Alles was schon gesagt wurde - und:

Der Lieferant muss sich überlegen, wie er in Deutschland seine Ware verkaufen will. Möchte er das von China aus machen, möchte er eine eigene Niederlassung in Deutschland eröffnen, oder möchte er einen Handelspartner beauftragen (den muss er natürlich erst einmal finden...)?

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Wie kommst Du auf "60 Euro oder so"? Ist der Pulli so teuer??

Oft entstehen aber bei DHL/GFL/UPS/Etc. Dienstleistungsgebühren - nämlich dann, wenn Du denen den Auftrag gibst, die Zollabwicklung für Dich zu machen. Und die können durchaus 40-50 Euro betragen. Da sind die Paketdienstleister frei in der Preisgestaltung, Wenn dann noch Abgaben, z.B. Einfihrumsatzsteuer, entstehen, kann sich das natürlich auf 60 Euro summieren. Bei DHL kannst Du aber verlangen, dass sie das zum Postzollamt bringen. Da musst Du dann aber zur Abfertigung selber hinfahren. Wenn das in Deiner stadt ist - ok. Wenn Du aber z.B. 50km eine Strecke hin fahren musst (und 50 km zurück), und Dir die Zeit und den Aufwand dafür überlegst, ist vielleicht die Dienstleister-Zollabwicklung doch günstiger.

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  1. Jetzt zum Zoll gehen, wenn Du noch keine Benachrichtigung hast, macht keinen Sinn. die wissen gar nicht, was sie mit Deiner Aussage machen sollen, denn sie haben das Paket noch gar nicht.
  2. Selbstanzeige geht dann, wenn das Paket entweder beim Zoll oder bei Dir ist. Dann solltest Du zum Zoll gehen und gleich sagen: Ich möchte Selbstanzeige erstatten, noch bevor irgendetwas anderes gesagt wurde.
  3. Plagiat ist Plagiat - egal ob zum Selbst-Ge- oder Verbrauch.
  4. DHgate ist für Fälschungen bekannt - das scheint auch bei Dir angekommen zu sein. Das Ehrlichste wäre, die Annahme zu verweigern, wenn der Paketbote kommt. Das Einfachste im Fall einer Nachricht gar nicht erst zum Zoll zu gehen. Und natürlich das Geld nicht vom Verkäufer zurück zu verlangen.

Aber irgendwie glaube ich nicht, dass Du das machst... Zugegeben, das ist persönliche Spekulation, kein Wissen.

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Grundsätzlich ist die Einfuhr von Plagiaten verboten. Punkt.

Wenn ein Plagiate aus dem Ausland per Paket kommt, und entdeckt wird, wird es beschlagnahmt. Ggf. wird der Markenrechteinhaber benachrichtigt (so er einen entsprechenden Antrag beim Zoll hinterlegt hat), der dann weitere, kostenpflichtige, Maßnahmen einleitet (z.B. kostenpflichtige Unterlassungserklärung). Zusätzlich kann der Zoll Bußgelder erlassen, oder eine Anklage beantragen, wegen des Versuchs der illegalen Einfuhr.

Kommt ein Reisender(!) aus einem Nicht-EU-Ausland, und hat Fälschungen dabei, wir das bis zu einem gewissen Grad als Eigenbedarf toleriert. "Bis zu einem gewissen Grad" ist aber Ermessenssache des einzelnen Zöllners. Wenn es nur 1 gefäschtes T-Shirt ist, oder 1 Paar gefälschte Schuhe, wird das normalerweise toleriert. Hast Du aber 20 verschiedene gefälschte Sachen dabei, dann wird das i.d.R. nicht mehr toleriert.

Das Problem ist halt, dass der Zoll nicht 100% der Pakete, und nicht 100% der Reisenden kontrollieren kann. Dadurch kann der eine Glück haben und kommt durch, der nächste wird erwischt. Und wenn dann noch einer auf die Idee kommt, und dem Zoll sagt: "Mein Freund hat seine Bestellung aber bekommen (bzw. wurde aber nicht kontrolliert)", dann wäre das doppelt dämlich! 1. würde das bedeuten: Ich weiß, dass das illegal ist, mache es aber trotzdem --> Vorsatz. Und 2.: Der Freund kann auch nachträglich zur Rechenschaft gezogen werden, wenn die Verjährungsfrist noch nicht vorbei ist und der Zoll das erfährt.

