfordern, wie von Coriolanus vorgeschlagen, wäre die andere Alternative.

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Der Bedarfssatz ist mind. 391 € (wobei ich unterstelle, dass Du nicht bei den Eltern lebst). Warum bekommst Du dann nur 111 €? Was wird angerechnet? Dein Einkommen oder Vermögen? Gegebenenfalls das Einkommen Deines Gatten/Lebenspartners? Oder das Einkommen Deiner Eltern?

Und was ist mit dem KG? Wer bekommt das?

Mit den Antworten kann ich dann was sagen.

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Du dürftest grundsätzlich einen BAföG-Anspruch haben, inkl. Kinderbetreuungszuschlag. Deine erste Ausbildung wäre keine Hürde.

Das Einkommen der Eltern ist grundsätzlich anzurechnen. Zu den Voraussetzungen für eine elternunabhängige Förderung steht hier was: http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/elternunabhaengiges-bafoeg.html . Vllt sind sie bei Dir ja erfüllt. Wenn Du dazu Fragen hast, gerne.

Anstelle des BAföG soll es für Erzieherausbildungen auch das sog. Meister-BAföG geben können (welches kein BAföG ist, sondern was anderes). Mehr kann ich dazu mangels Ahnung nicht schreiben.

Evtl. könnte noch ein Alleinerziehenden-Mehrbedarf nach dem SGB II sowie eine Art Zuschuss zu den Unterkunftskosten nach § 27 Abs. 3 SGB II möglich sein (JobCenter oder Arge); letzteres hängt aber von der Ausbildungsstättenart nach dem BAföG ab. Wenn Du die Erzieherausbildung in Hessen machst, bin ich da skeptisch.

Dein Kind behält seinen HartzIV-Anspruch, sofern bedürftig (nennt sich wohl Sozialgeld).

WG könnte hier auch möglich sein; das ist aber nicht meine Domäne.

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Du bist, so lange Du bei den Eltern - oder einem Elternteil - lebst, nicht BAföG-berechtigt.

Womöglich aber auch dann nicht, wenn Du nicht bei Ihnen lebst. In der Regel ist BAföG dann nur möglich, wenn die konkret besuchte oder eine vergleichbare Klasse, die Dich auch aufgenommen hätte, nicht in zumutbarer Zeit von den Wohnungen Deiner Eltern aus erreichbar ist (bei tgl. insgesamt mehr als 2h hin und zurück mit dem ÖPNV, bei regelmäßigen Verkehrsverhältnissen). Familienbedingte Hintergründe zählen normalerweise nicht.

Zu den Voraussetzungen, die in den Verwaltungsvorschriften zu § 2 Abs. 1a BAföG stehen, kannst Du Dich gerne einlesen: http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/bafoeg/gesetz/paragraph2.html . Wenn Du dazu dann Fragen hast, gerne.

Da die Regelung des § 2 Abs. 1a BAföG nicht ohne ist, empfiehlt sich aber auch ein Beratungsgespräch beim zuständigen BAföG-Amt, wenn Du ausziehen willst.

Falls doch BAföG: Die Bedarfssätze stehen im § 12 BAföG (theoretisch auch in den §§ 13a und 14b).

Vom BAföG-Amt werden allerdings definitiv keine einmaligen Hilfen für Kaution, Umzug, Einrichtung o.ä. geleistet.

Das Einkommen Deiner Eltern ist grundsätzlich anzurechnen.

Das KG wäre allerdings nicht anzurechnen.

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Aktualisierungsantrag ist eine Möglichkeit. Mit einem gewissen Rückforderungsrisiko für Dich.

Soweit Deine Eltern den angerechneten Unterhaltsbetrag nicht zahlen, kannst Du Dir aber auch mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zumindest zu einem Teil des fehlenden Unterhalts kommen. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern auseinander.

Besteht keine Unterhaltspflicht nach dem BGB (und dafür spricht einiges), haben sie allerdings außer vllt nervigem Schriftverkehr nichts zu befürchten.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du dann aber nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren.

