Hey Leute, voll schön, dass ihr alle da seid!
Wir wollen uns ja heute beim Bibelstudium mal ein echt fettes Thema vorknöpfen, das mega wichtig ist, damit wir sprachfähig werden und checken, worum es im Glauben eigentlich geht: Wir schauen uns ganz ehrlich und ohne Vorurteile den Islam an.
Nicht, um irgendwie fies zu lästern, sondern um die krassen Unterschiede zu verstehen und zu sehen, wo unsere Bibel eigentlich ansetzt.
Ich habe mal vier Punkte mitgebracht, über die wir gleich voll deep diskutieren können.
Der erste Punkt ist das, was man in der Theologie echt das "islamische Dilemma" nennt. Im Koran steht an voll vielen Stellen, dass die Thora und das Evangelium – also unsere Bibel – Gottes wahres Wort, Licht und Leitung sind. Gleichzeitig sagt der Koran aber, dass Jesus nicht Gottes Sohn ist und auch gar nicht am Kreuz gestorben ist. Muslime sagen deshalb oft, die Bibel wurde im Nachhinein gefälscht. Aber historisch gesehen haben wir Bibel-Texte, die Jahrhunderte älter sind als der Koran und genau mit unserer heutigen Bibel übereinstimmen! Wenn Gottes Wort aber ewig bleibt, wie es in Jesaja 40,8 heißt – „Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich“ –, wie kann es dann angeblich komplett verfälscht worden sein? Was meint ihr dazu?
Der zweite Punkt ist die Geschichte, wie der Koran überhaupt entstanden ist. Uns wird oft erzählt, das Buch sei fix und fertig vom Himmel gefallen und seit dem ersten Tag auf den Buchstaben genau absolut identisch geblieben. Die Forschung zeigt aber was ganz anderes: Früher wurden voll viele abweichende Koran-Texte einfach verbrannt, um eine künstliche Einheitlichkeit zu schaffen. Und im Koran stehen mega viele Storys aus alten jüdischen Legenden oder aus geheimen, erfundenen Büchern, wie zum Beispiel, dass Jesus als Baby aus der Wiege gesprochen oder Vögel aus Ton lebendig gemacht hat. Das fühlt sich im Vergleich zur historischen Zuverlässigkeit unserer Evangelien irgendwie ganz anders an, oder? Wie wirkt das auf euch?
Der dritte Punkt geht mir persönlich am meisten unter die Haut: Wie Gott überhaupt drauf ist und wie man gerettet wird. Im Islam ist Gott der absolute, unnahbare Herrscher. Er zeigt dir seine Regeln, aber niemals sich selbst. Er ist nicht dein Papa, und eine echte, intime Liebesbeziehung zu ihm gibt es so nicht. Am Ende des Lebens werden deine guten und schlechten Taten auf eine Waagschale gelegt – und du weißt bis zum Schluss nie sicher, ob es reicht. Das macht doch voll Angst! Und jetzt schaut euch Jesus an. Gott wird Mensch, kommt zu uns auf Augenhöhe und stirbt aus purer Liebe für uns am Kreuz. In Matthäus 11,28 sagt er: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Da geht es nicht um Leistung, sondern um pure Gnade. Wie krass verändert das eigentlich das ganze Lebensgefühl, wenn man das mal sacken lässt?
Und der letzte Punkt: Jesus vs. Mohammed. Wenn man sich die beiden Vorbilder anschaut, liegen da Welten zwischen. Mohammed war ein politischer Anführer, hat Kriege geführt, Befehle für Hinrichtungen gegeben und hatte voll viele Frauen, darunter auch die minderjährige Aischa. Er war halt ein Mann seiner damaligen Zeit. Jesus dagegen hat absolute Gewaltlosigkeit und Feindesliebe gelebt, hat die Schwachen geschützt, Kranke geheilt und sein Leben freiwillig für uns gegeben. Das ist ein völlig anderer moralischer Anspruch.Ich will mit den Punkten jetzt gar keine Mauern hochziehen, sondern die Punkte eher als Spiegel für uns nutzen. Wo leuchtet die Liebesbotschaft der Bibel für euch gerade da auf, wo andere Religionen die Menschen mit ihren Ängsten allein lassen?Der Raum ist eröffnet, haut raus, was sind eure Gedanken dazu?