Also: Eine "Einführsteuer" gibt es nicht (wenn, wäre soetwas dem horizontalen Gewerbe zuzuordnen...)
Das Ding heißt "Einfuhrumsatzsteuer". Wenn Du in ein Geschäft gehst, zahlst Du bei jedem Kauf entweder 7 oder 19% Mehrwertstuer. Und das Geschäft führt die dann an das Finanzamt ab. Bei einer Ware aus einem Nicht-EU-Land gibt es keine Mehrwertsteuer, denn die ist nur für deutsche Geschäfte. Also hätten die "Chinesen" - oder wer auch immer - einen Wettbewerbsvorteil, Und das geht gar nicht. Also hat man die Einfuhrumsatzsteuer "erfunden", um die Chancengleichheit wieder herzustellen. Rein rechtlich sind Mehrwersteuer und Einfuhrumsatzsteuer verschiedene Dinge, aber solche juristischen/behördlichen Spitzfindigkeiten lassen wir hier mal. Vereinfacht ausgedrückt ist die Einfuhrumsatzsteuer das, was die Mehrwertsteuer für Proidukte aus einem hiesigen Laden ist - und stellt so im deutschen Steuerrecht eine Chancengleichheit her.

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Nun ja, die GDSK begeistert mich auch nicht. Andererseits hat der User Ubit (in dem Link-Thread weiter unten) auch nicht unrecht, wenn er sagt, dass die etwas machen wovon sie etwas verstehen und der "normal-Sterbliche" wenig versteht (Zollabfertigung); und den Zeitaufwand muss man auch mit sehen (Anfahrt, Zeit beim Zoll, evtl. "hin und her laufen", evtl. Schlange stehen, ..."
Und für die komplizierte Online-Zollanmeldung können die rein gar nichts - das ist ein offizielles Zollportal!
Allerdings finde auch ich persönlich die Gebühren etwas hoch - nicht ausufernd oder Wucher, aber es geht auch günstiger. Nun ja... (Butter gibt es von "Ja" und als Markenbutter - beides Butter, aber mit unterschieldichen Preisen; und "selber machen" kann man sich Butter theoretisch auch, wenn man weiß, wie. Ich hab' da keine Ahnung von - also kaufe ich sie fertig...)

Zu Deiner Frage: Der Lieferort ist der Ort, an den das Paket geliefert werden sollte laut Bestellung - also wahrscheinlich Deine Stadt (falls Du nicht eine andere Adresse angegeben hast).

Das "Vorpapier" ist die Eingangsmeldung an den deutschen Zoll, dass Ware aus einem Nicht-EU-Land in Deutschland eingetroffen ist. Das ist eine Pflichtmeldung von jedem Spediteur, Kurier, Paketdienst, etc. Das ist so ähnlich zu sehen, als wenn ein Reisender am Flughafen durch den roten Ausgang geht. Dieses "Vorpaier" wird benötigt, damit der Zoll weiß, welches Paket Du verzollen willst - die haben schließlich ein paar tausend Sendungen jeden Tag. Mal muss das Papier selber vorgelegt werden, mal - wie bei einer Selbst-Verzollung - reicht die Nummer. Da führt der Link oben gleich im ersten Beitrag zu den entscheidenden, und richtigen, Worten:
"Schreiben der GDSK mit der 14stelligen "Verwahrnummer": Die ist Gottseidank aufgedruckt in dem Schreiben der GDSK in dem man über das Packel informiert wird."

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Die Airlines sind in der Tat "anfällig" gegen höhere Kerosin-Preise. Nicht auf Tagesbasis, aber im mittelfristigen Bereich schon. Auf der anderen Seite geben sie diese Erhöhungen in Form einer Erhöhung der "Fuel Surcharge" oder "Aircargo Surcharge" oder ähnlichen Gebühren an die Speditionen - und die an die Kunden - weiter. Und die Fluggesellschaften, die "all in Preise" haben, erhöhen dann halt die Rate.

Natürlich herrscht unter den Fluggesellschaften auch Wettbewerb. Sie können also nicht "einfach so" oder "drastisch ohne Grundlage" erhöhen. Oft ist einer der Vorreiter (das wechselt), die anderen ziehen dann mit ähnlicher Erhöhung kurze Zeit später nach. Wenn aber einer ohne Grundlage erhöhen würde, und die anderen nicht, würde die Airline auf Dauer die Kunden verlieren.