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Auslandsförderung ist sehr speziell; Du wirst hier womöglich keine befriedigenden Antworten bekommen. Daher wende Dich am besten an das zuständige Auslandsförderungsamt (die Zuständigkeit hängt vom Zielland ab): http://www.das-neue-bafoeg.de/de/441.php .

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Das wesentliche hat Xanadu ja bereits geschrieben.

"... und bekomme ich eine Strafe da ich das erst nach 4 Monaten abgebe und wie hoch wäre die?"

Ohne Garantie: Vermtl. keine "Strafe".

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"Ist damit die Regelstudienzeit schon überschritten?"

Ja.

"Habe ich somit auch keine Anforderung auf BAföG mehr?"

Kommt auf die Gründe an. Welche sind das denn?

Mehr Infos zur Förderung über die Regelstudienzeit hinaus findest Du hier: http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/fhd.php .

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Im Monatsschnitt sind 407 € brutto (oder 4.880 € brutto in einem normalen Zwölf-Monats-Bewilligungszeitraum) anrechnungsfrei. Was darüber hinaus verdient wird, mindert das BAföG, ggf. bis auf Null.

Ein 400 € Job allein ist also unschädlich.

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Der Bedarfssatz für Berufsfachschüler (Sozialassistentin) ist 216 € oder 465 €, wenn nicht bei den Eltern lebend (ohne KV, PV, Kinderbetreuungszuschlag). Damit sollen die laufenden Kosten während der Ausbildung - auch Fahrkosten - pauschal abgedeckt sein.

Das Einkommen der Eltern ist allerdings anzurechnen.

Evtl. könnte noch eine Art Zuschuss zu den Unterkunftskosten nach § 27 Abs. 3 SGB II möglich sein (JobCenter oder Arge).

Hinzu kommt allenfalls das KG. WG ist meist ausgeschlossen.

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Zum BAföG für die einjährige BFS:

Du bist, so lange Du bei den Eltern - oder einem Elternteil - lebst, nicht BAföG-berechtigt.

Womöglich aber auch dann nicht, wenn Du nicht bei Ihnen lebst. In der Regel ist BAföG dann nur möglich, wenn die konkret besuchte oder eine vergleichbare Klasse, die Dich auch aufgenommen hätte, nicht in zumutbarer Zeit von den Wohnungen Deiner Eltern aus erreichbar ist (bei tgl. insgesamt mehr als 2h hin und zurück mit dem ÖPNV, bei regelmäßigen Verkehrsverhältnissen). In aller Regel kommt es also auf ausbildungsbedingte Gründe für den Auszug an; eine BFS in einer anderen Fachrichtung ist nicht vergleichbar. Familienbedingte Hintergründe zählen normalerweise nicht.

Zu den Voraussetzungen, die in den Verwaltungsvorschriften zu § 2 Abs. 1a BAföG stehen, kannst Du Dich gerne einlesen: http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/bafoeg/gesetz/paragraph2.html . Wenn Du dazu dann Fragen hast, gerne.

Da die Regelung des § 2 Abs. 1a BAföG nicht ohne ist, empfiehlt sich aber auch ein Beratungsgespräch beim zuständigen BAföG-Amt, wenn Du ausziehen willst.

Falls doch BAföG: Die Bedarfssätze stehen im § 12 BAföG (theoretisch auch in den §§ 13a und 14b).

Vom BAföG-Amt werden allerdings definitiv keine einmaligen Hilfen für Kaution, Umzug, Einrichtung o.ä. geleistet.

Das Einkommen Deiner Eltern ist grundsätzlich anzurechnen.

Das KG wäre allerdings nicht anzurechnen.

Ach ja: Die BFS und die Tischlerlehre wären kein Grund, Dir später BAföG für ein Studium zu verweigern - wenn nicht noch weitere Ausbildungen hinzukommen.

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Dein Vater ist verpflichtet, das Formblatt auszufüllen, zu unterschreiben und die entsprechenden Unterlagen beizufügen. Tut er das nicht, kann er sich Zwangs- und Bußgelder von mehreren hundert Euro einfangen.