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Eine Ausfuhranmeldung kann man als Zollformalitäten bezeichnen. andere Vorgänge (z.B. Import-Zollanmeldung) aber auch.

Die Kosten sind aber keine Zollkosten. Diesen Begriff gibt es nicht. Evtl. kann man sagen, es sind die Kosten für die Zollformalitäten, korrekter ist aber: Kosten für die Erstellung der Ausfuhranmeldung.

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Wenn der Umrechnugskurs identisch mit dem offiziellen Zollumrechnungskurs ist (ich vermute, die Rechnung aus den USA war in US-Dollar...), Stimmt das mit dem "unter 5 Euro Abgeben wird verzichtet". Der Wert ist übrigens nicht der Wert beim Verkäufer, sondern beim Eintreffen. Man vergleicht also den Preis beim Eintreffen gedanklich mit dem Preis im Laden bzw. beim innerdeutschen Versand (oft auch mit Versandkosten...).

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Hier wird immer eines vergessen: Apple mag keine Plagiate, sie wollen ihr Design und ihre Technologie schützen. Und Apple hat ein Anwaltsbüro. Die beauftragen den Zoll, ihm alle eindeutigen Plagiate zu melden, und der Zoll macht das. Dann schreibt das Anwaltsbüro Dir einen Brief mit eine "kostenbewehrten Unterlassungserklärung", kann so ein paar hundert Euro kosten. Wenn Du unterschreibst, zahlst, und nie wieder versuchst, Plagiate einzuführen, ist alles gut. Unterschreibst bzw. zahlst Du nicht, gibt es eine Klage.

Kannst Du das alles vermeiden? Klar, im Vorfeld: Nicht bestellen. Und jetzt? Auch noch - indem Du NICHT zum Zoll gehst und NICHTS machst. Schlicht das Ganze ignorieren - und weitere Aufforderungen ebenso. Klar, die Pods hast Du dann nicht, und das Geld dafür ist auch futsch. Aber das dürfte billiger sein, als der Brief vom Anwalt. Denn wenn Du die nicht abholst, kann er nicht beweisen, dass Du versucht hast, sie nach Deutschland einzuführen. Also kann er den Brief nicht schreiben.

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Die gf-Kommentarte sind in der Tat nicht maßgebend, in dem Punkt gebe ich Dir Recht.

Übrigens kann ein ausländisches Gericht schlecht einen Prozess nach deutschem Recht führen, weil sie gar keine Richter haben, die das Deutsche Gesetz im Detail kennen. Was sie natürlich können, ist, entscheiden, welches Recht für den Kaufvertrag gilt.

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Ich will die Aufmerksamkeit auf einen anderen Aspekt legen: Die Glaswaage arbeitet vermutlich digital, korrekt? Dann hat sie eine Batterie. Wenn Du Dir das wirklich antun willst, nimm die Batterie raus und lass sie zu Hause. Die Batterie könnte, je nach Typ, evtl. Gefahrgut sein. Wenn das so ist, würdest Du Probleme bekommen. Und passende Batterien bekommst Du in USA "an jeder Ecke". Geh da von vornherein "auf Nummer sicher." Die deutschen Luftsicherheitsbehörden mögen kein Gefahrgut im Gepäck (deshalb ist es ja auch verboten...), und die amerikanischen sind da ohnehin "etwas robuster"...

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Aus Spanien sollte es zollfrei kommen, weil Spanien in der EU ist.

Was die rechte angeht: Hast Du Dir die AGB des chinesischen Händlers durchgelesen? Und von AliExpress? Die Grundlage des Kaufs ist chinesisches Recht. Von wo es verschickt wird, ist hierbei nebensächlich.