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Wenn die Münze vom Einführer in die Schweiz innerhalb einer kurzen Frist zum Verkäufer aus der EU zurückginge, könnte das eine steuerfreie Rückware sein. Es muss dann ein plausibler Grund (z.B. Falschlieferung; bestellt war eine 10 Euro Münze, geliefert wurde eine 1 Euro Münze) angegeben werden, mit entsprechendem Schriftverkehr zwischen Verkäufer und Käufer.
Ich gehe davon aus, dass Du zu keiner der am damaligen Verkauf in die Schweiz beteiligten Parteien gehörst. Daher kannst Du keine Rückwareneigenschaft geltend machen.
Der Verkäufer hat z.B. damals auch die Mehrwertsteuer gespart - die kann ihm das Finanzamt nicht wieder weg nehmen, nur weil die Münze plötzlich wieder in Deutschland auftaucht.
Fazit: Du muss ganz normal die Abgaben bezahlen. Es handelt sich um eine abgabenpflichtige Einfuhr aus einem Drittland.
Die Idee ist nett - aber dann wäre dem Steuerbetrug Tür und Tor geöffnet.

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Schickst Du den Privat, oder als Firma? Als Firma musst Du eine Ausfuhranmeldung bei Deinem zuständigen Zollamt machen, in der steht, dass es ein Tresor ist, und was in dem Tresor ist. Meldest Du das 1 Werktag vor dem Versand bis zur Mittagszeit dort an, kann der Zoll zu Dir kommen, und sich die Ware "vorführen" (so der Fachbegriff) lassen. Er kann auch verlangen, dass Du zum Zollamt kommst, und das dort machst. Anschließend kann er den Tresor versiegeln und das auf dem Ausfuhrpapier vermerken. An der Grenze wird dann kontrolliert, ob das Siegel intakt ist - dann darf er passieren. Liegt ein Siegelbruch vor, wird der Tresor beschlagnahmt; es wird ermittelt, wer den Siegelbruch begangen hat (Du oder der Spediteur), und derjenige zur Rechenschaft gezogen.
Solltest Du den Tresor per Luftfracht verschicken wollen, wirst Du nicht umhinkommen, den Tresor am Flughafen gegenüber der Luftsicherheitskontrollkraft zu öffnen bzw. den Code für die Öffnung herauszugeben. Da der Tresor nicht durchleuchtet werden kann, entsteht bei der Luftsicherheitskontrolle ein sog. Dunkelalarm. Es könnte nämlich eine Bombe drin sein. Solange das nicht geklärt ist, fliegt der Tresor nirgendwo hin.
Solltest Du den Tresor privat irgendwohin schicken, musst Du auch eine Zollerklärung mitgeben. Hier besteht aber das Risiko, dass der Zoll die Deklaration als unzureichend ansieht und an der Grenze den Weitertransport verweigert.
Grundsätzlich hat der Zoll immer das Recht, alle Ausfuhren auf die Richtigkeit ihrer Deklaration zu prüfen. Sonst könnte man ja "Schrauben" anmelden, und Haschisch verschicken...

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Selbstverständlich können Personen gewerbliche Waren im Reisegepäck mit sich führen, solange sie ordnungsgemäß angemeldet werden. Die Schwierigkeit ist, dass von einem Gewerbetreibenden verlangt wird, elektronischen einen Zollantrag zu stellen. Daher sollte man am Besten schon vorher mit einer Spedition sprechen, die an dem Flughafen ansässig ist, und den Antrag stellen kann. Der Antrag kann ja so gestellt werden, dass die Abgaben direkt beim Zoll bezahlt werden. Wie Du das mit den Kosten für die Spedition machst, musst Du natürlich absprechen.
Das Ganze ist nicht Gewichts- oder Wertabhängig.

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An alle Schreiber: Dieses "halt Dich aus Sachen raus, die Dich nichts angehen" ist perfekt für die Mafia! So kann Korruption, Schwarzarbeit und andere Kriminalität nie aufgedeckt werden!!