Erfüllt er seine Pflicht nach dem BAföG, hat er damit keine Unterhaltspflicht nach dem BGB eingestanden. Es macht also Sinn, ein ernstliches Gespräch mit ihm zu suchen, um den Antrag möglichst schnell und ohne weitere Bürokratie über die Bühne zu bekommen..

Wenn alles nichts hilft: Soweit Dein Vater keinen Unterhalt zahlt, kannst Du Dir mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 Abs. 2 BAföG behelfen und so zumindest zu einem Teil des fehlenden Unterhalts kommen. Das Amt setzt sich dann mit Deinem Vater auseinander.

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du dann aber nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren.

Voraussetzung ist übrigens nicht, dass ein Unterhaltsanspruch nach dem BGB gegenüber Deinen Eltern besteht.

Stellst Du den Vorausleistungsantrag nicht, läuft's auf eine Ablehnung wg. "fehlender Mitwirkung" hinaus.

Die BAföG-Bedarfssätze stehen hier: http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/bedarf.html .

Bin im Übrigen kein HartzIV-Experte, aber

  • Dein Sohn behält seinen HartzIV-Anspruch grundsätzlich (Sozialgeld); die Höhe dürfte von seinem Einkommen abhängen;

  • für Dich könnte ggf. der Mehrbedarf für Alleinerziehende sowie evtl. eine Art Zuschuss zu den Unterkunftskosten nach § 27 Abs. 3 SGB II möglich sein (JobCenter oder Arge).

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Zum BAföG:

Leisten die Eltern keinen Unterhalt (oder zu wenig), kannst Du Dir mit einem sog. Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zu dem fehlenden Geld kommen, zumindest zum Teil. Das Amt setzt sich dann mit Deinen Eltern wegen des ausbleibenden Unterhalts auseinander.

Dies gilt auch dann, wenn sie die erforderlichen Unterlagen nicht einreichen (§ 36 Abs. 2 BAföG).

Mit dem Vorausleistungsantrag solltest Du dann aber nicht zu lange warten, sonst geht Dir evtl. was verloren.

Voraussetzung ist übrigens nicht, dass ein Unterhaltsanspruch nach dem BGB gegenüber Deinen Eltern besteht.

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Kommt drauf an. Mit den wenigen Infos nicht seriös zu beantworten.

Die abgeschlossene (kaufmännische?) Ausbildung, wurde die vollzeitschulisch an einer Berufsfachschulklasse durchgeführt oder betrieblich? Im dualen System?

Aus welchen persönlichen Gründen hast Du damals das Studium abgebrochen? Werden Semester auf das neue Studium angerechnet werden?

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Worum geht's? Wozu willst Du das beweisen? (Es sind verschiedene Szenarien denkbar.)

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Wenn im Bescheid der volle Förderungsbetrag als Zuschuss ausgewiesen ist und bei Bank- und Staatsdarlehen jeweils nichts oder 0 € steht, dann hast Du auch BAföG nicht als Darlehen erhalten.

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Im Monatsschnitt sind 407 € brutto (oder 4.880 € brutto in einem normalen Zwölf-Monats-Bewilligungszeitraum) anrechnungsfrei. Was darüber hinaus verdient wird, mindert das BAföG, ggf. bis auf Null.

Ein 400 € Job allein ist also unschädlich.

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Dir wird Förderung zustehen, wenn Du ausgezogen bist. Für die Dauer des Praktikums. Elternabhängig. Das KG wird allerdings nicht angerechnet, steht Dir also zus. zu.

Ferner könnte zusätzlich eine Art Zuschuss zu den Unterkunftskosten nach § 27 Abs. 3 SGB II möglich sein (JobCenter oder Arge). Da HartzIV aber nicht meine Domäne ist, kann ich zu den näheren Voraussetzungen nichts schreiben.

Wohngeld wird nicht möglich sein.

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Du musst jedes Erwerbseinkommen beim BAföG-Amt angeben.

Bei 20 - 40 € mtl. hast Du allerdings keine Minderung der Förderung zu erwarten. :)

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Da die Regelstudienzeit (= sog. "Förderungshöchstdauer" nach dem BAföG) mit drei od. vier Semestern praktisch unterhalb der Schranke für den Leistungsnachweis liegt, gibt es diese "Schranke" nach vier Smestern nicht.