Wenn Du es zurückschicken willst, könnte Spanien aber ein Vorteil sein, wenn der Verkäufer zustimmt, bzw. in seinen AGB stehen hat, dass es zum Versandlager zurück darf, und nicht zum Verkäufer muss. Und Du hast Dir ja beim Kauf auch schon den Zoll gespart. Wenn Du Glück hast, hat der chinesische Verkäufer für die Sendung auch keine spanische MWST berechnet. Und EUSt fällt eh nicht an - EU. (Ausnahme: Es kommt als Zollgut, also mit einem speziellen Zollpapier - was aber sehr unwahrscheinlich ist.) So hast Du also beim Kauf diverse Vorteile genossen und wenn das Produkt jetzt z.B. kaputt ist, musst Du schauen, was die Verkaufsbedingungen dazu sagen.! oder 2 Jahre Gewährleistung geben die Chinesen üblicherweise nicht. Bekommen, auspacken, Ergebnis feststellen (heile/kaputt), Garantie durch. Das ist der übliche Rahmen.

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"Zölle vom Zoll geräumt" - das ist vermutlich eine schlechte Übersetzung! Der Zoll "räumt" keine Zölle!! Er "erhebt" höchstens welche.

Ich vermute aber eher, dass soll bedeuten: "Sendung vom Zoll freigegeben". Oder zumindest: "Sendung ist in der Zollabfertigung".

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Zunächst: Das Formular bekommst Du bei gewerblichen Formularverlagen. Dort kannst Du auch CD's mit entsprechenden Programmen kaufen.

Die andere Frage ist, was Du machen möchtest. Möchtest Du eine Zollanmeldung machen? Das geht auch online kostenlos über zoll.de: https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/ATLAS/Internetzollanmeldungen/Internetzollanmeldungen_Allgemeines/internetzollanmeldungen_allgemeines.html und dann weiter durchlesen und -klicken.

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Auf der Webseite der Botschaft Weißrusslands in Berlin habe ich folgendes gefunden:
http://germany.mfa.gov.by/de/zollfragen/

Sollte das nicht weiterhelfen, schlage ich vor, der Botschaft eine Email zu schreiben oder anzurufen.

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Ich kenne zwar die Jordanischen Einfuhrbestimmungen nicht, aber zurück nach Deutschland dürfen sie nicht. Da würdest Du Ärger mit dem Pflanzenschutzamt bekommen, dass der Zoll sofort anrufen würde. Abgesehen von der Frage, ob er Dich damit überhaupt aus DE raus lassen würde. Der Zoll macht zwar keine ausdrücklichen Export-Kontrollen - ist aber dazu berechtigt. Und wenn die Bundespolizei z.B. die Info an den Zoll gibt: "Hier ist einer, der hat Kakteen dabei.", dann liegt die Kontrolle nahe. Ein Phytosanitäres Zeugnis, evtl. eine CITES-Bescheinigung, u.ä., hast Du sicher nicht für die Kakteen, oder?

Ich vermute, dass auch Jordanien bei lebenden Pflanzen klare Einfuhrbeschränkungen hat!

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Evtl. gibt es eine Vertretung des Kosovo In Berlin - als Staat ist es noch nicht völkerrechtlich anerkannt, obwohl DE es als Staat akzeptiert. Vor allem Serbien und Albanien haben, als Nachbarn, damit Probleme.

Die Vertretung kann Dir rechtssicher Auskunft geben.

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Zunächst: Es gibt die App "Zoll und Reise", oder Du suchst unter "zoll.de".

Du findest u.a., Zitat: "Bei der Einreise in die EU und bei der Ausreise aus der EU müssen mitgeführte Barmittel im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr bei der zuständigen Zollstelle schriftlich angemeldet werden". Also 30.000 Euro bei 3 Personen müssen schon gemeldet werden. Wenn ihr 29.999,97 Euro aus der Türkei eaxkt unter Euch aufteilt hättet, dürftet Ihr aber kein anderes Bargeld (z.B. im normalen Portemonaie) haben.