Im Gegenteil: Man soll sehr genau hinesehen und beobachten was in Deutschland passiert! SEHR GENAU heißt aber selbstverständlich auch, nicht mit dem ersten Verdachtsmoment gleich zur Polizei, dem Zoll oder anderen Institutionen zu laufen. Etwas was bei einmaligem Sehen seltsam erscheint, kann sich bei etwas Recherche manchmal als völlig korrekt aufklären, weil man eben nur einen kleinen Ausschnitt, eine Momentaufnahme, sieht. Erhärten sich bei regelmäßiger Beobachtung aber Verdachtsmomente, sollte man, ggf. anonym, die Behörden einschalten. UND EBEN NICHT WEGSEHEN. Denn das schädigt uns alle! Dem Staat entgehen Steuern, die uns allen zugute kommen. Und bei Schwarzarbeit kommt hinzu: Solange nichts passiert, geht es dem Schwarzarbeiter gut - wenn aber etwas passiert, hilft ihm keiner. Nicht die Firma, nicht die Krankenkasse, nicht die Berufsgenossenschaft, schlicht niemand. Evtl. bekomt er sogar noch ein Verfahren, wenn es dabei rauskommt!

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Eine Vorraussetzung: Die Rolex muss echt sein und (nachweislich) legal nach DE importiert bzw. - noch besser - hier erworben worden sein. Bei Plagiaten sind die Uhrmacher verpflichtet, das zu melden. Und ein seriöses Geschäft wird das tun! Bei einer echten am Besten das Zertifikat mitnehmen!

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Genauso wichtig, wie Versicherung und Ausfuhrformalitäten: Den Empfänger überprüfen!! Der sog. "Nigeria Connection" wird nachgesagt, mit Fake-Namen Dinge zu bestellen, aber nie zu bezahlen! (Oder das Geld nach Zahlung wieder zurück buchen zu lassen). Sprich mal mit Deiner der Bank, ob evtl. ein Akkreditiv-Geschäft bei der Summe in Frage kommt. Das ist ein sehr sicheres Zahlungsverfahren, kostet aber natürlich auch hohe Gebühren. Bei einer 6stelligen Summe könnte das aber interessant sein (im 3stelligen Bereich rate ich - aufgrund der hohen Kosten - absolut davon ab. Im vierstelligen Bereich - wenn es das wert ist... Bei 5 oder 6 stelligen Summen sollte man darüber wirklich nachdenken. Das machen auch viele Firmen so.) . Solltest Du den Käufer natürlich persönlich kennen, brauchst Du kein Akkreditiv. Denk aber bitte daran, dass ein Email-Verkehr noch lange nicht garantiert, dass die Person am anderen Ende auch die ist, für die sie sich ausgibt (ist z.B. bei Pädophilen oft so, dass sie behaupten 15 oder so zu sein, in Wirklichkeit aber z.B. 40; nur damit sie mit Kindern schreiben können (so lange es beim schreiben bleibt - schlimm genug...)). So kann jemand aus China auch behaupten, er sei Amerikaner. Dann hat er in USA eine Weiterleitungsfirma, und schwupp ist das Teil in China - was aber keine weiß. Und ein fiktiver Amerikaner schreibt dann - zu Recht - er hätte das Teil nie erhalten.

Es kann alles absolut seriös sein - gar keine Frage. Ich will nur sagen: Aufpassen, was und wie man es macht! Schließlich willst Du für Dein seltenes Teil das Geld bekommen - und behalten.

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Alles richtig, was Du schreibst: Man kann Dich nicht zwingen, Deine Passwörter herauszugeben. Haken: Sie können Dir ohne Angabe von Gründen (oder wegen nicht näher erläuterter "Sicherheitsbedenken") die Einreise trotz gültigem Visums verweigern. Über solche Fälle ist in der Presse des öfteren berichtet worden.Und beim nächsten Mal würden sie Dir der Einfachheit halber gar nicht erst das Visum erteilen.Du musst auch Deinem AG nicht sagen, warum Du nicht reingekommen bist bzw. warum Du kein Visum bekommst. Wie der auf die Tatsache als solches reagiert, kann niemand sagen.Ehrlich und mutig wäre es natürlich. Und wenn alle Einreisewilligen das machen würden, wäre es auch ein Signal. Wenn... Die Wahrscheinlichkeit, dass Du ein Einzelfall bleibst ist aber hoch. Du könntest dann, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, an die Presse gehen. Nur müsstest Du dann 1. sagen, warum Du nicht rein durftest, und 2. könnte so ein Pressegespräch - je nachdem, was dein Arbeitsvertrag aussagt, denn es geht um unternehmensrelevante Informationen - zu einer fristlosen Kündigung führen, die auch eine Bewerbung anderenorts erschweren würde.So oder so eine blöde Situation...

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Ich verstehe Deine Frage so, dass Du waren aus CN kaufen, und dann weiterverkaufen willst. Dann gilt:

Entweder Du verzollst die Waren aus China ganz regulär. Dann fallen auf die Ware Zoll und (7 bzw. 19%, je nach Ware) Einfuhrumsatzsteuer an.