Wenn Du die Regelstudienzeit überschreitest, kannst Du ebenso wie nach Überschreiten der Regelstudienzeit eines Bachelorstudiums Förderung bekommen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind (§ 15 Abs. 3 oder 3a BAföG).

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Du bist, so lange Du bei den Eltern - oder einem Elternteil - lebst, definitiv nicht BAföG-berechtigt.

Womöglich aber auch dann nicht, wenn Du ausziehst. In der Regel ist BAföG dann nur möglich, wenn die konkret besuchte oder eine vergleichbare Klasse, die Dich auch aufgenommen hätte, nicht in zumutbarer Zeit von den Wohnungen Deiner Eltern aus erreichbar ist (bei tgl. insgesamt mehr als 2h hin und zurück mit dem ÖPNV, bei regelmäßigen Verkehrsverhältnissen). In aller Regel kommt es also auf ausbildungsbedingte Gründe für den Auszug an. Familienbedingte Hintergründe zählen normalerweise nicht.

Zu den Voraussetzungen, die in den Verwaltungsvorschriften zu § 2 Abs. 1a BAföG stehen, kannst Du Dich gerne einlesen: http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/bafoeg/gesetz/paragraph2.html . Wenn Du dazu dann Fragen hast, gerne.

Da die Regelung des § 2 Abs. 1a BAföG nicht ohne ist, empfiehlt sich aber auch ein Beratungsgespräch beim zuständigen BAföG-Amt.

Wenn kein BAföG, wärest Du allerdings nicht automatisch wegen einer BAföG-Ausbildung von HartzIV oder WG ausgeschlossen; beides zusammen geht aber wohl nicht. Wie es mit diesen Ansprüchen konkret aussähe, kann ich Dir mangels Ahnung nicht sagen.

Falls doch BAföG: Die Bedarfssätze stehen im § 12 BAföG (theoretisch auch in den §§ 13a und 14b).

Das Einkommen Deiner Eltern ist grundsätzlich anzurechnen.

Das KG wäre allerdings nicht anzurechnen.

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Der Teufel steckt häufig im Detail. Daher sind Rückfragen notwendig.

In welchem Bundesland machst Du die Erzieherausbildung? Dauer insgesamt? Hast Du vorher Ausbildungen gemacht und ggf. abgeschlossen? Wenn ja, welche? Als Sozialassistentin o.ä. vllt?

Ob Du konkret BAföG bekommen hast, spielt keine Rolle, seit Jahrzehnten.

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Eine Berufsoberschulklasse ist fürs BAföG in aller Regel eine Kollegklasse und wird dann elternunabhängig gefördert. Ob bei den Eltern wohnend oder nicht, ist "nur" für den Bedarfssatz ausschlaggebend: http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/bedarf.html .

Den Antrag solltest Du sobald wie möglich einreichen; für abgelaufene Monate wird nicht bewilligt. Was fehlt, reichst Du nach; das solltest Du dem Amt ankündigen.

Die Bearbeitungszeiten liegen bei ein bis fünf Monaten, je nach Amt.

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Nicht irgendeine Firma ist verpflichtet, ein BAföG-Formblatt auszufüllen, sondern Deine Eltern. Dass Deine Mutter keine Einkommensnachweise von 2010 haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Eigentlich sollte sogar schon der Steuerbescheid da sein.

Wenn Du tatsächlich keinen oder nicht ausreichend Unterhalt bekommst, kannst Du sog. Vorausleistungsanträge nach § 36 BAföG stellen (Formblatt 8) und so zu Deinem Geld kommen. Dann setzt sich das Amt mit Deinen Eltern auseinander. Mit den Anträgen solltest Du allerdings nicht zu lange warten. Die Bearbeitung könnte sich hinziehen, und u.U. bekommst Du dann nicht für alle Monate eine Nachzahlung.

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Grundsätzlich dürfte ein BAföG-Anspruch bestehen, womöglich elternabhängig allerdings.

Ein Wohngeldanspruch wird wohl nicht bestehen.

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