Beachtet auch: "Im Rahmen einer Kontrolle sind Sie verpflichtet, Angaben zur Herkunft, den wirtschaftlich Berechtigten und dem Verwendungszweck gegenüber den Kontrollpersonen zu machen und ggf. Unterlagen vorzulegen - auch wenn Sie die Wertgrenze von 10.000 Euro bei mitgeführten Barmitteln ... nicht überschreiten."

https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Aussenwirtschaft-Bargeldverkehr/Barmittelverkehr/Anmelde-Anzeigepflicht-Drittlaender/anmelde-anzeigepflicht-drittlaender.html

Es gilt aber trotzdem: "Barmittel und gleichgestellte Zahlungsmittel dürfen auch in Zukunft weiterhin in unbeschränkter Höhe genehmigungsfrei mitgeführt werden."

Übrigens: Auch Banken melden solche Geldeingänge - an das Finanzamt. Solange Du die Investition und die Quelle der dafür ursprünglich eingesetzten Summen glaubhaft nachweisen kannst (z.B. monatliche Sparrate, Hochzeitsgeschenk, ...), ist alles ok.

Trotzdem ist das der bessere Weg, denn zumindest ich hätte bei solchen Summen keine ruhige Minute - ich darf auf keinen Fall die Tasche abstellen, ist irgendwer in der Nähe der mich überfallen will, bloß nicht in den Gepäckraum des Flugzeugs, ...)

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Solltest Du noch nicht bestellt haben, bitte den Verkäufer eine verbindliche Ursprungserklärung auf der Rechnung anzubringen. Nur so kannst du relativ sicher sein, dass der Teppich nicht nur aus Marokko verschickt, sondern auch dort hergestellt worden ist. Wenn es eine Frima ist, sollte das kein Problem sein, sie sollte ja bei der marokkanischen Handelskammer für die Ursprungserklärung eine Registrierung/Zulassung haben.Bei einem privaten Versender wird das hingegen schwierig. Und dann kann es auch Schwierigkeiten bei der Einfuhr geben. Denn Du musst dem Zoll gegenüber z.B. auch erklären, dass der Teppich nicht in Kinderarbeit hergestellt wurde. Der Nachweis ist bei einem privaten Versender schwer zu erbringen.... (Es sei denn Versender ist deine Oma, die ihn selber in Heimarbeit über Monae hergestellt hat...)

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Die Presse als solche ist nicht verboten. Je nach Wert musst Du "einfach nur" Einfuhrumsatzsteuer (19% ab 22 Euro Wert) und ggf. Zoll (ab 150 Euro Wert) bezahlen.

Solltest Du damit natürlich Pillen aus verbotenen Stoffen, oder aus einer bestimmten Zusammenstellung einzeln legaler Stoffe, ein verbotenes Produkt (z.B. Drogen) herstellen, wäre diese Produktion dann natürlich strafbar. Aber das hast du ja nicht vor. Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber, um andere Leser nicht auf dumme Gedanken zu bringen...

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Ist Kosovo überhaupt schon ein eigenständiger,völkerrechtlich anerkannter Staat? Ich meine nein! Offiziell ist es, meine ich, noch ein Teil von Serbien, der aber auf Abspaltung drängt. Da das Kosovo aber noch kein offiziziell anerkannter Staat ist, kann es auch nicht Mitgleid der EU sein. Auch Serbien und Albanien (Kosovo besteht m.W. aus Teilen dieser Staaten), sind nur Beitrittskandidaten, keine Mitglieder.

Kein Mitgleid = keine Inner-EU-Warenverkehr = Zollpflicht! Im Flugzeug darf man aus Drittländern grundsätzlich Sachen mitbringen. Die Freigrenze für die meisten Sachen liegt bei 430 Euro. Darüber bitte durch den roten Ausgang. Und bitte vorher informieren, wo andere Begrenzungen sind. http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Rueckkehr-aus-einem-Nicht-EU-Staat/rueckkehr-aus-einem-nicht-eu-staat_node.html

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