Oder Du triffst mit dem Zoll eine Vereinbarung zur Errichting eines Zollagers. Das geht aber nicht "eben mal so" (hingehen, "Guten Tag, ich möchte" unterschreiben, fertig...), sondern Du musst gewisse bauliche Vorraussetzungen für das Lager haben, eine fachlcihe und persönliche Eignung und eine Sicherheit für die einzuführenden Waren in Höhe der zu erwartenden Abgaben, die bei einer regulären Einfuhr anfallen würden, hinterlegen. Desweiteren musst Du natürlich in einer vom Zoll vorgeschriebenen Weise Buch führen über alle Ein- und Ausfuhren. Beim Weiterversand ist dann zu beachten, dass es sich um Zollgut handelt, dass von einem T1-Dokument begleitet werden muss. Solltest Du zugelassener Versender sein, kannst Du das T1 selbst erstellen, ansonsten muss es ein Deinstleister (Spedition o.ä.) für Dich machen. Die Spedition, oder der Paktdienst, die/der die Ausfuhr macht, muss das T1 dann erledigen. Und bei Paketdiensten kann das manchmal chif gehen - dann bist du mit den Abgaben dem Zoll gegenüber in der Haftung. Wenn Du Glück hast, kannst Du sie Dir vom Paketdienst wiederholen, wenn Du Pech hast, sehen deren Geschäftsbedingungen solche eine Haftung nicht vor... Eine sichere Dokumentation gegenüber dem Paketdienst über die Übergabe von Zollgut versteht sich dabei von selbst.

Und da es sich um ein Gewerbe handelt, musst Du Dich natürlich beim örtlichen Gewerbeaufsichtsamt bzw. IHK und beim Finazamt registrieren lassen. Die genauen steuerrechtlichen Regeln und Kosten erläutert Dir sicherlich ein Fach-Steuerberater.

Letzter Punkt: Produkthaftung. Der Versender in China unterliegtden chinesischen Regeln zur Produkthaftung (viel Spaß beim Klagen in China...), gegenüber dem Amerikaner bist Du aber der Absender und unterliegst den strengen deutschen Produkthaftungsregeln! Solange nichts passiert ist alles gut, aber wenn was passiert, bisr Du in der Nachweispflicht. "Das habe ich so aus China gekauft" interessiert dabei niemanden, denn Du bist der Versender.

Fazit: Man kann mit Dropshops legal Geld verdienen, aber einfach ist das nicht. Das schwierigste ist der Aufwand, erst einmal alles zu klären und einzurichten. Und man muss einen "langen Atem" haben, denn Du musst ja alles, Deine Gebühren für Zoll, Stuerberater, IHK, ..., vorfinanzieren - und den Kaufpreis obendrauf. Erst wenn der Artikel verkauft ist und das Geld des Amerikaners eingetroffen ist, hast Du den ersten "Gewinn", denn Du mit deinen Kosten verrechnen kannst. Wenn Du hohe Summen mit hohen Margen umsetzen kannst, bist Du schneller in den "schwarzen Zahlen", wenn nicht, dauert es halt länger...

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Solltest Du noch nicht bestellt haben, bitte den Verkäufer eine verbindliche Ursprungserklärung auf der Rechnung anzubringen. Nur so kannst du relativ sicher sein, dass der Teppich nicht nur aus Marokko verschickt, sondern auch dort hergestellt worden ist. Wenn es eine Frima ist, sollte das kein Problem sein, sie sollte ja bei der marokkanischen Handelskammer für die Ursprungserklärung eine Registrierung/Zulassung haben.Bei einem privaten Versender wird das hingegen schwierig. Und dann kann es auch Schwierigkeiten bei der Einfuhr geben. Denn Du musst dem Zoll gegenüber z.B. auch erklären, dass der Teppich nicht in Kinderarbeit hergestellt wurde. Der Nachweis ist bei einem privaten Versender schwer zu erbringen.... (Es sei denn Versender ist deine Oma, die ihn selber in Heimarbeit über Monae hergestellt hat...)

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"für einen Freund bestellen" - am besten Du bestellst für Dich. Denn du führst es nach Deutschland ein. Dann lautet die Rechnung auf Deinen Namen. Es ist egal, was so ein Artikel irgendwo kostet. Du hast für den Kauf 180 Euro bezahlt, das zählt. Wenn der Artikel schon älter ist, oder gebraucht, oder ohne Original-Verpackung, oder..., dann kann auch ein 420 Euro teuresTeil für 180 Euro erworben werden. Oder auf ebay (oder ähnlichen Plattformen). Wichtig ist, dass Du die Rechnung UND den Zahlungsnachweis hast! Und zwar nicht irgendwo, zu Hause, bei Oma, in der Schule, ... - sondern in Deinem Gepäck, idealerweise direkt beim Artikel (das ist aber nicht Pflicht!!). Wenn ALLE Mitbringsel aus USA zusammen unter 420 Euro sind, kannst Du durch den grünen Ausgang gehen. Bist Du insgesamt drüber, musst Du durch den roten Ausgang. Es ist dabei egal, ob alles für Dich ist, oder für wen Du alles mitbringst - Du hast es dabei und führst es ein.

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Leider ist die Frage sehr pauschal gestellt. Daher ist die - genauso pauschale Antwort: Der Transport kostet - Geld. Zoll und Steuern fallen - im Prinzip - an.

Dass diese Antwort nicht zufriedenstellend ist, ist mir klar. Das Problem ist nur, dass Transportkosten pro kg bzw. pro cbm günstiger sind, je mehr man bestellt; und es gibt ein Minimum. Dazu kommt: "Russland" ist gross. Die Transportkosten ändern sich auch je nach Entfernung. Lässt Du z.B. 500 kg aus Moskau liefern, ist das definitv günstiger, als von einem Ort kurz vor der russich-chinesischen Grenze.

Und zum Schluß Zoll/Einfuhrumsatzsteuer: Die Einfuhrumsatzsteuer enspricht der Mehrwertsteuer. In Deutschland gibt es 2 Stufen: 7% für Lebensmittel Bücher und ein paar mehr Dinge, 19% für den "Rest"; die Regel sind 19%. Zoll hingegen geht von 0% (z,B, für Computer) über ca. 12-14% (Schuhe/Klamotten) bis zu 40% (kann bei bestimmten Lebensmitteln passieren). Außerdem gibt es noch Sondersteuern für Kaffee, Tee, Branntwein,...

Ich hoffe, das hilft wenigstens ein wenig bei der Planung, denn mit so vagen Angaben kann man natürlich keine konkreten Aussagen machen. Abgesehen davon müsste ich Transportpreise eh bei einem russischen Partner anfragen, da wir sehr selten LKW-Transporte von dort haben; da fragst Du am besen gleich Russlandspediteure (Gelbe Seiten, Leistungsspektrum der Speditionen ansehen, soweit angegeben). Und wenn die gut sind, können Sie Dir auch mit der Zollabwicklung helfen, bzw. sie für Dich durchführen. Kostet zwar einen Obulus, aber Du brauchst Dich in den ganzen "Zollkram" nicht hineinzuvertiefen.

Einzige Pflicht, wenn Du das gewerblich machen willst: Du must eine sog. EORI-Nummer beantragen (kostenlos). Einfach auf zoll.de gehen, bei der Stichwortsuche "EORI-Nummer" eingben, und los geht es.

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Meiner Ansicht nach kommt das nach "Vorgefertigte Gebäude, andere, aus Holz"; Zolltarifnummer 9406 0020 00 0, Zollsatz 2,7%, Einfuhrumsatzsteuer 19%. Für Belarus kann ich im Moment keine Einschränkung sehen.

Verbindlich kann das natürlich nur der Zoll bei der Einfuhr festlegen; die von zistoll genannte "unverbindliche Zolltarifauskunft" ist zwar unverbindlich im rechtlichen Sinne, aber so genau wie möglich am "verbindlich" dran...

Achte darauf, kein geschützes Holz zu verwenden. Eine Cites-Bescheinigung ist immer "sinnvoll" (vorsichtig formuliert) bei Holz...

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Die Presse als solche ist nicht verboten. Je nach Wert musst Du "einfach nur" Einfuhrumsatzsteuer (19% ab 22 Euro Wert) und ggf. Zoll (ab 150 Euro Wert) bezahlen.

Solltest Du damit natürlich Pillen aus verbotenen Stoffen, oder aus einer bestimmten Zusammenstellung einzeln legaler Stoffe, ein verbotenes Produkt (z.B. Drogen) herstellen, wäre diese Produktion dann natürlich strafbar. Aber das hast du ja nicht vor. Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber, um andere Leser nicht auf dumme Gedanken zu bringen...

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